Hallo liebe Forumsgemeinde,
irgendwie schleift sich mein vorderer Kotflügel durch, und ich weiß nicht wie das passiert. Ich hab den Verdacht, daß das beim Bremsen passiert. Ich hab ne große Bremsscheibe drin, die Verzögerung ist schon recht ordentlich. Aber wie kommt das Rad an den Kotflügel.
Ach ja....einen neuen silbernen Kotflügel such ich auch noch!

Sieht irgendwie danach aus, dass der Koti beim Einfedern irgendwo streift und gegen das Rad gedrückt wird, vermutlich am Sturzbügel. Anders kann ich mir das grad nicht vorstellen, ausser die Haltelaschen vorne sind gebrochen und bei starkem Fahrtwind kippt der Koti hinten runter bzw vorne hoch.
Silbernen Koti hät ich über
Hallo Michael, erstmal danke für deine frühe Nachricht und deine Antwort. Sowas lässt mir ja keine Ruhe, also habe ich die Gabel mit Photoshop zusammen geschoben. Du hast recht! Der Kotflügel kommt an der Halter vom Sturzbügel.
Ich hab zuletzt Wilbers vorne eingebaut und 10er Öl nach Vorschrift verwendet. Ich denke ich muß etwas mehr Öl einfüllen um das Luftpolzter zu verkleinern. Wenn jemand einen Vorschlag hat wieviel probiere ich das gerne aus.
naja wenn Du Wilbersfedern und 10er Öl nun drin hast, gibts evtl auch kein Problem mehr, weil die Gabel garnicht mehr so stark zusammenstaucht
Eben doch. Bei ner Vollbremsung aus 80Km/h nur mit der Vorderbremse taucht die Gabel so weit ein, daß es schabt....
ist aber komisch.
Ich hatte auch Wilbersfedern drinnen und da war es eben eher härter.
Sicher das die Richtige menge Öl drinnen ist?
Die richtigen Federn?
Sonst alles richtig verbaut wo das dann ansteht?
Hattest du auch ne große Bremsscheibe und Sinterbeläge drin und den Sturbügelhalter an der selben Stelle.
Egal, was Du verbaut hast, der volle Federweg muss freigängig sein. Alles Andere wäre Pfusch!!!
Klaus
ich finde das sehr bedenklich, da das zwangsläufig bedeutet dass möglicherweise auch der Reifen selbst den Sturzbügelhalter berührt.
Ich würde die Gabel ausbauen und das Spiel der Gleitbuchsen checken (eher unwahrscheinlich da bei grossem Spiel die Tauchrohr mit Vorderrad eher nach vorne ausweichen müssten), dann noch die Standrohre selbst ob die nach "hinten" verbogen sind oder die untere Gabelbrücke ob die nach hinten gebogen ist und somit der Abstand Rad zum Rahmen verkürzt ist.
Was ist das denn für ein Sturzbügel überhaupt?
den hier

