Angelika am 10.7.2012 zuletzt bearbeitet 10.7.2012 Hi!
Wir sind mit unseren beiden PD10 vorige Woche von unserer Sommertour zurückgekehrt. 3.546 km waren wir unterwegs - problemlos, wie mit den Alps nicht anders zu erwarten war.
Der Streckenverlauf:
Österreich - Italien: Venedig - Ravenna - San Marino - Ravenna - Ancona - Fähre Igoumenitsa - Griechenland: Lefkada - Ioannina - Metsovo - Kalambaka (Meteora!) - Florina - Mazedonien: Bitola - Ohrid - Albanien: Struga - Elbasan - Durres - Shkoder - Montenegro: Ulcinj - Bar - Herzeg Novi - Kroatien: Dubrovnik - Bosnien: Mostar - Kroatien: Zaostrog - Vodice - Plitvicer Seen - Slowenien: Maribor - Österreich
Es war aufregend, sensationell, fantastisch! Wenn ihr irgendwelche Fragen dazu habt, dann einfach posten!

"T.J." schrieb:Hi Angelika,
"Angelika" schrieb:Es war aufregend, sensationell, fantastisch! Wenn ihr irgendwelche Fragen dazu habt, dann einfach posten! 
wo sind die Bilder? 
Gruß T.J.
Servus
ich war de letzten 2 wochen fast auf der gleichen strecke unterwegs, schade das wir uns ned begegnet sind
gruß
Fritz
"mopedfahrer59" schrieb:"T.J." schrieb:Hi Angelika,
"Angelika" schrieb:Es war aufregend, sensationell, fantastisch! Wenn ihr irgendwelche Fragen dazu habt, dann einfach posten! 
wo sind die Bilder? 
Gruß T.J.
Servus
ich war de letzten 2 wochen fast auf der gleichen strecke unterwegs, schade das wir uns ned begegnet sind
gruß
Fritz
Is ja witzig, wir waren die letzten 3 Wochen auch dort unterwegs, waren auch auf Lefkada aber auch in Ohrid, Ioannina und Metsovo.
Mein Tipp: Mal alles vergessen was man vieleicht so an Vorurteilen gegenüber dem Kosovo haben könnte und einfach mal hinfahren. Da gibt es überwiegend sehr freundliche und hilfsbereite Menschen die sehr oft auch deutsch sprechen. Darüber hinaus auch wirklich sehenswerte Landschaften und auch spannende Motorradstrecken. Die Leute freuen sich darüber wenn man ihr Land bereist und dementsprechend freundlich wird man auch aufgenommen.
Landschaftliche Highlights waren neben dem Durmitorgebirge in Montenegro vor allem das Hinterland im Norden Albaniens, der Kosovo im Nordwesten (Rugova-Schlucht) und im Süden nördlich von Prizren.
Sonstige Highlights: Auf dem Pass vom Ohrid-See zum Prespa-See in Mazedonien ist uns morgens früh wirklich ein wilder Wolf vor die Mopeds gesprungen.
In Albanien gab es eine Straße die übersäht war mit tausenden lebender Heuschrecken. Das fühlt sich an wie wenn man durch Hagel fährt. Riesensauerei ! (Der "Heuschreckenteppich" war aber nur etwa 10 km lang)
Alles in allem: Top-Tour und unvergessliche Erlebnisse.
Gruß: Frank
hallo angelika!
hatte heuer eine tour zum peloponnes vor, aber dann wegen problemen mit der fähre (minoan hat zuerst rückkurs nach venedig und dann hinfahrt eingestellt - trotz bestätigter buchung im jänner!!!) verschoben. umbuchung auf anek war nicht mehr möglich und anreise von wien nach ancona war mir zu stressig. deine erfahrungen über anreise nach ancona (verkehrsaufkommen, etc.) würden mich sehr interessieren - denn aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
gruß aus wien
roland
- 2 zylinder sind besser als keiner -
Hi Roland! Ja die Venedigroute von Minoan wurde ca. 1 Woche vor unserer Abreise eingestellt und wir trafen dann einige "Umgebuchte" auf der Fähre in Ancona.

