Älteres Motorrad, nur im Freien, da zeigt sich schon mal der eine, oder andere Rostfleck.
Speichenmuttern Flugrost, Speichen an den Speichenmuttern Flugrost.. Diverse VA Schrauben die mit normalem Werkzeug verschraubt wurden (Rostimpfung) Flugrost und einige Schrauben an der Abgasanlage richtig Rost, Federbein hinten, Flugrost.
Deshalb teste ich für euch das Oldtimerrestaurationsmittel "Fertan".
Das ist kein herkömlicher Rostwandler, oder Flugrostentferner, sondern soll Rost bis zum blanken Metall auflösen und dort eine Metallische Korrosionsschutzschicht bilden.
Diese ist allerdings nur begrenzt haltbar und erfordert eine Nachbehandlung binnen 6 Monaten.
Wie der Rost gelöst wird und ob er tatsächlich danach Wasserabwaschbar ist, in kürze.
Einwirkzeit 24 Stunden, bei Temperaturen zwischen 5 und 19Grad mindestens 48 Stunden.
Genaueres nach Ablauf dieser Zeit. 48 Stunden, es ist kalt!
Fertan ist für die Anwendung auf allen Kohlenstoffstählen, dadurch unterscheidet es sich schon mal von herkömmlichen Flugrostlösern, die ja auch schon mal bis 20 Euro für 500ml kosten.
Flugrostlöser melden sich zumeist durch Farbumschlag und sind nicht zur Anwendung direkt auf Metallen geeignet, höchstens zur Entfernung aufgetropfter Rostflecken auf Lack, Kunststoff, oder Beton.
Im Gegensatz dazu soll Fertan das Metall nicht angreifen, sondern einzig Oxyd auflösen.
Wie das Mittel hinterher eine chemisch verbundene Metallische Schutzschicht aufbauen soll, ist mir unklar.
Zusätzlich zu den Flugrostherden am Mopped hab ich in der Werkstatt noch eine durch Rostimpfung angerostete VA-Mutter, mehrere (nicht von mir) durch Handschweiss angelaufene Werkzeuge und einige nicht mehr lösbare, verrostete Schrauben mit Mutter behandelt, so dass ich zu den meisten in Frage kommenden Problemen nach Testablauf was sagen kann.
Das Mittel ist ätzend und umweltschädigend, (Stand bein Einkauf anders in der Beschreibung) es ist wasserlöslich und wird in Oldtimer-Restaurationsforen hoch gelobt.
Ich hoffe dass der Test für den einen, oder anderen nützlich ist.
Preis ca. 15 Euro 250ml
Technik: RRRRROST!
- Noch etwas Lesestoff www.fertan.de
Zwischenbericht nach 6 Stunden:
An den Schrauben mit Muttern die mehr Rostklumpen darstellen als ersteres, seh ich jetzt nach ein paar Stunden schon ne heftige Wirkung, wenn das weiter so arbeitet fällt die Mutter vermutlich nach 48 Stunden von alleine ab.
Dafür wäre eigentlich das Produkt Fedox vorgesehen, das noch schneller arbeiten soll. - Ich bin gespannt!
- das hier find ich ganz interessant zu lesen
http://www.korrosionsschutz-depot.de/media/pdf/fertan.pdf - Fertan ist schon richtig gut gegen Rostbehandlung . Benutze es schon seit Jahren , meist bei meinen Blechbüchsen (zb T3 , T4 - Fugenrost) . Habe bis jetzt noch nie Nachbehandeln müssen . Ordentlich vorbehandelt und die Anweisungen befolgen dann passt das . Nach der Behandlung sollte auf jedenfall nicht zu lange mit dem überlackieren gewartet werden . Also nicht Monate , sonst ist eine Nachbehandlung erforderlich .
- Fertan ist gut.
Wichtig ist aber das die Oxidschicht die sich bei korrekter Anwendung bildet (schimmert so leicht bläulich) nicht verletzt wird. Wenn man da nur einmal kurz drüber schleift rostet es nachher wieder.
Also nicht geeignet für Werkzeug o.Ä. wie oben beschrieben. Eher für die Karosse, mit Fertan behandeln, Spachteln/Füllern, Lackieren, das hält dann schon ziemlich lange. (Auch ehemaliger T3 Fahrer und Fan von alten LKW´s)
Gruß: Frank - Habe auch mal mit Phosphorsäure "entrostet". Dabei ging es aber um einen Auspuff. Dieser fing nach ca. 6 Monaten wieder das Gammeln an. Achso, Fertan arbeitet auch mit Phosphorsäure.
