@Kurt: Sehr sehr geil - danke dafür!
Grüsse von Unterwegs,
Tom
Touren: Balkan 2015
- Die Woche hat was....
Wünsche Verena gute Besserung.
6 Freunde von mir sind gerade in der Mongolei, und 3 davon kommen am Wochenende mit Verletzungen heim.
Einer davon mit der Flugambulanz-
Die anderen Beiden haben "nur" Rippen und Schlüsselbeinbrüche.
So gesehen ist Verena noch mit dem Glück davongekommen ( auch wenn das vermutlich trotzdem schön Arxxx ist )
Gute Besserung und gute Heimreise... - Nachdem wir in Kolasin in einem Apartment übernachtet hatten (es ahtte bei unserer Ankuft kühle 10°C) fuhren wir am nächsten Tag weiter Richtung Süden. Nach ein paar Kilometern ließ ich verena und einen Teil meines Gepäcks zurück um zum Rikavacko Jezero zu fahren.
Die Berge im Hintergrund liegen schon wieder in Albanien ...
Bei Selfies bin ich nicht wirklich gut
Ein bissl Kitsch muss auch sein
Kurz vor Podgorica
An der Küste bei Petrovac
Wer so ein Schiff sein eigen nennt, braucht sich wohl sonst keine SOrgen mehr machen ... ich spreche vom Dreimaster
Und die anderen schmoren hier mehrreihig
Nach dem Abstecher an die Küste ging es wieder rauf in die Berge. Wir kamen von rund 1500 m und sind bis ans Meer gefahren ... und jetzt sollte es im Lovcen NP auf fast 1800 m raufgehen ... sowas geht auch nicht überall. Bin schon neugierig auf das Höhenprofil des Tracks.
Das Njegos-Mausoleum befindet sich auf rund 1675 m ... die letzten ca. 100 Hm muss man zu Fuß raufgehen ... wir haben das nicht gemacht.
Der Sender steht auf ca. 1780 m ...
Von dort oben sieht man dann auch schon die Bucht von Kotor
Etwas weiter unten, und wieder auf Asphalt, war auch Verena wieder dabei ..
NAchdem das Arpatment in Kolasin die Reisekasse etwas in Bedrängnis gebracht hatte, schlugen wir diesmal unser Quartier bei einem altösterreichischen Fort, oberhalb Kotor, auf, das in den 1880er Jahren erbaut wurde.
In den NAchbargebäuden war scheinbar ein Archiv einer jugolawischen Hafenbehörde. Meterweise stapeln sich hier die Akten aus den 1960er, 1970er und 1980er Jahren. Scheinbar sind die allen wurscht. Auch einige Bücher sind dort zu finden, die, wie ich meine schon geschützt gehören.
AM darauffolgendden Tag fuhr Verena auf Aspahlt, und ich über Schotterpisten über den Vrmac zur Ortschaft Lepetane um dort mit einer Fähre die Bucht von Kotor an ihrer schmalsten Stelle zu überqueren.
Ein letzter Blick zurück auf die Bucht von Kotor ...
Weiter gings dann über Niksic Richtung Taraschlucht
Hier, kurz vor Niksic
Das was bei uns den Bauern ihre Grassilage ist, ist den montenigrinischen Landwirten der "Heuhaufen". So wird hierorts das Futter für die Kühe haltbar gemacht.
Eine Pflanze, zwei verschiedene Blüten ... wahrscheinlich Manderl & Weiberl
In der Nähe von Zabljak
NAch der Ankunft am CP im Taratal, gings für mich noch mal in die Berge
Der Baum wächst sprichwörtlich aus dem Fels heraus
Manastir Dobrilovina
Der Plan für heute war eigentlich ein Ruhetag für Verena und ich wollte den Berg Sinajevina erkunden. Doch der Himmel in der Früh versprach nichts gutes. Beim Frühstück kam dann auch noch die Info vom CP-Betreiber, dass es wohl im Laufe des Tages zu regnen beginnen sollte. Also Plan verworfen, Route geplant, mit Tagesziel Mostar und einem Abstecher in den nördl. Winkel von MNE, wo wir bis jetzt noch nie waren.
Hier nochmal die Taraschlucht
Schon beim Zeltabbau kam der erste Regenschauer. Ein weiterer hat uns in der Ortschaft Pljevlja erwischt.
Kohletageabbau bei Pljevlja
Nach einem Blick auf Regen-Alarm.de änderten wir wieder kurzfrsitig die Route und fuhren nach Zabljak, um einer gehörigen Regenfront, die aus dem Nordwesten auf uns zurollte, auszuweichen.
