Hallo zusammen,
ich habe seit ein paar Tagen das interessante und sporadische Problem, dass meine Blinker - d.h. Blinker vorne, Blinker hinten und auch die Anzeige im Cockpit - bei Standgas flackern und mit steigender Drehzahl zu einem Dauerleuchten werden (siehe weiter unten verlinktes Video).
Ich wäre für Tipps sehr dankbar!
Viele Grüße
AJ
Ausführliche Beschreibung
Zunächst zum Setup:
Seit fast einem Jahr habe ich ein 2-poliges lastunabhängiges Blinkrelais von Louis und 10W-COB-LED-Blinker hinten (Gazzini, ebenfalls von Louis). In dieser Konstellation gab es keine Probleme.
Als nächstes habe ich vor ca. 6 Wochen für die vorderen Blinker Retrofit-LEDs (Osram LEDriving PREMIUM PY21W) gekauft und verbaut. (Ja, ich weiß, dass diese aus welchen Gründen auch immer nicht StVO-konform sind). Auch damit gab es überhaupt keine Probleme.
Problematisch wurde es, nachdem ich vor wenigen Tagen aufgrund einer durchgebrannten Glühbirne die ganze Instrumentenbeleuchtung gegen LEDs austauschte. Hierfür wurden keine "billigen" LEDs - etwa im 10er- oder 20er-Pack - beschafft; Die LEDs stammen vom Unternehmen "Benzinfabrik" (2 LEDs für 6,95€).
Seitdem passiert es manchmal, wie eingangs erwähnt, dass die Blinker im Stand flackern und mit steigender Motordrehzahl, d.h. während der Fahrt, dauerhaft leuchten. Das Phänomen sieht man hier (Dropbox-Link mit Streamingfunktion).
Genauso gut kann es passieren, dass es überhaupt keine Probleme gibt und die Blinker ganz normal arbeiten. Dieses Video ist nur eine Minute nach dem ersten entstanden und zeigt, wie es eigentlich sein sollte.
Technik: RD11 - Elektrikproblem (Blinker/Blinkrelais)
- Mit der Bezeichnung "2-polig" hat Louis nichts (mehr). Schau mal nach, welches Relais Du ggf hast.
Ich habe bei L. nach "lastunabhängig" gesucht.
Ansonst kann ich mir nur vorstellen, dass das Relais einen Schuß hat. Wobei man sicher nicht aus den Augen verlieren darf, dass auch Überspannung, Wackelkontakt usw. im Spiel sein könnte. Einschließlich Massefehler, wo immer er stecken könnte.
H.
Fundsache bei Louis:
Technische Voraussetzungen für LED Blinker
LEDs haben eine erheblich geringere Wattzahl (Stromaufnahme) als konventionelle Glühlampen. Wem schon einmal eine Blinker-Glühlampe durchgebrannt ist, der wird dies schnell an der nun stark erhöhten Blinkfrequenz bemerkt haben. Dem Blinkrelais fehlte nun nämlich die Hälfte der „Last“, mit der es im richtigen Takt arbeitet. In verstärktem Maße passiert dies, wenn man zum Beispiel (pro Fahrzeugseite) zwei 21-Watt-Serienblinker durch zwei LED-Blinker mit jeweils 1,5 Watt ersetzt. Nun wird das Original-Blinkrelais anstatt mit 42 Watt (2 x 21) mit nur 3 Watt (2 x 1,5) belastet – das funktioniert nicht.
Dieses Problem lässt sich auf zwei Arten lösen: Entweder man montiert ein spezielles LED-Blinkrelais, oder man täuscht dem Original-Blinkrelais Lampen mit korrekter Wattzahl vor, in dem man elektrische Widerstände zwischenschaltet. Übrigens: Gesetzlich sind Blinkfrequenzen von 90 Takten (plus/minus 30 Toleranz) zulässig.
Die einfachere Variante, nämlich der Relais-Austausch, ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich:
zwei getrennte Kontrollleuchten für Blinker links/rechts (keine gemeinsame) im Cockpit
es dürfen weder Blinkpiepser noch Warnblinkanlage vorhanden sein - Danke für die Antwort!
Wenn man als Suchwort "Blinkrelais" eingibt, wird auch das 2-polige angezeigt. Ansonsten habe ich
hier auch denk Link.
