Habe vor die Wirth progressiven Gabelfedern zu kaufen, hätte aber noch ein paar Fragen.
- muss ich die noch eintragen/ abnehmen lassen, auch wenn die eine ABE dabei haben?
- welche Viskosität vom Öl sollte es jetzt sein? laut Tante L. 10 und laut Wirth.de sinds 15
- ist eine genaue Menge zu empfehlen(welche?), bzw. reicht da ein normaler Messbecher, oder wie geht das genauer?
- Kann ich die selbst einbauen, auch wenn ich nicht viel Ahnung davon habe? (war beim Händler, der meinte zwischen 50€ und 70 €, ohne Gabelölwechsel...)
- sonst irgendwelche Tipps?
Danke!
Nico
Technik: Wirth Gabelfedern
- Hi Nico,
ich habe meiner TA vor ein paar Wochen auch die Wirth Gabelfedern gegönnt.
Zu deinen Fragen:
-eintragen lassen brauchst du die nicht, ich selbst hab nicht Mal die ABE dabei, wer schaut schon in die Holme, was dort für Federn drin sind
-in meinen Holmen befindet sich jetzt Castrol SAE 15W
-mit etwas handwerklichem Geschick und Werkzeug bekommst du das selbst hin
-du kannst mit einem Messbecher & Zollstock arbeiten, besser und genauer ist ein Ölstand Abgleicher - damit kannst du auch sicher gehen, in beiden Holmen das gleiche Luftpolster zu haben
-50-70€ nur für den Einbau find ich schnell "verdientes" Geld für 10 Min. Arbeit (nur beim Tausch der Federn: obere Verschlußkappen der Holme abschrauben, Ölstand abgleichen, Federn rein,Verschlußkappen drauf, fertig)
hier mal ein Link zu dem Abgleicher: http://www.louis.de/_103fdc1239918ab21474791599adfd8d4f/index.php?topic=artnr&artnr=10003232
Ich habe mir für den Ölwechsel 3 x 500ml Gabelöl gekauft, um etwas davon zum spülen der Holme zu opfern. Das war wie sich herausstellte eine gute Idee. Für die Füllung selbst brauchst du je Holm 500ml, und das Luftpolster sollte 160mm betragen. Bei den Federn liegt aber eine recht gute Anleitung für den Einbau dabei, notfalls schick ich sie dir gern als PDF.
Falls du in der Nähe von Kassel/Göttingen wohnen solltest, kann ich dir auch gern meine Hilfe oder meinen Abgleicher anbieten. - Vielen, vielen Dank schonmal!
10W oder 15W?
Hab gerade gesehen, dass sich da Castroc und NoName Öl um 5€/l unterscheiden, da werd ich mir mal das Castrol gönnen
Danke auch für die Unterstützungsangebot, bin aber in Eichstätt in Bayern, bzw. im Allgäu ganz im Süden beheimatet...
Das abmessen müsste ja auch mit einer Schieblehre gehen, oder?
Gruß - Hallo,
es gibt kein Gabelöl mit W-Kennzeichnung!!
Nicht das du da Motorenöl rein kippen willst?!?!
Gabeöl hat die Bezeichnung SAE!!!
Grüße
Antek - ok...
Zitat vonwww.l.de
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CASTROL GABELOEL
10W SYNTHETISCH 500 ML
Grundpreis: 1 Liter = 25,00 EUR
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CASTROL GABELOEL
10W MINERALISCH 500 ML
Grundpreis: 1 Liter = 19,00 EUR
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PROCYCLE GABELOEL
TEILS., SAE 10W-20, 1 L.
hatte eigentlich nicht vor was vom Motor zu zapfen
nun gut, ob SAE, oder W (ich tippe ja auf SAE:-)) 10 oder 15?
mineralisch oder synthetisch teilsyt.? - also ohne jetz eine gabelöldiskussion heraufzubeschwören:
die viskosität des öls beeiträchtigt auf jeden fall die trägheit der gabel. manche füllen sich ein dickeres öl ein, um das eintauchen zu verlangsamen, was aber auch zur folge hat, daß die gabel ebenfalls langsamer ausfedert. also hier vorsichtig sein.
ebenso ist die wahl des gabelöls von der gabel selbst abhängig.
die standrohre der pd10 z.b. haben jeweils 3 durchström-öffnungen, was ein 15er öl eher rechtfertigt, da mehr öl auf einmal bewegt wird.
die rohre der pd06 haben jedoch nur ein loch, da wäre eher ein 10er öl zu empfehlen.
die info über die standrohre hab ich übrigensvom HH.
ich selbst hab wilbers federn drin, sae10. da meine gabel gabel noch um 31mm länger ist (bj -93) auch mit vorpannhülsen. und 10% mehr öl drin, um den luftpolster etwas zu verkleinern. das macht einiges am fahr- und federverhalten und auch am bremsverhalten aus, würde ich aber nur für die straße empfehlen, nicht fürs gelände.
aufgrund dessen, daß in der gabel der transalp keine viton-simmerringe verbaut sind, unbedingt mineralöl nehmen.
