Hallo,
man kann ja so allerlei Zubehör kaufen. Bei Weitgereisten ist davon dann oft recht wenig zu sehen. Es sieht oft besser aus als daß es wirklich notwendig ist. Z. B. kürzlich irgendwo gelesen, daß einer 2x5l Kanister mitnimmt anstatt de Umbauaufwand mit dem großen Tank und der Benzinpumpe.
Also ist weniger manchmal mehr.
Die sinnvollen Basics sind wohl:
-Schutzbügel
- stabile Aluboxen
- toolbox
Oder?
In dem Zusammenhang würde mich sehr interessieren, ob schon jemandem von Euch der serienmäßige Motorschutz aus Kunststoff tatsächlich zerschlagen wurde.
grüße von
Wilfried
Technik: serienmäßiger Motorschutz aus Plastik u sinnvolles Zubehör
- der Motorschutz der 600er geht grad noch als Schutz so durch, der von der 700er ist ein Witz und bestenfalls aus optischen Gründen dran, schützen tut der null, bei der 700er absolut Pflicht wenn man bisl in unwegsamem Gelände oder Waldwege mit heftigen Schlaglöchern befahren will.
- Hi Wilfried,
stimme Dir absolut zu. Auch ich habe mich für Zusatzkanister anstatt einem größeren Tank entschieden. Ich investiere mein Geld lieber in die Fernreisen.
Bzgl. des Motorschutzes bei meiner PD06 bin ich auch noch im Zweifel. Erst mal habe ich den originalen Plastikschutz wieder drangeschraubt, aber so richtig überzeugt mich der nicht. Überlege auch, ob ich mir einen aus Alu selber baue!
Sonstige Umbauten: Hauptständer, Sturzbügel, Kofferträger, verstärktes Federbein hinten von Wilbers, progressive Gabelfedern vorne und Stahlflexleitungen. Damit hoffe ich für meine Westafrikatour im Herbst gut gerüstet zu sein.
Gruß Peter - Das Problem beim originalen Plastikmotorschutz ist weniger dass er zerbricht, sondern, dass er zuwenig weit unter den Motor reicht und die Ölwanne komplett ungeschützt lässt. Ein sich aufstellender Stein reicht aus um das Alu der Ölwanne durchzudrücken, und dann ist erstmal Schluss mit der Reise.
So eine Ölwanne ist leider mit Kaltmetall etc. nicht so leicht abzudichten. Und ohne Öl fährt sichs nicht weit. Und so schnell treibt man dann auch keinen Ersatz auf.
Ich stimme zu, dass viele Leute zu viel Geld in Umbauarbeiten stecken. Aber für einen ordentlichen Motorschutz und eine g'scheite Möglichkeit notwendiges Werkzeug mitzunehmen sollte das Geld schon da sein.
Größere Tanks/Zusatztanks finde ich auch ziemlich überflüssig (auch wenn ich mir selbst auch die Möglichkeit für sowas geschaffen habe)! Schaffen nur zusätzliches Gewicht. Und bis tief nach Zentralasien und Afrika findet man wahrscheinlich immer ausreichend Benzin ... - ...@kurt.. soviel mehr wiegt der at tank nun auch nicht...;-) .
- Ja natürlich ... und die dann notwendige Benzinpumpe hat für sich alleine betrachtet auch net viel Gewicht ... aber zwei Kilo hier, 1,5 kilo dort, und dort auch noch 4 Kilo etc. etc. ... Das Gewicht des Motorrades ist die Summe seiner Teile - oder so irgendwie
- Ich hab ja einen Bericht reingestellt, wo ich meine TA für ein Fernreiseprojekt umgebaut habe.
Mit dem Tank der RD04 zb sehr einfach zu lösen, billig und effektiv.
Testfahrten wurden absolviert, das funzt super und fährt sich gut.
Jeder soll tun was er für richtig hält, ich denke aber, das man in Teilen Asiens und Afrikas den großen Tank UND die Zusatzkanister benötigt.
Motorschutz ist in meinen Augen ein Muss.
Ich hab gestern ein Endurotraining gemacht, und bin da in einer Schottergrube durch Gelände, das wird man auf Fernreisen in Echt auch haben, ich b in mit dem Alu Motorschutz der RD03 mehrfach aufgesessen und würde das mit einem Plastikschutz nicht wollen.
Ich denke, da wäre gestern dann frühzeitig aus gewesen.
