Das mag jetzt ketzerisch klingen, aber was ich in den letzten 13 Monaten erlebt habe, geht auf keine Kuhhaut mehr.
Beim Händler L. aus E. kaufen wir Anfang letzten Jahres für meine Frau
eine Honda Transalp. BJ 97. 24 tkm.
Tolles Bike. Nach knapp 2 Monaten änderte sich auf einer Tour binnen 20 km
das Fahrverhalten auf schwammig bis extrem gefährlich. Luftdruck war aber in Ordnung.
Also mit max. 50 km/h zum Händler. Ergebnis: die „neuen“ Reifen waren 10 Jahre alt und die Karkasse war gebrochen. Nach einigem Hin und Her bekamen wir einen Satz neuer Reifen.
Gleiche Marke, gleiches Modell. Das Motorrad vibrierte dann jedoch stark.
Als nach 2 Tagen immer noch keine Besserung zu spüren war, ging es wieder in die Werkstatt.
2 Mitarbeiter machten eine Probefahrt und kamen fast zum gleichen Ergebnis; „fast normal“ und „Shimmy-Effekt, da kann man nix machen“.
Um es zu beschreiben: bei 80-100 km/h hätte meine Frau einen Sport-BH gebraucht. Ich hätte ebenfalls einen BH gebraucht. Einen BauchHalter. Der fing nämlich auch an, sich aufzuschaukeln.
Aber der Reifen wurde demontiert, neu aufgezogen, neu ausgewuchtet. Keine Besserung.
Meine Frau wollte gar nicht mehr fahren. Also zum nächsten Honda-Händler, H. aus Z.
Nach einer 500mtr Probefahrt das Ergebnis: Eindeutig Shimmy-Effekt.
Auf unseren Hinweis, das dies mit dem selben Motorrad und den gleichen Reifen nicht gewesen sei, kam der Hinweis: Meine Frau sei zu leicht für dieses Motorrad. Und bei mir? Bin ich zu schwer?
Totaler Blödsinn. Der nächste Vorschlag toppte es dann noch: Wir sollten den Lenker komplett mit Blei ausfüllen. Das könnte evtl. helfen. Meine Frau wollte das Motorrad schon verkaufen.
Mein letzter Versuch: Die Firma Reifen-Lorenz in Fürth. Hingefahren, das Problem beschrieben. Die Reifen wurden demontiert und gewuchtet. Diagnose: Der Vorderreifen hat einen eindeutigen Schaden, bereits ab Werk. Außerdem seien die Hälfte der Speichen locker. Und das ganze ohne Termin in 15 Minuten für 15,- Euro . Kann ich nur weiterempfehlen.
Zurück zu L. aus E. Nach schier endloser Diskussion kauften wir dann bei Reifen-Lorenz einen neuen Vorderreifen. Und siehe da:. Alles wieder perfekt. Händler L. aus E. bekam den defekten Reifen zur Reklamation beim Hersteller und kaum 3 Monate später erhielten wir einen neuen Vorderreifen, der jetzt in der Garage eingelagert ist.
Fast zeitgleich war meine Honda Africa Twin ebenfalls beim diesem Händler:
Großer Kundendienst für fast 700,- Euro. Entgegen der Vorschrift wurden das Kühlwasser und die Bremsflüssigkeit nicht ersetzt, sondern nur „gespindelt“ und für gut empfunden. Hä?
Auf der Heimfahrt nach dem Kundendienst bei stelle ich bei 4000 Drehzahlen immer ein klappern fest. Nach einigen Tagen suchen, konnte ich es auf den Sturzbügel eingrenzen. Vllt. verspannt wieder montiert? Nein, an der Befestigung/Schraube war der Sturzbügel gebrochen..Zufall?
Und jetzt das nächste:
Töchterchen macht den Führerschein, wir kaufen Ihr eine gebrauchte HONDA CBR125R.
Mit 590 km, aber Baujahr 2007. TÜV Neu, Vergaser-Membranen getauscht. Nach knapp 200 km spinnt der Vergaser. Vermutlich klemmt die Schwimmernadel , der Tankinhalt sucht über den Vergaser, den Überlauf das Weite.
Mittlerweile wurde uns von 2 Personen unabhängig voneinander die freie Werkstatt S. In N. empfohlen.
Der Auftrag. Den Fehler finden und eliminieren, die Drossel im Ansaugstutzen entfernen und Tüv-Eintragung. Das sollte ca. 2 Wochen dauern. Der Transport dorthin übernahm der ADAC.
Der Auftrag zog sich hin hin. Erst fehlten die Zeit, dann Unterlagen, dann der neue Ansaugstutzen. Nach fast 5 Wochen wollen wir das reparierte Motorrad holen. Zwar noch ohne TÜV-Eintragung und neuen Ansaugstutzen, aber man will ja fahren.
Der Platz vor der Werkstatt ist voll. Ca 40 Motorräder,.Dabei allein 4 Africa-Twins.
