Hallo allerseits,
bisher waren ja alle Probleme recht einfach zu beheben. Doch jetzt mach ich mir wirklich Sorgen, dass was gr��eres ist.
Und ja, ich habe schon die Suche bem�ht. Viele gehen davon aus, dass ihre Schaltprobleme durch falsches �l hervorgerufen werden. Verharzte Kupplungsscheiben ...
Also folgendes: Meine Transe l�sst sich nur selten ohne lautes Einrasten der G�nge schalten. Die Kupplung trennt meiner Meinung nach. Denn habe ich einen Gang drin und die Kupplung gezogen, so habe ich nicht das Gef�hl, dass sie nach vorne zieht. Ich habe mal den Kupplungszug �ber die Stellschraube um einiges gespannt. Am 'harten' Schalten �ndert das nichts.
Irgendwo habe ich von Varakurt gelesen, dass seine Transe butterweich schaltet. Also davon ist meine meilenweit entfernt.
Habt ihr einen Tipp f�r mich? W�rde es an den Kupplungsscheiben liegen, so m�sste sie ja vorw�rts ziehen wollen, oder habe ich da einen Denkfehler?
Wohnt evtl. jemand n�he Paderborn, so dass man mal vergleichen k�nnte?
Gru�
G�nni
Technik: Schaltung knallt
- Du hast ne nahezu unkaputtbare 96er Transe mit gerade mal viertel der Laufleistung was das Ding locker macht, also entweder es liegt an Deiner Art zu schalten, oder Du empfindest es schlimmer als es ist. Mach Dir Kopp und fahr einfach
- ... nun, es gibt schon einige M�glichkeiten, ein so jungfr�uliches Getriebe, resp. Schaltged�ns, zu ruinieren. Aber dann geh�rst Du vermutlich zu den Gl�ckpilzen, die im Lotto spielen sollten.
Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass Du "falsch" schaltest.
Zum "sanften" schalten geh�rt
- die Motordrehzahl nicht �ber die Ma�en von den zu erwartenden Drehzahlen des einzulegenden Gangs abweichen zu lassen. So ein Motorradgetriebe ist �blicherweise nicht synchronisiert, d.h. die Zahnradpaare m�ssen ihre Umdrehungsgeschwindigkeiten erst mal anpassen, bevor die Z�hne ineinander greifen k�nnen.
- insbes. beim Hochschalten, den Fu�hebel beim Hochdr�cken erst "ansetzen", dann den "Zahnradschlu�" im Innern suchen (man merkt, dass sie einrasten, im Zweifelsfall h�rt man's) und den Hebel noch kurz halten, bevor man den Fu� weg nimmt. Den Hebel kann man nat�rlich auch vorher schon losgelassen haben, aber bei mir hat es bew�hrt, dass ich ihn zumindest so lange halte, bis die Kupplung zu greifen beginnt. Das verhindert relativ gut, dass der Gang wieder rausspringt.
- die richtigen Schuhe /Stiefel benutzen; schwerf�llige Glogs mit dicken Sohlen sind eher weniger geeignet.
- den Schalthebel auf die pers�nlichen Belange im Winkel einstellen. Nicht jeder hat die gleichen Quadratlatschen (s. Glogs).
H.
Das ist so mal das Grobe, die Feinheiten kommen von selbst. - Hallo Blitzbirne!
Ich wei� nicht, welche Motos du vor der Alp gefahren bist, aber bei der Alp braucht Schalten kein Geheimnis bleiben. (Man darf es schon h�ren.)
Bei meinen fr�heren Motos war das auch etwas anders...
Den Schalt-Tipp von horst find ich gut, so mach ich das auch - wenn ich mal dran denk. - Guten Morgen,
es ist halt meist schon derb laut, wenn ich im Stand aus dem Leerlauf in den Ersten schalte. Je niedriger der Gang desto lauter. Wie zu erwarten. Mir l�uft es immer kalt den R�cken runter, wenn ich das h�re. Metal in Metal ... das kann doch nicht gesund sein.
Habe eben auf dem Weg zur Arbeit mal den Tipp von Horst mit dem "ansetzen" probiert und es scheint mir, dass es besser ist. Werde das die Tage weiter probieren. Und heute Abend noch fix die 4Liter Procycle �l kaufen, weil im Angebot (14.99 � - mal so als Tipp). Auch wenn ich es noch nicht wechsel (habe gerade erst vor ca. 3 Wochen Castrol reingekippt).
