Hallo Transalp-Freunde,
ich möchte mir ein Zweit-Motorrad kaufen, eine 650er zwischen 2000 und 2007. Wie muss ich die Kilometerleistung der Maschinen einordnen und bewerten? Hände weg von Angeboten über 40.000 km? Oder anders gefragt, mit welchen Reparaturen/Problemen muss ich rechnen bei Leistungen über 30.000, 40.000, 50.000 km.
Wonach soll ich den Verkäufer fragen? Was ist wichtig?
Mein Hauptmotorrad ist eine Goldwing 1800. Mit der möchte ich aber nicht offroad fahren, mit der Transalp aber schon über Wege und Schotterpisten, durch Marokko und Kirgisistan. Alternativ schaue ich auch nach einer BMW F700 GS, aber die ist auch gleich mehr als doppelt so teuer.
Technik: Kilometerleistung bei gebrauchten Transalps
- Hi!
Denkanstösse:
Ich kaufte meine 600er-PD10 mit etwa 20.000 km. Mittlerweile hat sie etwa 220.000 km drauf und ich hatte noch keine einzige Reparatur. Ersetzt werden regelmäßig nur die üblichen Verschleißteile wie Bremsklötze, Öl- u Luftfilter, Kupplungsseil etc. Aber Reparaturen? Keine einzige.
:) - bei um die 50.000 kann ein Lenkkopflager mal defekt sein, bzw sollte beim Kauf angeschaut werden, ebenso erlahmte Kupplungsfedern. Recht Problemlos die Transalps. Bei der 650er würde ich eine ab 2002 bevorzugen, bei der RD11 fehlt die dämliche Klappe im Tankstutzen, wegen der man nur sehr langsam tanken kann weil die Zapfpistole ständig abstellt.
Darauf achten dass zwei Schlüssel vorhanden sind und beide Schlüssel die Wegfahrsperre korrekt deaktivieren. Sollte mal kein Schlüssel mehr funktionieren, wirds sehr teuer weil die Wegfahrsperre im Steuergerät sitzt, das dann ersetzt werden muss. - Meine 2004er RD11 hat jetzt 110.000km am Sattel.
Reparaturen: Einmal Kupplungszug und einmal Lenkkopflager (alles bei ca. 75.000).
Sonst nur Reifen, Kette, Bremsbeläge, Kerzen, Öl und Ölfilter. Luftfilter ist ein K&N.
LG Andi - Also scheint es wohl ziemlich egal zu sein, ob das Motorrad 20-, 30-, 40- oder 50-tausend drauf hat. Das ist mal wieder typisch Honda :)
Bei der 650er würde ich eine ab 2002 bevorzugen, bei der RD11 fehlt die dämliche Klappe im Tankstutzen, wegen der man nur sehr langsam tanken kann weil die Zapfpistole ständig abstellt.
Michael1972, du meinst wohl eher, dass die Klappe bei der RD10 fehlt, oder habe ich den Satz falsch verstanden?
Ich habe auch ein Angebot über 700er gesehen (RD15), Wie würdet ihr die denn einschätzen in Bezug auf Zuverlässigkeit für entlegene Gebiete im Verhältnis zur 650er? Macht sich das kleinere 19"-Rad negativ bemerkbar? - Tauglichkeit der 700er
Gukst Du hier
http://krad-vagabunden.de/
Gruß
Peter - Meine RD15 ist Bj. 2011, hat jetzt an die 40000 km. Im Prinzip genauso wie alle anderen auch: Kette, Öl, Bremsen, Filter, usw. sonst bis jetzt nix.
Ölverbauch ist Null, was sie von den meisten alten wohl unterscheidet
Die 700er hat ein bisschen mehr Elektronik als die alten (Einspritzung, KAT, ABS), ist mir aber nicht bekannt, dass die besonders anfällig wäre.
Bezüglich Wildnis-tauglichkeit wurden die Krad-Vagabunden bereits erwähnt.
Zum 19'' Rad kann ich nix sagen, weil ich noch nie 21'' gefahren bin
Grüße
Christoph Also scheint es wohl ziemlich egal zu sein, ob das Motorrad 20-, 30-, 40- oder 50-tausend drauf hat. Das ist mal wieder typisch Honda :)
Gilt sicher nicht für jede Honda, aber für die Alp und die AT ganz sicher!
Ich habe auch ein Angebot über 700er gesehen (RD15), Wie würdet ihr die denn einschätzen in Bezug auf Zuverlässigkeit für entlegene Gebiete im Verhältnis zur 650er? Macht sich das kleinere 19"-Rad negativ bemerkbar?
Die Bodenfreiheit ist bei der 700er chopperlike, das 19er Vorderrad auf wirklich schlechten Wegen ein wirklicher Nachteil. In der Zuverlässigkeit dürfte sie (trotz Elektronik - Schnick-schnack) den anderen kaum nachstehen. Ich würde die RD 11 nehmen ;.)Die Bodenfreiheit ist bei der 700er chopperlike, das 19er Vorderrad auf wirklich schlechten Wegen ein wirklicher Nachteil.
