Hallo Ihr fleißigen Transalper,
habe das Wochenende endlich mal das Ventilspiel eingestellt, bei 38.300 ( eig. sollte es bei 36.000 km gemacht werden ) .
Lief alles wie am Schnürchen, nur kann ich echt nicht verstehen wie Ihr das macht ohne folgendes abzubauen :
- Kühler rechts ( weghalten soll man den ja aber .... )
- Kühler links
- Zündeinheit vorderer Zylinder
am hinteren Zylinder geht es ja noch aber vorne musste ich schon mit dem Schlüssel von der linken Seite kommend ansetzen da ich sonst keinen Platz mehr für die Zange auf der Rechten Seite ( Seiten - Wie wenn man drauf sitzt ;) ) hatte.. deshalb die Zündeinheit müsste doch mindestens ab ? Naja, evtl. sind meine Hände auch nur zu groß ;) . Was auch ein wenig schwer zu beurteilen ist ist "leicht saugend" wobei nach der dritten Messrunde habe ich dann eine Vorstellung davon gehabt ..
Ich glaub mit Kühler links dran wäre es eventuell gegangen.. aber da Kühflüssigkeit auch gemacht werden musste hab ich beide Kühler abgenommen und gereinigt, jetzt biege ich noch einige Lamellen wieder gerade. Zündkerzen habe ich auch alle rausgenommen ( bietet sich ja an weil man endlich mal richtig rankommt ) und die Abstände nachgestellt.
Was mich ein wenig erschreckt hat war, dass beim hinteren Zylinder die Einlassventile ca. 0,05mm Spiel hatten, das Auslassventil 0,10mm und beim vorderen Auslass ebenfalls ca. 0,10mm und Einlassventile 0,10mm. Ist das normal dass sich das Spiel so stark reduzieren kann ( 0,05mm ) ?
Insgesamt fand ich es wesentlich leichter als ich es mir vorgestellt hatte deshalb die nächste Frage, Vergasersynchronisation, ist dies wesentlich schwieriger? Die zwei Adapterschrauben die ich brauche, wo bekomme ich die her? Hat jemand dafür eine Teile Nr. von Honda ? Sonst brauche ich ja nur zwei Unterdruck messuhren ( gibts gerade bei Polo für 70€ ) oder ? ( Mal von der Plastikflasche zur Benzinversorgung abgesehen... ). Das einzige was mir dabei gerade Probleme bereitet ist die Benizübergangsversorung... muss da irgendwo Unterdruck entstehen ? Wird ja schwer in einer Plastikflasche oder ? Nur zur Info die Technik Seite dazu habe ich noch nicht gelesen kann also sein dass sich das noch so klärt, falls jemand eine Patentlösung hat die nicht drinsteht freue ich mich natürlich darüber ;) .
Falls jemand ein paar Bilder von schmutzigen Händen sehen möchte :
http://www.sandvfx.com/odig/browsefolder.php?folder=ventilspiel
hat insgesamt mit allem abbauen und viel saubermachen drum herum, wischen, und natürlich überlegen ( erstes Mal ;) ) ca. 11 Stunden gedauert. Wobei jetzt noch Kühler wieder drann müssen und natürlich die Kühlflüssigkeit. Ist das entflüften tatsächlich mit Reinkippen -> Motorlaufen lassen ( ein paar mal Gas geben ) und nachkippen erledigt ? Deckel dabei offen lassen oder zu machen? Naja.. findet sich schon raus.
Viele Grüße und gute Fahrt :)
Reisender
Technik: Kleiner Bericht - Ventilspiel einstellen / Frage Vergasersync.
- Sieht ja aus wie geleckt der Rahmen, der Lufttunnel etc. Hat bei meiner 91er alles schon leicht Patina angesetzt.
Die Adapternippel sind meistens bei den Unterdruckuhren dabei. Am hinteren Zylinder kann man einfach den Anschluss vom Unterdruckschlauch für den Benzinhahn nehmen. Am vorderen Zylinder muss man nur die Kreuzschlitzschraube raus drehen und den Nippel da dran reindrehen (M5 oder 6) und jeweils eine Uhr anschließen, dann kanns losgehen.