@Horst: Danke f�r den Tip! - Moin Blitzbirne,
es ist halt meist schon derb laut, wenn ich im Stand aus dem Leerlauf in den Ersten schalte.
Das hat man bei den meisten M�pps. Die CB500 meines Sohnes, und wenn du an der Ampel mal drauf achtest knallt es bei den meisten ganz nett.
Nach dem Anfahren in den zweiten nutze ich noch die Kupplung, weiter hoch halte ich den Schalthebel nur leicht auf Spannung und nehme kurz das Gas zur�ck und schon flutschen die G�nge prima fast ger�uschlos und ann�hernd ruckfrei rein. Beim Runterschalten wird immer gekuppelt. - @Travelking: Wie war deine Signatur doch ist ... Frauen sind teils verdammt teuer
- Moin,
bei meiner RD11 (31.000km) ist es �hnlich. Manchmal knallt es bei jedem Schaltvorgang(egal ob rauf oder runter), manchmal geht es wieder "Butterweich". Kupplungsspiel und Schalthebel ist optimal eingestellt, Klobiges Schuhwerk hab ich nicht. �l ist neu, 15-40 Teisynthisches von "Louise".
Ich bilde mir ein dass die Schalterei immer dann besser wird wenn ich vor dem Gangwechsel mal kurz Gas wegnehme (Lastwechsel). Und nach l�ngerer Dosenbahnfahrt ist die Schaltung fast immer weich und Ger�uschlos. Vielleicht liegt es an Rattermarken im Kupplungskorb, hatte ich bei meiner NTV auch (allerdings erst bei 80.000 km). Hab aber noch keine Lust die Kupplung auseinander zu nehmen.
Gru�, michel - Nun muss ich doch auch mal was dazu sagen.
Wie sicher viele von uns hier bin auch ich schon viele verschiedene Honda Motorr�der �ber insgesamt mehrere 100 Tkm gefahren, und ich besitze auch eine TA PD06 (mit AfricaTwin RD04 Motor).
Alle diese Motorr�der liessen/lassen sich zu jeder Zeit ger�uschlos schalten -- die meisten von Ihnen wirklich "weich", keines von Ihnen wirklich "hart". Es ist deshalb m.E. nicht richtig zu glauben, das ein"Knallen" oder sonst wie ger�uschvolles Schalten "normal" sei.
Gru�, Bernd - @Blitzbirne,
@Travelking: Wie wahr deine Signatur doch ist ... Frauen sind teils verdammt teuer
Vor allem studierende T�chter... Sind aber beides keine Spielzeuge...
�l ist neu, 15-40 Teisynthisches
vielleicht ist der Run auf die syntetischen �le nicht der Bringer. Selber hab ich zwar da keine Ahnung, aber mir wurde mal gesagt das einfache Mineral�le bei den Na�kupplungen die bessere Wahl sei.
Was sagen denn die Spezialisten hier dazu? - Joa... aber das hat eher den Gegenteiligen Effekt...
Sprich bei synthetischem �l kann es sein, das die Kupplung durch rutscht weil nicht mehr genug Reibung entsteht. Bei Suzi die ich vorher gefahren bin war das ein riesen Thema, die hat das gar nicht vertragen.
In der PD06 Alp bin ich zwischendurch auch mal teil.-synt. gefahren und hab beim Schalten keinen Unterschied zum 10W40 mineralischem �l gemerkt...
S�ren - Nachdem ich letztes Wochenende die grobstollige PD06 von Kai abgeholt habe, hab ich ja hier gerade den direkten Vergleich vor der T�r stehen:
PD06 '91, Motor und Getriebe ca. 60-70000km, LM10W40 Street
PD06 '94, Motor und Getriebe 170000km, �l wei� ich nicht...
Als ich die j�nere Transe mit mehr km probegefahren bin, ist mir aufgefallen, dass sich das Getriebe wirklich butterweich schaltet, bei meiner 91'er ist durchaus mal das eine oder andere Schaltkrachen zu h�ren.
