transistor am 13.7.2012 zuletzt bearbeitet 13.7.2012 Hallo Tourenfahrergemeinde!
..und erst mal ein generelles "Hallo" in die Runde, da dies mein erster Beitrag hier ist.
Habe mir nach 3 Jahren Suzuki SV650 nun eine wunderschöne grüne PD06 BJ93 mit 35Tkm auf dem Tacho zugelegt.
Habe Sie mittlerweile zum guten Teil durchgewartet (Zündkerzen, Luftfilter, Drossel raus, Bremsflüssigkeit, Stahlflex, Bremsbeläge,..) und Satteltaschen von Ortlieb (im Moment für 75,- EUR bei Hein Gericke!!) sind bestellt.
Nächste Woche noch Ventilspiel und synchronisieren und dann sollte es erst mal passen.
Habe vor, im Herbst ne "kleine" Westafrika Tour zu machen und übe auch schon fleissig auf den rheinländischen Feldwegen zur Freude der Laubenbesitzer
Wieso Westafrika? --> Möchte von Köln aus starten und habe mir 3 - 4 Monate Zeit eingeplant. Aber das Reisen steht im Vordergrund. Möchte mich nicht abhetzten. Zeitlich bin ich hintenraus auch noch etwas flexibel. Bin aber noch in der Ideenfindung, also grade am Anfang. Evtl auch Ostafrika, mal schaun.
Aber nun zu meinen eigentlichen Fragen:
a) Ist folgende (natürlich noch extrem rudimentär zusammengeschusterte) Route mit einer Transalp und nicht den besten Enduro-Kenntnissen machbar, sprich fahrbar? Halte mich zwar generell für lernfähig, jedoch frage ich mich, ob mir die örtlichen Gegebenheiten (lange Tiefsandpassagen,..) nicht einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Prinzipiell möchte ich schon Herausforderung und Action.
b) Ist jemand hier schon mal eine ähnliche Route (evtl auch alleine) gefahren?
Freue mich auf euren Input!

...machbar ist alles....:-D irgendwie....ich hoffe du hast noch deine cdi halterung auf liegend umgebaut.....ich würde noch empfehlen auf einen africa twin tank (RD 03/04) umzubauen.. dann vernünftige reifen aufziehen...und mal noch ein wenig im motorradreiseforum zu stöbern...da findest du noch mehr infos über afrikareisen mit dem mopped...
Hallo,
nein, die CDIs stehen noch. Bin am überlegen mir zwei neue (bzw gute gebrauchte) zuzulegen, die natürlich liegend verbauen, und meine dann als Ersatz mitzunehmen. Reifen: Bin mich grade am schlaumachen. Kommt natürlich auch auf die genaue Route an. Hab mir sagen lassen, die TK80 wären gut.. Da ich von Köln aus starten werde, möchte ich mir die Reifen aber erst in Südspanien besorgen. Evtl aus D vorbestellen. Bis dahin werde ich meine Tourance auch abgefahren haben.
Ich denke auch, das alles irgendwie machbar ist. Oft hilft da ja Zeit oder Geld.. Außerdem möchte ich auch keine "Vollkasko"-Tour drehen. Lasse mich immer wieder gerne vom Leben und von mir überraschen
Allerdings wärs natürlich gut zu wissen, das man auf keinen Fall Route A fahren sollte, wenn B auch geht.
Wo finde ich das Forum?
Du kommst durch einige recht unsichere Gebiete, das sollte dir bewusst sein.
Was das Üben im "Tiefsand" angeht: Schau doch mal, ob du ein Enduro- oder Crossgelände in der Nähe findest.
