Hallo in die runde ,
meine pd06 läuft 40 km lang wunderbar , volle kraft , 175km/h spitze , alles prima. dann ohne erkennbare ursache fällt die leistung auf 50% zurück . ich stottere nach hause . am nächsten tag springt sie wieder super an und dasselbe spiel wiederholt sich aufs neue.
kann mir jemand einen tipp geben , die cdi´s habe ich vor 4000 und 2000km erneuert und liegend angeordnet.
vielen dank für sachdienliche hinweise
andre´
Technik: nach 40 km plötzlich leistungsverlust
- Welche CDI hast Du verbaut??
denn das klingt mal danach.
Aber könnte auch an der Entlüftung liegen.
hast in so einem Fall mal den Tankdeckel aufgemacht und hat es dann gezischt ( Vakuum? )
Ob es sinnvoll ist die Transe mit 175 Vollgas dahinzutreten sei eine andere Frage.
Sollte sie zu mager sein hast bald ein Loch im Kolben. - die cdi ´s waren eher preisgünstig im bereich 40 euro pro stück , habe sie mit der entsprechenden gummihalterung liegend angeordnet.
ich müsste also nochmal soweit fahren bis der leistungsverlust eintritt , dann schnell sitzbank runter , cdi´s nacheinander mal vom stecker trennen um zu sehen , welche mukkt , richtig ?
Hast du eine empfehlung für neue cdi´s , die nicht zu teuer , aber solide sind ?
vollgas fahre ich wenn überhaupt nur mal ganz kurz , ich fahre die TA seit 25 Jahren und 75 000km ,
will das gute teil nicht überfordern und gerne noch lange damit düsen. - Es gibt hier immer wieder Treads von Billig CDI, welche mukken.
Weiß aber nicht mehr welcher shop das war.
ich selbst haben in 2 Alps die CDi von Hamart verbaut, die sind so ca 60 Euro und kommenaus Argentinien und nicht aus China.
Wobei mir eine auch schon nach ca 150.000km einging - danke für den tipp , und Du meinst das symptom spricht eindeutig für cdi als ursache ?
wie erklärt sich das denn , dass die cdi erst nach ca. 40km aussetzt und nach ein wenig abkühlung wieder einwandfrei läuft ? - ... dann fahre die gleiche Strecke mal mit gemäßigter Geschwindigkeit, also nach Tacho so ca 120 max.
Schaun wir mal, ob es dann auch auftritt.
Den Tank-Test hast Du inzwischen gemacht? Zischt oder zischt nicht?
Dazu gleich den Unterdruckschlauch kontrollieren, der könnte ab einer bestimmten Temperatur windelweich werden und dann macht der Unterdruckhahn nicht mehr richtig auf. Ein neuer Schlauch ist so kräftig, dass man ihn nur mit Mühe zwischen Daumen und Zeigefinger zusammendrücken kann.
Halbe Kraft heißt aber nicht, dass sie nur auf einem Zylinder läuft?
H. - Ich werf mal wieder einen Zubehör Lufi ins rennen, anfangs gehts gut Motor kalt (viel Luft OK) dann Motor warm (zuviel Luft) stottert und zuckelt die Gute! ???
Mehr Infos wären gut! - ... ich denke da an Schlimmeres:
40 Km bei echten 150 Km/h (viel mehr macht die PD06 in Originalzustand nicht) sind übern Daumen 15 Minuten Fahrzeit. Bei so einem Streß für das Motörchen könnte das auch ein beginnender Kolbenfresser sein, halt noch in der Vorstufe eines Klemmers.
Und das muss sich noch nicht einmal in überhitztem Kühlwasser ausdrücken. Käme dann noch eine Gemischabmagerung á là Wiggerl dazu, wird es eng. Deshalb mein Vorschlag, die gleiche Strecke im Normalmodus zu fahren, um einen Vergleich zu haben und ggf als Ursache auch ausschließen zu können.
H. - Dachte auch daran, darum hab ich auch geschrieben, ist sie zu mager gibt es ein Loch im Kolben.
40km dahintreten mit Vollgas kann die Transe schon sauer werden lassen. - @ Klaus
... klar, eine grundlegend zu magere Einstellung hätte den gleichen Effekt. An einem, an beiden Zylindern, wer weiss das schon, ein Vorbesitzer könnte andere Bedüsung rein gemacht haben, falsche Syncro und, und, und. Ohne das Gerät durchgecheckt zu haben, kann man da ehrlich nichts Definitives sagen.
