Hallo Gemeinde,
ich habe mal eine Frage an die Spezialisten. Ich habe heute meinen Motor, der überholt wurde in meine 600er, PD 06, Bj 87 eingebaut. Jetzt läßt sich die Kupplung ( die auch neu gemacht wurde) Butterweich ziehen, so das ich gar kein Spiel einstellen kann, da es keinen Druckpunkt gibt. Ich habe noch kein Öl im Motor!! Kann es sein, das die Kupplung erst Öl zwischen den Scheiben braucht oder die Scheiben mit Öl erst noch quellen müßen?
Meine Werkstatt hat erst am Di wieder auf, deswegen frage ich hier, damit ich dann vielleicht ruhig schlafen kann
Schon mal vielen Dank im Vorraus
Gruß Thorsten
War da nicht was von wegen Kupplungsscheiben über nacht in Motoröl einlegen? Bin mir nicht sicher aber meine sowas in Erinnerung zu haben.
in Öl einlegen braucht man nicht funktioniert auch so, aber Öl einfüllen wär schon ganz gut. Kupplungshebel einstellen geht doch ganz einfach aussen am Knubbel max. 1cm Leerweg ohne dass sich unten der Hebel bewegt.
Holzhacker am 3.3.2013 zuletzt bearbeitet 3.3.2013 "Michael1972" schrieb:in Öl einlegen braucht man nicht funktioniert auch so, aber Öl einfüllen wär schon ganz gut. Kupplungshebel einstellen geht doch ganz einfach aussen am Knubbel max. 1cm Leerweg ohne dass sich unten der Hebel bewegt.
Wie man es einstellt ist schon klar, nur es gibt keinen Unterschied zwischen Leerweg und Kupplung bis an den Griff ziehen.
Bei der alten Kupplung ging das so schwer, das ich fast nen Tennisarm bekommen habe
Ich habe noch kein Öl eingefüllt für den Fall das die Werkstatt sagt es muß nochmal auf

