Hallo Leute,
bin seit 3 jahren stolzer Besitzer einer PD06 bj 1996! da ich kein profi bin würde ich gerne wissen wie ich die alte dame am besten schmieren soll? oder ob überhaupt? Kette und ölwechsel mach ich ehh brav!
In der Reparaturanleitung sthen die stellen mit fett soll mans schmieren! Nur wie genau einfach draufschieren oder muss ich zuerst etwas abschrauben?
Danke für eure Hilfe
Gruß, Martin
Technik: richtig schmieren
- Wichtig: Schwingenachse in Lagerhülsen der Schwinge, Motor, Rahmen, Schwingenlager.
Wichtig: Alle 3 Achsen (Schrauben) in den Lagerhülsen und die Lager selbst der Prolinkhebelei. Vorher mal schauen. Wenn die Schrauben von rechts, dh von Auspuffseite gesteckt sind, waren sie (zumindest die eine, die vom Auspuff verdeckt wird) noch nie draußen. Dann wird's höchste Zeit. Alles zerlegen, putzen, neu fetten. Um da ranzukommen muß der Auspuff weg, dann die Schrauben von der anderen Seite wiedereinschrauben.
Wenn mans nie macht, bereut mans irgendwann bzw. der Nachbesitzer. Weil die Lager irgendwann nur noch eine Rost - Stahl Pampe sind und keine Nadeln mehr erkennbar, alles festkorrodiert, und nur noch mit destruktiven Maßnahmen zerlegbar ist. Ask me how I know...
Sinnvoll: beide Radachsen beim nächsten Radwechsel mit Fett einsetzen. Demontiert sich dann nächstes Mal leichter.
Gasgriff: Wenn schwergängig, Zerlegen, putzen, Teflon - oder Silikonspray. Muß alles leicht laufen und beim Gasgriff Loslassen satt zurückschnalzen.
Gas - und Kupplungszüge: oben aushängen und Caramba o.ä. von oben durchlaufen lassen, bis unten wieder rauskommt. Chokezüge: dito (jeden Zug einzeln)
Brems, - Choke- und Kupplungshebel: zerlegen, Bolzen mit Fett einsetzen. Geht auch lang ohne, aber auf die Dauer förderts den Verschleiß.
Fußrastenhalter (Kettenspray), Seitenständer, zerlegen, säubern, fetten. Hauptständer Achse ziehen, säubern, neu fetten (wenns noch geht, meistens geht's nicht mehr weils nie jemand gemacht hat. Dann sitzt die Achse im Ständer fest und dreht sich im Rahmen)...again ask me....
Sonst fällt mir grad kein weiterer Punkt mehr ein
Viel Erfolg
Grüße
Martin - Krass
Die Kugelgelenke der Rückspiegel fallen mir noch ein (Molybdändisulfidpaste), das Zündschloss (Graphitpulver) sowie der TÜV-Prüfer (Scheinchen in die Papiere einlegen).
Gruss Manfred - Ich weiß nicht was hier krass sein soll.
Du hättst gern bei mir vorbeikommen dürfen und den an meiner als ET - Spender gekauften Schlachtmaschine festgegammelten Schrott rausflexen / prügeln...
Der Rest ist bloß WHB...
Ich wollt bloß behilflich sein. Aber egal.
Ich bin raus
M. - Ich bin verwirrt. Fahre meine PD10 nun seit ca 140.000 km und die wurde noch nie "geschmiert". Natürlich bekommt sie ab und zu Kettenspray (anlaßbezogen) und noch einen Tropfen auf Gas- und Kupplungsseil.
Aber sonst reicht das jährliche "Service", da wird nicht herumgepatzt.
PS.: Seit ich weiß und gesehen habe, wie Klaus33 seine Alp 22.000 km durch die Wüsten Kasachstans und der Mongolei prügelt, mach ich mir wegen "Schmieren" noch weniger Kopf.))
- Die Umlenkhebel der Hinterradfederung sollte man beim Kettenwechsel schon zerlegen und schmieren .
Bei den Gas und Kupplungszügen wird es schwierig Caramba , WD40 , Öl usw sind eher schädlich .