Diese Mittel sind nicht dazu geeignet sie in Ritzen zu nutzen, sondern nur auf Oberflächen.
Da ich vom Ergebnis damals nicht überzeugt war, habe ich ein wenig gelesen und bin dabei über ein weiteres "Wundermittel", diesmal in Gelform, gestoßen.
Also habe ich weiter gelesen und bin sehr oft über folgenden Tipp gestolpert.
Zitronensäure (einfach und günstig zu bekommen, pur oder als Entkalker) in Tapetenkleister einrühren und dieses Gel dann auf betroffene Stellen aufbringen und mit Frischhaltefolie abdecken, so dass es nicht austrocknen kann. Dann lässt man das auch etwa 24h stehen , spült es ab und neutralisiert es mit Seifenwasser oder Natron (Gewürzregal im Supermarkt) in Wasser aufgelöst.
Rostumwandler arbeiten alle mit Säuren und sind meist im Vergleich einfach recht teuer. Man lässt sich halt die tolle Verpackung bezahlen.
So zumindest die weitläufige Meinung in entsprechenden Foren. - Naja ich bin jetzt von Fertan und sonstigen Rostumwandlern nicht sonderlich begeistert. Bei Oberflächenrost funktioniert das sicher ganz gut. Aber wer weiß ohne mechanische Bearbeitung wie tief der Rost tatsächlich sitzt. Es ist erstaunlich wie tief der Rost stellenweise sitzen kann, wenn man dem mit dem Dremel mal nachgeht.
Und genau dort kommt der Rostumwandler nicht hin, sondern überdeckt und nur. Über kurz oder lang gammelt es wieder durch.
Beim Korrosionsschutzdepot gibt es eine Säure die kann man einfach auf den Rost pinseln und die frisst den Rost weg. Das pinselt man einfach solange drauf, bis er optisch tatsächlich völlig weg ist. Das finde ich echt gut!
Zitronensäure ist dagegen deutlich schwächer. Zitronensäure ist dagegen deutlich schwächer.
Zitronensäure hat den Vorteil, dass man nicht so sehr neutralisieren muss ...
Denn eins sollte bei jeder Säure klar sein. Wird sie nicht neutralisiert frisst sie weiter.- Ich bin ein Freund von (Korrosionsschutz-) Fett. Diese unterwendern den Rost und stoppen den Prozess. z.B mein FluidFilm oder auch Sander´s
- Korrosionsschutzfette sind fein, vor allem da der Säureaspekt entfällt... Aber leider nicht für alle Stellen geeignet. Was mache ich zum Beispiel mit den winzigen Rostnestern, die sich bei ner (ehemals) dauerhaft freistehenden Alp an den Schweißnähten im unteren Rahmenbereich bilden? Gereinigt und versiegelt ist so weit alles, aber das wird die Rösterei eher nicht stoppen. Und wenn ich ein Fett draufgebe, wäscht das nicht ab oder aus? Und dann liegt der Klumpatsch wieder frei.
- Ich werfe mal, ohne Eigenerfahrung mit dem Zeugs, http://www.rostegal.info/ in die Runde.
Habe auch mal mit Phosphorsäure "entrostet". Dabei ging es aber um einen Auspuff. Dieser fing nach ca. 6 Monaten wieder das Gammeln an. Achso, Fertan arbeitet auch mit Phosphorsäure.
Diese Mittel sind nicht dazu geeignet sie in Ritzen zu nutzen, sondern nur auf Oberflächen.
Da ich vom Ergebnis damals nicht überzeugt war, habe ich ein wenig gelesen und bin dabei über ein weiteres "Wundermittel", diesmal in Gelform, gestoßen.
Also habe ich weiter gelesen und bin sehr oft über folgenden Tipp gestolpert.
Zitronensäure (einfach und günstig zu bekommen, pur oder als Entkalker) in Tapetenkleister einrühren und dieses Gel dann auf betroffene Stellen aufbringen und mit Frischhaltefolie abdecken, so dass es nicht austrocknen kann. Dann lässt man das auch etwa 24h stehen , spült es ab und neutralisiert es mit Seifenwasser oder Natron (Gewürzregal im Supermarkt) in Wasser aufgelöst.
Rostumwandler arbeiten alle mit Säuren und sind meist im Vergleich einfach recht teuer. Man lässt sich halt die tolle Verpackung bezahlen.
