Hallo,
leider ist mir meine Geliebte gestern auf die linke Seite (aus dem Stand) umgeflogen. Bis auf den abgebrochenen Kupplungshebel ist nicht viel passiert. Als ich notdürftig den Chokehebel auf das Kupplungsseil angebracht habe und das Kuppl.Seil bis zum Anschlag gezogen habe, trennt die Kupplung nicht mehr.
Vermute, dass bei dem Umfaller der Kuppl.Hebel weiter als bis zu Griff verzogen - bis zum Abbrechen - wurde und somit Irgendetwas an der Kupplung beschädigt wurde.
Hat Jemand so ein Problem schon mal gehabt?
Was kann beschädigt sein?
Vielen Dank
Paul mit einem Problem

horst.w am 1.10.2018 zuletzt bearbeitet 1.10.2018 ... wenn sie auf die linke Seite gefallen ist, ist eine Beschädigung der Kupplung an sich schwerlich möglich. Über den Bowdenzug verbunden, kann da nichts passieren.
Dein Problem wird sich allein auf die Griffarmatur und den Übergang der Hebelei und des Zuges beschränken. Ich schätze, dass die Hülle des Zuges kein Gegenhalt mehr hat, weil z.B. die Stellschraube ausgebrochen sein könnte.
Auseinandernehmen und nachschauen.
Zur Demontage zuerst die Schraube (oder Mutter ?) entfernen und dann den oberen Bolzen.
H.

Tanse-Paul am 1.10.2018 zuletzt bearbeitet 1.10.2018 Es war so, dass nur der Hebel abgebrochen ist und der Teil der Hebel-Befestigung im Befestigungsgehäuße einfach blieb. Am Kuppl.Seil und der Schraubverbindung im Kupp.Hebel-Gehäuße ist nichts passiert. Das Einzige, was passieren konnte ist wohl, dass es den Kuppl.Hebel unter den Griff verbogen hat und bis zum Abrechen deshalb einen viel längeren Weg am Seil gezogen wurde als beim Kuppeln allein. Das Problem ist nun, wenn ich das Kupplungsseil bis zum Anschlag ziehe, trennt die Kupplung trotzdem nicht.
Wie sieht denn der Hebel am rechten Gehäusedeckel aus? Wie ist seine Stellung?
Klaus
Der Hebel sieht normal aus. Kann ihn mit dem Finger bis zum Anschlag nach vorne drücken oder das Seil ziehen, auch bis zum Anschlag.
Der sollte aber durch die Federkraft zurück gehen. Wenn Du ihn ganz nach vorn ziehen b.z.w. drücken kannst,ohne daß die Kupplung ausrückt, ist da wohl was am Ausrückmechanismus defekt.
Zwar unwahrscheinlich, aber - wer weiß??? Habe bisher nie von sowas gehört.
Klaus
Der geht auch zurück. Er lässt sich normal nach vorne bis zum Anschlag drücken und geht danach wieder selbstständig zurück. Leider kann ich nicht sagen ob der nun zurückgelegte Weg der gleiche ist, wie vorher.
" ist da wohl was am Ausrückmechanismus defekt."
ja, so sieht es für mich im Moment aus. Leider.
horst.w am 1.10.2018 zuletzt bearbeitet 1.10.2018 ... nochmal Ausrückhebel.
Wenn Du den mit der Hand drehen kannst, hast Du Handschuhgröße Marke Schraubstock. Das geht schon etwas heftig schwer, mindestens mal so schwer, als man die Kupplung nur mit Daumen und einem Finger an der Armatur ziehen wollte.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Ausrückwelle und der Querhebel, an dem ja dann gezogen wird, ein Stück oder aufgeschraubt ist (müsste nachschauen gehen, finde es aber in der Ersatzteilliste auch nicht). In jedem Fall ist die Aufhängung des Zuges ein bisschen anfällig, vor allem, wenn man nicht den Originalen, verlöteten Zug verwendet. Könnte sich durch den Schlag gelängt haben oder der Zugwinkel verstellt sein (muss 90° zum Kurbelgehäuse haben).
H.
Nachtrag: Ausrückwelle ist beim Kurbelgehäusedeckel "versteckt", sieht auf der Zeichnung wie ein Stück aus.
OK, vielen Dank für die Tipps. Werde bei Gelegenheit den Kuppl.Deckel abnehmen und danach schauen. Nun steht sie zumindest in der Garage daheim.

... siehste und fühlste doch von außen. Wenn dann was komisch erscheint, kannste immer noch den Deckel aufmachen.
Mit einer kleinen Verstellzange den Ausrückhebel greifen und dann drehen. Da arbeitest Du gegen die Kupplungsfedern; die Rückstellfeder fällt da nicht mehr ins Gewicht.
Der Stellwinkel bis zum vollen Ausrücken wird geschätzt bei 60° liegen.
H.