Aber warten wir mal ab, was noch an Infos rüber kommt.
H.
die cdi ´s waren eher preisgünstig im bereich 40 euro pro stück , habe sie mit der entsprechenden gummihalterung liegend angeordnet.
ich müsste also nochmal soweit fahren bis der leistungsverlust eintritt , dann schnell sitzbank runter , cdi´s nacheinander mal vom stecker trennen um zu sehen , welche mukkt , richtig ?
Hast du eine empfehlung für neue cdi´s , die nicht zu teuer , aber solide sind ?
Der Ausfall einer CDI äußert sich eigentlich immer so, dass sie dann gar keinen Zündfunken mehr produziert. Wenn der Drehzahlmesser an der defekten CDI angeschlossen ist, fällt er schlagartig auf 0 ab. Sollte er beim Leistungsabfall weiter die richtige Drehzahl anzeigen, die CDIs tauschen und nochmal auf den Leistungsabfall warten. Spätestens dann dürfte klar sein, ob die CDIs für das Problem verantwortlich sind.
Bekannt ist ja, dass häufig die stark beanspruchten Lötstellen der Steckerpins in der CDI für sporadische Ausfälle verantwortlich sind. Wenn man den Motor laufen lässt und die Stecker der CDIs nach allen Seiten beherzt drückt, kann man marode Lötstellen evtl. aufdecken.
Was die low-budget-CDIs aus Fernost betrifft, die auf meinem Testplatz landeten, habe ich durchwachsene Erfahrungen gemacht. Einige funktionierten, andere garnicht oder hatten merkwürdige Fehler. Alle hatten aber die Eigenschaft, dass die abgegebene Zündspannung deutlich unter der der Original-CDIs liegt und das Ausschwingverhalten der Spannung in der Primärwicklung der Zündspannung, die das zeitliche Verhalten der Energie im Zündfunken bestimmt, auch anders aussieht als es im Lehrbuch steht (gedämpfte Sinusschwingung).
Werner
http://cdi-shop.de/- Vielen Dank in die Runde ,
habe mich wohl missverständlich ausgedrückt , nach gemässigtem warmfahren fahre ich die 40 km auf der autobahn im bereich 120 - 130 km/h . wollte nur sagen spitzengeschwindigkeit sind 175 km / h , die ich nur ein paar sekunden halte , dann wieder moderat weiter.
den tankvakuumtest habe ich gemacht , kein zischen wahrnehmbar.
bleibe weiter dran , mit Euren Hinweisen werde ich den Fehler finden !!..
salut , andre´ - unterdruckschlauch ist der kleinere schlauch am benzinhahn ? ist schon relativ weich !
Lufi : vor ca. 10tsd km gewechselt , bisher problemlos.
kolbenfresser / gemisch : vorbesitzer sagt , er habe nie düsen gewechselt , ich fahre spitze nur ein paar sekunden , dann wieder ca. 120-140 km / h - mit den bisherigen Vorschlägen allerseits sollen ja Dinge die auch möglich sein können ggf als Ursache zu lokalisieren oder um sie eben auszuschließen. Dabei muss man auch bedenken, dass man Läuse UND Flöhe haben kann. Und insgesamt sind das ja Dinge, die nichts oder nur wenig kosten. Wenn alles nichts hilft, muss man eben tiefer einsteigen.
Das Besondere an dem beschriebenen "Schadens"bild ist eben einerseits die Regelmäßigkeit (nach ca 40 strammen Km) und dass es nach Abkühlen wieder eine Weile ok ist.
So, das gilt es einzugrenzen, was passt da rein und was passt da nicht rein.
Ich rate mal, dass die Temperatur die Hauptrolle spielt, die Zeit, einschließlich der Summe des bis zum Leistungseinbruch verbrauchten Benzins (Tankbelüftung), vielleicht kommt noch das eine oder andere dazu. Dabei besteht auch die Schwierigkeit einen gemeinsamen Nenner zu finden, wenn beide Zylinder betroffen sind (was zu beweisen wäre, es könnte auch nur 1 Zylinder sein, der ausfällt und mitgeschleppt werden muss).
Bisher noch nicht namentlich genannt sind die Zündkerzen, es gibt 2 Sorten und bei Deiner Fahrweise sind sicher die Hochtemperaturkerzen ratsam.