Ansonsten kann man von dir aus folgende Ziele ansteuern, um weiter Offroaderfahrung zu sammeln:
- Wirschaftswege in den Weinbergen des Ahrtals (sind hauptsächlich öffentliche Straßen ohne Sperrung)
- Zufahrtswege zu den Braunkohleabbaugebieten Garzweiler und Hambach (teilweise halblegal, aber da bekomst du allenfalls die Aufforderung vom Werksschutz, das Gelände zu verlassen, und selbst das ist unwahrscheinlich, wenn du nicht in die Grube selbst fährst)
transistor am 13.7.2012 zuletzt bearbeitet 13.7.2012 Hallo Klanor,
danke für die guten Tipps! Eine befahrbare Kiesgrube habe ich hier auch schon gefunden. teilweise mit ordentlich Schlamm. Leider machen die Metzeler Tourance da nicht mehr gut mit.. Aber deine Locations werde ich mir demnächst evtl auch mal anschauen. Die Ecke lohnt ja so oder so ne Tour!
Von wegen unsichere Gebiete: die Google Maps Grafik ist wirklich nur n ganz grober Schuss. Mir geht es um fahrtechnische Machbarkeit. Einige Krisenherde werde ich sicherlich umrunden und auch sonst werde ich mich noch viel mehr damit beschäftigen (müssen). Wollte nicht mit Stahlhelm anreisen..
Ein Tipp noch für ein Übungsgelände:
Schau doch mal, ob du noch einen Platz bei der Wuppenduro (Mitte September) ergattern kannst.
Der Martin Lietz gibt Reiseenduros grundsätzlich den Vorzug. Heißt: Selbst wenn keine Plätze mehr frei sind, fliegt ggf. ein Crosser oder Sportendurist raus, um einem Interessenten Mit Reiseenduro Platz zu machen.
http://www.wuppenduro.de/6.html
Und nochmals dankeschön. Suuper Tipp. Mal schauen..
...würde noch evtl zu progressiven gabelfedern raten....und wie gesagt...grosser tank drauf....
So, nur um zu zeigen WIE flexibel ich noch bin, hier meine ebenfalls supergrobe zweite Idee für eine Route, nach dem Studium der Reisewarnungen und kurzem Querlesen von Reiseberichten..
Habe mir bis eben nur Gedanken über Maschine / Gepäck gemacht. Naja, Techniker eben

)

@ Transalpbiker: Dachte daran, mir Benzin in z.B zwei Kanistern a 5l mitzunehmen. Hatte das in meherern Tourberichten so gesehen und zwar für die zweitbeste aber immerhin funktionierende Lösung gehalten.
Progressive Federn: Geht es hier um die Gefahr des Durchschlagens oder "nur" um weniger Bremsnicken/-eintauchen? Bei meinem letzten Mopped hab ich das thema auch gehabt. Habe mich letztendlich gegen die progressiven entschieden, da die Front dabei in Normallage (mit Fahrer) zwangsläufig weiter hoch gekommen wäre (wurde von meherern Fahrern vermessen). Hätte mir bei der SV nicht gefallen. Bei der transalp wird die Front bei relativ viel Gepäck ja auch entlastet. Frage mich, ob es hier trotzdem Vorteile bringt. Habe mich mit dem Thema bei der Transe aber noch nicht beschäftigt..
Wenn es hier Erfahrungen gibt, lasse ich mich gerne belehren! Wenn es denn anerkannt sinnvoll ist: Welchen Hersteller kann man empfehlen?
"transistor" schrieb:@ Transalpbiker: Dachte daran, mir Benzin in z.B zwei Kanistern a 5l mitzunehmen. Hatte das in meherern Tourberichten so gesehen und zwar für die zweitbeste aber immerhin funktionierende Lösung gehalten.
Progressive Federn: Geht es hier um die Gefahr des Durchschlagens oder "nur" um weniger Bremsnicken/-eintauchen? Bei meinem letzten Mopped hab ich das thema auch gehabt. Habe mich letztendlich gegen die progressiven entschieden, da die Front dabei in Normallage (mit Fahrer) zwangsläufig weiter hoch gekommen wäre (wurde von meherern Fahrern vermessen). Hätte mir bei der SV nicht gefallen. Bei der transalp wird die Front bei relativ viel Gepäck ja auch entlastet. Frage mich, ob es hier trotzdem Vorteile bringt. Habe mich mit dem Thema bei der Transe aber noch nicht beschäftigt..