Hallo,
es gibt kein Gabelöl mit W-Kennzeichnung!!
Nicht das du da Motorenöl rein kippen willst?!?!
Gabeöl hat die Bezeichnung SAE!!!
Grüße
Antek
blödsinn. SAE ist nur die institution, die die viskösitätsklassen festgelegt hat.
das W bezeichnet winter-geeignetes Öl.
Auch der ausdruck oder verkaufsgag "gabelöl" ist nur ein preistreiber. hier kann man wirklich normales sae 10w aus dem fass nehmen, da die belastung in der gabel ja niemals mit jener im motor oder getriebe vergleichbar ist. lieber alle 2 jahre mal wechseln, sollte man sowieso.- Ich habe in meiner RD10 prog. Federn von Wilbers verbaut. Nach ausführlicher Beratung hat der Herr Wilbers mir bei dieser Gelegenheit sein SAE 5 verkauft. Ausführliche Anleitung lag bei, Unsicherheiten bzgl des Luftpolsters meinerseits wurden telefonisch geklärt. Zusammen mit dem 640er Wilbers Federbein habe ich ein neues Mopped...
Viel Erfolg! - ATF SAE7,5 oder SAE10.
Entlüften nicht vergessen und danach auf den angegebenen Pegel auffüllen.
Blechstauchhülsen weglassen und den Gewindeanfang der Leichtmetall-Verschlußschrauben nicht beschädigen. - ich würde auch eher das 10er öl nehmen, da machst sicher nix falsch. ob die vorspannhülsen wieder eingebaut werden sollen, hängt wie schon erwähnt von der gabellänge (baujahr) ab.
- Danke euch! Werd das die nächsten Wochen mal angehen...
Federn und 10er Öl sind bestellt...
Ach ja, hab ganz vergessen zu schreiben, dass ich eine 95er PD06 fahre - Ist es sinnvoll die Gabeldichtringe mit zu tauschen? wenn ja: ist das ein großer Mehraufwand, bzw. was muss ich tun und beachten?
- Wenn die nicht undicht sind, lass es sonst sind sie es evtl hinterher, man sollte sich ne passende Hülse drehen zum den Simmerring ohne Schaden und gerade einzutreiben
- Also hab mich heute mal dran gemacht:
hab noch nicht wirklich einen Unterschied gespürt zu den alten Federn...
Hatte auch ein bisschen Probleme mit der Ölmene:
Laut LOUI kommen 549ccm rein, laut WIRT 500cm...
hab jetzt mal 520ccm drin, um zur Not was nachschütten zu können
Hab eine 95er PD06, sodass die Hülsen bei der Montage rausgekommen sind. (müssen die zwei "Scheibchen" dann trotzdem wieder mit rein, nee, oder?
Also das mit der Ölmenge würde mich schon noch interessieren wie das genau ist.
Wenn ich das mit dem Luftpolster messen mache wo sollte denn dann gemessen werden? da die Gabel ja niht ausgebaut ist unterscheidet sich der Abstand von der Oberkante des Öls bis zur Oberkannte des Rohres ja sehr (da die Gabel ja schräg und nicht senkrecht ist...)
Falls mir jemand helfen kann, bitte gerne
Grüße! - Ich würde das Luftpolster von Oberkante Standrohr bis zur höchsten Stelle des Ölspiegels im Rohr. Das dürfte eingebaut in Fahrtrichtung an der hintersten Stelle des Rohrs sein. Muss man halt bei beiden Rohren gleich messen. Mit einem Ölstandabgleicher geht es wohl am einfachsten und präzisesten. http://www.louis.de/index.php?topic=artnr_gr&artnr_gr=10003232
...(müssen die zwei "Scheibchen" dann trotzdem wieder mit rein, nee, oder?
