Hi,
wie hoch sind eigentlich die o.g. Ströme gemessen an der Batterie so in der Praxis.
Mir gehts um ein Mittel aus dem Arbeitsalltag der PD6-PD10. Keine Peaks. Außer narürlich zum Zeitpunkt des Anlasserstarts.
Weiß das jemand, oder hat es mal in der Praxis gemessen?
Hintergrund:
Einsatz eines LiFePo4-Akkus, Selbstbau aus 8x A123 ANR26650M1B (4S2P)
Der Akkublock ist schon fertig, habe aber mom. kein Hochstrommessgerät, oder -Shunt zur eigenen Messung.
Danke,
bis später,
H.-W.
Technik: Tatsächliche Lade-, Entlade-, Starterströme PD10? (Kontext LiFePo4)
- Würde mich auch mal interessieren.
Falls niemand eine einigermaßen exakte Angabe liefern kann (max. < Sicherung ist eh klar), kannst du entweder warten, bis ich im Januar die Elektrik meiner PD06 glattziehe, oder meinen 1mOhm-Shunt geliehen bekommen.
Für letzteres böte sich eine Übergabe im Mad Dog heute Abend (Vortrag vom Panny) an, falls du dort bist. - Die Ströme hängen doch von den jeweiligen Akkus ab.
jeder Akku hat unterschiedliche Werte, wie zB beim Strom den er bei Kurzschluss ( Starten usw ) liefert.
Von daher kann man ja keine Allgemeine Aussage machen. - @klanor,
oh, danke für das Angebot. :)
Wird aber heute nicht mehr klappen bei mir. Schade, der Vortrag hätte mich interessiert.
@klausi33,
ja, richtig. Der Akku ist hochstromfähig (150A Dauer, bis zu 240A Puls). Fragt sich also, was das Strombegrenzende Element in Kreislauf ist. Beim Starten, was 'zieht' der Starter samt Magnet. Beim Laden, was liefert die Lichtmaschine bzw. was kommt am Akku an. Der Akku hat einen sehr geringen Innenwiderstand, Ladestrom 20A möglich. 14,4V und (auch etwas mehr) verpackt der. Jetzt fragt sich, welche Gegebenheiten tatsächlich existieren, bzw. bezog sich die Frage auf Bedingungen in Standard-Situationen (Bleiakku). - Aber selbst die Bleiakkus sind unterschiedlich.
Wenn Du eine Varta nimmst, hat die andere Werte als eine Saito oder Bosch usw,
Den Kurzschlusstrom, den die Batterie freisetzen kann, der ist wichtig für den Starter.
Und was zieht ein Starter, schwer zu sagen, das müßte man mit eine fetten Autobatterie die genug Kurzschlusstrom liefert mal testen was der nimmt.
Kommt auch auf Temperatur, Öl, Kompression usw an. - Um mich mal selbst zu zitieren:
> Mir gehts um ein Mittel aus dem Arbeitsalltag der PD6-PD10.
;) LG
Um mich mal selbst zu zitieren:
> Mir gehts um ein Mittel aus dem Arbeitsalltag der PD6-PD10.
;) LG
Hab ich schon gelesen, und genau das ist je nach verwendeter Batterie unterschiedlich- klausi33, mit "unterschiedlich" kann man auch keine Moppeds bauen.
Wenn du dich bitte in Zahl und Ziffer ausdrücken könntest, wäre dem Anliegen geholfen. - Stromzange hab ich nur eine externe bis 25mA
Die anderen DC-Zangen sind feste, sprich Zange und Meßgerät in einem. Stellt sich schwierig herraus beim fahren zu messen, wenn dann im Stand.
Muß mal gucken ob ich eine seperate DC-Zange finde.
klausi33, mit "unterschiedlich" kann man auch keine Moppeds bauen.
Wenn du dich bitte in Zahl und Ziffer ausdrücken könntest, wäre dem Anliegen geholfen.
Das kann ich auch nicht wissen, da müßte ich mal recherchieren.
Das kann man als TS wenn man will aber auch selbst machen.
Auf die Problematik gekommen sind ein Kumpel und ich vor vielen Jahren, weil er mit einer XS850 immer Probleme beim Starten hatte.
Damals wurde in einer SpezialMopedwerkstatt der Tip gegeben, bestimmte Gel Batterien zu verwenden, wie sie auch in den AMI Hubschraubern verwendet würden.
Wir waren irritiert, weil die statt 14 AH nur 8 AH konnten.
Und so gab es dann eine ordentliche Erklärung auf Kurzschlussströme, Entladeströme usw.
Und seit damals weiß ich, das die AH gar nichts aussagen, ( zumindest nicht wesentlich für unsere Mopeds ) und jede Batterie eigene Werte hat was den Ladestrom, Entladestrom und Kurzschlusstrom betrifft.
