Guten Tag zusammen,
bin neu in eurem Forum und komme aus Köln und seit 2 Wochen habe ich eine Transalp 700 mit abs.
Baujahr ist 06.2008 und gelaufen 32000 km. Ich möchte jetzt neues Öl rein füllen da der letzte 1,5 jahre her ist ( bei 28000 km ). Habe in der Bedienungsanleitung gelesen das 10W-30 rein soll.
Höre das viele 10W-40 fahren, obwohl 30er vorgeschrieben ist. Warum fahren viele 40er ?
Was ist die bessere Wahl ? Beeinflusst das 40er Öl Schaltung ( leichter oder schwerer ) ?
Was Fahrt ihr so in eurer 700er für ein Öl ?
Ps: ich fahre nicht an kalten Tagen
Danke für eure Infos
Gruß aus Köln
tom
Technik: Motoröl
- Cool ein Öl-thread....
5 Antworten und 10 Meinungen...
Mach doch einfach das rein was vorgeschrieben ist und gut ist
Suche mal nach Öl und Du kannst wahrscheinlich ewig lesen...
Nicht so viel überlegen, lieber fahhhhhren
Viele Grüße
Christian - Hallo Tom!
Das Öl 10W-30 ist ein Leichtlauföl, welches allerdings im Sommer--bei hohen Temperaturen--- an seine Grenzen kommt (30 ist die Viskosität bei "Betriebstemperatur"), allerdings ist es von den herstellern getestet und für wassergekühlte Motoren der 700-er ausreichend (spart etwas Kraftstoff).
Das 10W-40 ist für höhere Temperaturen geeignet und hat auch noch bei über 30°C Außentemperatur seine volle Schmierwirkung (höheres Lasttragvermögen, höhere Scherfestigkeit usw.), wenn es ein gutes Öl ist. Beachte, dass das Motorradöl eine entsprechende JASO hat, denn sonst könnte die Kupplung rutschen!!! Öl gibt es für Motorräder meist im 4 Liter Kanister bei Tante Luise, bei Ravenol oder bei Mannol recht preiswert und gut.
Gruß Chrischi - Jaaaa
Ein Ölfred.
ich hol Chips und Bier - Ich glaube nicht dass es nur um Spritersparnis geht.
Erstens gibts bei Krädern keinen Wert mit dem man werben kann da keinen NEFZ oder wie das heißt.
Und zweitens wird die Herstellungstechnik auch besser, die Passungen werden enger und genauer.
Das wird vor allem der Grund sein warum Honda bei den alten Transen 10W40 empfiehlt und bei den 700ern dann 10W30.
Man kann natürlich trotzdem noch nach oben gehen und für den Sommer dann 10W40 einfüllen.
Oder wenns sehr kalt ist im Winter dann 5Wxx damit das Öl beim Kaltstart nicht so zäh ist.
Oder gleich eine Sorte für alles zulegen und mit 5W40 das ganze Jahr fahren. :) - Meine Theorie:
Da Honda nach wie vor die schon seit Jahrzehnten überholte API-Klasse SE verlangt, wird das 10W30 auch wegen des niedrigeren Preises verwendet (kleinerer Viskositätsindex ist billiger herzustellen). Vermutlich wird das Öl, da es ja was neues ist, aber teurer verkauft......
Ich verwende jedenfalls 10W40, nach dem ersten Ölwechsel der neu gekauften RD13 hab ich auch keinen Unterschied gemerkt.
Tom - Ich weiss ja nicht ob Honda für die erstbefüllung für das 10W30 so arg weniger zahlt wie für ein 10W40.
Und ab dem Kauf spielt es dann eh keine Rolle mehr da der Kunde ja entweder das Öl vom MEch kauft oder selbst woanders her hat.
Man schaue sich nur die Viskositätsentwicklung an beim PKW, der Trend geht in Richtung 0W20.
Ich finde ja 5W30 schon nicht mehr so ideal aber solange der HTHS Wert nicht abgesenkt ist ist das ja noch nicht so schlimm.
Ich persönlich weill aber Reserven haben, die Betriebsbedingung ist halt nicht immer idela.
Mal sind Kurzstrecken dabei, mal fährt man bei 40° stundenlang auf der AB.
Und man bekommt heute für annehmbares Geld extrem gute Öle, warum da sparen?
Solange die Kupplungsfedern noch nicht ausgeleiert sind geht auch grundsätzlich vollsynthetisces Öl in der Transalp.
Das würde ich auch tun, der Preisunterschied ist nicht so arg und alles was den Verschleiß vermindert würde ich tun solange der Mehraufwand sich in Grenzen hält.
Wer die Transe immer gut warmfährt und bei der Wartung nicht schlampt und bei der Betreibsstoffen nicht unnötig geizig ist kann mit der Karre teilweise absurde km-Leistungen erreichen.
Ich weiss ja nicht ob Honda für die erstbefüllung für das 10W30 so arg weniger zahlt wie für ein 10W40.
Und ab dem Kauf spielt es dann eh keine Rolle mehr da der Kunde ja entweder das Öl vom MEch kauft oder selbst woanders her hat.
Mal abgesehen davon, dass wir nicht wissen was die für die Erstbefüllung verwenden. An meiner RD13 hab ich einige "kleine Sparmaßnahmen" entdeckt, sodass ich mich nicht wundern würde dass sie beim Öl auch noch ein paar Cent herausholen.
Und auch nach dem Kauf spielt das sehr wohl eine Rolle. Die meisten Neukäufer lassen zumindest die ersten Wartungsarbeiten wegen möglicher Garantieansprüche beim FHH machen, und die verkaufen einem dann gern auch das vorschriftsmäßige Öl zu guten Preisen, selbst wenn sie etwas anderes einfüllen......- Die Viskositätsabsenkung dient der Senkung der Emissionswerte durch verringerten Kraftstoffverbrauch.
Jeder Fahrzeughersteller muß politische Vorgaben für seine insgesamt verkaufte Fahrzeugflotte nachweisen und erfüllen damit er zum Beispiel im Herschaftsbereich der EU die Zulassung zum in Verkehr bringen behällt.
Jedes Prozent zählt da.
Wer die Auflagen wie zum Beispiel Lada oder Rover nicht erfüllt darf nur noch ein sehr kleines Fahrzeugkontingent absetzen.
Wenn der Motor konstruktionsbedingt mit diesen Leichtlaufschmierstoffen klar kommt gibt es keine Probleme.
Wenn nicht droht erhöhter Verschleiß speziell bei hohen Öltemperaturen. - Du meinst wohl den CO2-Ausstoß.
Bei PKW stimmt das, bei Motorrädern ist das völlig egal.
Tom