So, mein zwei-Wochen-Kettenwechsel wirft mal wieder ein neues Problem auf: Fest sitzende Lager in dem Umlenkhebel. Hier ließ sich lediglich das Lager, dass den Bolzen aufnimmt, der bei der Feder durchgeht drehen und die Hülse herausziehen.
Die anderen beiden lassen sich nur mit Hammer und kleinem Holzstück hin und her bewegen. Mal sehen was eine Nacht Zeit und Kriechöl hier bringt.
Nun zur Frage wie man das ganze schmieren soll. Für die Nadellager steht im Haynes, man solle die Grease Seals (Simmerringe) raushebeln, muss dass bei der XL600V-H auch gemacht werden, oder reicht es da dann die Hülsen rauszufummeln und die Simmerringe drin zu lassen?
Technik: Lager am Umlenkhebel
- würde die Simmerringe drin lassen wenn die nicht ersetzt werden gegen neue, einfach Fett mit dem kleinen Finger in die Nadellager schmieren oder mit nem Rundholz oder so
- Okay, das klingt gut.
Wie würdest du denn die fest sitzenden Hülsen aus den Lagern holen?
Nadellager habe ich nur in der Schwinge, die sind noch proper, im Umlenkhebel sind es Gleitlager (bei V-H und V-J sprich 1987 und 1988 Gleitlager, ab 1989 also V-K sind es Nadellager, lesen geht also anscheinend, Schrauben ist mehr so das Problem bei mir).
Ich habe mal die Hülse nachgemessen, müsste eigentlich erneuert werden, aber nen Lehrbuchwert hat an diesem Bock sowieso nix mehr. - Hast Du die Simmerringe nicht nur drin, wenn auch Nadellager drin sind?
Kenne jetzt nicht die Zeichnungen der alten Umlenkung mit Gleitlager.
Ich glaube, Du hast ein Innenlager, eine Hülse und einen Bolzen (Schraube).
Meist frisst sich der Bolzen in der Hülse fest und dann bekommst Du es nur mit viel Gefühl (5kg Hammer) raus.
ist aber bei den Nadellagern dann das gleiche. Meist sind Hülse und Bolzen vergammelt.
Wenn Du wirklich noch Gleitlager drin hast und die Hülsen sind fest (eingelaufen), dann würde ich zu drastischen Mitteln greifen.
Die Bolzen abflexen und eine Umlenkung mit Nadellagern gebraucht kaufen. In der Bucht und bei Schlachtern gibts sowas recht preiswert. Aber lass Dir versichern, dass die Lager und Hülsen noch richtig gut sind, die kosten ne ganze Menge ...
Und ich glaube bei den älteren Modellen war ein Nadellager drin, dass es nur bei Honda gibt (kann ich jetzt aber auch mit der alten Dominator verwechseln) - Lagerbuchsen und Lagerhülsen zusammen mit den Radialdichtringen erneuern oder den Rost so gut es geht von den alten Buchsen und Hülsen abschleifen und wieder einsetzen.
Allerdings werden die Hülsen warscheinlich stark eingelaufen und dadurch unbrauchbar sein.
Die Neuteile sind sehr teuer weswegen sich ein gut erhaltener gebrauchter Umlenkhebel lohnen kann.
Als Schmiermittel nur zähe Lagerfette für höchste Belastungen (PK4) mit Zusatz von MOS oder Graphit verwenden und die Freiräume zwischen den Buchsen und den Dichrtungsringen komplett auffüllen.
Es dürfen ausschließlich nur originale Schraubenbolzen verwendet werden.
Wenn die Lager verschlissen sind macht sich das durch einen deutlichen Verlust der Bodenhaftung auf unebener Fahrbahn bemerkbar.
Übertriebene Sparsamkeit kann deshalb gefährlich werden. - Danke für den Tipp mit dem Gebrauchtteil.
Es kann sein, dass ich mich oben dumm ausgedrückt habe, es ist hochoffiziell nicht der Umlenkhebel, sondern die Schwingenumlenkung, das Ding was dreieckig ist und drei Lager hat.
Die Bolzen sind draussen, die Hülsen lassen sich nicht aus den Lagern holen, aber wurscht, grade für 14,40€ ein geschlachtetes Teil erstanden, Lager funktionieren laut Verkäuferangabe, Problem scheint also gelöst.
Das neue Teil hat 10TKM runter, ist von einer 1987er Alp. Das neue Teil hat 10TKM runter, ist von einer 1987er Alp.
210.000 wahrscheinlich :D- Und wenn schon, habe an einem Wochenende schon mehr Geld versoffen als das Teil gekostet hat. Sonderliche Kopfschmerzen wird mir das also nicht bereiten
Aber mal sehen, wie das Teil aussieht, wenn es ankommt.