Wenn es hier Erfahrungen gibt, lasse ich mich gerne belehren! Wenn es denn anerkannt sinnvoll ist: Welchen Hersteller kann man empfehlen?
edit: Wobei, dann könnte ich die Gabel ja auch eher ein bis zwei cm durchstecken. Oder würde durch die stärkere Belastung der Ferden durch die Neigung nach vorne der weniger steife Bereich der progressiven federn dadurch soweit komprimiert, dass ich dann wieder im "härteren" Bereich bin und der Vorteil des feineren Ansprechens wieder dahin ist.. hmm, mal n bisschen drauf rumdenken..
..bedenke aber auch die straßenverhältnisse in afrika!! ....wie die tankstellendichte in afrika ist weis ich nicht...aber was ich so lese kann sprit mal schnell knapp werden....bedenke du hast noch gepäck dabei!!! und das kostet sprit...und ob da dann noch 10 l reserve reichen....
Werde mich was das angeht noch einlesen und evtl jemanden ansprechen, der ähnliches schon gemacht hat. Aus u.A. diesem Grund habe ich hier auch eingangs nach Erfahrungen gefragt. Mehr als 10l "lose" mitnehmen ist wohl eher unpraktisch, wenn auch nicht unmöglich. Aber ich denke, dass die Benzinknappheit bei weitem nicht jede Etappe betrifft?! Entlang der "befestigten" Hauptrouten wird es wohl eine entsprechende Nachfrage nach Benzin geben?! Und hoffentlich auch das Angebot..
Sind noch ein paar offene Fragen.. Aber ich brauche ja auch Gründe, um mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen

Bezüglich Routenplanung solltest du mit Tobias Dreissig Verbindung aufnehmen.
http://www.adventure-travel-experience.de/index.php?report=transafrika
Der hat da ziemlich viel Erfahrung - auch als Alleinfahrer.
Zur Zeit weilt er glaub ich in Südamerika, ist aber ab und an auch hier mal online.
Kurt
"varakurt" schrieb:Bezüglich Routenplanung solltest du mit Tobias Dreissig Verbindung aufnehmen.
http://www.adventure-travel-experience.de/index.php?report=transafrika
Der hat da ziemlich viel Erfahrung - auch als Alleinfahrer.
Zur Zeit weilt er glaub ich in Südamerika, ist aber ab und an auch hier mal online.
Kurt
..genau den tobias hatte ich auch gerade im kopf....ansonsten motorradreisetreffen in gieboldshausen im august...infos aus erster hand

Zum Sprit:
http://lwd.moddulo.de
In der Bildergalerie sind an den Transen interessante Kanisterhalterungen!
Gruß
Das Treffen sieht echt wahnsinnig interessant aus - nur bin ich da aufm Rückweg von einer Rumänientour. Muss ja das Mopped mal austesten! Aber evtl könnte ich da Samstag aufschlagen.. Ich halt's mal im Hinterkopf.
Benzinhalterung: Habe mir eigentlich Packtaschen in den Kopf gesetzt. Von daher ist ne Befestigung wie an der Alubox nicht möglich. Aber nen Halter an die Fußrasten zu machen, wie bei der Maschine mit dem H&B Koffern ist ne gute Idee, die mir auch schon so im kopf rumschwirrte..
Übrigens unglaublich, wie gut einem hier weitergeholfen wird. Fühle mich sehr gut aufgehoben. Danke soweit schon mal an alle für die guten Ratschläge! Vielleicht habe ich ja auch bald mal n bisschen Praxiswissen rund um die TransAlp, das ich weitergeben kann!
Hallo Transistor,
ich bin die Küstenstraße bis nach Dakar schon mit dem Geländewagen gefahren.
