Guten Abend liebe Transalp Freunde :)
Seit gut einem halben Jahr macht mir meine Transe Kopfschmerzen.
Sie fing ohne erkennbaren Grund während dem beschleunigen in einem Drehzahlbereich von ca 3t Touren bis 5t Touren an zu ruckeln.
Vom Gefühl hätte ich auf Zündung oder zu wenig Sprit getippt.
Um das ganze nicht zu lang werden zu lassen hier eine "kleine" Liste mit Dingen die bereit überprüft bzw. ausgetauscht wurden.
-Zündkerzen Neu
-Benzinhahn kontrolliert und Sauber gemacht (dabei Rost im Sieb entdeckt)
-Aufgrund dieser Entdeckung: Tank kontrolliert und Rost festgestellt
-Tank gereinigt, entrostet und versiegelt
-Vergaser Ultraschall reinigen lassen und nach einbau zur Kontrolle der Dichtigkeit (falsch Luft
ziehen) mit Bremsenreiniger abgesprüht
-Luftfilter kontrolliert (K&N)
-Unterdruckschlauch zum Benzinhahn ersetzt
-Benzinhahn und Tank mit einer Flasche voll Benzin "ersetzt" um ausreichenden Durchfluss zu prüfen
-CDI´s geprüft (Drehzahlmesser geht) und untereinander getauscht
(Gibt es vielleicht noch eine weiter Möglichkeit die CDI`s zu kontrollieren?)
-Zündspulen ausgetauscht
-Gleichrichter geprüft (Spannung pendelt sich bei 14,9V ein)
-Alle Steckverbindungen geprüft und mit Kontaktspray eingesprüht
-Kompression geprüft (beide Zylinder gut, gleichmäßig)
-Da der Auspuff durchgerostet war neuen (gebrauchten) original PD06 Auspuff inkl. Brennring und Schelle montiert
Als wir den Auspuff inkl. Brennring und Schelle getauscht hatten wurde es ein wenig besser so das die Ruckler nur noch zwischen 4 und 5 Tausend Touren auftaten und auch nicht mehr so stark waren.
Nun sind wir aber wirlklich mit unserem Latein am Ende und auf Hilfe angewiesen. Deshalb meine Hoffnung, vielleicht findet sich hier ja Jemand mit einer Idee oder sogar einer der aus der Nähe (Hagen bei Dortmund) kommt und lust hätte sich das ganze mal anzusehen.
Und um das vorweg zu nehmen wir haben bereits das Forum und Gefühlt auch das gesamte Internet nach einer Lösung durchforstet.
Lieben Gruß und schon mal ein herzliches Dankeschön an alle! :)
Technik: PD06 stottert beim beschleunigen
- Es muss ja etwas sein, was bis 3.000 vielleicht noch keinen Einfluß und über 5.000 U vielleicht keinen Einfluß mehr hatte oder nicht spürbar war.
Wenn das Abgas - neuer Auspuff und neue Dichtung - eine Besserung gebracht hat, dann würde ich zunächst einmal alles in dem Zusammenhang abklopfen: Krümmer, Krümmerdichtung, Ansaugtrakt ...
K&N lässt mehr Luft durch, das Gemisch wird dadurch abgemagert. der fraglich Drehzahlbereich ist noch unter Einfluß der Leerlaufeinstellung und wenn mit Original-Luftfilter eingestellt, passt das evtl nicht mehr richtig zusammen.
Könnte man mit einem OEM-Filter überprüfen, ob Veränderungen auftreten; bei Zubehörfiltern darauf achten, dass der Moosgummi-Dichtring auf der Rückseite vorhanden ist.
In Deiner Liste fehlt mir die Synchronisation und die Vergasereinstellung von Grund auf (Basis-Drosselklappenstellung) und die Überprüfung des Chokes. Der kann schwergängig sein oder die Schraubkappen sind undicht oder die Federn lahm.
Ansonsten kann man solchen Problemen mit einem "großen" Abgastest auf die Schliche kommen (also nicht nur CO / Co², auch O² und HC)
H.
Nachtrag:
Was macht der Motor unter Schwerlast, also z.B. bergauf oder starker Beschleunigung im Vergleich zu gleichmäßiger Fahrt im Ebenen?
Wie sieht das Kerzenbild aus?
Spritverbrauch? - Ich nehme an, der Schlauch links an der Fussraste wurde mal gelenzt, sonst steht das Wasser irgendwann so hoch, dass es in den Luftfilter kommt. Als ich mir das letzte Mal einen Wolf gesucht habe, war's der Luftfilterdom, der auf den Vergasern sitzt, unter dem Tank: der besteht aus mehreren Teilen, und die PU-Klebenaht hatte nach 25 Jahren den Geist aufgegeben. Hätte nicht gedacht, dass Falschluft VOR den Vergasern so viel Einfluss hat, ich hab immer nur auf das Stück zwischen Vergaser und Zylinder geschielt. War aber so.
hth Manfred - ... deshalb schreibe ich "Ansaugtrakt" prüfen, denn genau was Du beschreibst hatte ich an einer Maschine vom Kollegen hier aus dem Forum vorgefunden - schon ein paar Jährchen her. Der Luftverteilerdom hatte massive Beschädigungen durch grobe Gewalteinwirkung. Das muss schon mal gar nicht sein, geht, die Stutzen kann man ohne Gewaltanwendung montieren. Nachdem ein freier Roller-Händler da dran war und zudem alle Ventile des einen Zylinders auf Einlass und alle Ventile des anderen Zylinder auf Auslass eingestellt hatte, ist es sporadisch zu heftigsten Rückschlagzündungen gekommen.
H. - Hallo zusammen,
nach 12 Jahren Stillstand der Trans, habe ich ähnliche Probleme. Bis jetzt war die Suche nach möglicher Nebenluft die Erfolgreichste. Bei mir haben die Schellen an den Ansaugstutzen nicht mehr richtig gehalten, da der Gummi wahrscheinlich nachgegeben hat. Habe die Hülse an den Schellen durch Unterlegscheiben getauscht um den Anzugsbereich zu vergrößern. Nächster Kandidat ist der Unterdruckanschluss vom Kettenöler. Probefahrt steht noch aus. - Moin,
ich meine mal ähnliche Symptome wegen eines beschissenen Luftfilters gehabt zu haben. Nachdem der alte, dreckige wieder drin war, war Ruhe. Guckst Du mal hier: https://www.transalp.de/forum/beitraege//beschleunigungsloechlein_bei_4500upm/?no_cache=1&cHash=eae6b4be9b413298a8c29fb4f569c875 (Mein Gott, ist das schon lange her)
Gruß
Lars - Hallo,
so ein schei.. Ruckeln hatte ich auch. Ev. hast du bereits ein Ersatz-CDI, wenn nicht kauf dir eins, denn eins nehme ich immer mit auf Reisen. Bei mir war es ein CDI und das hat beim Drehzahlmesser keine Mucken gemacht.