Die Tarabrücke in der Nähe von Zabljak
Aber der Mensch denkt, und Gott lenkt. Und so hat uns in Zabljak eben diese Regenfront voll erwischt ... obwohl es laut dem Regenradar hier gar nicht regnen durfte.
Der Durmitor im Regen
Also haben wir uns wieder einmal - es hatte nicht einmal mehr 10°C - ein Apartment genommen.
Die Stimmung ist z.Z. unter jeder Sau. Verena fährt noch immer unter Schmerzen. Ich plane daher alles auf Asphalt, kann aber die Schotterpisten wegen der ich diese Reise mache nicht bzw. fast nicht fahren, und so haben wir beschlossen das Dilemma abzubrechen und ab morgen rel. schnell und ohne weitere Umwege nach Hause zu fahren.
Vielleicht läufts ja ein anderes Mal besser. - Hey Verena und Kurt.
Shit happens, ihr habt schon so viele tolle Reisen erfolgreich unternommen. Diesmal etwas Pech gehabt. Nächstes Mal läuft es wieder besser !
Wünsche eine gute Heimreise.
Wir hatten 2011 auch mal so ´ne Pechsträhne wo wir 4500km durch den total verregneten Osten gefahren sind.
Wir fahren übermorgen los und treiben uns genau in der Gegend rum wo ihr wart. Hoffe das Wetter bessert sich noch.
Euch alles Gute:
Frank
Bei Sonne sieht alles gleich viel freundlicher aus. Es ist zwar arschkalt ... aber es schaut wieder freundlicher aus.
Werden aber trotzdem rel. rasch Richtung Nordwesten fahren.- Da hatte ich dieses Jahr mit zwei Wochen vorher ja richtig Glück! Ich hatte nur zwei nasse Nachmittage und eine nasse Nacht.
@Frank: Die beiden werden den Regen schon mitnehmen.
@Verena & Kurt: Euch beiden noch eine gute und hoffentlich endlich trockene Heimreise. Bin schon auf die neuen Berichte gespannt.
Gruss,
Tom - Hallo Kurt,
absolut geile Bilder, und Unfallfreie Heimfahrt. - Hallo Leute
Seit gestern, Sonntag 16.30 Uhr sind wir wieder zu Hause.
Hier noch ein kurzer Nachtrag der letzten Tage. DOrt wo wir seit Zabljak gecampt haben, hatten wir leider kein WLAN.
Also, nach der Abfahrt aus Zabljak sind wir durch den Durmitor gefahren. Auf 2000 m hat es ca. 7°C gehabt. Ich gehe sogar davon aus, dass wir in Zabljak während der Nacht Frost hatten, weil nach Sonnenaufgang auf einmal ganz schön viel Wasser vom Dach unserers Apartments geronnen ist.
Hier ein paar Eindrücke vom Durmitor, der auch bei der 3. Befahrung immer noch beeindruckend schön ist.
Abfahrt ins Pivatal mit dem Pivastausee
Dann haben wir nach einem ordentlichen Aspahltritt in der Nähe von Mostar die Quelle der Buna mit dem dort befindlichen Derwisch-Kloster besucht.
Verena musste natürlich einen Schleier tragen ... ansonsten mussten wir nur unsere Schuhe ausziehen ... wie es halt bei den Moslems so ist, wenn man ein religiöses Gebäude betritt. GsD hatte ich frische Socken angezogen an diesem Morgen.
Sternenhimmel im Hamamlik ... dem Bad
Leider ein bissl unscharf
Danach gings über Jablanica nach Jaice um am nächsten Tag dann die dort befindlichen Wassermühlen zu besichtigen.
DAnn Weiterfahrt nach Knin. In der Nähe von Knin befindet sich die Quelle der Krka ... ein paar Kilometer weiter flußabwärts gibts dann den NP Krka mit den Krka Wasserfällen, aber dazu später.
In Knin besichtigten wir die Burganlage. Knin war im Mittelalter Königsstadt von Kroatien und entsprechend mächtig ist diese Burganlage.
Das Foto ist nicht gestellt. Ich hab beim Auslösen offensichtlich gerade den Moment erwischt, als die Schützin die Bogensehne ausgelassen hat.