Als Benzintank kannst du jeden Behälter nehmen der entweder schon einen entsprechenden Anschlussnippel für den Benzinschlauch hat oder du einen dran gebastelt hast (Loch reinbohren und Schraubnippel von innen mit einer Mutter kontern zb). Unterdruck brauchst du nicht, das braucht nur der Benzinhahn vom original Tank. So macht der Benzinhahn glaube ich nur auf wenn der Motor läuft -> Unterdruck anliegt. - Im Namen meines Rahmens bedanke ich mich ;) aber mal schauen wies in 5 Jahren aussieht ;).
Unterdruck brauchst du nicht, das braucht nur der Benzinhahn vom original Tank. So macht der Benzinhahn glaube ich nur auf wenn der Motor läuft -> Unterdruck anliegt.
ah super, das war auch eine Frage die ich mir gestellt habe, wieso zum Teufel ist der Benzintank einmal mit dem Zylinder und einmal mit dem Vergaser Verteiler Schlauch verbunden.. Unterdruck zum öffnen klärt das ;) . Danke für den Hinweis !
Gut, dann müsste ich das einmal messen und dann zu Polo gehen und wenn der Rest kein größeres Thema ist, werde ich mir die 130 € die die Werkstatt haben möchte wohl sparen ;) . Ich gebe auch ehrlich gesagt, seit dem die in der Reifenwerkstatt - zum Glück stand ich daneben - das Distanzstück links fürs Hinterrad vergessen wollten die Maschine nur ungerne weg... Ich meine ist ja klar, alles schnell schnell und wenn dann mal was kaputt ist, ist ja auch schnurz so nach dem Motto :(. Alles wenig Vertrauenserweckend.
Danke für die schnelle Antwort !
Grüße - Da ich den Tank sowieso abnehme, stelle ich mir ihn auf einen kleinen Tisch und verbinde ihn mit einem langen Schlauch mit dem Vergaser, kurzes saugen am Unterdruckschlauch und dann abknicken und mit Wäscheklammer sichern. Dann Motor starten und in aller Ruhe Synchronisieren.
- HiHo,
eine ventilspielverstellung um 0,05 -0,10 ist durchaus im rahmen, nichts beunruhigendes.
das adapterstück für den zylinder brauch m5.
bei der gelegenheit gibt es gerade bei ebay nen ganz gutes angebot die boehm synchrontester: http://www.ebay.de/itm/BOEHM-Synchrontester-1-0-Rohrfeder-Adapter-M5-2-Uhren-Synchrontester-/150825423613?pt=Motorrad_Kraftradteile&hash=item231de552fd
die dinger sind ganz gut, sollen besser sein als die von louis und kosten normalerweise nen 100er, rausverkauf wegen modellwechsel.
oder du baust dir aus schläuchen nen synchrontester, die sind wahrscheinlich nochmal genauer..sofern ordentlich verbaut und mit öl befüllt...
vergl. http://motorrad.wikia.com/wiki/Synchrontester_Eigenbau_(4_Zylinder) fünr 2 zyl ist es nochmal einiges einfacher,
sebastian99 hat da auch was gebaut... - @Oliver : Perfekt, sollte mir die Bohrerei mit der Plastikflasche lästig werden kaufe ich mir einfach einen Couchtisch ;) guter Tipp.
@Schiefton : Die Ventilspielverstellung war leider eher im Bereich von 0,10 mm beim Einlass ( da Spiel vor Einstellung = 0,05mm ) und 0,10 beim Auslass .. Vielleicht wurde die 16,000km Inspektion "vergessen".. Naja, hoffe meine "zahme" Fahrweise hat das Problem etwas unter den Tisch gekehrt die letzten 4-5000km.. Wobei ich ja auch nicht weiß seit wann die off sind... Danke für den Tipp, die sitzt hier in München die Firma,da werde ich die Tage mal vorbeischauen und 50€ ist ja nen echtes Schnäppchen !Das mit den Schläuchen habe ich gerade bei Sebastian 99 auf der Moppedtagebuch Seite gelesen.. muss ich drüber schlafen.Naja, bei der Bauanleitung die Du noch gepostet hast brauch ich nicht drüber zu schlafen wird gemacht ;) . Vielen Dank !
