Hej hej igen.
Also ich würde nichts unbewacht irgendwo stehen lassen. Nicht in Norwegen und (leider) schon gar nicht in Schweden. Irgendeiner "stolpert" sicher darüber und es wäre schade, wenn du deshalb deinen Urlaub abbrechen müsstest.
Ich würde einfach jemanden auf dem Land, in der Nähe deines Einstiegspunktes, fragen, ob du die Maschine dort für ein paar Tage stehen lassen kannst.
Soetwas hatte ich hier auch schon (allerdings mit einem Auto). Ich habe die Leute dann an ihren Einstiegspunkt gefahren, das Auto blieb hier und nach 2 Wochen habe ich sie wieder abgeholt.
Heute sind wir dicke Freunde...
*winks* Ted (du hast *ne PN)

So gern ich Motorrad fahre, aber eine solche Gewalttour über mehrere Tage würde ich tunlichst vermeiden. Ich bin auch schon mal vom Gardasee nach Ostthüringen 730km quasi am Stück gefahren. Aber das war nur der Heimweg und auch nur, um einen weiteren Tag am See zu haben.
Ich kenne mich,.... hier ein Foto, dort ein Abstecher, da ein Kaffee,..... und zack - schon geht der Tag wieder zur Neige.
Hallo Knut
Eine Frage nach fast einem Jahr: hast du den trip machen können und wie ist es dir dabei ergangen???
2016 bin ich von Kärnten aus mit Sohnemann und seinem Kumpel über Polen, das Baltikum und Finnland an Kap gefahren. Zurück ging es über Norwegen (natürlich mit Lofoten, Trollstigen und Geiranger), Dänemark bis Hamburg. Dort mit dem Autoreisezug naach Wien und weiter nach Klagenfurt. Abfahrt war der 16. Juli, Ankunft der 30. Juli 2016. Die Tour hatten wir also in 14 Tagen absolviert, am Tacho waren dann ca. 7600km.
Ja, es waren Etappen dabei, die deutlich über 800km gingen und der Tag hat schon mal 14 Stunden Fahr (und Pausen) Zeit gedauert.
LG, Bernhard
"Wanderliebhaber" schrieb:Guten Morgen,
wow, das, was ich hier so lese, verschlägt mir den Atem!
Ich habe mir vorgenommen, dieses Jahr auch eine größere Tour zu machen, sofern Corona das zulässt. Meine Tour Soll auch Richtung Gardasee gehen und so zwei bis drei Tage umfassen.
Liebe Grüße
Was verschlägt dir den Atem?