...
ja die zwei beilegscheiben aus stahl sollten wieder montiert werden.
sonst besteht die möglichkeit, das sich das meist scharfkantige stahlende der feder in den weicheren aluminiumstopfen der gabel arbeitet.- neuere Modelle haben auch keine Scheiben, somit kannst sie reinmachen für etwas mehr Vorspannung oder draussen lassen, die Federn haben ein geschliffenes Ende und sind flach da passiert nix.
Dass Du keinen Unterschied merkst finde ich seltsam, denn da merkt man schon deutlich was, viel weniger Eintauchen beim Bremsen und satteres Gefühl vorne
Hatte auch ein bisschen Probleme mit der Ölmene:
Laut LOUI kommen 549ccm rein, laut WIRT 500cm...
hab jetzt mal 520ccm drin, um zur Not was nachschütten zu können
Ganz klar die Angabe des Federnherstellers! Der hat das in intensiven Fahrversuchen ermittelt und für gut befunden. Diese Angabe gelten selbstverständlich für ein senkrecht stehendes Gabelrohr! Hier wird auch nix "experimentiert".....- Ich fahr jetzt die Wirth-Federn bei meiner PD6 seit 500 Kilometern. Hauptgrund war das Optimieren der Bremse und weil ich schon mal kräftig in die Eisen gehe. Die Federung ist ok, passts allerdings net mehr so gut zu der hinteren Abstimmung. Mal einfach ausgedrückt: das Sofa-mäßige gleichmäßige Eintauchen ist weg.
Die Federung hinten werd ich was strammer stellen, vorne möchte ich das Eintauchverhalten etwas ändern.
Wer hat welch Erfahrungen mit reduzierter Gabelölmenge gemacht?
Wieviel ccm darf ich höchstend raussaugen? - Mit dem Luftpolster würde ich eher nicht experimentieren. Eher ein anderes Öl mit einer anderen Viskosität einfüllen.
- Die Federung hinten lässt sich nicht "härter" stellen denn die Härte ist die Federkonstante.
Über das verstellen der Vorspannung wird nur die mittlere Fahrwerkshöhe eingestellt.
Das Ölpegel in der Gabel beeinflusst geringfügig die progressive Federrate weil das Luftpolster in der Gabel als eine zusätzliche pneumatische Feder wirkt.
Die Ölviskosität beeinflusst nur die Dämpfungsrate und hat keinen Einfluss darauf,wie stark die Gabel beim Bremsen eintaucht.
Eine zu große Viskosität erzeugt mehrere Nachteile weshalb hier Vorsicht geboten ist.
Eine zu geringe Dämpfungsrate ist immer besser als eine zu große. - Ok, was heißt das jetzt für mich konkret?
Sprich:
- 20ccm wieder raus, damit genau 500ccm drin sind? (zusätzlich noch mit dem Meterstab ca 16cm ausmessen)
- mir für 18 € den Abgleicher kaufen, wobei ich ja dann immernoch nicht genau weiß wo ich die 160mm messen soll. (richtung front, oder richtung heck)
Wenn ich jetzt zuviel öl drin haben sollte, dann müsste doch die Feder eher zu hart sein, oder?
Ok, was heißt das jetzt für mich konkret?
Holme ausbauen. Richtig entleeren und durch- bzw ausspülen! Korrekte Menge (Holme stehen senkrecht) und Viskosität gemäß Federnlieferant einmessen und gut ist das!
Viel Erfolg!- hm, so hab ich mir das eigentlich nicht gewünscht
an was liegt das, dass es da unterschiedliche Werte gibt?
Also ist es so wie es jetzt ist auf jedenfall nicht sinnvoll rumzufahren, oder? - Es zählt der Ölstand bei *vollständig* zusammengeschobener Gabel und natürlich ohne die Federn.
Wie viel Öl eingefüllt wurde ist irrelevant.
Der Pegel lässt sich auch im eingebauten Zustand exakt messen denn er ist im Zentrum des Rohres unabhängig von der Neigung.
Wichtig ist das in beiden Rohren exakt der gleiche Füllstand eingestellt wird.
Gemessen wird von der Mitte des Ölspiegels bis zur Oberkante des Rohres.
Der Abgleicher vereinfacht die Sache deutlich wobei man ein solches Hilfsmittel auch ganz leicht selber bauen kann.
Ein kleineres Luftpolster als angegeben vergrößert die Wirkung der pneumatischen Federung aber erhöht auch den Druck im Rohr womit der Verschleiß an den Dichtungsringen ansteigt.
Die Auswirkungen durch veränderte Füllstände sind dabei eher geringfügig.
Angaben wie viel man das Luftpolster variieren kann gibt es keine.