Was ich mich noch frage ist, wenn wir den Unterdruck den die Vergaser erzeugen messen wollen, wieso schließen wir die Uhren dann am Zylinder an ? Der erzeugt doch durch die Kolbenbewegung seinen ganz eigenen Unterdruck.. Oder ist das noch ein separates Kämmerlein im Zylinder wo nur der Vergaser Unterdruck ankommt ??
Viele Grüße - Die Vergaser erzeugen keinen Unterdruck, die sind dem Unterdruck der Zylinder ausgesetzt der herrscht wenn das Einlassventil auf ist und der Kolben nach unten geht.
Von daher messen wir über die Bohrungen die in den kurz von den Einlass führen ziemlich genau den selben Unterdruck den auch der Vergaser erfährt. Damit das Benzin bei beiden Vergaser gleich stark aus den Benzindüsen gesaugt wird bei gleicher Drosselklappenstellung sollte dieser Unterdruck an allen Einlässen gleich sein wenn der Motor ansaugt. Klar saugen die Zylinder nicht zur gleichen Zeit an aber durch die Drehzahl um 1300rpm und die Trägheit der Messuhr oder des Öls kann man davon ausgehen - der seb ist immer so schnell ;O)
der link ist auch gut dazu, wobei seb ja allet erklärt hat:
http://www.moto-selmer.de/technik.html bei der gelegenheit gibt es gerade bei ebay nen ganz gutes angebot die boehm synchrontester: http://www.ebay.de/itm/BOEHM-Synchrontester-1-0-Rohrfeder-Adapter-M5-2-Uhren-Synchrontester-/150825423613?pt=Motorrad_Kraftradteile&hash=item231de552fd
Das ist wirklich mal ein gutes Angebot. Ich hab´ auch die Boehm-Uhren, allerdings die neuere Bauart; an der älteren Bauart ist aber gar nix schlechtes.
Grüße
Chris- Hi Sebastian,
ok, klar, stand ich wieder auf dem Schlauch.. logisch erzeugen die Vergaser nicht den Unterdruck ( danke für die Auffrischung ;) ) jetzt stellt sich mir nur noch eine Frage, die Zylinder sind ja baugleich, Kolben ebenfalls, ergo selber Unterdruck der erzeugt wird, d.h. was stellen wir genau ein mit der Schraube ? Denn den Zylinder stellen wir damit ja nicht ein. Gut, ich lese mir das noch mal in meinem Schrauber Buch durch, da habe ich noch nicht soviel gelesen im Bereich Vergaser...
Danke für die zahlreichen Antworten, ich werde dann hier reinposten wenn es soweit geklappt hat :)
Viele Grüße ...., d.h. was stellen wir genau ein mit der Schraube ? ....
Die Stellung der Drosselklappen wird damit justiert, das sich diese gleichmäßig parallel öffnen und schließen und den einlaß, bzw auslaß vom gemisch sauber regulieren...- Alles klar ! Vielen Dank für die Antwort :) . Sogar schneller als Sebastian diesmal ;)
Einen schönen Abend noch ! - ich hoffe nur, dass es so richtig ist... wenn nicht, möge mich einer korrigieren ;P
Korrektur: Nicht das Gemisch sondern der Luftdurchsatz im Ansaugrohr der Zylinder wird durch das Verstellen der jeweiligen Drosselklappe erreicht. Letztendlich aber führt das ja zu einem Gemisch... - Ja soweit ich informiert bin stellt man beim Syncronisieren einfach die Drosselklappen so ein, dass die immer gleich viel vom Querschnitt der Ansaugbohrung des Vergasers freigeben und somit die Zylinder immer gleich viel Luft/Benzin Gemisch ziehen können.