Ich werde es mal mit Teflon oder Silikonspray probieren .
Früher gab es mal Bowdenzugfett , aber bekomme ich schon lange nirgends , jedenfalls nicht das richtige . Es wird nur Mist dafür angeboten .
mfG Bei den Gas und Kupplungszügen wird es schwierig Caramba , WD40 , Öl usw sind eher schädlich .
Kann ich nicht bestätigen - WD40 seit etlichen Jahren und gut ist.Bei den Gas und Kupplungszügen wird es schwierig Caramba , WD40 , Öl usw sind eher schädlich .
WD40 seit 130.000 km, ist also gut genug.- Hallo zusammen
Schmieren und Ölen ist wohl so eine Glaubensfrage
WD40 finde ich nicht den Bringer für Kupplung und Gaszug da nehme ich eher BALLISTOL.
WD40 ist eher parfümiertes Petroleum, siehe Wikipedia:
Das Lösen von festgerosteten Verbindungen durch Einlegen in Petroleum hat eine lange Mechanikertradition. WD-40 stellt das Petroleum in gereinigter, parfümierter Form und mit Vaselinezusatz, um die Schmier- und Schutzwirkung zu verstärken, in einer handlichen Sprühflasche zur Verfügung. Ein im deutschsprachigen Raum bekanntes Konkurrenzprodukt ist Caramba.
Ansonsten ist für Radlager und die Umlenkung Seewasserfestes Fett perfekt (gibts für Aussenborder)
Umlenkung und Radlager mach ich bei der Transe einmal im Jahr wie auch bei den Monetsa Trialern die aber deutlich mehr beansprucht werden als die Transe mit dem bisschen Gelände.
zum reinigen ist hier WD40 erste Wahl, oder noch lieber Petroleum oder Diesel.
für den Rest kann ich INNOTECH Silikonspray PE100 empfehlen......... totaler Hammer bei korrodierten Kontakten und allen Gummi und Kunststoffteilen.
Besonders genial auch an den Armaturen wenn mal der Blinker streikt........
http://www.innotec-online.de/index.php?ID=4§ion_id=17&subID=53
GRüße
Grüße
PS.: Seit ich weiß und gesehen habe, wie Klaus33 seine Alp 22.000 km durch die Wüsten Kasachstans und der Mongolei prügelt, mach ich mir wegen "Schmieren" noch weniger Kopf.))
Ich kenn aber auch sonst keinen der genauer weiss was er seiner Maschine zutrauen kann, n paar Tropfen Öl hier und da kann ja nicht schaden.
Wie heisst das schöne alte Sprichwort? Wer gut schmiert, der gut fährt..
Schmieren und Ölen ist wohl so eine Glaubensfrage
WD40 finde ich nicht den Bringer für Kupplung und Gaszug*
Ansonsten ist für Radlager und die Umlenkung Seewasserfestes Fett perfekt**
Umlenkung und Radlager***
zum reinigen ist hier WD40 erste Wahl, oder noch lieber Petroleum oder Diesel****
für den Rest kann ich INNOTECH Silikonspray PE100 empfehlen......... totaler Hammer bei korrodierten Kontakten und allen Gummi und Kunststoffteilen.
Besonders genial auch an den Armaturen wenn mal der Blinker streikt........*****
* Öle und Fette sind nix für Züge, davon können viele Winterfahrer ein Lied singen.
die meisten Öle und Fette frieren in den Zügen im Winter ein besser Siliconspray.
**Stimmt, aber nicht das für den Außenborder, es gibt hervorragendes Wälz und Gleitlagerfett Seewasserbeständig das ***auch für die Dauerschmierung in Lagern hervorragend ist, z.b. Biologisch abbaubares Schmierfett Fuchs PLANTOGEL 2 S
(Das Schmierfett Fuchs Plantogel 2 S ist ein biologisch schnell abbaubares EP-Schmierfett auf Basis synthetischer Ester für Wälz- und Gleitlagerschmierung, wasserbeständig, gut in Zentralschmieranlagen förderbar, -40 °C bis +120 °C.) Entspricht der Mil Spezifikation GY-3055
****Zum Vorreinigen (z.B. nach Einsatz von Tectyl Korrosionsschutz) und auch zum Reinigen von Ketten u.u.u. verwende ich immer reines Petroleum.