Wenn Du im Konkreten wissen willst was das ist, mußt DU zu den betreffenden Batterien mal im Internet die Datenblätter suchen.
Die sollte es auch geben, ich muß mich beruflich auch öfters mit den Datenblättern von Batterien durchschlagen was die Verwendbarkeit in Notlichtbatterieanlagen für Theater und große Gebäude betrifft.
Da kommt dann noch ein wesentlicher Punkt dazu:
Die Temperatur, und die ist gar nicht zu vernachlässigen, macht sogar einen großen Unterschied aus.
Ich wollte mit meinem Einwand eigentlich nur festhalten, das einen Wert, den Du bei der Batterie Saito ( nur um Namen zu nennen ) rausmißt, nicht auf Delo oder Varta übertragen kannst.
Da bekommst Du vermutlich wieder andere Werte, weil eher die Batterien den Strom begrenzen, wenn Du den Startstrom misst.
Da würdest Du eine Batterie benötigen, die viel zuviel kann und dann messen wenn man weiß das der Starter das begrenzende Element für Stromsaugen isst, und nicht die Batterie.
Mit den Werten kann man dann was anfangen wenn es um den Kurzschlussstrom fürs starten geht.
Und was die Ladeströme betrifft, die sind vermutlich ( oder ziemlich sicher ) ebenfalls unterschiedlich
Und darauf wollte ich halt hinweisen.
Wenn Du jetzt eine Batterie nimmst, da das rausmisst und das als gegebenen Wert nimmst, glaube ich nicht das es eben ein korrekter Wert ist der sich auf Andere Batterien umlegen läßt.
Allerdings interessant wäre mal ein vergleich von Batterien bei so einer Messung.
Das hat bis jetzt noch niemand gemacht.- Klaus, es geht doch gar nicht um den Akku. Vlt. hab ich mich da missverständlich ausgedrückt. Die Daten des LiFe-Akkus sind mir bekannt, und hab ich eigentlich auch schon angegeben.
Mir geht es darum, was die PD10 macht. Ich kann es auch selbst ausmessen und werde es dann wohl auch tun, aber evtl. sind die Lade- Starterströme i.A. ja auch bekannt. Steht normalerweise bei den Daten der Lichtmaschine und des Starters. Ich weiß es mom. nur nicht.
Nicht so verkomplizieren bitte. ;) - Inzwischen hat der 5Ah (4s2p) Akku die ersten 15 Starts, 2 Nächte um die Null Grad und ca 100km hinter sich. Null Probleme.
Die PD10 startet im kalten Zustand sogar problemlos mit dem 2.5Ah (4s1p) Akku. Dessen max. Ladestrom sind 10A, max. Entladestrom 75A, 5s Peak bis 120A. Gewicht 350g. :)
2-3 Startvorgänge von 3-4 sek mit 5sek Abstand hintereinander möglich. Lange Orgeln würde ich damit allerdings nicht... ;)
Klaus, es geht doch gar nicht um den Akku. Vlt. hab ich mich da missverständlich ausgedrückt. Die Daten des LiFe-Akkus sind mir bekannt, und hab ich eigentlich auch schon angegeben.
Mir geht es darum, was die PD10 macht. Ich kann es auch selbst ausmessen und werde es dann wohl auch tun, aber evtl. sind die Lade- Starterströme i.A. ja auch bekannt. Steht normalerweise bei den Daten der Lichtmaschine und des Starters. Ich weiß es mom. nur nicht.
Nicht so verkomplizieren bitte. ;)
Ich hab das schon verstanden.
Trotzdem ist das abhängig vom eingebauten Akku.
Du wirst bei einem normalen Akku und dem LiFePo vermutlich komplett andere Werte haben.
Interessant wäre, was zB der Starter maximal ziehen will.
Das wäre ausschlaggebend.
Und das kann man nur mit einem Akku testen, der viel mehr liefert als unsere Mopedbatterien, denn die sind das begrenzende Element, das wollte ich sagen
Inzwischen hat der 5Ah (4s2p) Akku die ersten 15 Starts, 2 Nächte um die Null Grad und ca 100km hinter sich. Null Probleme.
Die PD10 startet im kalten Zustand sogar problemlos mit dem 2.5Ah (4s1p) Akku. Dessen max. Ladestrom sind 10A, max. Entladestrom 75A, 5s Peak bis 120A. Gewicht 350g. :)
2-3 Startvorgänge von 3-4 sek mit 5sek Abstand hintereinander möglich. Lange Orgeln würde ich damit allerdings nicht... ;)
Das reißt mich jetzt nicht gerade vom Hocker.
Zugegeben 350 g sind eine Ansage, aber wenn man mal Probleme hat beim Starten, was dann?