Finde diese Aussage stark übertrieben, chopperlike ist das ganz sicher nicht. Jedenfalls kann man damit um die Welt fahren
Michael1972, du meinst wohl eher, dass die Klappe bei der RD10 fehlt, oder habe ich den Satz falsch verstanden?
Ne bei der RD10 ist diese Klappe drin, verengt den Tankstutzen und soll verhindern dass man keinen Dieselschnorchel reinstecken kann, ist aber echter Murks. Bei der RD11 habense das Geraffel weggelassen und der Tankstutzen ist barrierefrei.
RD13/15 ist übrigends ein feines Mopped. Motor macht viel mehr Spass zum fahren, zieht zwar nicht wesentlich besser ausser obenraus geht ein wenig mehr, aber das Ansprechverhalten ist aggressiver, es vermittelt einem das Gefühl dass mehr geht. Federbein ist allerdings stark überdämpft, ohne Zuladung fährt sich das wie Eselkarre mit BlattfedernKniewinkel ist etwas spitzer als bei den Vorgängern, also etwas unkomfortabler, kann man aber alles ändern, kostet aber was.
Die Bodenfreiheit ist bei der 700er chopperlike, das 19er Vorderrad auf wirklich schlechten Wegen ein wirklicher Nachteil.
Finde diese Aussage stark übertrieben, chopperlike ist das ganz sicher nicht. Jedenfalls kann man damit um die Welt fahren
Sehe ich auch so... ich fahr ne Chopper, die iss deutlich tiefer
Aber eines stimmt: Die Bodenfreiheit im Laufe der Jahre ( Jahrzehnte ) wurde immer geringer, leider.
Was das 19" Vorderrad minimal an Nachteil im Gelände ist, bietet sie im Straßenbetrieb mehr!!
Nämlich Handlichkeit in den Kurven.
Aber der Unterschied ist nicht wirklich groß... und wenn man sich dran gewöhnt hat geht alles Beide... egal wie.- Hatte auch eine RD10 mit der Klappe bei Tanköffnung. Mich hat das nicht gestört, die längere Verweildauer an der Tankstelle ist im Minutenbereich. Etwas Übung und es klappt problemlos. Daher wäre diese Eingenheit bei einer RD10 für mich sicherlich kein Kaufhindernis.
- ... was man so hört sind die Alps problemlos. Mein Nachbar, Yamaha-Händler, hat eine verwahrloste Transe (PD06 umgebaut) im Hof, stehen für Langstreckenrennen.
Funktioniert einfach, wenn sie gebraucht wird, sagt er.
Bei meiner war schon eine CDI defekt und bei ~50tkm das Ritzel des Tachowellenantriebes. Sonst tut sie das, für was ich sie hab.
Würde sie wieder nehmen. Die Bodenfreiheit ist bei der 700er chopperlike, das 19er Vorderrad auf wirklich schlechten Wegen ein wirklicher Nachteil.
Finde diese Aussage stark übertrieben, chopperlike ist das ganz sicher nicht. Jedenfalls kann man damit um die Welt fahren
Übertrieben schon, aber bestimmt nicht stark. Die Bodenfreiheit ist eher mit einer normalen Straßenmaschine zu vergleichen.
Damit kann man natürlich auch um die Welt fahren, solange die Wege nicht allzu sehr Richtung Cross-Strecke gehen.
Meine 2008er RD13 hat jetzt gut 55.000km drauf. Außer einem defekten Lenkkopflager und dem bekanntermaßen schlechten Federbein war nichts besonderes. Der Ölverbrauch ist seit Neukauf konstant bei etwa 0,0 l/1000km
Tom- Bodenfreiheit 700er sind 178mm
Bodenfreiheit 600er sind 195mm
Bodenfreiheit Yamaha XV950 Chopper 130mm
Bodenfreiheit CB600F Hornet 140mm
möge sich jeder seine Meinung bilden, meine ist Bodenfreiheit wie ne Choppe ist übertrieben sowas zu sagen. - Geht alles wenn man will...:
http://1.bp.blogspot.com/-tBwMXtm9WFw/T5BKQ5Vi7xI/AAAAAAAACKk/5vWofVU_ndk/s1600/Sjaak-02.jpg - Ist ne coole Reise mit der R1 um die Welt, ich hab mal ein Video gesehen.
Ist ne coole Reise mit der R1 um die Welt, ich hab mal ein Video gesehen.
Voll OT , sorry, aber muß ich posten, nämlich gerade gesucht :
160000 und 250000km auf ner CBR und R1:
http://www.sjaaklucassen.nl/en/category/presentations-presentaties/polar-ice-ride-presentation/
unter Abenteuer und Präsentationen gibt es mehr- Bodenfreiheit im Gelände? Seit der Beckham mit einer Triumph Bonneville quer durch den Amazonas zu den Yanomami gebrettert ist, ist eh schon alles wurscht.
- Naja, das war aber auch eine Straße ... wenngleich auch wegen des Lehms und der falschen Reifen beschissen zu fahren.
Aber Bodenfreiheit war auf DER Straße kein Thema. - lol