Ein gutes Zeichen? Nein, eher nicht. Die Fahrt endet nach 20M. (20 Metern) direkt an der Ausfahrt. Reparatur offensichtlich fehlgeschlagen.
Eine Woche später: Motorrad repariert (mal wieder) mit neuem Ansaugstutzen und TÜV Eintragung.
Ich löhne und fahre los. Nach 5 km, mitten auf der Stadt-Autobahn ist Schluss. Offensichtlich waren nur wenige ml im Tank. Bei 34 Grad und in Motorradkleidung schiebe ich das Bike vier Kilometer bis zur nächsten Tankstelle.
Die CBR wird vollgetankt und springt erst nach einer Ewigkeit wieder an. An der nächsten Ampel geht sie wieder aus. Wieder minutenlanges orgeln, bis sie wieder anspringt. Dann jedoch geht die Drehzahl nur mehr bis auf 4-5000 rpm runter. Zuhause angekommen erst mal langes kaltes Duschen. Nicht nur der Körper will gekühlt werden. Auch die kochende Seele, die Scheisswut.
Dann testen: nach dem Anlassen steigt die Drehzahl langsam auf 4-5000 und bleibt dort.
Also Anruf bei S. Aus N. „Bei Probefahrt war alles ok, klingt nach Falschluft.“
Bevor ich ganz platze, knalle ich den Hörer auf.
Also Verkleidung entfernen. Ich verbrenne mir die Finger am heissen Motor.
Nach kurzer Suche stelle ich fest: Die Spannringe am Ansaugstutzen sind kaum angezogen. Etliche Umdrehung später sind sie fest. Die Drehzahl pendelt sich auf 2000 ein. Eine Drehung am Standgas und es sind 1500.
Fazit: Theater mit 3 Motorrädern in 13 Monaten. Und jetzt habe ich noch noch eine Suzuki DR350 gekauft.
Muss ich jetzt echt eine Ausbildung zum Motorrad-Mechaniker machten oder gibt es in Mittelfranken doch noch irgendwo eine gute Werkstatt ??
Haben wir nur extremes Pech oder wie sind eure Erfahrungen?
Technik: Nur Ärger...gibt es keine guten Werkstätten mehr?
- Was ich selbst machen kann, mache ich selbst!
Ich hatte mal eine Kawa ZRX1100, 6 Mon. alt.
Wegen Garantie habe ich die Kiste zur Inspektion gebracht, off. Kawahändler in W.
Nach ein paar Tagen konnte ich den Hobel wieder abholen, gelöhnt und ab nach Hause.
Doch nach ca. einem oder zwei Kilometern kam mir das Fahrverhalten sehr komisch vor.
Ich rechts ran und nach etwas Suchen sah ich dann das Problem.
Da hat so´n absoluter Nullchecker die Kette so stramm gespannt, das das Mopped nicht mehr richtig hinten einfederte ...
Boardwerkzeug raus, Kettenspiel dank Excenterkettenspanner auf dem Seitenständer in 2 Min. korrigiert und nach Hause gefahren.
Zuerst wollte ich den Kawa-Händler richtig zur Sau machen, aber dann habe ich mich gefragt wofür?
In die Werkstatt willste dein geliebtes Mopped eh nicht mehr bringen.
Seitdem mache ich alles selbst oder lasse es nur machen, wenn ich dabei zusehen kann.
Normale Inspektionsarbeiten sind eh kein Problem, auch ein Lenkkopflager oder so ist jetzt nicht so schwierig.
Das Schlimmste, ein defekter Motor, vermeiden wir dadurch, das wir eine HONDA fahren! - Vielleicht sollten wir am Stammtisch Franken mal Schraubertage machen
Kann dir leider keine Werkstatt empfehlen, meine Alp war noch nirgends - Kannst mal zum Motorrad Fischer schauen; das ist ein freier Schrauber in Schallershof. Da war ich jetzt zum ersten Mal weil ich auch nimmer zum L. wollte.
www.motorradfischer.de/index.php/anfahrt
Hab jetzt nur einen großen Service machen lassen, nix aufregendes. Weiß also noch nicht ob der auch kompliziertere Fälle souverän knackt, war aber zufriedn.Und der ist zumindest freundlich und bezahlbar und fährt (oder fuhr) auch AT und TA.
MfG - Meine Güte, lauter Gruselgeschichten hier - ich hab hier in und um Lübeck bisher nur gute Erfahrungen gemacht, im einzelnen mit
mf-performance in Lübeck und
old-school superbikes in Ziethen.
Momentan habe ich vier Laufräder bei Turbomax in Lübeck, kann aber noch nichts sagen, außer, dass der Kontakt bisher wirklich gut war - wir warten noch auf Speichen, die noch nicht da sind, weil die Post streikte.
Also ich denke, im Norden geht die Sonne auf
pj - Das Thema spricht mir aus dem Herzen.
Als ich meine kaufte wurde mir ein neuer Vorderreifen versprochen, dieser sah nach 4 Wochen aus als wär er bereits ein Jahr drauf, mit dem Laufverhalten war ich auch unzufrieden.. durch Zufall sah ich, die Hondawerkstatt in Freiburg hatte den Vorderreifen falsch rum aufgezogen.