Es könnte durchaus sein, dass das Relais defekt ist und das Aufkommen des Phänomens nur zufällig mit dem Wechsel der Instrumentenbeleuchtung zusammenfiel. Da ich keine Warnblinkanlage habe, schließe ich diese Fehlerquelle aus - zumal das Relais ja schon vorher hätte Probleme machen müssen.
Ich werde erst mal das Steckerpaar mit Kontaktspray behandeln. - Du hast doch eine RD 11, ist der Warnblinker abgeschaltet?
Habe gestern auch allgemein beim L* geblättert, aber das Teil ist mir nicht aufgefallen, wenn es denn angezeigt wurde.
Kann aber daran liegen, dass ich bei denen meine Maschinen vorgegeben haben und sie danach filtern, was passt.
Egal.
Am 2-poligen fehlt ja der Masseanschluß, der kabelbaumseitig mit Grün bedient wird. Schwarz ist die 12V +Leitung und Grau geht zum Richtungsschalter.
Damit ein 2-poliges ins Laufen kommt und arbeitet, braucht es auf der Verbraucherseite den Masseschluß oder wie funktioniert das? Das ist mit einem 3-poligen zwar nicht viel anders, aber der Arbeitsstrom des Relais geht eben nicht über die Verbraucher.
Damit hast Du mit dem Blinkerschalter eine weitere Ungemach-Quelle, denn das ist ja ein echter Flaschenhals und ist ein Sensibelchen.
Kann man das Relais verpolen und was passiert dann?
Spinnt die Blinkerei links wie rechts?
Wenn Du "alle" Instrumenten Lämpchens getauscht hast, wie verhalten sich die Nicht-Blinker-Lämpchen?
H.
PS.: im WHB steht, dass zum Aus- / Einbau des Relais der Tank ausgebaut werden muß! Zum Glück schreiben sie nicht, dass der Motor raus muss
Was mir gerade noch einfällt, das Relais ist auf 1 - 100 W ausgelegt. Wenn irgendwo ein schleichender Kurzschluß besteht, der mehr als 100 Watt (in Summe mit den Verbrauchern) durch lässt, könnte das Relais hängen bleiben, was das Dauerlicht erklären würde. - Auf dem Weg zur Arbeit hat das Relais übrigens überhaupt keine Probleme gemacht - alles hat bestens funktioniert. Ein erster Schritt zur Behebung eines technisches Problems ist ja häufig zunächst die Reproduktion. Ich kann allerdings bislang überhaupt keine Muster feststellen...
Du hast doch eine RD 11, ist der Warnblinker abgeschaltet?
Puh, jetzt sagst du was. Ja, ich habe eine RD11 von 2005 und ja, im Internet wird angegeben, dass ich einen Warnblinker habe. Habe ich selbst nie getestet, gut möglich, dass die Maschine doch sowas hat :D
Ich habe kurz gegoogelt und es wird zumindest in einigen (älteren) Forenbeiträgen bestätigt, dass genau das von mir verbaute zweipolige Relais keine Probleme mit dem vorhandenen Warnblinklicht macht. Wie gesagt - ich hatte bis vor einigen Tagen auch überhaupt keine Probleme.
Am 2-poligen fehlt ja der Masseanschluß, der kabelbaumseitig mit Grün bedient wird. Schwarz ist die 12V +Leitung und Grau geht zum Richtungsschalter.
Damit ein 2-poliges ins Laufen kommt und arbeitet, braucht es auf der Verbraucherseite den Masseschluß oder wie funktioniert das?
Genau so.
Kann man das Relais verpolen und was passiert dann?
Naja, verpolen wird schwer, der Stecker passt ja plug and play.
Spinnt die Blinkerei links wie rechts?
Ja, wenn das Relais spinnt, dann auf beiden Seiten.
Wenn Du "alle" Instrumenten Lämpchens getauscht hast, wie verhalten sich die Nicht-Blinker-Lämpchen?
Ganz normal (sieht man auch ein wenig am Anfang des ersten Videos).
PS.: im WHB steht, dass zum Aus- / Einbau des Relais der Tank ausgebaut werden muß! Zum Glück schreiben sie nicht, dass der Motor raus muss
Wo vermutet das WHB das Relais? :D
Wäre ja schrecklich, wenn ich die ganze Verkleidung und den Tank abbauen müsste, um daran zu kommen.
Was mir gerade noch einfällt, das Relais ist auf 1 - 100 W ausgelegt. Wenn irgendwo ein schleichender Kurzschluß besteht, der mehr als 100 Watt (in Summe mit den Verbrauchern) durch lässt, könnte das Relais hängen bleiben, was das Dauerlicht erklären würde.
