Ich wollte da ein paar Tips für Verbesserungen einstellen.
Da kann jeder gerne seine Tips einbringen.
Heute:
In Zukunft Radlager besser ausbauen:
Ich hab das von anderen Motorrädern, wo das serienmäßig so ist.
Da ist ein Schlitz im Distanzrohr, sodass man mit einem dünnen Meissel oder Schraubendreher ( oder was auch immer ) schön ansetzen kann um das Lager auszutreiben.
Also hab ich so einen Schlitz gemacht.
Loch durch die Distanz gebohrt und dann mit der Flex den Steg rausgetrennt.
Und keine Angst, das Radlager wird von der Distanz so noch ordentlich gehalten.
Die Distanz dient ja nur dazu, das der lager Innenring nicht beim Anziehen der Achse nach innen gezogen wird und so das Lager sofort zerstört wird.
Aussenring sitzt ja in einem schönen Sitz und Innenring wird so fixiert.
Nebenbei:
Ich verwende nach dem Tausch immer Lager mit Gummidichtung gegen Spritzwasser.
Halten viel Länger und das Problem mit dem Auswaschen des Fettes ist viel geringer

Rainer57 am 8.5.2015 zuletzt bearbeitet 8.5.2015 Super Anregung, das klingt plausibel und ist gut selbst zu machen.
Ich hätte ne Nachbesserung zum Punkt: Ständig leere Batterie wg. kurzen Berufsverkehrsfahrten.
Viele fahren ja noch ein älteres Modell, das nie dafür vorgesehen war 24Stunden beleuchtet zu werden, Abblendlicht ist in Deutschland erst seit 1998 für Motorräder vorgeschrieben.
Kommen im Berufsverkehr noch tägliche Staufahrten hinzu, hat man spätestens alle 14 Tage ne leere Batterie, da die Ladespannung im normalen Leerlauf bei eingeschalteter Beleuchtung nicht mehr ausreicht und Batteriestrom verbraucht wird.
Die volle Ladespannung wird bei eingeschaltetem Licht erst ab ca. 2000U/min erreicht.
Die Neuen LI Zellen, die sich bereits einige wegen des guten Hochstromverhaltens einbauen, sind wegen ihrer geringen Kapazität bei solchen Fahrten noch schneller erschöpft.
Hinzu kommt die Tatsache, dass das Auffallen im Straßenverkehr durch die viel helleren Tagfahrlichter der Autos inzwischen kaum noch Signalwirkung hat.
Das kann man umgehen, da seit 1.4.2013 Tagfahrlichter am Motorrad erlaubt sind, wer neue LI Zellen fährt und viel Kurzstrecke, oder Stau zu bewältigen hat, sollte auf jeden Fall auf Tagfahrlicht umsteigen.
Diese müssen ein E1 Zeichen und eine RL Nr. besitzen.
Merkt euch vorm Anbauen wo die steht, ich hatte schon übereifrige Ordnungshüter die die Nr. nicht finden konnten.
Rücklicht ist beim Tagfahrlicht nicht erforderlich (sieht man bei Sonne bei der Transe eh nicht)
Der Verbrauch reduziert sich auf ca.5,5W statt Abblendlicht 55W + Rücklicht 5W, der Akku läd dann auch bei Staufahrt und viel Stop and Go im Leerlauf bei voller Ladespannung.
Achtet drauf, dass die Tagfahrleuchte ECE R 87 Genehmigung hat, das bedeutet sie schaltet bei Zündung "an" ein und beim schalten auf Standlicht wird sie gedimmt.
Anschluss zumeist: Schwarz = Masse(-) Rot = Zündung an(+) Weiss = Standlicht(+)
Viel Geld kann man sparen, wenn man statt speziell nach Motorrad-Tagfahrleuchten zu suchen (da werden oft 30-40 Euro für eine fällig) welche für's KFZ nimmt, (ab 12-13 Euro das Paar). Man hat noch eine Reserve, oder kann nen Vereinskameraden hier helfen, wichtig dabei, sie sollten symetrisch sein.
Ein guter Montageplatz ist direkt unter dem Hauptscheinwerfer an der Verkleidung bündig mit der Verkleidung mittig befestigen.
Hier noch die Einbauvorschrift (Tipps) vom TÜV Nord: http://www.tuev-nord.de/de/service-infos/tagfahrleuchten-am-motorrad-104208.htm
vielleicht nützt es jemandem.
Hallo,
ich würd nix direkt unter dem Scheinwerfer befestigen - bei allen PD06 und PD10 brauchts den Platz zum Einfedern. Ab '94 wird es schon mit dem Höherlegen des Kotflügels schwierig.
Will mal jemand der erste sein? Dann nix halbgares mit Tagfahrlicht, sondern gleich die Alp auf LED umgebaut. Da gibt es auch nicht die Restriktionen mit Waschanlage und Höheneinstellung wie bei Xenon. Der hier passt bis 93: http://www.automobiles.de/LED-Hauptscheinwerfer-fuer-Jeep-Cherokee-XJ-und-Wra
Noch ein bissel teuer, aber immerhin gibts schon was.