wenn alles korrekt eingebaut wurde und nichts kaputt ist, muss es aber einen Unterschied geben da die 4 Kupplungsfedern das Lamellenpaket schon mit spürbarer Kraft zusammendrücken
@ Holzhacker
Da wirst du wohl wahrscheinlich nochmal aufmachen müssen. Irgendwas falsch zusammengebaut, oder ein Teil vergessen.....
Als erstes mal den Ausrückmechanismus im Kupplungsdeckel untersuchen.
Ansonsten könnte ich mir noch vorstellen, dass ein Lamelle zu wenig drin ist.
???
Hallo,
meine Transe war nochmal in der Werkstatt, es wurde wohl eine Scheibe vertauscht!?
Jetzt habe ich nochmal eine Frage, weil ich die ganze Sache verstehen möchte.
Die Einstellung des Spiels sieht jetzt so aus: Gewindehülse am Motor in der Führung komplett in Richtung Vorderrad gestellt und am Hebel die Rändelschraube bis auf die 8mm rausgedreht!?
Auf nachfrage in der Werkstatt hieß es, wenn sich die Motorradkupplung abnutzt, muß ich ihr Spiel geben. D.h. bei Abnutzung gehen die 10mm am Hebel gegen 0 !?
Laut Bucheli verstehe ich das aber genau andersrum, da beim Nachstellen immer darauf hingewiesen wird, das 8mm Gewinde im Griff verbleiben sollen.
Also kurz gesagt, bei neuer Kupplung die Sraube am Griff ganz eingeschraubt und die Gewindehülse am Motor ehrer Richtung Hinterrad?
Ich hoffe, ich habe das jetzt nicht zu verwirrend erklärt und bin für Sachdienliche Hinweise dankbar.
Gruß Thorsten
Hi,
"Holzhacker" schrieb:Auf nachfrage in der Werkstatt hieß es, wenn sich die Motorradkupplung abnutzt, muß ich ihr Spiel geben. D.h. bei Abnutzung gehen die 10mm am Hebel gegen 0 !?
Theoretisch ja wobei zumindest bei mir die Kupplung seit 150.000 km hällt aber der Kupplungszug bestimmt schon vier mal gewechselt werden musste ;)
Lass der Kupplung immer etwas spiel damit sie sauber schliesst und gib erst Gas wenn du wirklich eingekuppelt hast...
Gute Fahrt, Tobi
"Holzhacker" schrieb:Auf nachfrage in der Werkstatt hieß es, wenn sich die Motorradkupplung abnutzt, muß ich ihr Spiel geben. D.h. bei Abnutzung gehen die 10mm am Hebel gegen 0 !?
Laut Bucheli verstehe ich das aber genau andersrum, da beim Nachstellen immer darauf hingewiesen wird, das 8mm Gewinde im Griff verbleiben sollen.
Also kurz gesagt, bei neuer Kupplung die Sraube am Griff ganz eingeschraubt und die Gewindehülse am Motor ehrer Richtung Hinterrad?
Ich hoffe, ich habe das jetzt nicht zu verwirrend erklärt und bin für Sachdienliche Hinweise dankbar.
Gruß Thorsten
Hallo Thorsten das was die Werkstatt sagt und das Bucheli auch, das ist schon korrekt. Das Bucheli meint man soll die Rändelschraube nicht zu weit rausdrehen und es soll immer genug Gewinde im Eingriff sein, damit es nicht beschädigt wird. Wenn Du am Hebel einen Leerweg von x mm so ist der auf die momentane Dicke der Reibscheiben abgestimmt, die Ausrückplatte die die Beläge auseinanderdrückt indem Du am Hebel ziehst, passt halt zur Belagstärke. Nimmt die Stärke der Beläge ab, rückt das Paket mit den Kupplungsscheiben näher zusammen und die Fläche auf die die Ausrückplatte drückt kommt weiter nach aussen wo der Ausrückhebel sitzt den Du mit dem Kupplungshebel bewegst, somit wird der Abstand kleiner, ist er zu klein und das Spiel am Hebel ist weg, können die Reibscheiben nicht mit voller Federkraft zusammengedrückt werden und die Kupplung kann rutschen, deswegen musst Du den Zug nachgeben und am Hebel die Rädel reinschrauben um die Spannung zu lockern.
Hallo Tobi, hallo Michael,
ich danke euch für die Erklärungen ich glaube, so langsam verstehe ich das mit der Kupplung.
Wichtig war mir hier nochmal die Bestätigung der Aussage der Werkstatt zu bekommen.
Gruß Thorsten
Hallo,
ich brauch mal nen Rat. Hab die Kupplung neu gemacht und frage mich, wo die äußerste Scheibe hin kommt.
Es gibt da 2 Möglichkeiten.
Die lange Nuten. worin die inneren Kupplungsscheiben geführt werden oder die kurze äußerste Aussparung, wo man die äußerste Scheibe ebenfalls fixieren könnte.
Auf Fotos hab ich beides gesehen, bei der ausgewechselten waren sie alle in einer Flucht.
Über eine Antwort würde ich mich freuen, eine Begründugg fänd ich noch besser.
Gruß
Jürgen
Ich beantworte mal grad die Frage selber:
http://211611.homepagemodules.de/t526625f11740801-Die-Kupplung-Federn-und-Scheibenwechsel.html#msg8015637
Anbei noch ein Werkstattfoto[wink].

So, gestern konnte ich dann mal eine Probefahrt machen. Kupplung kommt sehr früh, gaschätz 2mm zwischen Griff und Hebel

Einstellen kann ich nichts mehr. Nach ca 50 km fahrt, trennte die Kupplung an der Ampel nicht mehr richtig, die Transe ging immer aus.
Heute habe ich nochmal alles auf gemacht und geschaut, konnte aber keinen Fehler finden.
Als letzte Möglichkeit habe ich überlegt, ob der Kupplungszug zu sehr gedehnt ist und ich einen neuen einbauen sollte.
Falls noch jemand eine andere Idee hat!?
Gruß Thorsten
Hallo
Da kann man doch fast beliebig viele mm einstellen .
Am Motor ist eine Stellschraube , wo der Kupplungszug zum Hebel geht .
Es lohnt sich vielleicht doch eine Reparaturanleitung zu kaufen .
Gruß
"vivione" schrieb:Hallo
Da kann man doch fast beliebig viele mm einstellen .
Am Motor ist eine Stellschraube , wo der Kupplungszug zum Hebel geht .
Es lohnt sich vielleicht doch eine Reparaturanleitung zu kaufen .
Gruß
Wie ich weiter vorne schon geschrieben habe wurde die Kupplung von einer Motorradwerkstatt gemacht und ich schaue ins Bucheli (= Reparaturanleitung)
Wie meine Einstellung jetzt aussieht, habe ich auch schon beschrieben und wer es liest und versteht, weiß das ich nur noch Spiel geben kann.
Gruß Thorsten