Hmmm... dann müsste der Kurzschluss ja im Bereich 100 (+ was auch immer das Relais zusätzlich verträgt) bis 180 Watt liegen, denn Tachobeleuchtung, Rück-/Bremsicht, Blinker und Hupe sind - wenn ich mich jetzt nicht täusche - zusammen mit 15A abgesichert. - Tank: ich nicht, aber offenbar ist der Schreiberling des WHB (original Honda!) etwas desorientiert.
... aber wenn denen schon so etwas unterläuft, den Louis-Leuten traue ich erst recht nicht. Die schreiben zwar "elektronisch", aber rein gucken tun sie auch nicht *). Vielleicht ist es gar nicht elektronisch, sondern ein stinknormales und da kann etwas an den Spulen, Bi-Metall, Heizdraht oder sonst irgend etwas sein - je nach Bauart. Die haben das auch nur aus China und was die so alles vom Stapel lassen, graut der Sau im Wald.
Viel mehr als ausprobieren bleibt Dir ja nicht. Ich kann nur sagen, was ich jetzt machen würde:
kostengünstig - mindestens mal 1 Seite zurück bauen und dann austesten und Stück um Stück wieder umrüsten. Wenn das nichts bringt, ein Billig-Relais einbauen, zum Testen wird es ausreichen ... dass vorher alle denkbaren Kontaktstellen kontrolliert sind, einschließlich Massepunkte, ist selbstverständlich. Daneben kann man aber auch extern einen Versuchsaufbau auf dem Tisch machen, mehr als eine Batterie und ein paar Kabelstücke braucht man ja nicht dazu. Und dann kannste dem Ding richtig Feuer geben mit einer H4 o.ä. Hälts aus oder raucht ganz ab, dann ist es aber nicht schade drum.
H.
*) um etwas vom Thema abzuschweifen, das kommt vom Abschreiben! Motorrad News, neuestes Heft, Gebrauchtberatung. Die Pan European ST1300 (von denen eine in meiner Garage steht) bauen sie zurück und verpassen ihr Zahnriemen wie dem Vorgängermodell (Empfehlung im Text: bei ca. 100 TKm zu wechseln!) und die Ölwechselintervalle setzen sie mal kurzerhand auf 6.000 Km fest.
Naja, sie haben sich entschuldigt, der Herr Chefredakteur höchst persönlich, aber den Fehler haben sie vor etlichen Jahren schon mal gebracht, denen gehört der Dr.-Titel aberkannt
Soviel mal zu Geschriebenem von Fachleuten, auch die schreiben manchmal Mist! - Wenn der Schaltplan (besser Schaltschema) einigermaßen die Realität widergibt, dann ist der Kontaktstecker wie folgt belegt:
- links außen Grün (Masse, die beim 2-poligen relaisseitig entfällt)
- rechts außen Schwarz, 12 V Versorgung (beim 2-poligen dann sowohl für den Betriebsstrom des Relais als auch für die Verbraucher)
-mittig Grau zum Blinkerschalter (diese Leitung pulst also, wenn an den Verbrauchern durch Betätigen des Blinkerschalters Masse anliegt.
H. - erstens mal ist es kein Relais sondern eine Blinkelektronik, zweitens ein Billigrelais einbauen wird nicht gehen, weil das mit den verbauten LEDs nicht klar kommt. Ich würd mal als erstes die LEDs von der Blinkeranzeige abstöpseln falls die nicht verlötet sind.
- Lieber Micheal,
weisst Du was man unter Dippelschisser versteht?
