"ichsuchmirdenwolf" schrieb:Edelstahl glüht bereits ab 450-500°C. Daher alles gut !
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Ich denke das hilft...
NÖ, weder hilft es noch glüht Edelstahl bei diesen Anlasstemperaturen und auch nicht früher als normaler Stahl
"klausi33" schrieb:Heiß ist zu Mager
Ja, ist natürlich eine Möglichkeit.
Aber sollte sie dann durch ziehen des Chokes nicht aufhören zu glühen?
Tut sie leider nicht. :(
Könnte auch die Geschichte mit dem unverbrannten Treibstoff sein, wie
hier schon erwähnt.
Dass wäre dann zu fett
Habe schon über einen gläsernen Krümmer sinniert, damit ich sehen könnte
ob es nur heiße Abgase sind oder ob da drinnen wirklich Feuer ist.
Die Glüh-Geschichten sind wirklich rätselhaft.
Jochen
ich würde als erstes mal einen Kompressionstest machen, wenn zu wenig Druck dabei rauskommt deutlich unter 8bar wäre verdächtig, auf fehlendes Ventilspiel tippen und das als nächstes testen
Danke, gute Idee!
Habe Kopf zwar mit WD 40 gefüllt und 1 Tag gewartet.
War Nichts durchgesickert, aber vielleicht ist es unter Druck anders.
Und dann ist da ja noch dieser komische Feder-Fliehkraft-Dingsbums-Autodeko auf der Nockenwelle;
vielleicht hat der einen Weg und hält ein Ventil offen.
Leistung allerdings vorhanden.
Bums genug.
Jochen
Hääh wat Kopf mit WD40 geflutet? Was soll denn der Mist, Autodeko hat die Transalp auch nicht.
"Michael1972" schrieb:Hääh wat Kopf mit WD40 geflutet? Was soll denn der Mist, Autodeko hat die Transalp auch nicht.
Ich denke er meint die Aprillia Pegaso ein paar Beiträge vorher
"treckerfahrer" schrieb:Ja,ja ... dieses Auspuffglühen!
In meiner Garage stehen inzwischen 3 Aprilia Pegaso 650 mit Rotaxmotor und bei meinem
Nachbarn steht auch noch eine, die vorher auch bei mit stand.
Bei 3 von den Dingern glüht nichts! In keinem Fahrzustand .....
Ich halte das für normal. Habe das kirschrote Glühen der Krümmer selber schon bei meiner Transalp 650 gesehen nach längeren langsamen Offroad-Strecken. Das fällt aber erst in der Dämmerung oder Nachts auf.
Bei meiner damaligen XT600 war das glühen sogar schon hellrot. Das ist kein Wunder, schliesslich geht da durch einen (geteilten) Krümmer das ganze Abgasvolumen plus Abschirmung durch das vordere Schutzblech.
Hallo Michael!
Der Post bezog sich auf die Pegaso, die ebenfalls glüht.
Den Zylinderkopf habe ich umgedreht und den Brennraum mit WD 40 gefüllt.
(Benzin ist zwar dünnflüssiger, verdunstet aber über Nacht).
Am nächsten Tag habe ich die Ein- und Auslasskanäle um die Ventilteller
auf Durchsickern geprüft.
Sollte das Mist sein, muss ich mir eine Neue Methode einfallen lassen.
Gruß Jochen
"treckerfahrer" schrieb:Hallo Michael!
Der Post bezog sich auf die Pegaso, die ebenfalls glüht.
Den Zylinderkopf habe ich umgedreht und den Brennraum mit WD 40 gefüllt.
(Benzin ist zwar dünnflüssiger, verdunstet aber über Nacht).
Am nächsten Tag habe ich die Ein- und Auslasskanäle um die Ventilteller
auf Durchsickern geprüft.
Man nimmt Benzin und schüttet das in den Einlass und Auslass, dann kann man sofort auf der anderen Seite sehen ob etwas durchsickert, eben weil Benzin dünnflüssig ist.
"treckerfahrer" schrieb:Hallo Michael!
Der Post bezog sich auf die Pegaso, die ebenfalls glüht.
Den Zylinderkopf habe ich umgedreht und den Brennraum mit WD 40 gefüllt.
(Benzin ist zwar dünnflüssiger, verdunstet aber über Nacht).
Am nächsten Tag habe ich die Ein- und Auslasskanäle um die Ventilteller
auf Durchsickern geprüft.
Sollte das Mist sein, muss ich mir eine Neue Methode einfallen lassen.
Gruß Jochen
Achso jetzt hab ich das auch verstanden, ich nehm da eine sehr helle LED Lampe und zünd von Brennraumseite drauf, im Auslasskanal kann man dann evtl den Lichtspalt sehen, falls das Ventil nicht schliesst.
Hallo!
Ich möchte den Threadersteller an meiner Erfahrung mit der Pegaso
teilhaben lassen.
Nach zwei Jahren mit glühendem Krümmer habe ich mich nun wieder meiner Pegaso
gewidmet, um dem Glühen auf den Grund zu gehen.
Gefunden habe ich nach mehrmaligen Zerlegens und Reinigung der Vergaser eine
verstopftes bzw. nicht funktionierendes Standgassystem.
Nach sorgfältiger Reinigung und vorsichtigem Durchstossen der verpressten Standgasdüse
mit masshaltigem Draht ( hatte Referenzdüse) war das Glühen verschwunden.
Interessanterweise war nach öffnen des Systems die Standgasdrehzahl auf einmal wesentlich höher.
Wahrscheinlich hat sich bei Verlegung des Systems die Drehzahl erhöht, und der Vorbesitzer hat
diese dann wieder runtergedreht.
Auch das gelegentliche Rückpatschen in den Vergaser und das abrupte Ausgehen in der
Warmlaufphase (Eintopf) war sofort weg.
Krümmertemp. war mit Glühen so bei 350 - 380 Grad (Edelstahlkrümmer)
Nach Öffnung liegt diese jetzt bei 220 - 260 Grad.
Fazit: Glühen ist nicht normal. Es liegt immer am Vergaser. Es ist nie zu fett, sondern zu mager. Es liegt immer am Idle.
Gruß Jochen