Wenns verstellt ist treibt der Zylinder wo mehr kriegt den wo weniger kriegt wohl in gewisser Weise an. - Hallo zusammen,
Eine Frage noch hierzu, weil ich dasselbe (Ventilspiel + Syncen) am Wochenende auch vor habe:
Wie sieht es mit dem Einfluss der Motortemperatur aus ? Das Ventilspiel wird ja am KALTEN Motor gemessen / eingestellt, ändert sich die Vergaser-Sync-Einstellung auch mit der Motortemperatur ? Sollte man diese daher eher bei warmer Maschine syncen oder kann man bei fast kaltem Motor einstellen und das passt dann ?
Ich hatte neulich bei kalter Maschine (frisch angelassen) den Synctester schonmal dran, und bei mir haben beide Zylinder einen Druckunterschied von 120mbar - laut Haynes sind bei der PD06 / 1995 maximal 53mbar zulässig. Also tut syncen hier not.
Während des Testens wurde die Kiste natürlich etwas warm, was aber den Druckunterschied nicht verändert hat.
Daher tendiere ich dazu, das beim Syncen die Motortemperatur egal ist....
Solong,
Gruß Frank - hier steht Motor 10 Minuten warm laufen lassen:
http://www.motorradonline.de/werkstatt-spezial/motorrad-schraubertipps-motorrad-selbst-reparieren/293297?ref_id=278490 - Zuerst Ventilspiel kontrollieren und ggf. einstellen da Veränderungen die Synchronisation ebenfalls verändern.
Als zweites das Lehrlaufgemisch einstellen wobei die Vergaser nicht zu stark erhitzt sein sollten was bei sehr langem Motorlauf im Stand passieren kann.
Es macht auch einen Unterschied welcher Kraftstoff getankt wurde.
E10 führt zu etwas abgemagertem Gemisch.
Als letztes die Drosselklappen der Vergaser synchronisieren.
Auf wirklich dichte Schlauchverbindungen achten und zwischen den Verstellungen immer mal das Gas aufreisen.
Für die Einstellung wird ein sehr langer Schlitzschraubendreher benötigt und eine Taschenlampe zur Anpeilung der Schraube durch das Loch des Ansaugdoms ist hilfreich.
Mit optimaler Synchronisation läuft der Motor vibrationsärmer und der Kraftstoffverbrauch im Teillastbereich ist minimal weil die Drosselverluste minimiert sind.
Das Teillastruckeln wird ebenfalls minimiert.
Ist nach optimaler Synchronisation immer noch etwas davon zu spüren so ist das Lehrlaufgemisch noch etwas zu mager.
Mit guten Einstellungen erreicht man auf Landstraßenfahrten durchweg einen Kraftstoffverbauch unter 4,8L/100km. - So, zum Abschluss noch ein paar Zweifel, Kommentare etc.
Heute habe ich alles wieder zusammengesetzt. Das erste was mich irritierte ist, dass aus den Kühlern nie Luftblasen gestiegen sind, die haben ihre 1,75 ( ca. ) L Kühlflüssigkeit gekriegt aber geblubbert hat es nicht als der Motor an war - war aber auch nicht komplett durchgewärmt, sondern nur 6 Minuten an mit ein paar mal gas geben.
Denke aber es ist ok. Ist der Kühlerdeckel selbstentlüftend oder sollte ich das noch mal checken wenn ich ein paar KM gefahren bin und der Motor "heiß" ist?
Was die Vergaser angeht, standen beide Nadeln zuletzt ziemlich gleich bei -0.28 Bar ( fast -0.3 ) . Allerdings habe ich auch nicht mehr als drei vier mal gas gegeben beim Synchronisieren.
Der Motor war allerdings nicht warm als ich synchronisiert habe und das Leerlaufgemisch habe ich NICHT eingestellt das habe ich übernommen. Gibt es für jeden Zylinder eine Leerlaufgemisch regulier Schraube ? Im Augenblick kenne ich nur eine.
Das Starverhalten hat sich m.E. nach verbessert, früher musste ich Gas geben nun drücke ich kurz auf den Anlasser und sie ist da. Allerdings läuft sie bei 1300 rpm immer noch unrund und macht Anstalten auszugehen hier und da.. Bei 1500 rpm ist sie dann aber schön rund am laufen.