Die zwei 5Liter kanister würde ich auf jeden Fall mitnehmen, die Tankstelledichte vorallem in der West Sahara ist wirklich nicht so doll, und teilweise bekommt man auch nur Diesel.
Wegen den CDI musst du ein bisschen aufpassen, die Benzinqualität da unten ist echt misserabel, das selbst das Auto (2,6l) ins Ruckeln kam. Ich meinte irgendwo mal gelesen zu haben das die neuen digitalen CDI nur mit höherer Oktanzahl fahren, oder man das umschalten kann.
Zur deiner Routenplanung möchte ich noch anmerken das die Küstenpassage bis nach Dakar recht langweilig ist. Ist gibt nur eine Straße die Überhaupt in den Karten verzeichnet ist, und ist auch nicht empfehlenswert diese zu verlassen, weil überall noch Mienen aus dem Terretorialen Streit über die Westsahara rumliegen. Spätestens wenn du die ACHTUNG MIENE- Schilder und die ersten ausgebrannten Autowracks links und rechts der Straße siehst hast du keine Lust mehr auf Offroad.
Interessant zum Fahren ist Marroko, hier würde ich die meiste Zeit verbringen. Es gibt viele Schotterstraßen in den Gebirgsregionen wie auch Sandpassagen weiter südlich. Als wir damals unten war, war es nicht möglich nach Algerien die Grenze zu passieren, musst dich mal auf der Homepage des auswärtigen amts informieren. Auch hier Mienengefahr in der Grenzregion.
Und Riffgebierge auch meiden. hier werden dir Drogen untergeschoben und die Polizei arbeitet teilweise mit den Betrügern zusammen.
Mauretanien ist auch verarmt, landschaftlich recht öde, und wir waren froh schnell durch zu sein.
Genau so problematisch gestaltet es sich weiter südlich von Senegal. Es wird hier größtenteils empfohlen die Visas vorab in Deutschland zu beantragen... Wenn du dir jetzt aber mal die Bearbeitungszeiten und die Gültigkeiten der Visas anguckst, ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Bis du das letzte Visa hast ist das erste schon wieder abgelaufen.
Oder du musst dich vorher informieren in welchen Städten du dort ein Visa beantragen kannst, wobei du da auch Wartezeiten von mehreren Tagen / Wochen in kauf nehmen musst.
In Senegal selber kann ich dir die verschiedenen kleinen Nationparks empfehlen, Dakar an sich ist nicht unbedingt sehenswert.
Ach ja und die wilden Kamele machen keinen platz, selbst wenn du mit 160 auf sie zubretterst...
Also vorher immer schön bremsen ;)
Und an den ganzen Polizeiposten/Sperren in Mauretanien und Senegal brauchste auch nicht anhalten, nur anhalten, wenn du die typen sonst über haufen fahren würdest, sonst kommst du nie voran, und musst auch noch einiges abdrücken für was auch immer die sich da ausdenken.
Und an den Fähren Spanien-Marroko , Mauretanien-Senegal laufen nur betrüger rum... nix einreden lassen, und immer Ausweis zeigen lassen.
Ich hoffe dir ein bisschen geholfen zu haben, oder auch nicht :D
Gruß Ralf
Hallo Ralf,
hast mir mehr als ein bisschen geholfen!
Heute ist quasi Tag 1 meiner Routenplanung. Und je mehr ich erfahre, desto mehr schrumpft meine potentielle Route..
Meine Idee ist/war, von der Haustür zu starten und "halb durch Afrika" zu fahren.Mit möglichst einem anderen Hin- als Rückweg. War mir vorher klar, das ich nicht alle Länder bereisen kann. Aber, u.A. nach Lektüre der Infos des Auswärtigen Amtes, stelle ich fest, das der Korridor doch recht klein ist. Ost Afrika scheidet dafür ja eigentlich leider auch komplett aus..
Und "nur" Marokko ist mir n bisschen wenig Strecke.
