Hallo Leute! Langsam aber sicher regt mich der Bock auf! Hab eine PD06 Bj.'88. Im Frühjahr läuft sie tadellos. Sobald die Temperatur sagen wir mal über 25°C steigt fängt's an unlustig zu werden. Die Transe ruckelt stark. Besonders im Stadtverkehr und aus langsamen Kurven ist das Beschleunigen ein Graus. Solange der Motor noch kalt ist, geht's. Sobald er Temperatur bekommt ist's aber Aus mit rundem Lauf. Bitte, bitte bitte!! Wer kann mir da Infos geben? Wer hat ev. das selbe Problem. Ich möchte wieder ganz normal am Stau vorbei zur Arbeit und übern Berg nach Hause.
Wiggerl am 27.6.2017 zuletzt bearbeitet 27.6.2017 Schau mal deinen Lufteilte an, wenn aus dem Zubehör kann s an dem liegen, hatte erst eine hier da war das der Schlüssel zum Erfolg... Dichtung fehlte zwischen Luffi und Gehäuse....
Choke Zug kann es auch sein, schließt er richtig?
PS Vorstellung kommt immer gut
[gelöscht] am 27.6.2017
Hört sich nach Zündaussetzer an, CDI Einheit, Zündkabel oder Zündkerzenstecker evtl. defekt.
Ich würde auf den Regler schauen, weil der am ehesten bei Hitze reagiert. Luftfilter(Teile) müsste auch bei kaltem Wetter reagieren und die CDI auch eher in allen Kältebereichen, wenn sie defekt ist.
Hi Ruezi! Welchen Regler meinst du? CDI hab ich getauscht. Zündkabel und Stecker sind die Nächsten Luftfilter muß ich auch noch checken. Ich hab gelesen, dass es Zündkerzen für längere Vollgasfahrten gibt. Ich würd mal pro Zylinder eine reingeben und schauen Jobs hilft. Danke
alp111 am 28.6.2017 zuletzt bearbeitet 28.6.2017 Ich glaube er meint den Laderegler von der Batterie. Der unter dem rechten Seitendeckel.
[gelöscht] am 28.6.2017
"ruezi" schrieb:Ich würde auf den Regler schauen, weil der am ehesten bei Hitze reagiert. Luftfilter(Teile) müsste auch bei kaltem Wetter reagieren und die CDI auch eher in allen Kältebereichen, wenn sie defekt ist.
Dann müsste irgendwann die Batterie leer sein, dabei müsste der Motor dann schlecht oder überhaupt nicht mehr starten.
nö. springt beim ersten Drücker sofort an
Hallo Unbekannter,
das was Du hier beschreibst, klingt für mich nach klemmenden Choke-kolben.
Das Thema ist im Forum schon mehrfach behandelt worden. Bitte die Suche - Funktion entsprechend füttern und die Ergebnisse sprudeln.
MfG
Dirk Kühn
[gelöscht] am 28.6.2017
Und wo ist da die Verbindung zur Außentemperatur?
Wiggerl am 28.6.2017 zuletzt bearbeitet 28.6.2017 Glaubts oder nicht, hatte grad ein Moped mit gleichen Symptomen hier, ist der Motor heiß und grad im Stadtverkehr wird auch die Luft wärmer!
Ich weiß klingt halt recht einfach, doch bevor hier immer alles ausgemessen und ausgetauscht wird, sollt man mal so einfaches Gedöns überprüfen! Vor allem weil das nachweislich die Lösung war!!!!
Verbindung zu der Außentemperatur
-->
Wenns kalt ist, fährst Du mit Choke.
Wenns warm ist, ohne.
Wenns warm ist und Du fährst mit Choke, dann ist das Gemisch zu fett und Du kommst nicht auf Leistung.
Schönen Gruß
Steiner
[gelöscht] am 29.6.2017
Ich glaube ich weis wofür der Choke ist und wie der funktioniert. Dann müsste der Motor auch eine erhöhte Leeraufdrehzahl haben oder der eine Zylinder schleppt den Anderen Zylinder mit. Und bei Volllast benötigt der Motor gerade ein fetteres Gemisch um überhaupt auf Leistung zu kommen, da ist es beim Motor fast egal ob der Choke gezogen ist oder nicht, auf jeden Fall sollte der Motor dann nicht so stark ruckeln wie der TO das beschrieben hat.
Im Luftkanal war tatsächlich eine Schelle locker und eine schräg aufgesetzt. Muss jetzt warten dass es wieder wärmer wird. Der Choke hat am Ende noch genug Spiel. Ich weiss aber nicht ob er in Endlage geht. Werd mal auch die Benzinleitungen isolieren. Die laufen doch ziemlich nah am Motor durch. Mein Schwager meinte, dass die ev. bei Hitze zu weich würden oder der Benz in der Leitung Blasen macht und sich deshalb der Motor "verschluckt". Hab das Problem ja nur beim beschleunigen bzw. aus dem Stand wenn's heiß ist.
Danke auf jeden Fall für die Info's. Werd berichten wie's läuft
"Der Choke hat am Ende noch genug Spiel. Ich weiss aber nicht ob er in Endlage geht."
Hallo Unbekannter,
was meinst du mit genug Spiel??
An den Choke-Kolben ist jeweils eine Feder montiert. Diese sollte ein eventuelles Spiel im Bowdenzug eleminieren.