https://www.louis.de/artikel/elektronisches-blinkrelais-2-polig/10032271?list=4dfbb8c0b33783e93c9e43977ce49e00&filter_article_number=10032271
... so billig muss es ja nun nicht sein
https://www.ebay.de/itm/12V-2-Polig-Motorrad-Lastunabhangig-LED-Blinkrelais-Lampe-Flasher-Relais-eNwrg/333408418131?hash=item4da0b0b953:g:hGwAAOSw6FBdV41g
https://www.ebay.de/itm/12V-2-Polig-Motorrad-Lastunabhangig-LED-Blinkrelais-Lampe-Flasher-Relais-eNwrg/333408418131?hash=item4da0b0b953:g:hGwAAOSw6FBdV41g
H. - Moin,
also Deiner Cockpit Beleuchtung dûrfte es eigentlich egal sein ob sie als led oder Glühfadenlampe läuft. Du sparst nur Strom und die LEDs leben länger. Es sei denn beim reinsetzen der led mit Halterung hat sich eines der Beinchen leicht verbogen und bildet bei Feuchtigkeit einen Masseschluß. Da wûrde ich als erstes ansetzen. Also noch mal Cockpitlämpchen rausnehmen und genauestens nachsehen ob nix geknickt oder zusammengequetscht ist, oder irgendwo abisoliert wurde. Nebenbei ich hab in meiner dr800 Rûttelplatte auch led s der einfachen Sorte die reichen voll auf trotz der Erschûtterung und Suzuki typischen schlechten Verdrahtung. Da muss man nicht die teuren kaufen.
Blinkrelais kann man sich schnell Ärger einhandeln da hat Horst recht. Hab ich auch schon erlebt. Verpolung auch bei elektronischem machen eigentlich nicht so viel aus. Die Elektronischen haben eine Sperrdiode die Verpolung ausschließt, die funktionieren dann einfach nicht. Die meisten CDI s auch. Ausnahme hier Start Relais.
Geh mal jede Blinklampe durch und schau ob alle ok sind und auch die Fassungen. Nebenbei kann es auch ein vergnatzter Schalter sein. Wenn er zB durch Fett, Feuchtigkeit im Schalter bei Nässe einen Übergangswiederstand bildet merkt man es meist nur bei LED, bei Glühfaden nicht da der Wiederstand des Fadens dies einfach abfängt. Kabel genau mit Taschenlampe nach Brüchen der Isolierung absuchen. Hast Du einen Multimeter ? Es reicht ein ganz preiswerter. Hauptsache es hat eine Dioden Funktion. Messe mal Deine Blinklämpchen durch (Spannungsfrei) ob Sie auch wirklich sperren. Sonst liegt da der Fehler. Da hilft dann alles nix.
Also auf Diode schalten einmal rot und schwarzes Kabel an die Pole des Blinker
LED und dann vertauschen. Bei einer Messeung erhältst Du einen Volt Wert, bei Verpolung darfst Du keinen Wert erhalten wenn doch dann sperren die LEDs nicht.
Ich vermute das beim Aus und Einbauen irgendwo ein latenter Masseschluss passiert oder vorher unbemerkt vorhanden war / ist.
Viele Grüße Thorsten
Lieber Micheal,
weisst Du was man unter Dippelschisser versteht?
H.
Lieber Horst
Ihr seid wie die Weiber, etwas sagen und was anderes meinenbei uns heisst das Dipfilischisser, wenn ein aussenstehender den Beitrag liesst und vielleicht helfen wollen würde, scheitert er aber schonmal an den Grundlagen, da die Leute die diskutieren, eben die falschen Begriffe verwenden
Gutes Gelingen- Allerliebster Michael,
was in den Dingern drin ist und wie sie intern letztlich arbeiten, ist mir sowas von egal, das ahnst Du ja noch nicht mal.
Ich halte mich bei der Benennung an das, unter dem man sie bei den einschlägigen Anbietern und Plattformen auch finden kann, sei es bei Louis, sei es bei Ali oder eBay oder sonstwo.
Für mich sind und bleiben das Blinkrelais! Allenfalls mal noch "Blinkrelais in Form von ...", aber das ist auch schon wieder egal.
Bei anderen Dingen und in anderen Zusammenhängen hast Du durchaus Recht, da kann es sehr von Vorteil sein, sich der fachlichen Spezialausdrücke zu bedienen.
H. - Hallo zusammen,
vielen Dank für die ganzen Antworten und entschuldigt bitte, dass ich mich so spät zurückmelde. Ich hatte viel zu tun, konnte aber immer wieder bei verschiedenen Fahrten die Funktion des Blinkers überprüfen.
Es klingt komisch (und ich habe bislang keine technische Erklärung), aber der Blinker funktioniert, seitdem ich mich beim Starten an eine gewisse Prozedur halte:
Ich starte die Maschine mit "ausgeschaltetem" Licht (d.h. nur mit Standlicht). Danach schalte ich sofort das Licht ein. So funktionierten die Blinker bislang tadellos. Es kann natürlich auch andere Gründe haben, die ich gerade nicht durchblicke.