So zumindest die weitläufige Meinung in entsprechenden Foren.
Wenn man auf Phosphorsäure vertraut, kann mans auch mit Coca-Cola probieren. :)- Servus.....der Äußerliche Rost ist unbedenklich,nur ein,,Schönheitsfehler,, Wenn man schon Rostumwandler benützt dann in den Hohlräumen. Die Teile rosten von Innen nach Außen durch,nicht umgekehrt. Gruss Gerhard
Naja ich bin jetzt von Fertan und sonstigen Rostumwandlern nicht sonderlich begeistert. Bei Oberflächenrost funktioniert das sicher ganz gut. Aber wer weiß ohne mechanische Bearbeitung wie tief der Rost tatsächlich sitzt. Es ist erstaunlich wie tief der Rost stellenweise sitzen kann, wenn man dem mit dem Dremel mal nachgeht.
Und genau dort kommt der Rostumwandler nicht hin, sondern überdeckt und nur. Über kurz oder lang gammelt es wieder durch.
Genau da irrst Du, Fertan eliminiert sogar Mikroskopisch kleine Rostpartikel, wie man sie unter dem Mikroskop bereits nach 10 Minuten sehen kann und löst mit einer Anwendung Rostschichten bis 5mm Stärke auf. Ist der Rost stärker, ist eine zweite Anwendung erforderlich.
Es muss auch nichts neutralisiert werden.
Bei den Tests hat sich gezeigt, dass Fertan einwandfrei funktioniert, es verbléibt danach eine Metallisch-Schwarze Wachsschicht mit Zinkanteilen.
Diese kann man wenn man es Blank haben möchte leicht mit Wachsentferner, oder Silikonentferner lösen, dann ists blank.
Wers gleich blank haben möchte, verwendet statt Fertan Ferdox aus dem selben Haus.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass, obwohl ich versuche so ausführlich wie möglich zu schreiben und dies auch noch mit Links zu Infos bestücke, einige bereits zurückschreiben, bevor sie überhaupt zu Ende gelesen haben.
Die von mir genannten Produkte, sind, obwohl für mich neu, seit fast 30 Jahren weltweit Marktführer in der Industriellen Entrostung und wurden bei der Sanierung namhafter Großprojekte verwendet.
Aber nun belohn ich die, die wirklich zu Ende lesen.
Meine Speichenmuttern und Speichen rosteten ja nur, weil ich als Winterfahrer das Motorrad ständigem Salzeinfluss aussetzen musste.
Dagegen gibts was, das ich leider erst jetzt nennen kann, hat ne weile gedauert das rauszubekommen, im web steht ja auch meist nur Unsinn.
Ich erinnerte mich an meine Bund-Zeit.. wir bekamen da immer konservierte Maschinenteile.
Das Zeug mit dem sie beschichtet waren, eine wachsartige Substanz nannten wir wegen der rötlichen Farbe "Ochsenblut".
Nun hab ich über einen Bekannten die BW-Kennzeichnung rausgefunden ..CY-6010.
Über diese NR. kommt man auf die Firma Valvoline und das Korrosionsschutzmittel Tectyl 846-19.
Dies ist nur in Gebinden ab 25 Litern Verfügbar.
Also weitergeluschert.. und siehe da..Spray 400ml Tectyl 846 auch gehandelt unter dem Namen Tectyl Amber kann man durchaus als Einzelverbraucher erwerben.
Das Zeug hält einem 35° Salzwassernebel 40 Tage ohne Veränderung Stand und lässt sich im Frühling durch anlösen mit Waschbenzin, oder Petroleum und Dampfstrahler rückstandslos entfernen.
http://www.valvolineeurope.com/deutsch/products/tectyl?category=tectyl
Tectyl ist sprühbar oder streichbar und kostet als 400ml Spray ca. 17 Euro
Also weitergeluschert.. und siehe da..Spray 400ml Tectyl 846 auch gehandelt unter dem Namen Tectyl Amber kann man durchaus als Einzelverbraucher erwerben.
Das Zeug hält einem 35° Salzwassernebel 40 Tage ohne Veränderung Stand und lässt sich im Frühling durch anlösen mit Waschbenzin, oder Petroleum und Dampfstrahler rückstandslos entfernen.
http://www.valvolineeurope.com/deutsch/products/tectyl?category=tectyl
Tectyl ist sprühbar oder streichbar und kostet als 400ml Spray ca. 17 Euro
DAS will ich haben!
