guten abend,
ich habe mir den tomtom rider 400 gekauft u. möchte den nun anbauen lassen.
dazu hätte ich gerne ein paar tipps von euch zu:
wo am lenker der rd11 am optimalsten?
was kostet so ein anbau, habt ihr erfahrungen?
mit steckdose anbau?
kann ich für sprachausgabe einfaches bluetooth head-set nutzen?
hoffe auf eure hilfe
vielen dank im vorraus
lg. ani
Technik: ?TomTom RIDER 400 Europe Anbau
- Optimal ists nirgendwo, das Ding behindert entweder die Sicht auf die Instrumente, hindert bei Bedienung des Zündschlüssels, stößt an die Frontscheibe - alle Varianten möglich.
Weil's mich genervt hat, habe ich derzeit einen alten TT One auf die Instrumentenkonsole provisorisch montiert, aber dafür gibt es wohl kaum fertige Lösungen, das muss man "basteln".
Mein RAM-Mount für den TT Rider 2 ist noch mit einer Rohrschelle in der oberen Biegung des Lenkerrohrs vorhanden, ich mache Dir mal morgen ein paar Bilder.
Steckdose montieren lassen ist nicht ganz billig, muss die Verkleidung zumindest teilweise ab.
Ich sag mal 2 Std. sind schon fällig x Stundensatz Deiner Werkstatt + Material.
H. - würde es nicht am Lenker befestigen sondern oberhalb des Tachos hinterm Windschild, direkt im Blickfeld, bluetooth headset stört unterm Helm, wirste Dir wohl ein richtiges flaches für Motorradhelme einbauen lassen müssen, oder auf Sprachausgabe verzichten, mich würde das Gelaber nämlich stören, ich schauen nur ab und zu aufs Display an kniffligen Abzweigen. Mache mir ne Route mit Ortschaften oder markanten Punkten zurecht und kenne damit die Strecke halbwegs. Navi ist dann zur Sicherheit oder bei Stadtdurchfahrten, oder wenn man mal kein Bock hat sich zu konzentrieren, aber blind ohne sich auszukennen nach Navi fahren ist oftmals nicht wirklich gut, das Hirn sollte man deswegen nicht abschalten weil einen Navis auch mal fehlleiten und dann steht man in der Wallachei.
- Hier ein paar Bilder.
Du hast ja den rück-verlegten Lenker, da kann die Geometrie eine völlig andere sein. Draufsetzen und selbst probieren, wo es am wenigsten stört.
Für mich optimal ist die Unterbringung auf der InstrumentenKonsole unter der Scheibe. Sowohl blick- und ablenkungsmäßig als auch Null-Behinderung in der Sicht nach vorn, wobei ich mit ziemlicher Sicherheit eine höhere Augenhöhe habe als Du. Ausprobieren!
Die anderen Bilder sind von der Pan-Lösung, die gerade in der Mache ist. Da habe ich mir eine "Kralle mit Auflageplatte" für die Konsole gebaut (3D-gedruckt), ist aber noch nicht fertig. Sowas kommt dann auch auf die Rd, aber eins nach dem anderen.
- Persönlich würde ich auch einen Anbau oberhalb der Instrumente empfehlen, da man es so am Besten im Blickfeld hat und nicht den Blick senke um es abzulesen ( und damit das Verkehrsgeschehen ausser Acht zu lassen )
- guten morgen
erstmal vielen dank euch beiden, horst u. michael für euren beitrag u. mühe.
ich denke eure lösung es nicht am lenker, sondern an oder auf der konsole zu befestigen, wäre für mich die optimalere.
mir ist es wichtig, eben wenig den kopf neigen zu müssen,zudem darf aber das navi nicht zu sichtirritationen führen, wenn es zu nah in meinem blickfeld wäre.
michael du lehnst die sprachansage per kopfhörer ab, heisst das du lässt die sprachansage komplett aussen vor?
und horst wie machst du das?
lg. ani - ... ich hör eh nix - altersbedingt
Habe den Concept (alt) und den C3 von Schubert, die sind ab 60 Km/h so laut, da geht alles unter. Und auf die Ohrmuscheln drücken die Hüte auch ohne Lautsprecher schon genug.
Ich halts wie Michael, auf großer Tour brauche ich keinen Navi, im Klein-Klein sind sie unschlagbar, z.B. um eine Adresse zu finden. Das reicht mir.
