Hallo zusammen,
irgendwann hatte hier jemand beschrieben, dass er mit einer steckbaren, wasserdichten Durchführung aus dem Bootszubehör einen Ladeanschluss in den Koffer gelegt hat.
Das hat mir damals gefallen und ich würde nun gerne darauf zurückgreifen. Dummerweise finde ich den Thread nicht mehr.
Weiß jemand noch, wo der sich rumtreibt?
Technik: Ladeanschluss im Alukoffer
- Der Fred hieß
Licht im Koffer ?!
Zumindest könntest du den meinen.
So findet die Forensuche ihn gar nicht direkt. Er wurde am 3.5.13 erstellt. Dann geht's leichter. Link kann ich Nicht mit'm Eipäd... - DDG hat mich dahin navigiert.
http://www.transalp.de/forum/beitraege/technik/licht_im_koffer/?no_cache=1
Danke dir. - Ich hab das bei mir auch gemacht.
hat sich auf meiner Reise ziemlich bewährt, hab damit meine Handy, Netbooks, Akkus für Cam usw immer geladen.
gebaute habe ich das mit einem sogenannten XLR Stecker aus dem Technikbereich /Bühnen
http://www.thomann.de/de/neutriknc_3_mxxb.htm
Im Kotflügel hinten seitlich eine XLR Buchse
http://www.thomann.de/de/neutrik_nc_3fdl1.htm
Diese teile sind gebaut, um auch bei Regen usw auf Bühnen sicher zu verkabeln.
Rasten ein und gehen.
Dann hab ich einfach ein Kabel mit einer Kabeldurchführung von Conrad ( Mit Gummidichtung ) durch das Alu geführt.
innen dann noch einen 12 V Gerätestecker montiert.
man kann auch eine Zigarettenanzünderbuchse nehmen.
Wenn ich nicht vergesse stell ich morgen Fotos ein - Sehr wertvoller Tipp.
Auf die guten alten XLR-Stecker wäre ich von alleine nicht gekommen.
In den 80ern haben wir die Dinger aus aufgeweichten Wiesen gebuddelt, wo sie einen ganzen Abend ohne Probleme durchgehalten haben. (Ich war mal Soundmixer für 'ne kleine Band.)
eigentlich die Referenz für solche Anwendungen.
Danke. - Da gibts auch sogenannte Powercon-Steckverbinder aus dem PA-Bereich welche mindestens spritzwassergeschützt sind:
http://www.thomann.de/de/neutrik_nac3fx_powercon.htm
http://www.thomann.de/de/neutrik_nac3mpx_powercon.htm
Gruß Alex - Noch besser.
Die Dinger kannte ich noch gar nicht.
Danke dafür. - So, mal eine Rückmeldung, weil's auch für viele andere interessant sein kann:
Die Connectoren sind perfekt - genau das, was ich gesucht habe. Es gibt sie auch bei Conrad, aber doppelt so teuer, wie bei Thomann ...
Hier mal die Teile, wie ich sie bestellt habe:
2x NEUTRIK NAC3 MX-W POWERCON TRUE1 (Art-Nr. 329500)
= 5,80 € * 2 = 11,60 €
2x NEUTRIK NAC3 FPX POWERCON TRUE1 (Art-Nr. 282228)
= 4,90 € * 2 = 9,80 €
2x NEUTRIK SCNAC-FPX (Art-Nr. 300269)
= 0,89 € * 2 = 1,78 €
Der Gesamtpreis für eine absolut dichte und zuverlässige Verbindung liegt somit bei 23,18 € zuzügl. 2,99 € Versandkosten. Da kann man nicht meckern.
Je eine NAC3 FPX kommt mit der Staubkappe SCNAC-FPX an den Rahmen und an den Alukoffer. Ein Kabel mit NAC3 MX-W an jedem Ende verbindet die beiden. Bei Nichtbenutzung kommt das Kabel in den Koffer, und die Staubkappen schützen die Anschlüsse.
Da die Dinger ursprünglich für 220/16 ausgelegt sind, haben sie drei Anschlüsse. So kann man, wenn man denn will, sowohl Batt+ als auch IGN+ gleichzeitig belegen. Das ermöglicht, auf der Fahrzeugseite, einen Anschluss für Erhaltungsladung oder Starthilfe bereitszustellen ... wenn man denn will.
Sobald alles montiert ist, gibt es vielleicht auch mal Bilder.