Habe auch mal mit Phosphorsäure "entrostet". Dabei ging es aber um einen Auspuff. Dieser fing nach ca. 6 Monaten wieder das Gammeln an.
Phosphorsäuere verwendet man eigentlich, zumeist verdünnt in einer Paste, zum absäuern von Edelstahl, wenn dieser bearbeitet wurde, bzw. mit Nicht Edelstahlwerkzeugen in Verbindung kam (Rostimpfung)
Ist doch logisch, dass etwas das mal rostete nach dem entrosten wieder rostet, wenn am Urzustand (Korrosionsschutz) nichts getan wurde. Rost entfernen ist ja kein Rostschutz.
Übrigens, die 10mm Schraube, die mit ihrer Mutter nur noch einen Rostklumben bildete ist lose.
Der Rost ist weg bis auf das blanke Metall.
Die Werkzeuge mit den Schwitzfingerabdrücken meines Exkollegen sind rostfrei, aber leider jetzt schwarz, muss Montag mit Silikonentderner dran..
Allerdingd hab ich schon Testgerubbelt, darunter ist metallisch blank, das nächste mal also das mittel ohne Wachsschutz, Fertox.
Danach muss man allerdings das Material behandeln.. (Werkzeug ölen, Stähle lackieren.. etc.)
Die eierlegende Wollmichsau gibts noch nicht, aber in Zitronensäuere würde die Schraube in 4 Wochen noch verklumpt liegen.- Hallo Rainer,
ich lese sehr interessiert mit und wäre wenn die Möglichkeit besteht an vorher / nachher Bildern interessiert.
Abgesehen davon, gutes Gelingen und danke das du das so ausführlich dokumentierst.
Hallo Rainer,
ich lese sehr interessiert mit und wäre wenn die Möglichkeit besteht an vorher / nachher Bildern interessiert.
Abgesehen davon, gutes Gelingen und danke das du das so ausführlich dokumentierst.
Bringt ja nichts, irgendwas zu behaupten, ich kannte das Zeug ja auch nicht und der Werbung alleine glaub ich auch nicht.
Denn sonst würde Putin ja was taugen, nur weil ihn Millionen wählen
Also bleibt nur ausprobieren und eventuell auf die Nase fallen, wenns nix ist.
Heut abend nach der Mopedwäsche sag ich was mit den Roststellen dort ist..
da war ich ja beim probieren noch etwas zaghafter..
Achtung, ich bin kein Testlabor und wenn jemand nach meinen Tests selbst noch mal auf die Nase fallen möchte.. tut euch keinen Zwang an, ohne Sponsorvertrag eines Herstellers nützen mir meine Tipps nix.., also sind sie unverbindlich und für mich steuerfrei.- Rainer, Rainer, Rainer ...
Wie kommst du nur drauf, dass wir die von dir verlinkten Werbeblättchen nicht lesen würden?!
Also, Fertan arbeitet mit *Trommelwirbel* Phosphorsäure!
Wie ich schrieb, habe ich eben mit Phosphorsäure "entrostet". Um genau zu sein mit PRIMAX. Und auch dabei entstand diese bläuliche Schicht, die ich mit Silikonentferner gereinigt und mehrfach überlackiert habe. Allerdings habe ich die Säure NICHT neutralisiert. Aber genau das soll wichtig sein, wie man oft lesen kann.
Bei mir ging's halt nach Monaten wieder an zu gammeln.
Was ich nicht verstehe ist, dass du deine Gammelschraube als Erfolg siehst. Du hast einen Umwandler und keinen Löser verwendet. Eigentlich sollte die Mutter dran bleiben.
Ich persönlich halte von den Umwandlern nicht viel. Ich will keine neue, andersartige Schicht. Ich will blankes Metall. Denn da entsteht mit Sicherheit weniger neuer Rost nachdem es lackiert wurde.
Meine Erfahrung ... Meine Meinung!
Lass uns mal in paar Monaten nochmal über deine Erfahrungen plaudern.
:-) - Hallo,
Phosphorsäure löst nicht nur den Oxidhydroxidgammel (aka Rost) auf, sondern reagiert auch mit dem blanken Eisen und bildet eine passive Phosphatschicht (Phosphatierung). Diese bietet einen gewissen, wenn auch sehr begrenzten Korrosionsschutz. Abwaschen kann sinnvoll sein, neutralisieren halte ich für überflüssig bis kontraproduktiv (weil man wieder Salze ins Geschehen bringt, die im Werbeblättchen "Sodium- oder Natriumionen" heissen) und gut trocknen ist auf jeden Fall essentiell.
