Hallo
Ich bin momentan in südamerika unterwegs und deshalb immer mal wieder auf über 4000 müm unterwegs, da geht der guten (und mir) manchmal etwas die puste aus, der kollege mit nem einspritzer hatt praktisch keinen leistungsverlust. konkret habe ich ab 3500-400 metern höhe noch ca, die halbe motorleistung, nach oben wirds schlechter. den K&N luftfilter halte ich schön sauber.
im werkstadthandbuch steht dass für die USA ein "high altitude adjustment" machbar ist, an der stelle finde ich nen Messingbolzen am vegaser mit ner angefrästen seite.... (sihe bilder)
weis jemand ob ich dort auch bisschen nachhelfen kann?
Das Moped ist ne Transalp 600V, 1998, PD10
bild des Bolzens:
https://www.flickr.com/gp/132702957@N08/M2iJXz
Fotos der (englischen) beschreibung der höhenanpassung:
https://www.flickr.com/gp/132702957@N08/Wd1Q8u
https://www.flickr.com/gp/132702957@N08/389C5a
https://www.flickr.com/gp/132702957@N08/77u1R9
https://www.flickr.com/gp/132702957@N08/9ys0jY
https://www.flickr.com/gp/132702957@N08/ZS03T5
https://www.flickr.com/gp/132702957@N08/kfoaH4
Herzlichen dank für alle tipps und spekulationen.
Technik: Vergaser einstellen für 4'000 müm
- ... mit Deinen Bildern hat das jetzt nicht so geklappt, aber egal.
Beim Vergasermodell gibt m.W. nur die Möglichkeit andere Düsen einzusetzen, was Deinen "Messing-Dingern" entsprechen dürfte. Die Schweiz-Modelle haben das standardmäßig. Ob das dann für Deine Höhenflüge ausreichen würde - k.A., habe ich auch noch nichts drüber gelesen.
Egal, was Du da improvisieren kannst, das Problem ist, dass in der Höhe zu wenig Luft (Sauerstoff) auf dann relativ zu viel Sprit trifft. Aufbohren der Düsen , wie Du das andeutest, wäre da mit Sicherheit kontraproduktiv.
Wenn man schon etwas manipulieren will, könnte man versuchsweise die Leerlaufdüsen zu drehen. Dann läuft der Motor wohl nur noch mit "Gasgeben" in den unteren Drehbereichen und eine angenehme Fahrerei ist das dann sicher auch nicht - wenn es überhaupt etwas bringt.
Luftfilter raus nehmen zur "Marsch-Erleichterung" ist wohl auch nicht empfehlenswert, zumal der entstehende Unterdruck ja anderweit notwendig ist.
Mein Einspritzer (Pan ST 1300) hat zu diesem Behufe eine besondere Unterdruckdose, die diese "dünne Luft" durch Anpassung der Einspritzmenge ausgleicht. Das kann man nicht miteinander vergleichen.
H. - Das unterstrichene S ist jeweils der link zum bild, einfach anklicken (habs nur so geschafft, die bilder integrieren hab ich noch nicht erlickt wie's geht.
nein das "mesingding" (könnte auch was anderes ssein das vom dreck schön gelbbraun wurde) sitzt aussen unter dem rad des gaszuges.
das ich weniger als mehr benzin brauche ist mir klar, nur noch nicht wie ich das hinkriegen könnte ohne schaden anzurichten. - Also das der Einspritzer nicht weniger Leistung hat stimmt nicht, er verliert auch Leistung, kann nur das Gemisch anpassen, aber das nur mal so nebenbei.
Ich hab mich auch schon informiert, da ich heuer im Pamir auch auf fast 5000 Meter hochfahre.
Also Tip aus dem österreichischen AT Forum:
Leerlaufgemischschraube so weit reindrehen, bis der Motor abstirbt, dann eine Viertel Umdrehung raus.
Vorher natürlich merken wo die waren, damit man es später wieder in der "Tiefe" zurückdrehen kann.
Das natürlich auf beiden Vergasern gleich machen
Ebenso eine Notlösung:
Luftfilter raus und den durch einen Damenstrumpf provisorisch ersetzen.
Sollte man aber nicht lange so machen, und sehr aufpassen, das man auf Staub genug Abstand hält um nicht den Staub "einzuatmen"
Besser man fährt als Erster, wenn die Anderen Einspritzer haben. - @ klausi33
Wir haben ja auf dem letzten Treffen über Vergaser geredet.
Bei mir ist es so dass ich große Probleme habe wenn es über sagen wir 1700m geht.
Schon auf dem Radstädter Tauernpass hat der Motor im oberen Drehzahlbereich ganz leichte Aussetzer gehabt.
Nicht arg aber man glaubt dass da einzelne Zündungen nicht stattfinden weil der Motor ganz kurz ruckt.
Und der Tauernpass ist jetzt nichtmal richtig hoch.