Die Krka-Wasserfälle. Der Eintritt ist happig! 110 Kunar, was ca. 13 Euro entspricht. Dafür bekommt man ein Busfahrt vom Parkplatz zum RUndwanderweg und zurück . das wird dem Touristen aber beim Ticketkauf nicht gesagt, und eine große Zahl an Touris geht zu Fuß den beschwerlichen und vor allem steilen Weg zum/vom Rundwanderweg zu Fuß, während die Busse großteils fast leer fahren.
Ich hab das als Frechheit empfunden ... vom Bus kein Wort, aber der deutliche Hinweis, dass links der Fußweg ist. Könnte ich besser kroatisch, hätte ich der Dame beim Ticketverkauf mal meine Meinung gesagt.
Der Rundwanderweg ist Top gepflegt, und dauert ca. 1 Stunde. wenn man die Pltvicer Seen schon mal bewandert hat ist nnichts wirklich neues dabei, und der eindruckvollste Wasserfall kommt, wenn man den Rundweg gegen den Uhrzeigersinn geht, erst zum Schluß der kurzen Wanderung.
Wir fuhren an dem Tag dann noch bis Starigrad und fanden dort im Garten einer älteren Dame einen kleinen aber netten CP.
Bei der letzten Übernachtung in Jaice wurde zu allem Unglück auch noch Verenas Exped Synmate undicht, sodass sie fast die ganze Nacht eigentlich am Boden geschlafen hat. GsDwar es nicht kalt.
Die ältere Dame schenkte uns dann noch, nachdem wir ihr mit vielmaligen Versuchen ihr unser Problem klar zu machen, noch eine Kinderluftmatraze, die Verena unter ihre defekte Expedmatte legte. So konnte sie wieder halbwegs schlafen.
Am Tag darauf besichtigten wir die Zrmanjaschlucht (Winnetou lässt grüßen) und fuhren dann, 1,5 Wochen nach Verenas Unglück, wieder den ersten Schotterpass, den Mali Alan (Winnetou stirbt)
An der Krümmung des Pecos ...
Dann versuchten wir, um Kilomter zu sparen einen (illegalen) Grenzübertritt nach Bosnien, um ins Unatal zu kommen. Aber dort, wo ich vor 2 JAhren mit einem Freund drübergekommen bin, wollte ich Verena nicht am groben Schotter fahren lassen. Und dort wo wir es versuchten, ging es leider mit Motorrädern nicht.
Also ließen wir das Unatal sausen - es läuft ja schließlich nicht davon - und fuhren weiter in die Plitvicer Region. Dort konnte ich Verena einreden, dass sie sich die Bunkeranlagen am Gola Plješevicaanschauen wollte. Der obere Bereich der Strecke ist ja doch ein wenig schwieriger zu befahren. Aber mit ein paar Motivationseinheitenwar Verena dann schließlich oben angelangt.
Somit war ich in den letzten 2 Jahren 3x auf dem Tuttel oben und habe ihn allen gezeigt, die eihn sehen wollten. Das reicht jetzt erstmal für ein paar Jahre.
Dann gings natürlich auch noch zur Zeljava Airbase.
Was mich sehr positiv überrascht hat, ist, dass der Bereich um die Flieger komplett ausgeholzt wurde. Letztes Jahr im Herbst sind wir da noch im teils undurchdringlichen Dickicht herumgekrochen.
DIe Kavernen haben wir uns natürlich auch angesehen. Vom inneren gibts aber keine Fotos, weil da drin so eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht, dass der Blitz von den Wassertröpfchen reflektiert wird und am Foto eigentlich gar nichts zu sehen ist.
Übernachtet haben wir in einem Zimmer bei den Plitvicer Seen, weil es am Abend wieder zu regnen begann.
Bei der Heimfahrt am Sonntag haben wir dann eigentlich nur mehr bei der "Homeland War" Ausstellung zum Fotografieren angehalten.
Und so sind wir nach 15 Tagen und 4400 km (einen Tag früher als geplant) gestern wieder wohlbehalten (mit Ausnahme von Verenas Schulter) zu Hause angekommen.
Das wars, danke für eure Aufmerksamkeit! - Des mid de Fliega is a moi cool.
Danke nochmal für den Tipp.
am 30.05.2015 sah es dort noch verwachsen aus:
kurzes Video zu den Fliegern
Gruss,
Tom - Hi Verena & Kurt,
danke dass ihr uns mit euren tollen Bildern habt teilhaben lassen an euer schönen Balkantour. Da schmeckt doch das Bier zum Abschluss (letztes Bild) gleich viel besser.
Beste Grüße aus dem Westen nach A und dir liebe Verena gute Besserung!
T.J. & Renate