Um auf das eigentliche noch mal anzuschneiden:
Gebe es denn ein Bauteil welches die 14volt auf die Batt reduziert?
Technik: Regler PD06 Bj87
Um auf das eigentliche noch mal anzuschneiden:
Gebe es denn ein Bauteil welches die 14volt auf die Batt reduziert?
Japp gibt es, Bau dir ne 60A Schottky Diode nach dem Laderegler in Reihe rein und du reduzierst um ca. 0,4V bei Silicium. ist aber ein ganz schöner Klopper und die Verlustwärme im schlimmsten Fall, also 60A x 0,4 = 20W muss abgeführt werden.
Dafür reduziert die Diode egal was aus dem Regler kommt um 0,4V, bauste 2 in Reihe 0,8V
Kosten ca. 5 Euro die Diode.. Nutzen.. k.A. denn wenn der Regler ok ist passt die Spannung und isser im Eimer kommt mehr als 0,4V zu viel.
Jede andere Art der Spannungsüberwachung wäre wieder ein Regler, da könnte man also gleich nen neuen kaufen.
Für kurze Spannungsspitzen gibts Spannungsbegrenzer für ca. 10 Euro, allerdings können die nur Impulsspitzen killen, wobei das Bordnetz nach DIN eh Spannungsspitzen bis 42V aushalten muss.
Diese Begrenzer dienen nur dem Schutz von Leuchtmitteln und sollen deren Durchbrennen verhindern. Z.B. BAAS
Hallo Rainer,
Kennst du dich aus mit AGM-Batterien? Was mach ich mit der, wie krieg ich die auf? Ein gutes Jahr alt, eine Zelle hat kaum noch Kapazität.
Gruss Manfred
Es gibt 2 Arten von AGM (Glasfasermatten) Batterien, geschlossene und solche die du mit Säuere füllen musst.
Die Geschlossenen kannst du leider nicht aufmachen, die können statt Säuere auch ein Gel beinhalten.
Fürs Motorrad sollte man die AGM Batterien holen, die mit Säuere gefüllt werden müssen.
Beide Arten haben vor und Nachteile.
Die AGM GEL können in jeder Lage betrieben werden, allerdings kann man auf die Zellen nicht zugreifen.
Die mit Säuere gefüllten haben nur einen erhöhten Neigungswinkel für den Betrieb (meist ca 80°) und laufen nicht sofort aus wenn die Kiste umkippt, sondern es braucht seine Zeit bis Säuere austritt.
Die AGM Gel Batterie darf wie andere GEL Batterien auch, nicht in die Gasspannung kommen, die Blei Säuere Batterie kann beim ausgasen wieder mit Destillat nachgefüllt werden, allerdings kann man das nur schätzen da kein Flüssigkeitsstand zu sehen ist.
Wenn du eine mit Säuere gefüllte hast, kanns also durchaus sein, dass ne Zelle fast trocken steht.
Wie haste denn gemessen, dass EINE Zelle keine Kappa mehr hat?
Wenn eine Einzelzelle an Kapazität verliert liegts meist an einem Plattenschluß, bei Laden mit zu hoher Spannung verlieren in der Regel ALLE Zellen relativ gleichmäßig Wasser in Form von Wasserstoff und Sauerstoff,
Batterien sind zwar kleiner und kompakter geworden, bei höherer Leistung, aber dafür gibts die alten Tricks nicht mehr, wie ausspülen und neu befüllen, oder im trockenen Zustand mal 50A durch ne Zelle jagen, damit Kurzschlüsse rausdampfen.. das funktionierte nur bis in die 70er.
Ich würde es mal über Gewährleistung versuchen, vielleicht haste ja Glück und da läuft was auf Kullanzbasis.
Immerhin werben AGM Batterien mit erhöhter Lebenszeit.
Wer den ALTEN Regler dran hat, fährt nach wie vor am besten mit der dazu passenden stinknormalen Säuerebatterie, mal ehrlich, das kann doch echt nicht so schwer sein mittm Imbus die eine Schraube vom Seitendeckel öffnen und mal nach dem Flüssigkeitsstand sehen und ggf n paar Tröppis Wasser nachfüllen.
Neue Batterien erfordern auch neue Regler, oder man muß wie ich (GEL AKKU) in Kauf nehmen sich einmal im Jahr ne neue zu holen.Wie haste denn gemessen, dass EINE Zelle keine Kappa mehr hat?
"Gemessen" nicht wirklich, ich komm ja nicht an die einzelnen Zellen dran. Die Batterie lässt sich normal laden; beim Entladen kommt man aber recht schnell an einen Punkt, wo die Batteriespannung plötzlich um rund 2V abfällt. Wenn ich in dem Zustand die Spannung messe, "zappelt" die ein bisschen die 2V wieder hoch, also instabil. Beim Zellenschluss würde ich einen (mehr oder weniger) soliden Kurzschluss erwarten; mir scheint doch eher eine Zelle weitgehend trocken zu sein. Zum Prüfen des Startstroms hab ich noch ein spezielles Messgerät, das kommt aber mit der Batterie in dem Zustand gar nicht klar und zeigt nix an.
Kulanz/Gewährleistung hab ich probiert, die ziehen sich auf das gesetzliche Minimum zurück - heisst, sie tauschen mir die Batterie um, wenn ich nachweise, dass der Defekt bei Übergabe schon bestanden hat.
Somit hab ich die Optionen 1. nie wieder eine Optima-Batterie zu kaufen, 2. vielleicht, wenn ich Zeit und Lust habe, mal die Batterie zu öffnen und 3. zu prüfen, ob die Batterie noch genug Strom liefert, um mit den verbleibenden Zellen mal ein paar Schweisspunkte zu setzen - wobei mir das eine ggfs trockene Zelle definitiv übelnehmen wird.
Gruss Manfred