Traumhaft wäre natürlich Südafrika. Aber da ist mir Flug inkl. Transport zu teuer.
Hmm, mal schauen. Evtl auch langer Aufenthalt in Marokko und Senegal und Westsahara / Mauretanien als Transitroute ohne viel Anhalten. Wär ja auch ne Idee. Und während dem Aufenthalt im Senegal evtl noch auf ein Visum für Guinea und eins der angrenzenden Länder besorgen.
Und wie hats dir im Senegal außerhalb der Parks gefallen?
CDI: Ja, da hab ich auch schon drüber nachgedacht. Die digitalen gibts mittlerweile auch mit klassischem Zündzeitpunkt UND einem für klopffesteren Sprit. Letzteren musst Du aktiv "einschalten" indem Du eine Kabelschleife durchtrennst. Hatte mir überlegt zuerst die digitalen zu montieren und die analogen als Backup mitzunehmen. Keine Ahnung allerdings, ob es nen Unterschied zwischen analogen und auf 91ROZ "eingestellten" digitalen gibt?! Denke eher nicht. Aber: Versuch macht ja klug

hi transistor!
guck dir mal die webseite von torsten an:
www.cliffhanger-photography.com
er ist von nord- nach südafrika mit seiner
pd 10 gegurkt.
ein blick auf diese webseite lohnt sich immer.
viele tipps und anregungen sind dort zu bekommen.
lgmicha
"michatransalp" schrieb:hi transistor!
guck dir mal die webseite von torsten an:
www.cliffhanger-photography.com
er ist von nord- nach südafrika mit seiner
pd 10 gegurkt.
ein blick auf diese webseite lohnt sich immer.
viele tipps und anregungen sind dort zu bekommen.
lgmicha
...und die alp steht zum verkauf

Hi Transistor,
wenn dir Marokko zu wenig ist gibts ja noch ein paar schöne Varianten.
Bei der Anreise schon mal Ausgiebung durch die Westalpen, dann rüber nach Montpellier und ab in die Pyrinäen, dann vllt rüber nach Santiago, runter nach Sevilla, durch die Sierra Morena, kannst du schon mal erste Wüstenerfahrung sammeln, und dann ab nach Marokko.
Südafrika ist auch so eine Sache für sich. Ich hab ein paar Freunde die diesen Winter dort Urlaub machen, mit Motorrad verschiffen, etc, etc. ca 1000€ pro Bike hin & zurück.
Das größte Problem dort ist wohl die Sache mit der erst kürzlich abgeschafften Apartheit.
Hier musst du sehr vorsichtig sein, was übergriffe auf Weiße angeht.
Die werden dort auch nur in Gruppen reisen, und im Hotel übernachten.
Ostafrika ist generell schon möglich aber du musst halt vom Norden anreisen über Italien.
Von Ostafrika aus ist glaub sogar eine Durchquerung bis ans Kapstadt möglich, hab mich aber nicht genau damit befasst.
Senegal an sich ist toll, es ist touristisch fast garnicht erschlossen, und man schließt sehr schnell Kontakt. Wir haben dort meisten bei Einheimischen übernachtet, die uns spontan zum essen und übernachten eingeladen habe. Es ist halt auch ein muslimisches Land aber bei weitem nicht so ausgeprägt wie Marokko zum Beispiel.
Aber ob sich wirklich lohnt dafür tausende und tausende von langweiligen Kilometer durch die Wüste zu fahren sei mal dahingestellt :D Also ich mein es ist ja mal lustig durch den Sand zu fahren, und auf Dünen rauf&runter aber es ist auf dauer total anstrengend, du kommst nicht voran, und was tankstellen angeht eher unpraktisch :D
Gruß Ralf
Hey Transistor,
nochmal zum Thema Gepäck + Gabelfedern..
