TECHNIK tüv

TECHNIK tüv

Geschrieben von: jörg aus hameln - Datum: 19.3.2009 13:27

hallo transentreiber, ist jemand unter euch, der mir einen tip geben kann zwecks austragen der verkleidung .vielleicht gibt es ja einen ta-erfahrenen tüvmenschen oder sonst eine möglichkeit, damit meine ta rd 10 den neuen stempel bekommt? antworten auch offline per mail. gruss aus dem weserbergland jörg

Re: TECHNIK tüv

Geschrieben von: alexem - Datum: 19.3.2009 16:22

> hallo transentreiber, ist jemand unter euch, der mir einen
> tip geben kann zwecks austragen der verkleidung .vielleicht
> gibt es ja einen ta-erfahrenen tüvmenschen oder sonst eine
> möglichkeit, damit meine ta rd 10 den neuen stempel
> bekommt? antworten auch offline per mail. gruss aus dem
> weserbergland jörg

soweit ich weiss ist die verkleidung kein bestandteil der abe, sprich da muss nix ausgetragen werden - einfach weglassen!

Re: TECHNIK tüv

Geschrieben von: franzl - Datum: 19.3.2009 20:36

> soweit ich weiss ist die verkleidung kein bestandteil der
> abe, sprich da muss nix ausgetragen werden - einfach
> weglassen!

Hi,
die Rechtslage (also nicht irgendwelche Meinungen irgendwelcher Prüfer...(s.u.)) würde mich auch interessieren. Ich erfuhr bei der HU bei der DEKRA, dass die TA ja sooooo schnell sei, dass ich keinen Stempel erhielte, wenn ich nur eine alternative Lampenmaske statt der Verkleidung anbauen sollte (da war der bröselige Kunststoffschrott Bj. 87 noch nicht entsorgt... und blieb dann auch montiert).

Weiss jemand Genaueres?

Gruß, Franzl

Re: TECHNIK tüv

Geschrieben von: Joachim - Datum: 19.3.2009 21:52

Hallo zusammen,

hab im www folgendes gefunden:

Verkleidung
Der An-/ Ab- / Umbau einer Verkleidung - egal ob Teil- oder Vollverkleidung - muß grundsätzlich abgenommen werden. Ob es sich dabei um einen amtlich anerkannten Sachverständigen (aaS) oder um einen "freien" Sachverständigen handeln muss, hängt vom Umbau selber und den mitgelieferten Unterlagen ab. Bei Verkleidungen aus dem Zubehörangebot muß dazu ein Gutachten vorgelegt werden, woraus das verwendete Material sowie die Anbaumaße ersichtlich sind. Dies gilt auch, wenn es sich um ein in den Abmessungen gleiches, aber preisgünstigeres Teil anstelle der Original-Verkleidung handelt. Bei der Abnahme wird in der Regel eine Anbauprüfung und ein Fahrversuch durchgeführt. Bei der Anbauprüfung wird besonders auf ausreichenden Abstand von Lenker und Hebel bei vollem Lenkeinschlag zu den Verkleidungsteilen geachtet.
Will man eine Verkleidung selber bauen, so sollte man dieses Vorhaben (zwecks späterer Abnahme) zuerst mit dem Sachverständigen besprechen. Dann sollte man vom Material-Lieferant gleich einen Materialnachweis und Splitterverhalten mitgeliefert bekommen. Sollten die Kanten keinen entsprechenden Radius haben, muß ein Kantenschutz verwendet werden. Die Abnahme erfolgt wie oben beschrieben, wobei der aaS auch eine Höchstgeschwindigkeitsprüfung durchführen kann. Die meisten aaS's haben davor aber Schiss...
Eine weitere Möglichkeit ist natürlich die Serienverkleidung zu entfernen. Auch dieser Umbau ist abnahmepflichtig, da die Verkleidung Gegenstand der Betriebserlaubnis des Fahrzeugs ist. Der Sachverständige kann außer der "Anbauprüfung" (!) auch eine Höchstgeschwindigkeitsprüfung durchführen.

Verkleidungsscheibe
Verkleidungsscheiben müssen einen Materialnachweis bezüglich Bruch- und Splitterverhalten haben. Scheiben dürfen eine bestimmte Höhe nicht überschreiten, weil sie als Wetterschutz zum Darüber- und nicht zum Hindurchsehen gedacht sind. Kanten müssen einen Radius von 3,5mm haben, falls nicht, muß sogenannter Kantenschutz aufgesteckt werden. Bei der Abnahme wird auch auf ausreichenden Abstand von Lenker und Hebel (bei vollem Lenkeinschlag) zu Verkleidungsteilen geachtet.
Verkleidungsscheiben dürfen getönt sein.

Viele Grüße

Joachim