Wenn ich da zB eine simple Varta Batterie als Vergleich hernehme, ok, die wiegt 3 kg mehr, aber die Daten sehen ganz anders aus:
http://www.akkushop.at/product_info.php/info/p692_TTZ10S-BS--YTZ10S-4--508-901-015--5089010--50801.html
Inzwischen hat der 5Ah (4s2p) Akku die ersten 15 Starts, 2 Nächte um die Null Grad und ca 100km hinter sich. Null Probleme.
Die PD10 startet im kalten Zustand sogar problemlos mit dem 2.5Ah (4s1p) Akku. Dessen max. Ladestrom sind 10A, max. Entladestrom 75A, 5s Peak bis 120A. Gewicht 350g. :)
2-3 Startvorgänge von 3-4 sek mit 5sek Abstand hintereinander möglich. Lange Orgeln würde ich damit allerdings nicht... ;)
Dass das mit dem LIPO Akku funktioniert hätte ich dir gleich sagen können, nur war mir nicht klar was der eigentliche Hintergrund der Frage war.
Ich hab so ein selbst konfiguriertes Teil ohne Balancer mit Original Regler seit drei Jahren in meiner AT in Betrieb. Funktioniert hervorragend. Bei minus Temperatur kurz das Licht einschalten, starten und die Kiste läuft - auch nach dem mehrmonatigen Winterschlaf.
Längeres Orgeln war noch nie nötig. Ginge ich allerdings auf Weltreise mit einer entsprechenden Erweiterung der Batteriefunktion zum Laden von Perpheriegeräten oder Beleuchtung etc. wäre mir der alte Bleiakku mit 14 AH erstmal sympatischer.
Dass die Startströme des LIPO Akkus höher sind, der Starter damit besssr durchzieht ist ja auch bekannt. Bekannt ist auch dass die TA gut startet solange alles drumrum im grünen Bereich ist.
...
Interessant wäre, was zB der Starter maximal ziehen will.
Das wäre ausschlaggebend.
Und das kann man nur mit einem Akku testen, der viel mehr liefert als unsere Mopedbatterien, denn die sind das begrenzende Element, das wollte ich sagen
So, jetzt sind wir synchron. ;)
Ich hatte ja schon mit meinen Leistungsangaben beschrieben, dass die von mir eingesetzten A123-Zellen einen besonders niedrigen Innenwiderstand haben, sodass sie besonders hochstromfähig sowohl beim Laden, als auch entladen sind. Das bedeutet, dass der angegebene maximale Strom des Anlassers samt Magneten bedient wird, diese Batterie also als strombegrenzendes Element für den Anlasser vernachlässigt werden kann. Mehr als die beschriebenen 120A Dauerstrom hält nämlich die 30A träge Sicherung nicht aus, wie klanor schon zutreffend schrieb. Welchen Wert erreicht also der Strom des Anlassers samt Magneten bei gleichbleibender Nennspannung.
Beim Laden kann dieser Akku bis 20A 'vertragen', wenn Lichtmaschine/Regler dieses mitmachen, und der Ladezustand es zulässt. Deshalb hätten mich hier auch konkretere Angaben unter Bleiakku-Bedingungen interessiert, denn auch hier gibt es einen Maximalwert zu beachten.
Weiterhin gibt es wie beschrieben ein kleines Akkupack mit 4 Zellen in Reihe = 4s1p, 350g, 2,5Ah zum sonstigen 'rumspielen', und ein zweites als konkret eingesetzte Starterbatterie mit doppelter Leistung 5Ah(4s2p) und auch doppelt so schwer. Aber selbst mit der kleinen 2,5 Ah Version hat meine PD10 scheinbar keine Startschwierigkeiten. Ein Test im Dauereinsatz eben auch als Starterbatterie jetzt im Winter wäre hier interessant, glaube aber, dass diese damit leicht überfordert wäre. Man setzt i.A. bei diesem Batterietyp einen Umrechnungsfaktor von knapp 3, also entspräche die 5Ah etwa dem 14Ah Bleiakku.
@Gerda, ja danke für deine Antwort. Deine sehr aussagekräftigen Posts verfolge ich ja schon seit dem alten Forum ;) Allerdings LiPo ungleich LiFePO (Ladeverhalten, Explosionsgefahr, Leistungsfähigkeit, Arbeitstemperatur)
Nachgemessen haben die konkreten Ströme aber scheinbar die allerwenigsten an ihrem eigenen Mopped, ich schließlich auch (noch) nicht. ;) Bisher wars ja auch nicht notwendig. Alle zwei-drei Jahre die alte raus, und nach Katalog eine neue rein. Passt schon. Mit den neuen LiFePO's sieht das allerdings anders aus. Da muss man sich schon mal konkretere Gedanken zu machen, obs passt; bis auf einige, die auch hier schon Vorreiter mit entsprechenden positiven Erfahrungswerten sind...
bis dann,
H.-W.