Wenn man mal soweit gekommen ist, hängt die Langzeitstabilität an der weiteren Behandlung - mit Grundierungen aus metallischem Zink habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Wenn es aber aus irgendwelchen Hohlräumen oder Falzen rostet, kann man so allenfalls etwas Zeit gewinnen.
Gruss Manfred - Fertan nutzt keine Phosphorsäure sondern Tannine also Gerbstoffe. Als Techniker der Mechanik stehe ich eher zu mechanischen Entrostungen und verzichte lieber auch chemische. Sandstrahlen, Grundieren, Lackieren finde ich sinnvoller und wenn nachm Sandstrahlen nichts mehr zum Lackieren da ist, muss halt ein Blech reingeschweisst werden.
Fertan nutzt keine Phosphorsäure sondern Tannine also Gerbstoffe. Als Techniker der Mechanik stehe ich eher zu mechanischen Entrostungen und verzichte lieber auch chemische. Sandstrahlen, Grundieren, Lackieren finde ich sinnvoller und wenn nachm Sandstrahlen nichts mehr zum Lackieren da ist, muss halt ein Blech reingeschweisst werden.
Bin deiner Meinung, bis auf den Teil mit der Phosphorsäure.
Lies mal das Datenblatt ...- stimmt, im Sicherheitsdatenblatt steht 1-5% Phosphorsäure, ob das jetzt der Hauptwirkstoff ist, keine Ahnung, beworben wird es ja damit dass es pflanzliche Wirkstoffe auf Wasserbasis enthält, aber klar macht sich besser als mit ner Säure zu werben, wobei pflanzliche Stoffe nicht harmlos sein müssen für die Natur.
Rainer, Rainer, Rainer ...
Wie kommst du nur drauf, dass wir die von dir verlinkten Werbeblättchen nicht lesen würden?!
Also, Fertan arbeitet mit *Trommelwirbel* Phosphorsäure!
Lass uns mal in paar Monaten nochmal über deine Erfahrungen plaudern.
Die Phosphorsäuere dient zusammen mit dem Zinkanteil für einen vorübergehenden Rostschutz bis zur Weiterbehandlung und nicht dem Rost entfernen.Es wird sehrwohl der Rost in einen leicht mit Wasser abzuspülendes schwarzes Pulver verwandelt, (nix umwandeln in irgendwas).. die Reaktion zur Oberflächenveränderung tritt erst in Kraft, wenn die reine metallische, oxydfreie Oberfläche erreicht wird.
Also Rost wird pulverisiert und sobald blankes Metall erreicht wird erzeugt die minimale Menge Phosphorsäuere einen "vorübergehenden" Oberflächenschutz.
Was soll ich in ein paar Monaten noch über die Erfahrung plaudern, wenn ich die Fläche nicht behandle, rostet es wieder..
Ein neutralisieren über das genannte Abspülen mit klarem Wasser hinaus ist weder vorgesehen, noch notwendig.
Ich werde trotzdem künftig das Mittel ohne Oberflächenversiegelung benutzen --> Fertox, da eine weitergehende Korrosionsschutz behandlung vorgesehen ist und ich bei Fertan nur den Arbeitsschritt Schutzschicht entfernen zusätzlich habe.
Was die "verklumpte Rostschraube mit Mutter" betrifft, so wurde der Rost komplett aufgelöst (an manchen Stellen mehr als 3mm) Der Rest der Schraube und Mutter die nun übrig sind ist jetzt schwarz (Oberflächenschutz), beim anderen Mittel wäre es blank metallisch.
Keine Drahtbürste, oder ähnliches würde so zuverlässig Rost entfernen und dabei würde bei der mechanischen Entfernung auch noch Metall abgetragen, das keinen Rost hat.
Kein Mensch würde den beiden Mittelchen einen 100000 Euro Oldtimer anvertrauen, wenn eine Drahtbürste besser wäre.
Die Frage nach Fotos kommt zu spät, da ich mal kein Handy zum knipsen zur Hand hatte, ich verleg das Teil öfter mal und wenn der Akku leer ist, muss ich bis zum wiederfinden warten, da ichs nicht Klingeln lassen kann.. das ist bei mir normal..
3 Dinge auf die ich im nächsten Leben verzichten kann:
1. Handy
2. Heiraten
3. Wieder kein Millionär