Danke nochmal an Klaus und Alex. - Die sehen sehr gut aus. Habe just bei meinem Elektro-Lieblingshändler Reichelt geschaut, die sind ähnlich günstig, bei etwas höheren Versandkosten http://such002.reichelt.de/index.html?&ACTION=446&LA=0&SEARCH=NAC3
- Hast echt schön gemacht
Gratuliere - Zeit für einen kleinen Erfahrungsbericht.
Die letzten Wochen war ich im Baltikum unterwegs und habe meist auf Campingplätzen ohne Steckdosen-Verfügbarkeit oder im Wald genächtigt.
Das Laden über die Anschlüsse hat prima geklappt, und mit der frischen Batterie war es überhaupt kein Problem, auch mal über Nacht 1-2 Ah abzugreifen, um z.B. Die Pufferakkus für USB-Geräte zu füllen.
Schön und beruhigend war natürlich die Tatsache, dass im Alukoffer die Geräte während des Ladevorgangs gegen Staub und Wasser geschützt waren. Bei zwei Abflügen im Sand und einem Regentag konnte ich auch das testen...
Natürlich hat die Lösung auch ihre Grenzen. Obwohl der Schaltregler 1A liefert kann man damit keine (intelligenten) Geräte an USB laden, die mehr, als die 500mA (nach Spec.) ziehen, da er natürlich nicht mit dem zu ladenden Gerät kommuniziert. Das habe ich aber durch die Pufferakkus kompensiert, die auch in der Lage sind, während des eigenen Ladevorgangs ein weiteres Gerät aufzuladen.
Wer das Ding nachbauen will, findet alle Teile, die man dafür benötigt, hier im Thread aufgelistet. - Nachtrag:
Die Teileliste habe ich wohl in einem anderen Forum vollständig aufgelistet. Daher hier auch nochmal.
Schaltregler von Conrad
http://www.conrad.de/ce/de/product/167805/Schaltregler-Typ-W78-Conrad-W78-5V0-Gehaeuseart-Vertikal-Ausgangsspannung-5-V-Iout-1-A-Eingangsspannung-7-34-V-Ausfueh?ref=list
= 11,88 €
Anmerkung: unbedingt das Datenblatt beachten und den Regler ggf. mit zusätzlichem Kondensator und Schutzdiode bestücken
Steckverbinder von Thomann
http://www.thomann.de
2x NEUTRIK NAC3 MX-W POWERCON TRUE1 (Art-Nr. 329500)
= 5,80 € * 2 = 11,60 €
2x NEUTRIK NAC3 FPX POWERCON TRUE1 (Art-Nr. 282228)
= 4,90 € * 2 = 9,80 €
2x NEUTRIK SCNAC-FPX (Art-Nr. 300269)
= 0,89 € * 2 = 1,78 €
Alugehäuse von Conrad
= ca. 10,00 €
USB-Anschlüsse aus einem PC-Slotblech amputiert. Das bekommt man bei kleineren oder auch großen Computerläden auch mal kostenlos aus dem Sammelsurium der Werkstatt.
Der Rest ist Kleinkram, den man im Baumarkt oder der heimischen Werkstatt findet. Natürlich hat die Lösung auch ihre Grenzen. Obwohl der Schaltregler 1A liefert kann man damit keine (intelligenten) Geräte an USB laden, die mehr, als die 500mA (nach Spec.) ziehen, da er natürlich nicht mit dem zu ladenden Gerät kommuniziert.
üblicherweise kann man diese Kommunikation simulieren indem die beiden datenports des USBladeanschlusses kurzgeschlossen werden. hast du das mal probiert? zum Testen könnte man auch zunächst nur ein Kabel nehmen und dadrin die beiden datenleitungen verbinden.
Viele Ladegeräte funktionieren auch nach diesem Prinzip, da eine echte Kommunikation zu aufwendig/teuer wäre.
Insgesammt aber ne schöne Lösung, danke für die detailierte Zusammenstellung.
Viele Grüße
üblicherweise kann man diese Kommunikation simulieren indem die beiden datenports des USBladeanschlusses kurzgeschlossen werden. hast du das mal probiert? zum Testen könnte man auch zunächst nur ein Kabel nehmen und dadrin die beiden datenleitungen verbinden.
Viele Ladegeräte funktionieren auch nach diesem Prinzip, da ...
Stimmt. Darüber bin ich auch gestolpert, aber ich hatte das aus irgendeinem Grund nicht weiter verfolgt. Danke für diese "Erinnerung". Da begebe ich mich nochmal dran.