Moin!
habe in den letzten Monaten immer wieder das selbe Problem (sehr unregelmäßig und nicht wirklich reproduzierbar - mal 2x pro Woche, mal 1x pro Monat), aber zumindest eingrenzbar:
Wenn ich sie (XL 650) warm bis heiß fahre und dann abstelle und etwa 30 Minuten bis max. 2 Stunden ruhen lasse, springt sie anschließend *manchmal* nicht an... Batterie funkt, da ist Saft genug da... nach mehreren Versuchen bzw. wenn ich noch etwas warte, dann springt sie dann doch an - manchmal eingeleitet durch einem enormen Knall im Rohr. (Was besonders lustig ist, wenn ich mitten in der Stadt stehe und neben mir die Leute panisch in Deckung gehen :D ...)
Naja, dachte ich wechsel mal die Kerzen und schau dann weiter (sind etwa 6.000km alt); Vergaser wurde auch vor etwa 6.000 gereinigt (zumindest lt. Vorbesitzer). Ansonsten läuft sie ruhig - Leerlauf konstant 1200, merke keine Unruhe im Betrieb; keine Aussetzer während des Fahrens; Kaltstart problemlos; auch heiß springt sie gleich an (etwa nach dem Tanken)... eben nur, wenn sie etwas länger steht (aber nicht zu lang)... und auch nicht immer...
Verstehe das Symptom nicht... bei Kerzen, Luftfilter, oder ähnliches müsste sie doch generell unrund laufen bzw. gerade kalt nicht so gut anspringen, oder doch nicht?
Nunja, vielleicht hatte jemand schon mal sowas und hat einen Tipp... Ansonsten beginn ich mal mit den Kerzen und schau dann weiter...
Danke & LG,
Markus
Technik: Unregelmäßige Startprobleme/Fehlzündungen lauwarm...
- Hallo Markus.
Nur eine Überlegung......Könnte es sein, dass du kalt mit gezogenem Choke startest und die Chokekolben in manchen Fällen nicht ganz zurück gehen? Ich würde mal in der Richtung suchen. Vieleicht reicht es schon, gezielt den Chokehebel nach vorn zu drücken.
Viel Erfolg
Harald - Wie bekannt, habe ich 2 Transen, eine PD06 und eine RD11.
Die Beiden sind sowas von grundverschieden in ihrem Startverhalten, dass ich selbst auch immer wieder darüber stolpere. Die eine muss ich, die andere darf ich nicht mit Choke starten und bei Heiß-, Warm-, Lauwarmstart ists nochmals anders. Also insgesamt mimosenhaft.
Dass das irgendwelche Feineinstellungen sind, weiss ich selbst, aber bei mir in keiner Weise kritisch, also lass ich es so. Aber sie knallen nicht!
Ist schon bedenklich, weil dafür unverbrannte Gasmischung in den Abgaskanal kommen müssen. Oder sie zieht an den Krümmern Luft. Eine von vielen Möglichkeiten. Ich tippe mal auf zu fette Einstellung im Moment des Starts. Kein Gas geben, nix vorher am Hahn drehen, nix Choke ziehen.
Aus meiner Erfahrung raus kann es natürlich auch genau anders rum sein, dass sie das alles zum Starten braucht, aber das musst Du austesten.
Prüfe erst mal die Dichtheit des Ansaugtrakts. Bei laufendem Motor mit Startpilot oder Bremsenreiniger leicht einsprühen, es darf sich dabei an der Drehzahl nichts ändern.
Prüfe, ob sich der Choke auch wirklich vollständig zurück stellt. Das Beste wäre, Du lässt einen Abgastest machen, aber da den Punkt zu treffen, wo es hakt, ist natürlich schwierig, weil das Problem ja nicht immer auftritt. - Tippe wegen des Knallens auf zu fett: Chokekolben und Chokezüge auf Leichtgängigkeit checken wäre daher wohl sinnvoll.
An den Leerlaufgemischschrauben hast du nicht rumgespielt? Wenn doch, würde ich im Anschluss dort weiter suchen ...
Gruß
Günni - Tippe auf " H.I.S.S. " Wegfahrsperre, wenn es so unregelmäßig auftritt und die Maschine ansonsten gut fährt ! Das anschließende Knallen beim Starten kann dadurch bedingt sein, das " Bananenfisch " bei stehenden Motor trotzdem am Gas zieht.
Was helfen kann , ist , wenn das Phänomen auftritt, die Zündung auszuschalten und einige Sekunden warten, dabei den Killschalter ein paarmal ein-und ausschalten. Hat bei meiner RD 10 bisher immer funktioniert.
LG Helmut - Der HISS-Tipp scheint mir plausibel... denn tatsächlich steig ich manchmal dann genervt hab, rauch mal eine, und schalte dann die Zündung erst neu ein
Und tatsächlich zieht der bananenfisch nach Druck auf den Zündknopf blöd am Gas aus Gewohnheit, rechnet er ja nicht, dass sie nicht gleich anspringt... werd ich mir abgewöhnen und schauen, ob ich damit ohne Knallen auskomme.