Der erste richtige Mangel war das Lenkkopflager, nun, mit 190 Euro war ich dabei und irgendwie fühlte sich die Maschine ab da an, als würde sie beim beschleunigen, oder abbremsen hinten versetzen.. Die Honda Werkstatt in Stralsund hat die Gabelbrücken versetzt angebaut, das Vorderrad stand bei geradem Lenker leicht schief.
Langsam trau ich mir Schraubtechnisch etwas mehr zu, nach 25 Jahren nimmer an Bikes schrauben ging ich das anfangs alles vorsichtiger an.
Kettenblatt, Ritzel und Kettenwechsel (mit Kettenschloss) wollte vor Ort Kawasaki (nach dem Gabeldisaster mag ich nimmer zu Honda) 120 Euro Arbeitslohn, also 2Stunden .. Ich hab noch nie ein Kettenschloss vernietet, deshalb wollt ich es machen lassen.. hab mir ein Schraubschloss besorgt und benötigte als Laie 35 Minuten.. was ist das für ne Fachwerkstatt, die 2 Stunden brauchen möchte, wenn der Laie unter beachtung ALLER Drehmomente in 35 Minuten fertig ist.
Im Winter, wenn sie nichts zu tun haben, reissen sich die Werkstätten wieder den Arsch auf um nen kleinen Auftrag zu kriegen, im Sommer sind sie arrogant, dreist und mit ihren abenteuerlichen Kalkulationen alles andere als vertrauenswürdig.
Ich such jetzt bis ich nen richtig knurrigen "Fachschrauber" vom Kaliber Gerda finde, der genau weiss was er tut, auch wenn er ständig mürrisch klingt.
Allerdings seh ich in der Dienstleistungshölle MV schwarz.
Momentan wüsste ich keine Werkstatt mehr, der ich meine Karre anvertrauen würde.
Noch schlimmer sieht es aus, wenn man irgend welche Sonderteile montiert haben möchte, die die Werkstatt nicht besorgen kann, da hat man den Eindruck, es wird auf den Stundenlohn noch das Extra-Stundenkontingent: Ich verdien ja nix an den Teilen, draufgeschlagen.
Meine freie KFZ Werkstatt, der ich 200% vertraue nimmt 46 Euro die Stunde (heutzutage echt günstig), nen Mopedschrauber kriegt man nicht unter 68 und das bei dem Pfusch den ich oben beschrieb.
Da meine Speichen etwas blind aussehen, wollte ich die neu einspeichen lassen und bekam ne Adresse einer ortsansässigen Firma.
Die groben Preise zum einspeichen kennt man ja aus dem Web.
Nun, die Preisvorstellung der Firma: Bring das ausgebaute Rad und die passenden Speichen , dann biste mit 150 bis 200 Euro dabei, dafür kieg ich wo anders das Rad komplett Edelstahl eingespeicht inklusive VK.
Marktwirtschaft haben manche immer noch nicht verstanden, aber Hand auf kann man hier im Nordosten gut.
Wenn jemand im Raum Stralsund nen zuverlässigen Schrauberbetrieb kennt, der einen nicht über den Tisch zieht wär ich für ne PN dankbar. - Muss ich jetzt echt eine Ausbildung zum Motorrad-Mechaniker machten oder gibt es in Mittelfranken doch noch irgendwo eine gute Werkstatt ??
ich finde doch giebt es,,
aber wo du wohnst ist ja auch wichtig..
in der Ortschaft Breitenbrunn, zwischen Altdorf und Hersbruck, etwa 6 Km weg vom Weg,
Motorrad und Auto Werkstatt Spengler. 1 Mann Betrieb der alten Schule, hat jahre lang beim Teuchert in Hersbruck geschraubt, die Finger schon an so ziemlich allen Mopeds( den alten ohne ABs usw) angelegt. sehr Peniebel und direkt der Kerl, aber Erlich, und das ist mit wichtig, klare Ansage was Sache ist , was nicht 100% funktioniert geht nicht vom Hof,,
seit Jahren meine Mopes und Autos dort Behandeln lassen, Wundversorgung war immer spitze
09158-1344 - Zu oben, die erwähnte Honda-Werkstatt ist inzwischen nicht mehr Honda sondern MV Agusta, nicht dass noch ne falsche Werkstatt in Verruf gerät.
- moinsen! die Knaben aus erlangen kann man vergessen! ich bin in Allersberg beim Meyer. ok ich geb zu mein mädchen hat nix grosses bis jetzt! war aber mit anderen maschienen dort! is ein hondahändler und die preise soweit ok. Ersatzteile bestell ich mir dort und sind auch flott da.
gruß Stephan der im fränkischen oberpfälzer Grenzland daheim ist - Kann den Honda Hübler in Zirndorf durchaus empfehlen. Hat bei mir bisher immer alles gut gemacht und auch so beraten/geholfen. Die Preise sind natürlich hondaüblich.