Es liegt nun in Deinem eigenen Interesse, alle Vorschläge abzuarbeiten und dabei die Reaktionen der Maschine genau zu beobachten. Viel mehr als try and error bleibt nach meiner Einschätzung nicht übrig und "Kleinteile" zunächst auszutauschen, um z.B. den Unterdruck am Benzinhahn auszuschließen.
H.
unterdruckschlauch ist der kleinere schlauch am benzinhahn ? ist schon relativ weich !
...
Ja. Im Original grauer Gummi-Form-Schlauch. Kein normales PVC verwenden, es gibt auch günstige Silikonschläuche, die explizit für Unterdruck bestimmt sind.
Ziehe den Schlauch am Motor ab und setze eine Medizinpritze an; der Unterdruck muss gehalten werden; mit dem Benzinschlauch durch ganz kurzfristiges Ablassen in ein Glas zu überprüfen.- Hallo
Das Problem von Andre kommt mir da irgendwie bekannt vor.
Vor zwei Wochen in der Früh bei Temperaturen von 4-7° hab ich die Alp langsam warm gefahren. Kleine Landstraßen mit Ortsdurchfahrten. Nach 40 bis 50 km fuhr ich auf die Autobahn. Auf dem Beschleunigungsstreifen beim Gas geben auf LKW Tempo fing sie zu ruckeln an. Eigentlich ein sicheres Zeichen dass die 12,5 Liter zur Neige gehen und die linke Hand nach unten greifen muß. Aber ich fuhr erst knappe 50km. Ich ging etwas vom Gas, lies den LKW links an mir vorbei und scherte hinter ihm ein. Mopped lief gut. Nach zwei Kilometer setzte ich zum überholen an. Beim wiedereinfädeln auf die rechte Spur mit 110km/h wieder ruckeln. Ich langsamer werdend, Blinker rechts auf den Standstreifen, mit dem Gasgriff spielend, fing sie sich wieder. Der LKW hinter mir überholt mich wieder. Tempo 90 waren danach kein Problem. An der übernächsten Ausfahrt wollte ich eh raus. Also neuer Versuch beim Kampf mit dem Lastwagen. Überholt. mit 110 ging es für mehrere Kilometer so dahin, ein paar Mal wieder geruckelt. Kupplung gezogen, gewartet, auf 5000U Beschleunigt und eingekuppelt. Dann fuhr sie wieder.
Autobahnausfahrt raus. Im Leerlauf dann an den Schläuchen des Benzinhahns geruckelt und gezogen. Nix. Ohne Probleme fuhr ich an dem Tag noch über 400km. Seit dem fährt sie tadellos.
Passstraßen, und Landstraßenstücke mit 130km/h. Ölverbrauch ca. 0,1 - 0,2l auf 1000km. Benzin ~4,5l - 4,8l/100 bei nun 95tkm. Drehzahlmesser blieb jederzeit da. Bordspannung normal.
Hatte vor vielleicht zwei Jahren das gleiche Problem schon einmal. Kurzzeitig Symptome wie Spritmangel.
Das bei Andre beschriebene Problem klingt eben genauso für mich. Glaub nicht dass er Zündausstzer meinte. volle kraft , 175km/h spitze , alles prima. dann ohne erkennbare ursache fällt die leistung auf 50% zurück . ich stottere nach hause . am nächsten tag springt sie wieder super an und dasselbe spiel wiederholt sich aufs neue.
Wow ne Alp kann so schnell fahren? Mit welchem Verbrauch? Ich tippe auf einen verdreckten Benzinfilter, durch den der Sprit nicht schnell genug nach fliessen kann.
Bei CDI hatte ich es mal, dass bei schneller Fahrt der Motor aus ging weil die Bordspannung zu hoch anstieg. Digitale CDI gehen dann in Notaus. Schuld war ein deffekter Regler...- Sowas hatte ich mal an einem Roller, jajaja, ist lange her. V50 Spezial, war noch aus echtem Blech. Nach 10 km blieb er stehen, nach dem abkühlen gings wieder. Lösung war ein blankes Kabel, bei warmem Motor (minimal ausgedehnt) berührte es diesen und es Zündete nicht mehr wegen des Kurzschlusses. Keine Ahnung ob das bei ner Transalp auch passieren kann.