Du solltest evtl in erwägung ziehen etwas mehr Gepäck + Gewicht in Richtung Vorderachse zu verlegen dürfte sich Fahrtechnisch bezahlt machen. Hatte letztes Jahr in Mecklenburg das Gepäck auch hauptsächlich hinten, war dann doch recht Hecklastig und die Originalfedern taugen einfach nicht zum voll beladen zügig Offroaden.
Bedenken solltest du, dass die Satteltaschen nach einem Sturz evtl. nicht mehr richtig dicht sind und nasse Klamotten/Proviant sind nervig!
edit: Diebstahlschutz ist auch noch so ne Sache....
edit2: kennst du das Motorradreiseforum der Motorradkarawane?
Gruß Jan
"ralf986" schrieb:Hi Transistor,
wenn dir Marokko zu wenig ist gibts ja noch ein paar schöne Varianten.
Bei der Anreise schon mal Ausgiebung durch die Westalpen, dann rüber nach Montpellier und ab in die Pyrinäen, dann vllt rüber nach Santiago, runter nach Sevilla, durch die Sierra Morena, kannst du schon mal erste Wüstenerfahrung sammeln, und dann ab nach Marokko.
Südafrika ist auch so eine Sache für sich. Ich hab ein paar Freunde die diesen Winter dort Urlaub machen, mit Motorrad verschiffen, etc, etc. ca 1000€ pro Bike hin & zurück.
Das größte Problem dort ist wohl die Sache mit der erst kürzlich abgeschafften Apartheit.
Hier musst du sehr vorsichtig sein, was übergriffe auf Weiße angeht.
Die werden dort auch nur in Gruppen reisen, und im Hotel übernachten.
Ostafrika ist generell schon möglich aber du musst halt vom Norden anreisen über Italien.
Von Ostafrika aus ist glaub sogar eine Durchquerung bis ans Kapstadt möglich, hab mich aber nicht genau damit befasst.
Senegal an sich ist toll, es ist touristisch fast garnicht erschlossen, und man schließt sehr schnell Kontakt. Wir haben dort meisten bei Einheimischen übernachtet, die uns spontan zum essen und übernachten eingeladen habe. Es ist halt auch ein muslimisches Land aber bei weitem nicht so ausgeprägt wie Marokko zum Beispiel.
Aber ob sich wirklich lohnt dafür tausende und tausende von langweiligen Kilometer durch die Wüste zu fahren sei mal dahingestellt :D Also ich mein es ist ja mal lustig durch den Sand zu fahren, und auf Dünen rauf&runter aber es ist auf dauer total anstrengend, du kommst nicht voran, und was tankstellen angeht eher unpraktisch :D
Gruß Ralf
Servus Ralf,
bin was die Routenwahl angeht noch sehr unentschlossen oder positiv gesagt noch sehr offen

U.A. deine wertvollen Schilderungen haben mir doch zu denken gegeben. Wobei natürlich jeder Reisende andere Schwerpunkte setzt.
Mir geht's vor Allem um 1. eine weite Strecke zu fahren (um weit weg zu sein) und das 2. von der Haustüre weg. Finde ich einfach ne schöne Vorstellung. Und genauso wichtig sind mir Begegnungen unterwegs, von denen ich bisher schon viele erinnerungswürdige hatte. Im August werde ich mit meiner Partnerin (und ihrem Bus) nach Rumänien aufbrechen und "muss" dann in einem bestimmten Zeitfenster wieder in D ankommen.
Für die hier geplante Tour möchte ich mir diesen "Druck" z.B. nicht auferlegen.
Von daher habe ich schon und nehme mir gerne die Zeit für Eventualitäten (Grenzprobleme, Schwierige Passagen,..). Jedoch schaue ich mir grade parallel dazu an, wie es denn wäre nach Indien zu fahren. Natürlich ne ganz andere Ecke mit anderen Kulturen (Türkei, Iran, Pakistan,..) aber fahrerisch wie kulturell doch auch interessant. Und viel Raum, die Rückreise zu gestalten.
Mal schauen, was es wird. Hauptsache on the road!
VG transistor