Choke wirds nicht sein: über den Sommer hab ich den Choke meist gar nicht gezogen... bzw. wenn sie eh noch lauwarm war. Jetzt starte ich sie manchmal halbgezogen... dann dreht der Leerlauf ungefähr bei 2500... stell ich aber nach 2 Minuten wieder zurück (weiß nicht, ob sie selbst zurück geht, mach ich vorher selbst, Hebel scheint mir etwas zu fest), wirkt alles normal.
Also werde mal versuchen, Gas wie Choke beim Starten generell wegzulassen - und im Problemfall die Zündung ein paar Sekunden mal abschalten... Falls nix hilft, fotografiere ich mal das Kerzenbild und prüfe auch die Dichtheit - danke für die vielen Tipps.
Werde berichten!
Danke!
LG, Markus
Choke wirds nicht sein ... Jetzt starte ich sie manchmal halbgezogen... dann dreht der Leerlauf ungefähr bei 2500... stell ich aber nach 2 Minuten wieder zurück (weiß nicht, ob sie selbst zurück geht, mach ich vorher selbst, Hebel scheint mir etwas zu fest), wirkt alles normal.
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... das ist in jedem Fall ein Fehler! Choke ist so leichtgängig, dass er sich selbst zurück stellt, vielleicht nicht bis aufs letzte Quentchen, aber immerhin.
Ich brauche mit beiden Alps max 1 Km, bis der Choke wieder drin ist - ist eben unterdruckabhängig und je mehr Gas, desto schneller.
Teste die Rastungen des Hebels. Davon gibt es 2. bei so ca 50% und 75 % es Hebelwegs, ganz durchziehen mit dem Finger und er muss allein durch die Federkraft mindestens schon mal auf die 2., die 75%-Rastung zurück gehen und einschnappen.
Da wird vermutlich mit falschem Fett gearbeitet worden sein, das verharzt. Die Mechnik rund um den Hebel mit z.B. CASTROL LMX LI-KOMPLEXFETT oder ähnlichem und den Zug und Bowden ausschließlich mit einem Bowdenzugspray "fetten". Sonst nix! Vor allem kein WD40. Und kein Balistol - auch wenn es in der Werbung steht.
Chokekolben ausbauen und Leichtgängigkeit und Federkraft prüfen. Das muss leicht saugend leichtgängig sein.
H.- Ja, aber der Fehler kann nicht in Zusammenhang mit dem Startproblem stehen, da ich über den Sommer den Choke nie gebraucht hatte. Aber werde ich trotzdem fetten - das liegt am Hebel oben, letzten Winter war er noch leichtgängig. Seit mir eine Werkstatt hier das Kupplungsseil getauscht hat nach Riss, nicht mehr so leicht. Werde ich also jedenfalls die Schraube lockern und nachfetten...
Ja, aber der Fehler kann nicht in Zusammenhang mit dem Startproblem stehen, da ich über den Sommer den Choke nie gebraucht hatte.
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... doch, kann sehr wohl sein. Wenn er schon lange nicht mehr ganz zurück geht, merkst Du das kaum beim Fahren, aber zu fett ist das Gemisch trotzdem. Und wenn die Kombination Motortemperatur und Außentemperatur in dem Zustand den Fehler produzieren, kann die Fehlstellung genau das in dem Moment bewirken.- Moin,
Du wolltest doch eh nach den Kerzen schauen..
Versuch doch mal die Situation zu provozieren, also abstellen, warten .. und dann dreh mal eine Kerze vor dem Startversuch raus und schau , ob die evtl feucht ist, bzw wenn die Kerze draußen ist, einmal kurz auf den Startknopf und schauen, ob da Benzindampf aus dem Zylinder kommt.
Falls ja: ist der Benzinhahn ohne Unterdruck dicht? Schwimmernadel dicht?
Ciao,Marcus - Ja, die Kerzen werd ich mir am WE anschauen - werde das versuchen, was du verschlägst. Kostet nicht viel Zeit und schadet nicht. Stutzig macht mich eben diese extreme Unregelmäßigkeit und unterschiedliche Faktoren - mal ganz heiß, mal lauwarm, mal 30 Minuten Stehzeit, mal 2 Stunden. Und dann das ganze nur eher selten. Heute viel herumgefahren, ein paar Stops, keine Probleme. Die Sache mit HISS wäre schön - aber sollte das Problem dann nicht als völlig kalt auftreten (können)? Ist das ein bekanntes Problem?
Choke: ja, das kingt alles einleuchtend. Aber schließe ich trotzdem aus, denn ich hab ihn den ganzen Sommer über kein einziges Mal gezogen, bin also keinen Meter angezogen gefahren - trotzdem gabs die Probleme. Und das Verhalten ist auch schon vor dem Kupplungsseiltausch aufgetreten, als es noch nicht so festgezogen war - aber gehört eh gefettet und geprüft jetzt vorm Winter...