Also ich hab meine TA mit Wilbers Federbein, Koffern und Träger, großem Tank, Alu Motorschutz, Jungbluth Sitzbank dem Motorrad selbst und Einigen an Zubehör für unter 2400 Euro aufgebaut.
Da kann man gerne was von Fernreisen investieren erzählen.
Ich hab lieber unterwegs keinen Stress und nutze die Zeit um zu fahren anstatt zu stehen - Ein Bekannter hat sich auf der Ligurischen ein Loch in die Ölwanne gehauen.
Er war mit einer 600er unterwegs, weiß aber nicht welches Modell und ob es da Unterschiede gibt.
Deshalb besser die Tips von Varakurt beachten..... - Größere Tanks/Zusatztanks finde ich auch ziemlich überflüssig (auch wenn ich mir selbst auch die Möglichkeit für sowas geschaffen habe)! Schaffen nur zusätzliches Gewicht. Und bis tief nach Zentralasien und Afrika findet man wahrscheinlich immer ausreichend Benzin ...
Blöde Frage, wo ist der Unterschied, ob man 10 L Sprit in einem großen Tank oder in Reservekanistern mitnimmt.
Ist das in Reservekanistern wirklich leichter??????
Und wie gesagt, bei meinen Recherchen bin ich draugfgekommen, das man bei Fernreisen schon 400km Reichweite haben sollte, und die reichen manchmal nicht, da kann man dann immer noch mit Kanistern überbrücken, aber mit einem 18 Liter Tank und Kanistern wegfahren ist eher stressig.
abgesehen davon gibt es Länder, wo das verboten ist und bei der Einreise einfach weggenommen wird
Blöde Frage, wo ist der Unterschied, ob man 10 L Sprit in einem großen Tank oder in Reservekanistern mitnimmt.
Ist das in Reservekanistern wirklich leichter??????
Nö, leichter ist es nicht, aber das Gewicht hast du nur temporär. Wenn du die "Reserve" nimmer brauchst, dann lässt du die leeren Kanister einfach vor Ort zurück. Wenn du wieder welche brauchst, dann organisierst du dir wieder welche.
Ich spreche in diesem Fall von Plasikkanistern (z.B. 2x 5l), nicht von den Metallkanistern à la deutsche Wehrmacht.
Das einzige was man dazu im vorhinein schon vorbereiten sollte, sind entsprechende Befestigungsmöglichkeiten.
Und wie gesagt, bei meinen Recherchen bin ich draugfgekommen, das man bei Fernreisen schon 400km Reichweite haben sollte, und die reichen manchmal nicht, da kann man dann immer noch mit Kanistern überbrücken, aber mit einem 18 Liter Tank und Kanistern wegfahren ist eher stressig.
abgesehen davon gibt es Länder, wo das verboten ist und bei der Einreise einfach weggenommen wird
Wenn du dir die Reiseberichte z.B. von timetoride ansiehst, dann habe zumindest ich festgestellt, dass sie bis zur mongolischen Grenze keinerlei Problem mit der Spritversorgung hatten.
Ich selbst habe zwar noch keine Erfahrungen mit der mongolischen Spritversorgung, glaube aber, dass, wenn man jede (wirklich jede) Möglichkeit nutzt um seinen Tank aufzufüllen - auch wenn man erst fünf Liter verfahren hat - dann kommt man auch mit dem 19 l Tank der TA durch. Und als "eiserne Reserve" hat man dann noch einen 5l Kanister (Plasik) mit.
IMHO ist diese Art der SPritversorgung aber kein Stress, sondern die Möglichkeit
a) eine Pause zu machen und
b) mit Leuten ins Gespräch zu kommen.
Ich will in dieser Sache aber niemanden bekehren. Sind nur meine Gedanken zu dem Thema ...- Ich habe zB vor, in Kasachstan die Südroute zu fahren ( nicht die Nordroute wie Bea und Helle ) und da sieht es schon magerer aus, sowohl von der Straße als auch vom Sprit .
Auch bei der Nordroute in Mongolei muß man damit rechnen, das einmal eine Tankstelle keinen Sprit hat.
Und dann wird es eng.
Ich hab auch die ganzen Tankmöglichkeiten als waypoints fürs Navi, da kann man schon gut planen.
Und wenn man sich so manche andere Berichte von Reisenden ansieht, dann war das schon manchmal eng, selbst mit großen Tanks....
Aber wie gesagt, jeder wie er will, ich habe für mich entschlossen, das so zu machen, weil es mich flexibler macht, und ich dann auch nicht alles anfahren MUSS, wenn ich unterwegs bin.
Das macht mich freier