Allerdings ist meine Kupplung auch m�de, was sich darin �u�ert, dass sie bei hoher Last im gro�en Gang durchrutscht.
von der 91er wei� ich, dass sie auf ca. einen viertel Liter �l zu wenig mit ung�digem Getriebe reagiert, ich f�rchte, dass hier ein paar Metallteile im Laufe der Zeit zu viel Reibung hatten. Mal sehen, wie es sich entwickelt. Der Vergleich jedenfalls zeigt mir: TA Getriebe m�ssen nicht laut sein.
pj - Wenn die Kupplung so durch ist, das sie schon rutscht, dann hau raus das Teil. ;)
Ggf. sind es 'nur' die Kupplungsfedern. Aber wenn wenn man das eh auf hat, dann Reibbel�ge und die Metallscheiben direkt mittauschen.
Ist bissel Arbeit da auch der Kr�mmer runter muss um dran zu kommen. Aber die Teile (inkl. aller Dichtungen und Lager die man auf dem Weg mit tauscht) kosten nicht viel und es ist alles mit Standardwerkzeug und etwas Geduld einfach zu erledigen...
S�ren
EDIT: Wenn sie sauber trennt, sollte das aber nicht's mit dem 'Knallen' zu tun haben...
Beim Schalten in den 1. Gang ist meine aber auch etwas unsaft ^^ - Du kannst auch mal nach der kettenspannung schauen. Das kann tum knallen fuhren Webb die deutlich th schlaff ist. Dann peitscht sie
Du kannst auch mal nach der kettenspannung schauen. Das kann tum knallen fuhren Webb die deutlich th schlaff ist. Dann peitscht sie
Hmmm ... wenn ich die Kupplung bet�tigt habe, d�rfte die Kette doch nichts damit zu tun haben.- Bin heute Mittag bei dem warmen Wetter ca. 30 km durch die Stadt geeiert und es war einfach nur grausam mit anzuh�ren. Heute morgen war das definitiv viel besser. Werde das beobachten und euch auf dem Laufenden halten.
Guten Morgen,
es ist halt meist schon derb laut, wenn ich im Stand aus dem Leerlauf in den Ersten schalte. Je niedriger der Gang desto lauter. Wie zu erwarten. Mir l�uft es immer kalt den R�cken runter, wenn ich das h�re. Metal in Metal ... das kann doch nicht gesund sein.
Habe eben auf dem Weg zur Arbeit mal den Tipp von Horst mit dem "ansetzen" probiert und es scheint mir, dass es besser ist. Werde das die Tage weiter probieren. Und heute Abend noch fix die 4Liter Procycle �l kaufen, weil im Angebot (14.99 � - mal so als Tipp). Auch wenn ich es noch nicht wechsel (habe gerade erst vor ca. 3 Wochen Castrol reingekippt).
@Horst: Danke f�r den Tip!
Den Tip mit dem Procycle �l kann ich so nicht best�tigen.
Hatte meine Anfang 2014 gekauft und direkt einen �lwechsel gemacht. Wie damals bei der CBR 600 kippte ich Mobil 1 0/40 rein. Motor lief sehr ruhig und Schaltung war butterweich. Aufgrund mehrerer Kommentare wie "0er �l geh�rt nicht in die Transe", "Kupplung rutscht" und so weiter, holte ich mir das Procycle �l und wechselte. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Motorlauf war nicht viel anders, aber das schalten der G�nge war im Vergleich zu vorher furchtbar hakelig. Procycle kam somit nach 2 Wochen wieder raus und frisches Mobil rein. Das Schalten ist seit dem wieder eine Wonne.- Mir scheint hier ist etwas durcheinander gekommen ...
Ich habe die Maschine seit etwa 2 Monaten und habe vor etwa 4 Wochen einen �lwechsel gemacht. Dabei habe ich das 10w40 von Castrol (Louis Edition) verwendet.
Das ProCycle �l habe ich nur erw�hnt weil es gerade so unschlagbar g�nstig im Angebot ist und ich es evtl. mal damit probieren werde. Denn ich denke schon, dass sich die Maschine vor dem Castrol besser schalten lies. Da war aber auch das Wetter noch viel k�hler ... - Das 10W-40 Motor�l von Castrol reicht v�llig aus! Ich rate davon ab Vollsynthetische Motor�le zu verwenden, da es gerade diese Schaltprobleme verursachen k�nnte und des Weiteren zu Kupplungsrutschen kommen kann. Einen erheblichen Einfluss auf das Schaltverhalten hat die Kettenspannung bzw. Durchhang. Dieser sollte, gemessen auf dem Seitenst�nder, 60mm nicht �berschreiten. Idealerweise sollte der Durchhang auf dem Seitenst�nder min. 40mm betragen.