H.
PS; ich habe mich im Leben noch nicht so viel verfahren wie mit Navi! zB. Autobahnkreuz.
Beschilderung eindeutig bezogen auf die Fahrbahn, Navi gibt die Distanz aber bezogen auf die geografische Kreuzungslinie an. An der realen Abzweigung habe ich also noch ca 150 m lt Navi und wenn der dann sagt, ich soll abbiegen, bin ich real aber schon vorbei. Habe allerdings mit meinem ollen Rider 2 keinen Spurassistenten, das hilft enorm.
Und bis ans Ende seiner oder meiner Tage, werde ich ihm übel nehmen, dass er mich mal partout über einen Treppenweg schicken wollte; nie wieder abbiegen ohne entsprechende offizielle Beschilderung. So fährt er auch über Autobahnparkplätze, weil das u.U. 5 m näher ist.
Und noch ein Niewieder! Nie wieder am Vorabend zur großen Tour eine Aktualisierung von Karten und Satelliten-Fix machen!!! - ja ich kann das Gelaber im Ohr beim Mopped fahren nicht haben. Ich finde es wesentlich besser, so im grossen und ganzen zu wissen wo es lang geht, aber ab und an schau ich aufs Display in welcher Entfernung kommt die nächste Änderung der Richtung, zeigen ja die meisten Navis an wann man demnächst wohin abbiegen soll und ein gscheites Navi zeigt auch noch den Strassennamen oder was anderes prägnantes an.
- Gerade auf großen Touren benötige ich ein navi.
Da ist es für mich unersetzlich.
Kann nur sein das wir einen Auffassungsunterschied von großen Touren haben.
Ich fahre auch ohne Ansage, das nervt mich persönlich nur.
Ab und an ein Blick und gut ist.
Klar passiert es dann schon mal, das man eine Abzweigung übersieht, aber eher selten.
Also vernachläßigbar. - Wenn ich in die Dolomiten, Toskana, gesamtes Frankreich, England, Irland, Schottland, Norwegen, Spanien und Portugal, Korsika und Sardinien fahre, brauche ich für die gewünschte Strecke keinen Navi. Kleine Sträßchen und kreuz und quer, ok, da richte ich mich auch nach ihm. Annähernd wenigstens.
Was ich sehr schätze, ist die Voraussicht auf die Straßenführung, überraschende Spitzkehren gibt es für mich eigentlich nicht mehr - oder ich habe gepennt.
H. - OK, unterschiedliche ANsichten, gerade auf solchen Strecken schätze ich das Navi.
Aber das sieht jeder anders.
Allerdings plane ich im Vorfeld schon sehr genau ( auch viel mit Google Maps und der Satelliten und Bilder Funktion ) schöne punkte ein, die man sich ansehen sollte und übertrage die als Wegpunkte ins Navi ( über basecamp , ich verwende halt Garmin )
So kann ich bestimmte Sehenswürdigkeiten direkt anfahren. Und noch ein Niewieder! Nie wieder am Vorabend zur großen Tour eine Aktualisierung von Karten und Satelliten-Fix machen!!!
Das kommt mir sooo bekannt vor, bei meinem (zugegeben Billigprodukt) Blaupunkt MotoPilot liess sich nach dem Update der Startscreen nicht mehr wegdrücken, ausgerechnet das einzige mal als ich das Navi wirklich brauchte.
Das bescheuerte Teil hat nicht mal nen Reset-Knopf.
Gott sei dank hat sich der Spass selbst resettet, nach dem der Akku leer war, allerdings zu der Fahrt 3 Tage zu spät.
Wirklich empfehlen würde ich das Teil niemandem, trotz 49 Länder und Lebenslangem Kartenupdate, ich betrachte es als Fehlinvestition, aber was will man für knapp über 200 Euro verlangen..- Reset beim Motopilot geht, wenn Du den Ein/Aus-Schalter länger wie ne Minute gedrückt hältst. Und ja, die Software ist schrott. Aber man kriegt ja dank WinCE auch andere Sachen darauf zum laufen. Bei mir dient der Motopilot als Zweitnavi mit nebenbei mitlaufender genordeter Generalkarte (Raster). Die Hardware mit Ram-Mount und Ladeschale ist nämlich gut.
- wenn ich es am cockpit, nahe der scheibe befestigen will, was brauche ich da an halterung?
lg. ani