***** Silikonöl und Siliconhaltige Öle sind Isolieröle und haben deshalb auf elektrischen Kontakten nichts zu suchen.. sorry, das wird nix, es sei denn der Schaltkontakt ist stark genug das Öl zu verdrängen. Besser Kontakt Chemie Kontakt 60 plus, oder Kontakt 61
WD 40 kann man weils praktisch ist "mal" kurzfristig einsetzen, ansonsten taugts eher für den Hausmeister, Wohnungstürscharniere zu schmieren.
Als Dauerlösung ist das Zeug Mist.
..und noch zu Karamba, oder anderen Rostlösern, beschafft euch lieber ne Flasche Fedox.
Wird in der Bucht häufig als Tankentroster angeboten, findet aber mehr Verwendung in der Brückensanierung und bei Oldtimer Restaurationen.
Winterkonservierung (Speichen/Felgen) Tectyl Amber Mil Spezifikation CY-6010
Also zur kompletten Abdeckung aller Problemchen im Schmier, Rostschutz und Lösebereich:
1L Petroleum
1L Fedox
1L Tectyl Amber nach CY-6010
1L Wälz und Gleitlagerfett seewasserbeständig nach GY-3095
1 Spray Kontakt 60 Plus, oder Kontakt 61 200ml
1 Spray Silikon Gleitmittel 200ml
dazu noch was zur Kettenschmierung nach eigener Wahl, da schwört jeder eh auf was anderes.
Ohne Kettenschmier ist man mit ca. 60 Euronen dabei und ist auf Jahre versorgt.
Was ich da aufführte hat alles Militärspezifikationen und ist aus diesem Grund für extremste Einsatzbedingungen tauglich.. ich halte mich im Zweifelsfall immer an diese Mil Standards, die mehr Aussagen als jede noch so clevere Werbung.
WD40 seit 130.000 km, ist also gut genug.
Hast den Motor mal draussen gehabt? Ich habe schon öfter Motorräder gekauft, die nach 200.000 km bzw 25 Jahren Matsch, Streusalz und Regendusche vom Hinterrad total festgefressene Schwingenlager etc hatten. Das Lager drehte sich dann komplett in der Aufnahme und leiert diese aus, was zu seitlichem Spiel führt.
Man kriegt die Achsen dann weder mit Hitze noch mit dem grossen Bello raus. Da hilft dann nur noch eine feine Trennscheibe dabei ist es so einfach, die Lager beim Kettenwechsel kurz mit einem dicken Batzen Fett zu fluten:
http://adventure-travel-experience.de/?report=honda_transalpHast den Motor mal draussen gehabt?
Häh? Ich greif mein Moto nur zum Fahren (und zum Reinigen) an, ich schraube nicht. Aber ich habe vollstes Vertrauen in meinen Schrauber, dass der tut, was zu tun ist.
Matsch, Streusalz, Wüstenstaub etc vermeide ich, wenn es irgendwie geht.:-) Passiert auf meinen Blümchenpflückertouren auch nicht.
So fesch und mit null Mängel, wie meine Alp dasteht (§57a vor kurzem) mach ich mir keine Sorgen, wirklich nicht.
Ich will aus der Pflege keine Dissertation machen. Geht gut seit schon 27 Jahren also fang ich nicht jetzt damit an. *sorry für die chemiker unter euch*
meinen Schrauber, dass der tut, was zu tun ist.
Der wird deine Kiste vermutlich schmieren, ohne dass du es merkst. Es sei denn du verwendest keine Endlosketten. Mit dem Aussehen der Maschine hat das nichts zu tun.- Mit Sicherheit tut der Schrauber, der auf Transalps spezialisiert ist, was er für richtig hält. Ich kaufe auf sein Geheiß auch nur DID-Ketten zum Zusammennieten, weil er diese für die besten hält.
Aber das wird offtopic und für den Fragesteller irrelevant. Vielleicht findet er den ein oder anderen Tipp hier, das wäre schön.