Deinen Tip werde ich mir auf jeden Fall mal merken. :)
PS: Wie hieß das Teil im Vergaser welches eingepresst ist und sich bei sehr hoher km Leistung langsam ausleiert?
Zu Vergaser vs. Einspritzer.
Wenn ein Einspritzer einem Luftmassenmesser hat oder gar noch eine Lambdasonde dann wird zwar die Luft dünner aber es wird das Lambda Verhältnis halbwegs eingehalten, es zündet also unverändert und der Motor verliert nur wegen dünner Luft Leistung was bei heutigen Motorrädern verschmerzbar ist.
Wer braucht schon die ganzen 50-100PS wenn er Kehren fährt?
Nur Vergasermodelle ohne Höhendose haben das auch, gleichzeitig wird das Gemisch immer fetter bis nix mehr geht, man verliert also an zwei Baustellen Leistung bis hin zur Funktionsunfähigkeit.
Zu dieser Höhen-Düse die im Startposting gezeigt wurde:
Was genau verstellt die, ist das nur eine Düse und nicht wie die Gemischverstellschrauben auf beiden Vergasern oder wie darf man das verstehen?
Warum gibts die nur für die US Version, gibt ja auch ausserhalb genug hohen Straßen?
Auf welche Vergasermodelle passt diese Düse?
@ klausi33
Wir haben ja auf dem letzten Treffen über Vergaser geredet.
Bei mir ist es so dass ich große Probleme habe wenn es über sagen wir 1700m geht.
Schon auf dem Radstädter Tauernpass hat der Motor im oberen Drehzahlbereich ganz leichte Aussetzer gehabt.
Nicht arg aber man glaubt dass da einzelne Zündungen nicht stattfinden weil der Motor ganz kurz ruckt.
Und der Tauernpass ist jetzt nichtmal richtig hoch.
Deinen Tip werde ich mir auf jeden Fall mal merken. :)
Bei Dir stimmt dann was nicht, weil ich selbst mit 80er Sprit auf 3300Meter fast problemlos gefahren
PS: Wie hieß das Teil im Vergaser welches eingepresst ist und sich bei sehr hoher km Leistung langsam ausleiert?
Düsennadel, oder Nadeldüse. ich bin nicht sicher, was die Richtige Bezeichnung ist
Zu Vergaser vs. Einspritzer.
Wenn ein Einspritzer einem Luftmassenmesser hat oder gar noch eine Lambdasonde dann wird zwar die Luft dünner aber es wird das Lambda Verhältnis halbwegs eingehalten, es zündet also unverändert und der Motor verliert nur wegen dünner Luft Leistung was bei heutigen Motorrädern verschmerzbar ist.
Wer braucht schon die ganzen 50-100PS wenn er Kehren fährt?
Nur Vergasermodelle ohne Höhendose haben das auch, gleichzeitig wird das Gemisch immer fetter bis nix mehr geht, man verliert also an zwei Baustellen Leistung bis hin zur Funktionsunfähigkeit.
Zu dieser Höhen-Düse die im Startposting gezeigt wurde:
Was genau verstellt die, ist das nur eine Düse und nicht wie die Gemischverstellschrauben auf beiden Vergasern oder wie darf man das verstehen?
Warum gibts die nur für die US Version, gibt ja auch ausserhalb genug hohen Straßen?
Auf welche Vergasermodelle passt diese Düse?
Dazu hab ich auch keine Ahnung, ich kannte sowas nicht
man könnte natürlich umdüsen und etwas kleinere Düsen mitnehmen, aber ob sich der Aufwand auszahlt ist fraglich.
Wenn man wochenlang auf über 4000 Meter rumfährt vermutlich schon, weil umdüsen ja trotzdem schnell gemacht ist.
Wenn man versiert ist, kann man das in ca 1 Stunde erledigen- Meines Wissens senkt dünne Luft den Oktanzahlbedarf.
An der Oktanzahl liegts eher nicht.
Wir haben ja damals diskutiert dass sich da etwas verbreitert und das eine Alterserscheinung ist und man das Teil nicht sehr leicht wechseln kann da verpresst oder so.
Die Lösung soll ein Vergasertausch sein den ich aber nur im aussersten Notfall angehen will da das Fahrzeug sonst sehr gut läuft solange man nicht in große Höhen kommt. - @ klausi33: Meine transe laäuft auf 4753müm noch, nur mit wenig kraft. auf ner mittelmässigen schotterpiste komm ich klar, aber wens schwieriger wird oder im steilen anfahren wird mühsam da fahren eigentlich nur noch im oberen drehzahlbereich gut geht. auch anfahren dauert länger (schade um die kupplung) als normal.
nennt sich die lerlaufgemischschraube auf english "pilot screw"? wärs also diese hier:
https://www.flickr.com/gp/132702957@N08/qF19Rw
(ist das ding die schraube oder nur der verschluszapfen den ich ausbohren muss?)
Ich reinige lieber meinen luftfilter häufiger als die damenstrumpf variante. dann doch lieber weniger leistung als das ich dem motor staub zumute.