Ich hab mal ne Photoshop Simulation gemacht
Verbaut ist alles vorschriftsmäßig;10er öl, eigefüllt bis 160mm unter Gabelholm-Oberkannte eingefedert ohne Federn!
Die Gabel hab ich getauscht und hat erst 25000 km runter
Da stimmt was grob nicht. Das darf niemals so weit einfedern.
Das die Räder auf Anschlag gehen darf nicht sein, nicht mal beim stark einfedern.
Das halte ich für lebensgefährlich.
Meiner Meinung nach stimmt da was mit der Gabel nicht oder es wurde was umgebaut.
Ist die Gabel sicher original?
Wurde sie oben weiter durchgesteckt in der Brücke zum tieferlegen?
Sind sicher alle Teile innerhalb der Gabel ordentlich vorhanden?
Warum gast Du auf Wilbers umgerüstet? weil sie viel zu weich war? würde darauf hindeuten das eventuell schon mal wer in der Gabel rumgepfuscht hat.
so weit wie aufm PS Foto darf es wirklich nicht einfedern, hatte vorhin auch einen Denkfehler, bei zuviel Spiel in den Gleitbuchsen kann das Rad beim Bremsen doch nach hinten in Richtung Rahmen wegen Massenträgheit, auf den ersten Bildern sieht man ja auch die Scheuerstelle aussen am Koti vom vermutlich Sturzbügel, deswegen bin ich auch drauf gekommen dass der irgendwo ansteht. Die Scheuerstelle ist auch mehr linksseitig wo auch die Brachialbremse ist, die ja für Torsion im Gabelholm sorgen soll, weil nur einseitig gebremst wird
Die Gabel ist aus einem Gespannumbau, wo eine Schwinge eingebaut wurde.
Sie ist oben mit der Klemmung bündig verbaut.
Ich hab umgerüstet, weil Wilbers schon immer mein Standard ist.
Bei extremer Bremsung war mit anderer Gabel und originalen Federn auch auch eine Schabstelle zu sehen.
Meine Theorie, beim starken bremsen, verbiegts den linken Holm nach hinten in Richtung Rahmen und damit kommt der Koti zu nah an den Sturzbügel, evtl sind auch die Gleitbuchsen wegen der Belastung schon etwas ausgenudelt was den Effekt noch verstärkt, weil der Holm damit noch mehr nach hinten kann
Nur mal ein Beispiel aus eigener Erfahrung. Auch bei einer Transe.
Der Kotflügel hatte offensichtlich beim Einfedern des öfteren Kontakt mit einer Schraube der Sturzbügelbefestigung. In einem Falle ist dann die Gabel so weit eingefedert, daß das Ende des Kotis sich über der Schraube verhakte. Mit der Folge, daß der Koti hinten nach oben gedrückt wurde und der vordere Teil am Reifen schliff. Was aber das größere Problem war, die Lenkung wurde blockiert. Zu den (möglichen) Folgen muss ich sicher nichts schreiben.
Auch dieser Bügel war vorschriftsmäßig, mir den Originalteilen montiert. Was wohl für mich immer ein Rätsel bleibt ist, wie kann sowas eine ABE erhalten.
Deshalb nochmals, die Gabel muss in jeder möglichen Stellung des Lenkeinschlages und des Federweges freigängig sein. Da an der Ferderung was härter eizustellen bringt nix. Das wäre der gleiche Blödsinn, wie oftmals schon geschrieben, "Wenn ich mit Sozius fahre, entspanne ich die Kette ein Wenig".
Klaus
Das Foto ist mit Photoshop gefaked, morgen bau ich die Federn aus und tauch die Gabel mal ein und teste.
"kerzengesicht13" schrieb:Die Gabel ist aus einem Gespannumbau, wo eine Schwinge eingebaut wurde.
Sie ist oben mit der Klemmung bündig verbaut.
Ich hab umgerüstet, weil Wilbers schon immer mein Standard ist.
Bei extremer Bremsung war mit anderer Gabel und originalen Federn auch auch eine Schabstelle zu sehen.
Das darf nicht sein!!! Ich habe die Gabel der PD10 meiner Frau 35mm nach oben gesteckt. Da gibts keinerlei Berührungen, mit SW-Motech Sturzbügel.
Hatte der Rahmen ev. mal einen Auffahrunfall???
"subbiker" schrieb:Auch dieser Bügel war vorschriftsmäßig, mir den Originalteilen montiert. Was wohl für mich immer ein Rätsel bleibt ist, wie kann sowas eine ABE erhalten.
Braucht ein Sturzbügel eine ABE? Kann ich jetzt gerade nicht selbst beantworten, aber selbst wenn es eine ABE bedarf, gibt es auch Hersteller, meist ausländische, die Sachen herstellen und verkaufen auch ohne ABE und es gibt Leute die das kaufen und dranbauen

Beruhigt mich etwas, denn auch wenn der Sturzbügel nicht in Ordnung ist, die Gabel ist es aber dann.
Da ich gerne schnell fahre,(und auch schnell bremse:-) muß ne Lösung her...mal sehen
Also ich habe ( höchtwahrscheinlich ) den selben Sturzbügel bei meiner drinnen gehabt. Zumindest sieht er genau so aus.
Und ich habe definitiv nie eine Berührung mit dem Kotflügel gehabt.
Und meine Transe hat viel mitgemacht und war oft bis zum Anschlag eingefedert.
Da war nie was wie bei Dir.
Deswegen stimmt irgendwas nicht und ich halte es für gefährlich.
Wie lange hast das Moped?
War es schon immer so?
kam das plötzlich?
... wie war das mit Zubehörfedern (Wilbers u Co.), haben die nicht andere Füllmengen und unterschiedliche Distanzhülsen?
H.
Ich hab eine 2. Transe da stehen und vermessen: Meine hat einen anderen Radstand. 1,5 cm weniger.
Definitiv vom Unfall. Was ein Mist. Da muss ich umbauen. Also brauch ich einen neuen Rahmen.

Danke für eure Hilfe!
subbiker am 16.9.2018 zuletzt bearbeitet 16.9.2018 Hast Du den Radstand auch im voll ausgefederten Zustand gemessen? Und die Einstellung der Kettenspanner beachtet?
Ja, auch von unterkante Gabelholm zur Befestigungsschraube untere Motorabdeckung.