Wir hatten bereits Ancona geplant gehabt und waren dementsprechend entspannt.
Wir haben uns für Wien-Ancona Zeit gelassen und haben eine "Anreisetour" draus gemacht mit einer Übernachtung in Arnoldstein/Kärnten, einem Zwischenstopp in Venedig (Kaffee mit Freunden) und noch einer Übernachtung in Ravenna.
Wir waren ja im Urlaub und nicht auf der Flucht.
Wir haben Autobahnen natürlich vermieden. Verkehrsaufkommen war unspektakulär, also wenig. Venedig die übliche Verkehrshölle auf der Piazzale Roma und Ravenna ist sowieso mindestens (!) eine Übernachtung wert, sprich Kultur.
Wir sind also am 2. Tag abends in Ancona angekommen, haben neben dem Bahhnof im Hotel Italia billig und gut übernachtet und nahmen dann die Fähre am nächsten Tag um 14.00.
Alles fein gewesen!
Hallo
Ich fahre seit über 20 Jahren nach Griechenland, aber so ein Chaos mit den Fähren hab ich echt noch nie erlebt.
Ich bin schon über Bari, Triest, Venedig und früher sehr viel Ancona.
Das hatte ich immer gerne, weil man auch eine schöne Anfahrt machen konnte.
Aber heuer, das schlägt dem Fass den Boden aus.
Buchung war nicht möglich mit Minoan von Venedig, na gut, dann eben nicht.
Mit ANEK hatte ich schon mal echt schlechte Erfahrungen gemacht, von daher wollte ich nicht, hab dann doch gefragt.
Aber da war eine Buchung der Deckpassage nicht möglich ( später erfuhren wir von einem Reisebüro, das die versuchten, die teureren Plätze zu verkaufen, das ging in die Hose und zum Schluss war Deck wieder möglich )
Dann doch die Entscheidung von Ancona zu fahren.
Für meine Frau war es der erste lange Motorradurlaub, von daher wollte ich sie nicht sofort überstrapazieren, damit sie die Freude daran nicht am Anfang verliert.
Daher Anfahrt nach Ancona von Wien auf 2 Tage aufgeteilt.
Erster tag bis nach Chioggia, dann am 2, tag die letzten 300 km bis Ancona, wir wollten um ca 14 Uhr im Hafen sein, dann noch 3 Stunden bis zum Einschiffen.
Unsere Strecke war übrigens nur Bundesstrasse, ich hasse Autobahn
Denkste, Fähre hatte 4 Stunden Verspätung, wenn man am Pier bei Bier wartet kriegt man ganz schönen Dussel auf die Zeit beim Warten (-:
Griechenland selbst schön wie immer, freundlich wie immer
haben campiert in der Nähe von Preveza, da kenn ich einen Super Strand und Campingplatz
Ausflüge über Lefkada, ins Hinterland, dem Ancheron River und natürlich 2 Tage Reise über Meteora, den Kartaro Pass und Ioannina
Die Rückfahrt mit der Fähre:
Mitternacht Abfahrt von Igoumenitsa ( wurde während unseres Urlaubes auf später verlegt )
Dann um 5 in der Früh hat uns die Crew geweckt und von Deck verjagt, weil sie mit dem Dampfstrahler die Decks gereinigt haben ( nicht zu vergessen, wir haben ja dafür bezahlt, an Deck schlafen zu dürfen )
Dann pünktlich am Hafeneingang gewartet und dort 4 Stunden bei voller Montur gekocht, bis das Schiff anlegen durfte.
Unser Fazit.
Nach all den jahren mit den Fähren hab ich die Verarsche satt ( denn die preise für Essen und Trinken sind extrem hoch ) und wir werden unsere nächsten Griechenland Urlaube anders gestalten.
Nämlich Anfahrt über das Festland.
Das ist schön, vermutlich auch nicht teurer, und dauert auch kaum wirklich länger.
Wenn man das sinnvoll plant, dann hat man eine gemütliche ANreise und sieht was Neues , und meidet die Fähren