Hallöchen in die Runde
Nach einigen Touren mit meinem "neuen" Möppi (PD06; Bj. '92), muss ich doch feststellen, dass ich mit meiner Kupplung dauerhaft nicht richtig warm werde. Es ist zwar nicht so, dass ich die Gute abwürge, den Punkt hatte ich nach ein paar mal fix 'raus, aber mir ist der Weg vom ersten fühlbaren Schleifen bis zum Kraftschluss deutlich zu kurz. Das bessert sich zwar ein wenig, wenn das Öl warm wird, aber bleibt dauerhaft so kurz das ein "schönes Spielen" kaum möglich ist.
Als Einstellmöglichkeiten habe ich zwar schnell die beiden Gewinde am jeweiligen Ende des Kupplungszuges ausgemacht, aber wenn ich richtig liege kann ich damit nur das Kupplungsspiel (den Leerweg) bis zum Ansetzen des Ausrücklagers einstellen. Der Kupplungshebel am "Motorende" lässt es leider nicht zu, dass man den Kupplungszug etwas weiter außen ansetzen lässt, um so den nötigen Weg etwas zu vergrößern. Kennt hier vielleicht jemand eine Abhilfe für dieses "Problem"?
Ein zweiter Punkt an der Kupplung ist ein Klacken der Kupplung wenn ich mit der Drehzahl in einen untertourigen Bereich komme (als treue Dieselpilotin liegt mir das Fahren bei niedriger Drehzahl sozusagen im Blut

). Ist das "normal" oder ist es ein Zeichen auf Verschleiß an der Verzahnung der Beläge mit dem Kupplungskorb?
Mit der Hoffnung auf hilfreiche Beiträge wünsche ich allen ein schönes Ausfahrtwochenende,
Anne.
wenn der weg zwischen dem "kommen" und dem entgültigen greifen der kupplung nicht mehr richtig nutzbar ist, dann tippe ich auf eine abnutzung der kupplungsbeläge. wahrscheinlich wird der hebel schon ziemlich weit vorne sein, wenn du merkst, daß sie kommt?
Genau das ist der Fall. Sie kommt erst sehr spät, dann aber gewaltig

Spaß beiseite, der Weg von der vollständig gezogenen Kupplung bis zum Einsetzen des Schleifens ist schon sehr lang, dann aber bis zum Kraftschluss sehr kurz.
Ein Austauschen der Reibbeläge könnte hier also schon Abhilfe schaffen, wenn ich es richtig verstanden habe!?
Viele Grüße,
Anne.
gehe ich schon davon aus, allerdings würde ich gleich die komplette kupplung erneuern. kostet nicht die welt, und dann is wieder lange ruhe. die sache mit den sogenannten verstärkten federn muss jeder für sich entscheiden, sehe ich eher mit gemischten gefühlen.
Hatte das gleiche Problem. Die Kupplung kam nur noch am letzten Drücker. Nachstellen hat anfangs noch etwas geholfen. Dazu kammen weitere Unannehmlichkeiten die allmählich immer schlimmer wurden: Bei Steigungen und höheren Drehzahlen rutschte die Kupplung beim Schalten in den höheren Gang erst mal durch bis sie dann wieder griff (meistens habe ich kurz das Gas weggenommen, was man aber nicht immer machen möchte). Beim Anfahren bzw. kurz danach hat es immer etwas geruckelt was ich deutlich im Ruckdämpfer gespürt habe. Ich denke das das für die Lebensdauer der Kette auch nicht besonders gut ist. Habe dann letztendlich die Kupplung komplett machen lassen. Jetzt fährt sie sich wieder wie es sich gehört.
VG Jochem
Moinmoin an Alle (bin gerade im Norden unterwegs)
Nun muss ich den alten "Fred" doch noch einmal ans Tageslicht bemühen.
Da wegen des heranrückenden Urlaubs nur wenig Zeit war mich um den Kupplungswechsel zu kümmern, habe ich erst einmal nur das Motoröl gewechselt (war wie die anderen "Körperflüssigkeiten" dringend nötig) - mineralisches Öl 10W-40. Seit dem ist es mit der Kupplung deutlich besser geworden. Kann das sein oder bilde ich mir hier etwas ein? Ist der Einfluss des Motoröls an der Kupplung deutlich spürbar?
Sonnige Grüße aus der Holsteinischen-Schweiz,
Anne.
Das Öl spielt eine sehr große Rolle, da die Kupplung in dem Öl badet :O). Ebend aus dem Grunde sollte man auf keinen Fall normales Motoröl für PKW verwenden.
Ob mineralisch teilsynthetisch oder Vollsynthetisch, da scheiden sich die Geister.
In jedem Fall soll das Öl API SC bis SL, JASO MA2 erfüllen...
Wer weiß was mein Vorgänger da 'reingekippt hat?!
Beim Ölkauf habe ich extra darauf geachtet eines zu finden was Honda vorschreibt - gibt es nur noch recht begrenzt in dieser Spezifikation.
Grüße,
Anne.
Jau, deswegen, nach Kauf am besten alle Flüßigkeiten wechseln..
Toll das es erstmal so einfach gelöst werden konnte, schönen Urlaub :O)
Hallo,
Moderne PKW Oele enthalten meistens Zusätze wie Molybidändisulfid, welche die dort gewünschten Leichtlaufeigenschaften realisieren.
Bei einer Oelbadkupplung ist sowas aber kontraproduktiv, daher sollte man solche Oele (bekanntes Beispiel: Castrol ausm Angebot bei Tante L.) nicht für die Transe nehmen.
Nachdem ich meine Transe geholt hab, hat auch die Kupplung gerutscht. Oelwechsel gemacht mit einem Mopedoel (Procycle von Tante L.) und gut war.
Aus demselben Grund soll man bei der Transe keine Oelzusätze verwenden, zumindest keine mit den erwähnten Bestandteilen.
Solong,
Gruß Frank
[gelöscht] am 9.4.2017 zuletzt bearbeitet 9.4.2017
Huhu,
Ich hänge mich hier Mal kurz an...
Ich bin heute die erste Tour mit meiner PD06, 26tkm, BJ95 gefahren.
Beim Anfahren im 1. Gang ist mir folgendes aufgefallen:
Ich lasse dir Kupplung kommen, es entsteht ein Kraftschluss, sodass ich los rolle. Ich lasse die Kupplung weiter kommen.
Mit einem Mal habe ich dann aber einen Ruck statt ein sanftes Einkuppeln. Ich lasse die Kupplung nicht schnalzen oder so. Ein rückfreies Anfahren ist mir nicht möglich, auf den letzten Moment ruckt es immer, wie als würde die Kupplung zu früh und ohne Grund vollen Kraftschluss haben.
Das geschieht bei ca. 70% eingekoppelt, Zack geht's mit dem schönen "Kick" auf 100%.
Ähnlich verhält es sich beim entspannten Runterschalten beim Ausrollen vor Ampeln o.ä., da merkt man es aber halt nicht so deutlich...
Schwer zu beschreiben, aber ich hoffe ihr wisst trotzdem war ich meine.
Beste Grüße,
Dominik
Hallo ,ist ja nun auch kein neues Mopped mehr -trotz der wenigen km.Hast Du den Kupplungszug mal auf Leichtgängigkeit geprüft.Eventuell könnte auch der Ausrückhebel in seiner Buchse festgegammelt sein. Das wären meine ersten Anlaufpunkte ehe ich ans Eingemachte gehen würde.
Gruß Hartmut