Bin gerade eine kleine Runde gefahren ( 11 Km ). Öltemperatur lag bei 80 Grad als ich zurück war.
Die Temperatur Anzeige hat sich im Laufe der Fahrt einige Male verändert FRAGE ( Wichtig ! ) Wird die Temperaturanzeige über den im rechten Kühler unterhalb des Ventilators verschraubten Thermostaten geregelt ? Da ist ja son Stecker Nupsi mit nem großen Gewinde, der schaltet nur den Ventilator ein und aus oder ?
Mein Eindruck war auch, dass der Motor im oberen Drehzalbereich ( für mich ist das 4.000 - 5.000 RPM) ein "Höheres" ( Schrilleres ) Geräusch macht.. Ansonsten läuft er meines Gefühls nach etwas Vibrationsärmer, vor allem wenn ich aus dem unteren Drehzahlbereich Leistung anfordere ( 3. er Gang bei 2.100 Rpm und ca 40 kmh ) gibt es weniger Geruckel...
Ich hab zwar alles doppelt und dreifach kontrolliert aber irgendwie mach ich mir trotzdem Sorgen.. und um die Ohren geflogen ist mir auch nichts ^^
Beim Vergaser Synchroniseren hat sich die Drehzal des öfteren "drastisch" verändert, was ich dann mit der Leerlaufdrehzahl Schraube wieder kompensiert habe auf in etwa 1400 rpm ..
Naja.. jetzt ist das Thema erstmal gegessen, falls jemandem hier etwas auffällt was grundverkehrt ist, bitte Bescheid sagen, ansonsten "freue" ich mich erstmal 500km und kontrolliere dann alles noch mal ... Nur um sicher zu sein.
Viele Grüße
Reisender - Im rechten Kühler sitzt der Thermoschalter welcher bei ca. 102 Grad C. den Lüfter einschaltet.
Der Temperatursensor für das Anzeigeinstrument sitzt im Thermostatgehäuse wo das heiße Kühlwasser vom Motor her kommend einströmt.
Den Wasserkühler bis Unterkante der Öffnung auffüllen.
Es darf sich keine Luftblase unter der Gummidichtung des montierten Deckels befinden.
Luft im Kühlkreislauf senkt den Druck bei sehr heißem Motor ab und kann u.U. zu Kavitationsschäden an der Wasserpumpe führen.
Den Deckel niemals öffnen wenn der Motor heiß ist.
Das Lehrlaufgemisch wird nur bei Bedarf eingestellt und bleibt ansonsten unberührt.
Jeder der beiden Vergaser besitzt ein eigenes Nadelventil für die Umluftdosierung des Lehrlaufsystems. - Hallo, hab mit der Suche für meine Frage leider nichts passendes gefunden, dieser Thread scheint mir noch am passendsten.
Folgendes, Moped (PD06 BJ96er 40tkm) alles abgebaut, Tank, Seitenteile etc... und dann am vorderen Zylinder die Einlassventilrevisionsdeckel geöffnet.
Problem 1: Die SW8 Schraube auf der Innenseite geht nur schwer raus - es dürfte der "Vorschrauber" schon einmal die Schraube mit Gewalt reingeschraubt haben und das Gewinde ist dabei vermurkst worden. Hat das schon jemand gehabt? Wie sind die Erfolgschancen wenn ich das Gewinde versuche nachzuschneiden?
Problem 2: Auf beiden Zylindern mit FT und RT versucht das Ventilspiel zu messen, aber da ist egal wie oft ich die Kurbel auf FT oder RT drehe bei beiden Zylinder bei allen Ventilen immer null Spiel :-o! Weder ein 0,05er Blatt oder ein 0,10 Blatt geht bei den Einlass- oder Auslassventil rein, die lt. Handbuch 0,15 und 0,20 schon gar nicht. Wie kann ich FT bzw. RT erkennen ohne den Ventildeckel komplett zu demontieren und die Stellung der Nockenwelle anzusehen? Gibt es da noch einen Trick?