Mfg
Dirk Kühn
Wenn man nach dem Start den Choke zurückdrückt sind die letzten 7-8mm leichtgängig.(Wie bei der Kupplung)
.... wenn ich Dich per Gelegenheit darauf hinweisen darf, das spielt keine Rolle und besagt nichts!
Weil der Zug bis zur Gabelung ein Teil ist (zu sein scheint) und die beiden "Endstücke" eine Art Wippe darstellen.
Habe gerade TA-Vergaser in Behandlung, mit dem Zurückschieben des Oberen Endes bewegt sich unten gar nichts, nachdem ich die Kolben und Federn entnommen hatte.
Im Übrigen, alles an den Teilen tiptop, aber beide Leerlaufdüsen zu gesetzt. Vermutlich hat da schon vorher jemand mit einem Reiniger gearbeitet, aber für die LL-Düsen hats nicht mehr gereicht, weil halt nicht durchgängig.
H.
... vorhin nochmal gemeinsam mit meinen "Transe"-Nachbarn durchgecheckt, es ist so,
- der Zug heißt Zug weil man damit nur ziehen kann, zurück müssen die beiden unteren Teile von alleine - da ist nix mit Schieben.
Im montierten Zustand sorgen die Feder und auch der Unterdruck für die Rückstellung !!!
Deshalb ist es auch 3x wichtig, dass der Stellhebel so leichtgängig ist, dass der Choke von alleine zurück gehen kann , nur dann hat man die Gewähr, dass auch die Kolben an ihrem Platz sind und die Öffnungen verschließen.
H.
"Im montierten Zustand sorgen die Feder und auch der Unterdruck für die Rückstellung !!!"
Hallo zusammen,
nur um das zu vervollständigen:
Ich habe bei meinem Exemplar der PD 06 die Choke-Kolben nebst Federn und Bowdenzüge, aufgrund einer langen Standzeit, erneuert.
Danach funktioniert die Kaltstarteinrichtung so, wie es aus meiner Sicht sein sollte.
Nach dem betätigen des Chokehebels beim Kaltstart, wird dieser automatisch, durch den Unterdruck und besagter Federwirkung, beim starken Beschleunigen zurückgezogen.
Im Klartext: Ich schiebe den Chokehebel nicht zurück, dass macht mein Motorrad für mich!
Mfg
Dirk Kühn
Dirk,
genau das, was ich seit Jahr und Tag "predige"
So ist das bei meinen 2 Transen und so wird es werden mit dem Hobel, dem ich momentan auf den Zahn fühle.
H.
... und jetzt machen wir es noch perfekt,
zum Chokehebel gehört zwingend eine "Wellenscheibe" für lockere 80 Ct. (sowas gibts auch noch bei Honda!)
Nr. 35 H90406KF0003 WELLENSCHEIBE
Nicht einfach weglassen und auch nicht durch eine gewöhnliche U-Scheibe ersetzen, nur das Original bringt's!
H.
ja, da schließe ich mich meinen Vor-Postern an.
Zurück geht der Choke meistens von alleine, wobei es bei verranzten Alps vorkommen kann, daß man zwar oben den Hebel zurück schiebt, sich aber unten trotzdem nicht bewegt - wenigstens nicht bis zum Endpunkt.
so wird's wohl sein. Hab die TA seit 3 Jahren. Der Choke ist noch nie von selbst zurück gegangen. Vielleicht kann ich ihn ja gängig machen.
horst.w am 6.7.2017 zuletzt bearbeitet 6.7.2017 ... an dem allein wird es nicht liegen, denn man gibt mit dem Zurückschieben des Hebels den Bowden bis zur Verzweigung unten Weg frei, damit sich die Feder und der Unterdruck den Kolben wieder ran holen können. Wenn sich die Chokekolben nicht mit ihrem Boden auf die Ansaugöffnung zum Luftkanal hin aufsetzen können, fährst Du eben mit Dauer-Choke.
In der Hebel-Mechanik und dem Bowden ist aber so viel Spiel, dass die Bewegungsfreiheit der Chokekolben eingeschränkt sein kann, weil von oben her nicht genügend Freiraum gelassen wird.
Da hilft nur ausbauen, die ganze Menagerie an den Kolben und Federn einschl. der Führungsbogen und der Gummitüllen (sind die noch dicht?) demontieren und dann kopfüber durchspülen und mit Bowdenzugspray (Teflon) behandeln; kein Fett verwenden, könnte verharzen und dann haste schon wieder Ärger.
Und leider hast Du keine Garantie, dass es nur alleine daran hängt.
H.
PS: nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, aber trotzdem durchaus hilfreich:
https://www.louis.de/artikel/bowdenzug-oeler/10037007?filter_article_number=10037007&list=341190461
Moien,
hatte mein Mopped gebraucht erworben und der Choke ging seit eh und je sauschwer, war halt so und man kannte es nicht anders; wenn die Mühle warm war, hat man den Choke einfach wieder zurück geschoben.
Da ich das Mopped gerade aus dem Dornröschenschlaf befreie, habe ich mal alles zerlegt. Die Chokekolben waren blitzeblank sauber, aber der Bowdenzug ging unglaublich schwer.
Alles geputzt und geschmiert und siehe da, der Chokehebel springt doch tatsächlich von alleine zurück; irre!
Vielen Dank an das Forum!
Grüße !