Benzinhahn sollte zumindest dicht sein - hatte im Sommer einen Riss im dünnen Schlauch zur Membran - da wurde sie oft abgewürgt, weil sie zugemacht hat... ist behoben...
Nun hab ich eh viele Anhaltspunkte, was ich checken kann.
Merci! Ich melde mich, wenn ich näheres in Erfahrung gebracht hab. (Nach Murphys Gesetz tritt es jetzt vermutlich eh 2 Monate nimmer auf)...
... das ist in jedem Fall ein Fehler! Choke ist so leichtgängig, dass er sich selbst zurück stellt, vielleicht nicht bis aufs letzte Quentchen, aber immerhin.
Ich brauche mit beiden Alps max 1 Km, bis der Choke wieder drin ist -
Oh? Dann habe ich noch ne Baustelle... Danke für die Info!- War am WE krank, und hab mir keine Kerzen angesehen. Problem ist aber nicht mehr ansatzweise aufgetreten, indem ich mein Startverhalten verändert habe: Finger weg vom Gasgriff :p Ich denke, mit meiner früheren Angewohnheit, mit Startknopf schon etwas Gas zu geben, hab ich sie ersoffen (bzw. vielleicht in Zusammenhang mit dem HISS-Tipp) - und wenn noch heiß -> Knall... Chokehebel hab ich gelockert und gefettet... bin zeitweilig sicher zu lange zu fett gefahren... nach 10 Sekunden läuft sie ohnehin ruhig auch bei Kaltstart und 5 Grad Außentemperatur...
Ich setze es mal auf gelöst. Falls es doch wieder auftritt, mach ich die Feldversuche mit den Kerzen und melde mich wieder. Danke für die Tipps! - Jetzt fängts wieder an :/ ... Im Winter war Ruhe aber jetzt...
Kann es jedoch eingrenzen: dürfte am H.I.S.S. liegen, aber extrem seltsam. Steht sie länger, springt sie sofort an. Fahre ich, und lass sie mal eine Stunde stehen (ist danach wieder kalt), kommt es wieder manchmal (aber völlig zufällig) vor, dass sie nicht anspringt. Auffallend: die H.I.S.S.-Led bleibt leuchtend (normalerweise geht sie ja nach 2-3 Sekunden aus). Hab schon den anderen Schlüssel probiert - ändert nichts. Kabel steckt fest... muss dann immer nur warten. Machmal 2 Minuten, manchmal 15 Minuten - dann gehts auf einmal wieder. Was kann das sein? Und immer nur bei wärmeren Temperaturen...Vorallem schwierig, weil ich es kaum reproduzieren kann. Ein Wackler, der nur ab 15° Plus auftritt? Entzieht sich meiner Logik. Bevor ich die Verkabelung der HISS Sperre komplett neu prüfe, ist sowas jemanden schon untergekommen? Google findet auch nichts :(
Danke, LG Markus - Hallo!
Gibt es schon neue Erkenntnisse zu dem Problem? Ich habe genau das gleiche Problem...
Sehr selten und nicht Reproduzierbar. 10 Minuten nach dem Abstellen springt sie nicht mehr an.. Bis es auf einmal ne Fette Fehlzündung gibt und die Fuhre läuft als ob nie was gewesen ist.
Gruß Peter - Leider nicht - ist bei meiner immer noch so, unregelmäßig; ca. 20-60 Minuten nach abstellen. Muss irgendwas mit dem HISS zu tun haben. Ich geh so damit um: wenn das grüne Lämpchen rechts nach einschalten der Zündung nicht ausgeht (wie üblich), dann ist damit zu rechnen, dass sie nicht anspringt (manchmal aber doch). Ich zünde nur probeweise ganz kurz und dreh tunlichst nicht am Gashebel. Wenn sie nicht gleich anspringt, lass ich den Schlüssel 3-4 Minuten stecken, zieh ihn wieder raus, dazwischen ein paar mal Zündung an/aus/an/aus... danach springt sie meistens gleich wieder an. Kurz gesagt: bissl warten und nicht lang orgeln oder Gas geben (damit vermeidet man wenigstens die laute Fehlzündung)... Zum Glück kommts ja nicht täglich vor...
- PS.: hab dazu noch einen Thread gefunden:
https://www.transalp.de/forum/beitraege/technik/rd_10_hiss_problem/
Sind ein paar mögliche Fehlerquellen beschrieben (Antenne HISS bzw. Kabel der Antenne wäre mein Tipp - zumindest bei mir). Solangs aber nicht häufiger wird, bin ich zu faul dazu - Hi,
meine 650er schaltet die Wegfahrsperre auch manchmal etwas langsam . Scheint ein Sommerproblem zu sein.
Ich dreh dann den Schlüssel um, oder mach einfach schon mal Zündung an und Killschalter auf on, bis der Helm auf ist, paßt es i.d.R.
Wenn Du startest und die Wegfahrsperre aktiv ist, pumpt die Möhre Gemisch durch den Zylinder. Wenn es dann irgendwann zündet, tut´s das gerne im Auspuff..peng.