"varakurt" schrieb:"grubenpony" schrieb:Gleich vorweg: Pannenspray geht gar nicht bei Schlauchreifen - die miese Erfahrung habe ich hinter mir!
Warum soll Pannenspray bei Schläuchen net funktionieren? Vor vier Jahren hab ich mit in Griechenland einen NAgel eingefahren, und dann das ganze mit Pannenspray behoben.
Hat gehalten, bis ich bei der nächsten Tankstelle war, die auch Reifen demontieren konnte. Und mehr soll so ein Spray ja auch nicht können.
Allerdings, wenn das Loch im Schlauch zu groß ist, dann hilft der PAnnenspray nix mehr. Das stellt man aber nur fest, wenn man es versucht hat. Weil von außen sieht man nicht wie groß das Loch im Schlauch ist.
Letztes Jahr in den Pyrenäen, irgendwo hart an der span./franz. Grenz hat ein ca. 20 cm langes Stück Draht von einem Maschendrahtzaun den Schlauch des HR der TA meiner Frau malträtiert.
Als erstes, und nach den guten Erfahrungen von Griechenland, natürlich der Griff zum Pannenspray. HAt anfänglich auch gut funktioniert. ABer, nach ca. 2 Km war der Reifen wieder platt. ALso, dann das ganze Programm und Austausch des Schlauchs (Reserveschlauch hatten wir dabei).
Allerdings hatte ich vergessen, den Schlauch zu Hause zu kontrollieren. Weil da wäre ich drauf gekommen, dass der Ventileinsatz fehlt.
Also den Ventileinsatz aus dem defekten Schlauch rausgeschraubt und in den neuen reingeschraubt.
Und jetzt hat die Scheiße erst so richtig begonnen. Weil, durch den Pannenspray war der Ventileinsatz komplett verklebt, und die Luft war mit der Luftpumpe (Zweiwegpumpe) nur äußerst schwierig und langwierig in den Schlauch zu bewegen.
Als Konsequenz hab ich mir
1.) einen Kompressor zugelegt und
2.) befinden sich in meiner Ausrüstung seitdem zwei Reserveventileinsätze.
Der Kompressor ist einer aus dem Mercedes Smart. Der ist mit seiner Pumpleistung mindestens so schnell wie ein anderer mit einer Luftpumpe, hat aber den Vorteil, dass man sich nach der schweißtreibenden Angelegenheit der Reifendemontage und -montage wenigstens beim Aufpumpen gemütlich zurücklehnen kann.
Und wenn es um den Platz geht. Da lass ich leiber zwei T-Shirts zu Hause als dass ich auf den Kompressor verzichten würde.
Die Erfahrungen gehen da anscheinend weit auseinander.
Dass es grundsätzlich ich mit Schlauch funktioniert, habe ich ja weiter oben schon geschrieben.
Auch das Nachpumpen mit einer Handluftpumpe war in meinem Fall kein Problem.
Die Pannenspray sind wohl auch nicht alle gleich, und es soll auch Unterschiede in der Funktionsweise geben. Manche kleben wohl einfach alles zu, andere sollen aus einer Flüssigkeit mit feinen Partikeln darin bestehen.
Mir ist auch aufgefallen als der Schlauch nach ca. 3000 km erneut undicht wurde, dass Flüssigkeit ausgetreten ist.
Meine Erfahrungen (selbst gemachte und bei anderen beobachtet) zeigen, dass Pannensprays vor allem dann nicht mehr funktionieren wenn sie alt sind.
Deswegen, und auch wenns mir leid ums Geld ist, führe ich keine Sprays mehr mit, die älter als ein Jahr sind.
Kurt
"varakurt" schrieb:Meine Erfahrungen (selbst gemachte und bei anderen beobachtet) zeigen, dass Pannensprays vor allem dann nicht mehr funktionieren wenn sie alt sind.
Deswegen, und auch wenns mir leid ums Geld ist, führe ich keine Sprays mehr mit, die älter als ein Jahr sind.
Kurt
Das Pannenspray das ich damals benutzt habe, war schätzungsweise mindestens fünf Jahre alt, und es hat einwandfrei funktioniert (soweit man das von einem Pannenspray erwarten kann).
Ich weiß aber nicht mehr welche Marke das war.......
Die Mini-Fuß-Pumpe sieht ja gut aus.
Erweckt mehr Hoffnung als eine kleine Fahrradpumpe, ähnlich die ich am MTB mithabe.
.
Danke für Eure Diskussion. Notiere fleisig mit

"Schiefton" schrieb:"Gerda" schrieb:"AfricaTwin" schrieb:"Etwas Luft" schon. Aber damit bekommt man mit einiger Sicherheit nicht den Druck den es manchmal braucht, um den Reifen in´s Felgenbett zu drücken; das geht bis zu 6bar (und ja, die Schläuche, auch gut geflickte, können 6bar; selbst Trekkingräder fahren schon mit mehr als 4bar). Ne Fußpumpe sollte es wohl mindestens sein; aber die braucht mehr Platz als ein kleiner Kompressor.
Grüße
Chris
Falsch ! 6 bar bekommt man mit jeder einigermaßen funktionstüchtigen Fahrradpumpe hin. Daert etwas länger aber geht UNd auch mit nem Reifen der noch nicht im Felgenbett sitzt kommt man zur nächsten Tanke.
GerdA
da geb ich dir recht, ich pump mein trekkingrad auf 5,5 bar mit ner stehenden handpumpe auf...und da ist noch luft nach oben :)
Daß Gerd anderer Meinung ist, war klar; das gehört so. Aber ein Trekkingrad braucht gehörig weniger Luftvolumen als ein 19 Zoll Vorderrad. Viel Spaß beim Pumpen mit einer heißen Minipumpe in den vom Reifenwechsel müden Fingern

Jeder wie er mag...
Grüße
Chris
"varakurt" schrieb:Meine Erfahrungen (selbst gemachte und bei anderen beobachtet) zeigen, dass Pannensprays vor allem dann nicht mehr funktionieren wenn sie alt sind.
Deswegen, und auch wenns mir leid ums Geld ist, führe ich keine Sprays mehr mit, die älter als ein Jahr sind.
Kurt
So nachdem ich das jetzt alles gelesen habe geb ich auch mal meinen Senf dazu ab....
Also ich habe die gleiche Erfahrung wie Kurt gemacht. Bin mit meiner Domi nach DE gefahren und hab mir nen nagel eingefahren. Hab einen 4 Jahre alten Spray von meinem Vater benutzt doch leider hat der orginal ca 4km lang gehalten..... Dann habe ich meinem frisch gekauften Spray vom Louis genommen und der hat ganze 310km weit gehalten (wahrscheinlich auch länger aber ich war dann am Ziel und hatte die Möglichkeit meinen Schlauch zu wechseln)
Lg
Dominik