Zuvor habe ich die Maschine öfter mit ausgeschaltetem Licht gestartet, habe die Maschine so laufen lassen, während ich mich gekramt, angezogen und ggfs. den Luftdruck kontrolliert habe. Erst beim Losfahren habe ich dann das Licht angemacht und hatte dann eben das beschriebene Verhalten.
Das Ganze ich schon recht eigenartig...
Moin,
also Deiner Cockpit Beleuchtung dûrfte es eigentlich egal sein ob sie als led oder Glühfadenlampe läuft. Du sparst nur Strom und die LEDs leben länger. Es sei denn beim reinsetzen der led mit Halterung hat sich eines der Beinchen leicht verbogen und bildet bei Feuchtigkeit einen Masseschluß. Da wûrde ich als erstes ansetzen. Also noch mal Cockpitlämpchen rausnehmen und genauestens nachsehen ob nix geknickt oder zusammengequetscht ist, oder irgendwo abisoliert wurde. Nebenbei ich hab in meiner dr800 Rûttelplatte auch led s der einfachen Sorte die reichen voll auf trotz der Erschûtterung und Suzuki typischen schlechten Verdrahtung. Da muss man nicht die teuren kaufen.
Was du sagst, macht in meinen Augen absolut Sinn. Ich werde mir mal bei Gelegenheit noch mal die LEDs anschauen.
Geh mal jede Blinklampe durch und schau ob alle ok sind und auch die Fassungen. Nebenbei kann es auch ein vergnatzter Schalter sein. Wenn er zB durch Fett, Feuchtigkeit im Schalter bei Nässe einen Übergangswiederstand bildet merkt man es meist nur bei LED, bei Glühfaden nicht da der Wiederstand des Fadens dies einfach abfängt. Kabel genau mit Taschenlampe nach Brüchen der Isolierung absuchen. Hast Du einen Multimeter ? Es reicht ein ganz preiswerter. Hauptsache es hat eine Dioden Funktion. Messe mal Deine Blinklämpchen durch (Spannungsfrei) ob Sie auch wirklich sperren. Sonst liegt da der Fehler. Da hilft dann alles nix.
Ja, ich habe einen Multimeter und kann mal überprüfen, ob jeweils die Diode sperrt. Aber ich denke nicht, dass die Blink-LEDs da Probleme machen.
Der Schalter sollte (kann natürlich trotzdem) keine Probleme machen, weil die ganze Schaltereinheit vom Händler gegen eine neue ausgetauscht wurde, als bei der Probefahrt das Fernlicht nicht funktionierte. Die Schaltereinheit ist also etwas mehr als 1 Jahr alt.Ich starte die Maschine mit "ausgeschaltetem" Licht (d.h. nur mit Standlicht). Danach schalte ich sofort das Licht ein.
Guten Abend,
Du sagst ja Du hast eine RD11...bei der kann man doch m.W. das Licht gar nicht ausschalten bzw. nur Standlicht schalten? Bei meiner (2003er) jedenfalls nicht??
Gruß, MichelIch starte die Maschine mit "ausgeschaltetem" Licht (d.h. nur mit Standlicht). Danach schalte ich sofort das Licht ein.
Guten Abend,
Du sagst ja Du hast eine RD11...bei der kann man doch m.W. das Licht gar nicht ausschalten bzw. nur Standlicht schalten? Bei meiner (2003er) jedenfalls nicht??
Gruß, Michel
Du hast ja die Stelle zitiert, in der ich genau das sage -> ausgeschaltet ist in Anführungszeichen und in den Klammern habe ich näher spezifiziert, was darunter zu verstehen ist
Wie geschrieben, verstehe ich selbst nicht, wieso das Vorgehen bislang so funktioniert. Es kann ja auch Zufall sein... aber bislang machen die Blinker keine Probleme mehr.
Von Computerhardware kennt man aber auch die absurdesten Fehler... wieso sollte es bei Blinkelektronik anders sein?- Hallo zusammen,
ich hatte jetzt mal Zeit, ein bisschen was auszuprobieren - allerdings war das Problem auch schnell gefunden: Es war tatsächlich die Blinkelektronik.
Die wird wohl zufällig relativ zeitgleich mit dem Austausch der ganzen Glühbirnen einen Knacks bekommen haben, denn ich habe die gleiche Elektronik noch mal gekauft und seitdem keine Probleme gehabt. Das Geld für das kaputte Bauteil habe ich von Louis zurückbekommen.
Vielen Dank für die vielen Tipps!
AJ