Gruss Manfred
"Rainer57" schrieb:Ich hätte ne Nachbesserung zum Punkt: Ständig leere Batterie wg. kurzen Berufsverkehrsfahrten.
Gute Idee, mit den Tipps, Rainer57!
Zu deiner Anregung mit der ständig leeren Batterie:
Da meine Moppeds z.T. in Garagen stehen, in denen kein Stromanschluss für ein Ladegerät ist und ich die Maschinen nur ab und an bewege (aber zu bequem bin, die Batterie auszubauen), habe ich 100 Ah-Autobatterien gekauft. Gibts gut und günstig immer mal wieder bei Lidl. Diese Akkus sind per nachrüstbarer Zigarettenanzünder-Steckdose anschlussfähig gemacht worden. An allen Moppeds ist eine Ladesteckdose angebracht und mit dem passenden Kabel und den entsprechenden Steckern kann ich nun problemlos ein oder zwei (Doppelsteckdose) Moppeds auf eine Autobatterie anstöpseln. Die Ladeerhaltung ist so problemlos mehrere Monate (1-2) möglich - abhhängig natürlich von den Umgebungsfaktoren und ob ein Mopped selber einiges an Strom permanent zieht - ist bei meiner Hayabusa z.B. der Fall, bei der eine Alarmanlage und "Peilsender" permanent einiges an Strom ziehen. Nach besagten 1-2 Monaten hänge ich die dicken Autobatterien halt wieder ans Ladegerät. Funzt nun mehrere Jahre schon problemlos bei mir.
Sehr bequeme und komfortable Stromanschlüsse vertickt übrigens "Profeus" aus dem Hayabusa-Forum, kann ich nur empfehlen (falls Tipp erlaubt).
Nein, bin weder verwandt noch verschwägert, noch erhalte ich Provision! Bin nur zufrieden mit seiner Bordsteckdose.
Ciao Charly
"Franz-Manfred_Schuengel" schrieb:Hallo,
ich würd nix direkt unter dem Scheinwerfer befestigen - bei allen PD06 und PD10 brauchts den Platz zum Einfedern. Ab '94 wird es schon mit dem Höherlegen des Kotflügels schwierig.
Will mal jemand der erste sein? Dann nix halbgares mit Tagfahrlicht, sondern gleich die Alp auf LED umgebaut. Da gibt es auch nicht die Restriktionen mit Waschanlage und Höheneinstellung wie bei Xenon. Der hier passt bis 93: http://www.automobiles.de/LED-Hauptscheinwerfer-fuer-Jeep-Cherokee-XJ-und-Wra
Noch ein bissel teuer, aber immerhin gibts schon was.
Gruss Manfred
Gibt es die Einzeln oder nur im Set ? Außerdem haben die doch Garantiert nur eine Zulassung für PKW und nicht für ein Moped , oder ?
Also Lager die im Aluminium sitzen sollte der Lagersitz generell auf 120 bis 150 Grad erhitzt werden damit er nicht ausleiert. Natürlich auch beim einsetzen hat sich über 35 Jahre bewährt.
Gruß Michael
@Rainer57:
Vielen Dank für die wertvollen Tipps, auch an klausi33 für das Ursprungsposting.
Eine Anmerkung zu:
"Die Neuen LI Zellen, die sich bereits einige wegen des guten Hochstromverhaltens einbauen, sind wegen ihrer geringen Kapazität bei solchen Fahrten noch schneller erschöpft..."
habe ich allerdings noch zu machen. Man sollte hier etwas differenzieren. Die Aussage ist in sofern zunächst erstmal richtig, da z.B. 5Ah auch mit eine LiFePo-Batterie 5Ah bleiben. Allerdings steht die volle Leistung (V-A) ggü. dem Standard-Bleiakku im gesamten Kapazitätsbereich bis hinunter >=3% Ladung zur Verfügung, währenddessen dieser lediglich in einem Arbeitsbereich von geschätzten 80% bis max. 30% Ladung diese Leistung vor allem im Spannungsbereich konstant zur Verfügung stellt. Von den z.B. 12Ah bleiben beim Bleiakku somit in etwa etwas mehr als tatsächliche 6Ah im vollen Leistungsbereichs übrig. Ein z.B. 7,5Ah (3p4s) währe diesem also bereits mindestens ebenbürtig. Ich komme (subjektiv, PD10) mit 5Ah bisher auch im Winterbetrieb Abblendlicht-an bestens hin. Aufpassen sollte man (allerdings generell) mit Zusatzverbrauchern während größeren-längeren Touren. Man sollte also die Aussage "zu geringe Kapazität" nicht generell auf Li/LiFePo applizieren, da deren Wirkungsgrad wesentlich höher liegt. Was lediglich aussteht ist ein tatsächlicher Langzeittest, bzw. wie lange halten die Dinger über die Jahre.
LG,
H.-W.