LG - Es kommt halt wie immer auf den Einsatzzweck an. Ein Moped das nur bei kuschligen Temperaturen bewegt wird ist kaum auf Schmierzeugs mit irgendwelchen MIL-Spezifikationen angewiesen. Ich machs so wie immer und nimm was grad zur Hand ist. Die schlechteste Schmierung ist besser als gar keine. Die ölige Hand zum Gruß.
- Bis zu -10? fahr ich, ohne besondere Vorkehrungen. Vermutlich ist der Dreckgrad entscheidender u ich meide Offroad. :)
- Mein Minimum-Programm:
- Kette schmieren
- Ölstand kontrollieren
- Profiltiefe checken
- Luftdruck prüfen
Abgesehen von den Inspektionen natürlich. Bin aber eher ein "Schön-Wetter-Fahrer"... Es kommt halt wie immer auf den Einsatzzweck an. Ein Moped das nur bei kuschligen Temperaturen bewegt wird ist kaum auf Schmierzeugs mit irgendwelchen MIL-Spezifikationen angewiesen.
Da hast du natürlich recht, allerdings ist das Mil Zeugs das ich rausgesucht hab nicht teuerer als andere Schmiermittel, wer also nichts liegen hat ist damit besser bedient als mit Kettenfett von Aldi.
Ne Kartusche Wälz und Gleitlagerfett für ca. 8 Euro, da kann man ruhig den Mil Standard mitnehmen.
Ein weiterer Aspekt ist die Umweltfreundlichkeit, die sollte man heutzutage vor allem wenn man mal gern Waldwege fährt, nicht außer acht lassen.
Nicht jedes Fett ist biologisch abbaubar.
Bei Tektyl hab ich das nur erwähnt, falls sich jemand dafür interessiert was das Korrosionsschutzmittel alles kann.. z.B. halbes Jahr im warmen Salzsprühnebel.. u.u.u.
Die Spezifikationen findet man nun mal am besten unter der Mil Nr.- Das MIL-Zeugs ist schon gut, keine Frage. Wollt nur herausstellen das normales handelsübliches Schmierzeugs durchaus reicht und man nicht unbedingt zu Spezialisten greifen muß/sollte.
- Bin mit Rainers Aussagen/Empfehlungen auf der ganzen Linie konform!
Bei all den unglaubwürdigen Eigenkreationen von Prüfsiegeln/Tests und Marketinggewäsch, schätzte ich den Mil-Standard.
Ich weiß nicht was hier krass sein soll.
Ich bin raus
M.
Hallo, nee, halt - ich wollt dich nicht vergraulen. Krass find ich's trotzdem, und da inzwischen so viele Leute einen draufgesetzt haben, ist wohl auch klar, was hier krass ist.
Vergrault ist wohl auch der Fragesteller, der aber dringlich mal schreiben sollte, was er denn nur vorhat mit dem Hobel. Hier die Pflegetippskala:
A. Ich fahr in Arizona zum Brötchenholen -> die Alp jährlich mit Straussenfedern abpuscheln
...
Z. Ich bin Briefträger und fahr täglich durchs Watt zu den Halligen raus -> die Alp täglich duschen und wöchentlich in Fett auskochen
Irgendwas dazwischen wirds sein.
Gruss Manfred- Irgendwas dazwischen wirds sein...................jepp,ab und zu n`bisschen Schmierzeugs auf alle beweglichen Stellen und Gut ist. Wer gut schmiert,Der gut Fährt. Aber hatten wir ja schon. (is ja fast wie die Reifen und Ölfreds)..............
(is ja fast wie die Reifen und Ölfreds)..............
Der Winter naht. Es ist wieder Zeit zum Schreiben. Es fehlt leider noch der Zoff. Dann gäbe es wieder eine TA-Soupe.
Wer schmier macht nichts verkehrt. Außer er/sie schmiert die Reifen.Wer schmier macht nichts verkehrt. Außer er/sie schmiert die Reifen.
Bei der Montage müssen die geschmiert werden- Jetzt fehlen noch Tipps zum Bremsscheiben fetten, gegen Rost!
Jokespoiler: nicht dass es wirklich noch einer macht und ich bin Schuld!!