Danke für eure Antworten!
LG
N - Guten Morgen Allerseits,
für Problem 2 ist mir, glaube ich, eine Lösung eingefallen. Die Ventile haben Spiel bei der Kompression, Kolben ist am oberen Totpunkt. Alle Ventile sollten komplett zu sein. Dann kommt der Arbeitstakt danach kommt der Kolben wieder hoch um die Abgase rauszubefördern, dabei muss ja das Auslassventil offen sein, kein Spiel haben und oben bei den Kipphebeln muss vorher eine Abwärtsbewegung erfolgen. (Nocken drücken das Auslassventil runter) Werde ich dann gleich ausprobieren....
LG
N
Hi Sebastian,
ok, klar, stand ich wieder auf dem Schlauch.. logisch erzeugen die Vergaser nicht den Unterdruck ( danke für die Auffrischung ;) ) jetzt stellt sich mir nur noch eine Frage, die Zylinder sind ja baugleich, Kolben ebenfalls, ergo selber Unterdruck der erzeugt wird, d.h. was stellen wir genau ein mit der Schraube ? Denn den Zylinder stellen wir damit ja nicht ein. Gut, ich lese mir das noch mal in meinem Schrauber Buch durch, da habe ich noch nicht soviel gelesen im Bereich Vergaser...
Danke für die zahlreichen Antworten, ich werde dann hier reinposten wenn es soweit geklappt hat :)
Eingestellt wird das Verhältnis der Drosselklappenwinkel zueinander. Damit der Unterdruck, der überr den Membranen der Gleichdruckvergaser aufgebaut wird. Dieser wiederum ist dafür zuständig wie weit letztendlich die Vergaserschieber öffnen.
Im Ergebnis sollten, in allen Betriebezuständen die Schieber gleich weit öffnen, damit beide Zylinder mit gleicher Leistng arbeiten und nicht Einer den Anderen mitzieht.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Synchronisation ist aber immer, daß Ventispiel und Vergasergrundeinstellung möglichst optimal sind. Ebenso müssen die Vergaser mechanisch selbstverständlich o.k. sein.
Klaus
Viele Grüße
Hi Sebastian,
ok, klar, stand ich wieder auf dem Schlauch.. logisch erzeugen die Vergaser nicht den Unterdruck ( danke für die Auffrischung ;) ) jetzt stellt sich mir nur noch eine Frage, die Zylinder sind ja baugleich, Kolben ebenfalls, ergo selber Unterdruck der erzeugt wird, d.h. was stellen wir genau ein mit der Schraube ? Denn den Zylinder stellen wir damit ja nicht ein. Gut, ich lese mir das noch mal in meinem Schrauber Buch durch, da habe ich noch nicht soviel gelesen im Bereich Vergaser...
Danke für die zahlreichen Antworten, ich werde dann hier reinposten wenn es soweit geklappt hat :)
Eingestellt wird das Verhältnis der Drosselklappenwinkel zueinander. Damit der Unterdruck, der überr den Membranen der Gleichdruckvergaser aufgebaut wird. Dieser wiederum ist dafür zuständig wie weit letztendlich die Vergaserschieber öffnen.
Im Ergebnis sollten, in allen Betriebezuständen die Schieber gleich weit öffnen, damit beide Zylinder mit gleicher Leistng arbeiten und nicht Einer den Anderen mitzieht.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Synchronisation ist aber immer, daß Ventispiel und Vergasergrundeinstellung möglichst optimal sind. Ebenso müssen die Vergaser mechanisch selbstverständlich o.k. sein.
Klaus
Viele Grüße
bin mir zwar nicht sicher was du mir sagen willst, aber das ich zur zeit auf der leitung stehe kann durchaus sein!
leider habe ich noch immer das problem das ich am vorderen zylinder, egal in welcher stellung von FT kein spiel habe und mir wohl oder übel nix anderes übrigbleiben wird als den ventildeckel abzunehmen um mich an der nockenwelle zu orientieren.....
schönen sonntag noch.
lg
n