Beim Motorradreisen ist der Weg das Ziel und je nach verfügbarer Zeit kommt man manchmal erstaunlich weit.
Wir machen jährlich Touren zwischen 2-3 Tagen und 3-4 Wochen. Von Vergleichen "wie lange braucht ihr für X-Y?" halten wir wenig, da die Reisevorlieben individuell sind. Manche fahren 800km/Tag und manche bleiben alle 30km stehen und filmen, fotografien und trinken gemütlich Kaffee...
Reisen sind so verschieden, wie Menschen es nun mal sind.
Alles Gute für deine Pläne!
Ich fahre eher selten und auch kürzere Strecken. Wie Klaus schon bemerkt hat, sind Berge nicht das Um- und Auf für jeden Fahrer. Mir gefallen Seen und Meer besser. Tagesetappen von 250 km bis 350 sind da das Maximum. Will ja auch was von der Landschaft mitbekommen, Sehenswürdigkeiten besichtigen und Erholungspausen einplanen.
Wie Angelika schon richtig bemerkt hat, ist Reisen so verschieden wie die Menschen. Und es ist auch ein Unteschied, welchem Zweck die Reise dient, was das Ziel ist. Beim Trip ans Nordkapp (mit den Jungs) war das Kapp das Ziel, beim Trip ans Nordkapp mit meiner Liebsten wird das Kapp zwar auch das Ziel sein, doch auch das Unterwegs oder das Schnuppern in eine Holzkirche und etwas andere Kultur, Küche... werden Ziele sein.
Daher werden die Etappen niemals so lange sein, wie es mit den jungen Männern der Fall war.
Wenn meine Liebste und ich Motorrad&Kulturwandern, sind die "Übersetzer Etappen" nicht mehr als 500km. Dann 2 Nächte an einem Zwischenziel (da bleibt ein Tag zum Erkunden des Ziels) und am 3. Tag gehts wieder weiter.
So haben wir es z.B. bei der Reise Wien - Barcelona gehalten. Turin hat uns dabei völlig (positiv) überrascht und Monaco konnten wir von Menton aus mit dem Zug besuchen (da hatte die Maschine sogar 2 Tage Pause!).
hallo ta-gemeinde,
reisen oder rasen? ist das ein gegensatzpaar oder schließt das eine das andere aus? was heißt reisen, was heißt rasen? der reine "spaß an der freud", also das fahren an sich ist uns motorradlern ins stammbuch geschrieben. das "gänseblümchenpflücken" während der fahrt ist manch einer/einem wichtig - sehen, hören, riechen, schmecken. höher, weiter, stärker oder neue achtsamkeit? gibt es da ein "sowohl, als auch"? ich glaube, jeder trägt beides mehr oder weniger in sich. bei mir war es eine entwicklung im laufe vieler jahre und heißt bei mir nun "reisemodus". in zahlen gegossen: 70-90 auf der landstraße, 120 auf der autobahn - bedeutet kraftersparnis, erhalten der konzentration für längere zeit und intensiveres wahrnehmen der landschaft, umgebung, natur, wärme, kälte, gerüche. ich gebe zu, dass "zeit" für viele ein relevanter faktor ist und "ein ziel erreichen" fürs ego wichtig sein kann. das thema ist, worauf jeder individuell seinen focus richtet: auf den weg zum ziel, mit all seinen spannenden facetten, oder auf das ziel an sich - und wenn ich es erreicht habe in möglichst kurzer zeit, ohne links und rechts zu schauen - was dann?
Der Link bei Dir ist ein typischer Werbelink.
Sowas notwendig hier im Forum?
Und was die Ausdauer betrifft, ich halte das für Kopfsache.
Ich bin definitiv nicht der sportliche Typ ( das Gegenteil ) und bekannt, das ich lange Tagesetappen abreissen kann, auch in nicht so einfachen Geläuf.
Und ich hab da kein Problem damit.
welcher "link bei mir" ist gemeint (...oder bin ich gar nicht gemeint)?
Das Posting auf das sich Klausi33 bezieht, ist glücklicherweise schon entfernt (Spam..vermutlich)
"robalp" schrieb:Das Posting auf das sich Klausi33 bezieht, ist glücklicherweise schon entfernt (Spam..vermutlich)
Richtig, da war wieder mal ein Neuer User, der einen Werbelink gepostet hat.
Kommt in letzter Zeit häufig vor.
Eri am 16.3.2021 zuletzt bearbeitet 16.3.2021 also ich bin mehr Team Gegend geniessen.
Allerdings wenn ich an die Küste fahre um dort ein (langes) WE zuverbringen , dann gehts auch mehr so auf die BAB mit 120 130 hoch ... sind ca 360 bis 420 km jenach Route und ca 4 std Fahrt. das finde ich dann schon anstrengend da ich die quasi im Stück fahre. Also Bio und Tank pause klar, aber der Motor wird nicht kalt.
aber sonst fahre ich Motorrad um die Umgebung zu geniessen daher 150 - 250 km tages tour
roland am 23.3.2021 zuletzt bearbeitet 23.3.2021 nach meiner erfahrung sind es gerade die langen reisen, die ein umsichtiges ressourcenmanagement erfordern - und das geht weit über die "sitzfleischkomponente" hinaus. das planen langer tagesetappen hängt vor allem von klimatischen faktoren (hitze, kälte, nässe,wind) ab, der körper verbraucht wirklich viel energie zum kühlen (südeuropa oder hochsommer) bzw. zum wärmen (frühjahr/herbst, nördliche länder) - und das kratzt ordentlich an der konzentration. kluges pausenmanagement und energie/wasser-zufuhr sind unerlässlich. dazu kommen, je nach weltgegend, noch unterschiedlich zurechnungsfähige verkehrsteilnehmer, die einem entgegenkommen und/oder überholen, als gäbe es kein morgen. wenn es dann noch über mehrere wochen sein soll, schrumpfen mögliche tagesetappen auch mal deutlich unter 300km. das autobahnthema lasse ich jetzt mal bewußt weg. ich bin im spätsommer 2019 über den balkan rund peloponnes und retour mit der größenordnung rund 200-300km/tag sehr gut zurecht gekommen, auch mit der einen oder anderen sehenswürdigkeit bzw. tavernenpause und hatte dann abends noch genügend laune für zeltaufstellen, greec salad und ein kühles mythos

allzeit gute fahrt wohin auch immer.