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Zu dieser Höhen-Düse die im Startposting gezeigt wurde:
Was genau verstellt die, ist das nur eine Düse und nicht wie die Gemischverstellschrauben auf beiden Vergasern oder wie darf man das verstehen?
Warum gibts die nur für die US Version, gibt ja auch ausserhalb genug hohen Straßen?
Auf welche Vergasermodelle passt diese Düse?
wenn ich das alles wüsste... wie krieg ich raus was für ein vegasermodell ich fahre?
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man könnte natürlich umdüsen und etwas kleinere Düsen mitnehmen, aber ob sich der Aufwand auszahlt ist fraglich.
Wenn man wochenlang auf über 4000 Meter rumfährt vermutlich schon, weil umdüsen ja trotzdem schnell gemacht ist.
Wenn man versiert ist, kann man das in ca 1 Stunde erledigen
Könnte mann. ich hab aber (noch) keine kleineren düsen. zudem hab ich etwas respekt den vergaser im staub zu öffnen. ich bin eher tageweise als wochenlang so hoch.... (oder würdest du dann für tieferer regionen zwischendurch nichts ändern solang sie nicht zu heiss wird?)
@ Schutti: ne vergasertausch sprengt meines erachtens dann doch den nutzen. ich hab eher auf ne simplere gehofft. da nehm ich's lieber gemütlich und verzichte auf n paar üblere pisten in diesen höhen, kann die alp dan in tieferem gelände wieder quälen. - Also die Pilot screw ist die Leerlaufgemischschraube
Hier ein Foto davon:
Normal ist das eine Schraube, kann mir vorstellen, das die in den AMI Modellen wegen Abgasvorschriften so fixiert ist oder es ist auch da eine Schraube, wo man es demjenigen nur schwermacht die zu verstellen.
Die Leerlaufgemischschraube beeinflusst 2/3 des Gasweges am Vergaser.
Also kann man sich da schon etwas helfen damit.
Vermutlich auch der Grund, warum es bei Vollgas dann besser geht.
Wegen Luftfilter:
Es ist so schon zu wenige Luft da, und ein Filter dämpft nochmal den Luftfluss in den vergaser.
Ist schon Ok wenn an das nur im äußersten Notfall macht und vorher alles Andere versucht.
Wenn Du wieder weiter runterkommst wieder zurückstellen, sonst läuft sie zu mager, das ist auch nicht gut.
Wenn es mal kurz und ohne Belastung ist dann OK, aber nicht länger und unter Last.
Da überhitzt der Brennraum. @ Schutti: ne vergasertausch sprengt meines erachtens dann doch den nutzen. ich hab eher auf ne simplere gehofft. da nehm ich's lieber gemütlich und verzichte auf n paar üblere pisten in diesen höhen, kann die alp dan in tieferem gelände wieder quälen.
Der Vergasertausch ist nicht als Lösung für das Problem direkt vor dem Berg gedacht sondern um die verschlissenen nicht wechselbaren Düsen wieder zu erneuern.
Leider hat Honda da diese Dinger direkt verpresst.
Wenn man sehr viel hoch oben fährt sollte man sich mit den Schrauben am Vergaser und natürlich mit der Funktion des Vergasers vertraut machen.
Dann kann man mit einem kleinen Schraubenzieher das Fahrzeug spontan wieder benutzbar machen.- Wie schon Klaus geschrieben hat - fährt man dauerhaft auf über 3000m, dann umdüsen - also wirklich die Hauptdüse verkleinern (also statt einer 130er eine 128er nehmen), sonst nur die Leerlaufgemischregulierung hineindrehen (Bilder von Klaus). Ganz arg hab ich das beim Zweitakter erlebt, der schon ab 1500m angefangen hat herumzuspucken und auf die Edelweisspitze gar nicht mehr hinaufgekommen ist, während ich dort mit der Transe nur eine leichte Einbuße erlebt habe...
- Danke der bisherigen Antworten.
ich hab mich erst selbst beübt da mein luftfilter nicht lupenrein sauber war, das hat die weitaus grössere wirkung als die stellschrauben.....
nachdem der abber jetz häufig gereinigt wird klappt das soweit, die stellchraben bediene ich mit nem alten schlauchventil das ich zurechtgefeilt und eingedrückt habe.
bisheriger höhenrekord: 5120 müm - hie noch links zu bildern meiner "spezialwerkzeuges"
https://www.flickr.com/gp/132702957@N08/J0V1aW
https://www.flickr.com/gp/132702957@N08/QM0g3o - Solche Bastelideen mag ich
Ich bin gespannt, bin ja selbst in Kürze auf fast 5000 Metern im Pamir unterwegs.
Mal schauen wie sich meine Transe dort schlägt. - Danke
Fiel vergnügen auf deiner Höhentour. Die Alp dankt dir leichtes Gepäck, nicht nur uns Menschen macht die Höhenluft zu schaffen