- Bitte nicht schon wieder diese M�hr vom Kupplungsrutschen wegen synthetischen �len!!!
Sorry, Bl�dsinn.
Und wenn man schon sowas behauptet w�ren einmal endlich wirkliche Beweise daf�r sch�n und nicht immer nur Halbwissen nachplappern. - Boah, ihr macht mich fertig
Kupplungsrutschen ist hier eigentlich nicht das Thema.
Und dass der erste Gang bei stehendem Moped wegen der Kette "knallt" will mir nicht in den Kopf. Sehe da keinen Zusammenhang. Bitte kl�rt mich auf ... - Es w�re gut m�glich, das die Kupplung trotzdem nicht perfekt rennt oder der Kupplungszug falsch eingestellt ist was das Spiel betrifft.
Dann hast auch ein knallen beim Gang einlegen. - Hatte heute Mittag ein wenig Zeit und hab mal die Kette gespannt. Stand eh auf meiner ToDo Liste. Bin nicht gefahren aber Gang knallt beim Schalten von Neutral in den Ersten immer noch. Wie zu erwarten ...
Vorab habe ich im kalten Zustand mal im Stand Schalten probiert. Die ersten paar Male funktionierte das recht sanft. Dann habe ich die Maschine aufgebockt, den Ersten eingelegt und die Kupplung gezogen. Das Hinterrad blieb stehen. Nach l�ngerem Versuchen �nderte sich dies jedoch. Je �fter ich probierte, desto eher wurde klar, dass trotz gezogener Kupplung ein Kraftschluss da ist.
Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die Kupplung sauber trennt. Das glaube ich nun nicht mehr.
Also muss ich wohl mal die Kupplung �ffnen und w�rde gerne wissen was ich als Ersatzteile besorgen sollte. Also Dichtungen, Muttern, etc. ?
@klausi33 Da warst du etwas zu schnell f�r mich ...
Bitte nicht schon wieder diese M�hr vom Kupplungsrutschen wegen synthetischen �len!!!
Sorry, Bl�dsinn.
Und wenn man schon sowas behauptet w�ren einmal endlich wirkliche Beweise daf�r sch�n und nicht immer nur Halbwissen nachplappern.
Was willst Du mir denn jetzt erz�hlen? Wenn es nicht so w�hre dann h�tte ich das nicht geschrieben. Ich glaube ich fahre schon ein wenig l�nger Motorrad und weis was ich schreibe!- Ich wei� Deinen Background nicht aber was verstehst Du unter " Ich fahr sch�n ein wenig l�nger Motorrad" ?
Wenn es um Motorrad�le geht, dann ist es unerheblich ob Synthetisch oder nicht.
Und wenn man sich in der vorgeschriebenen Viskosit�t bedient.
Oft sind die Lamellen oder Federn ziemlich am Ende und ein neues �l ist dann gerade der letzte Grund warum die Kupplung zu Rutschen anf�ngt.
Das dies bei neuerlichem �ltausch dann oft nicht mehr weggeht ist auch klar.
Meist ist aber dann die Kupplung schon l�nger am Ende.
Das nie das �l Schuld ist will ich auch nicht behaupten,. Wer sich teure Leichtlauf�le vom Auto reinkippt wo die falschen Reibungsminder Additive drin sind da mag das gerne sein. Die weichen oft die Bel�ge auf oder "schmieren " die zu gut.
Aber ich denke wir reden ja von Motorrad�len.
Blitzbirne:
warte noch mit dem zerlegen.
Das sich das Hinterrad leicht dreht ist normal.
Das kann auch im Leerlauf passieren mit gezogener Kupplung, da sich ja genug Teile im Getriebe und Kupplung drehen und auch das �l dazwischen in den sehr schmalen Schlitzen ( bei gezogener Kupplung ) mitarbeitet.
Pr�fe eher, ob es sich dann mit einem Finger stoppen l��t oder ob man Kraft ben�tigt!!!
Und es kann auch ein falsch eingestellter Zug sein.
Was Du auch schauen kannst, ob die Kette schl�gt oder zuckt wenn Du den Gang einlegst.
Das w�re ein gutes Zeichen das die nicht trennt .
Ist es sanfter wenn Du aufgebockt schaltest?