Nachdem ich "früher" meine Kette mit allem gerade Verfügbaren geschmiert habe. Möchte ich als
Hallo aus Krummesse!
Wiederaufsteiger bei meiner "neuen" RD10 es richtig machen. Also Blick ins Werkstattbuchhttps://sites.google.com/site/transalpluebeck/wartung und was sehe ich da:
kein Kettenspray!
Das finde ich doch merkwürdig ...und was bedeutet "Zahnradöl" ist damit Getriebeöl gemeint??
Was verwendet / empfehlt ihr bei 90% Straßentouren?
Bisher nehme ich diese teuere weisse Zeug aus der Sprayflasche. Zufällig habe ich für die Fahrräder auch das Silikonspray von Feinkost Albrecht in der Garrage - und sehe ebenso eine Empfehlung für Mopeds.
Also? Weiter teures Zeug drauf oder was anderes oder doch dies Lösung für Faule (S-Oiler)?
Bin gespannt was Ihr nehmt!
Technik: Kettenpflege
- Da ich eher praktisch veranlagt bin, wird meine Kette mit Kettenreiniger (ab und an) und Tuch abgewiehnert. Ein Tag später erfolgt die Kettenspray Befeuerung.
- Hallo
Nachdem mir das Geschmiere mit der Kettenpampe auf den S... ging bin ich letztes Jahr umgestigen auf Getriebeöl.Meine alte Kette mit klemmenden Gliedern wurde durch das Ölen wieder schön Leichtgängig.Meine neue Kette von diesem Jahr bleibt schön sauber und die Ölspritzer lassen sich mit einem Lappen super wegwischen.Zur Haltbarkeit der Kette kann ich leider noch nichts sagen,wird sich aber noch rausstellen.Naja,jeder wird wohl sein eigenes an Erfahrung gebrachtes verwenden.Kettenöler sollen ja ganz gut sein und erhöhen die Haltbarkeit der Kette.Erfahrungen hierzu werden bestimmt noch kommen!!!LG.Ralle - Hallo,
also ich benutze auf empfehlung eines Bekannten,der bei einem Wasserunternehmen arbeitet, ein Kettenspray das auf den Ketten die im Talsperrenbetrieb im wasser laufen und bin sehr zufrieden damit. Es wird bei Regenfahrten nicht abgewaschen und ich muss nur noch 2-3 mal pro Jahr ( 10000 Jahresleistung)die Kette behandeln. Bei meiner Varadero hat die Kette 37000 KM gehalten.
LG
Stefan - Meine Empfehlung ist Getriebeöl GL4 wie von den Kettenherstellern und Honda empfohlen.
Es ist extrem druckstabil,korrosionshemmend und kriecht bis zu den Kontaktflächen der Dichtungsringe wo es auch dringend gebraucht wird und auf diese Art die Lebensdauer des Kettensatzes entscheidend erhöht.
Der Ölfilm verhindert das sich schleifender mineralischer Staub auf der Kette festsetzen kann.
Bei genügend Ölzufuhr reinigt sich die Kette selbstständig.
GL4 enthält 10% und GL5 20% EP-Additive für minimalsten Verschleiß wobei GL5 deutlich teurer ist.
Nachteile der Ölschmierung sind mehr oder weniger große Verschmutzung des Motorrades durch Ölspritzer sowie die Tatsache das sich das Öl bei strömendem Regen relativ schnell von der Kette abwäscht.
Kettenfett,ganz egal welcher Sorte,verwandelt sich relativ schnell in Schleifpaste und da die Außenseite der Laschen normalerweise vergessen werden schützt es die Dichtungsringe der Kette auch nicht immer vor vorzeitigem Abrieb.
Außerdem schadet das Lösungsmittel den Dichtungsringen und lässt sie altern.
Damit die Kette und das Antriebsritzel nicht vorzeitig verschlissen ist muss die Schleifpaste regelmäßig mit Schwerbenzin wie Terpentin oder Petroleum abgepinselt werden was die anscheinend einfache Handhabung wieder aufhebt.
Vorteilhaft bei der Fettschmierung ist die geringere Spritzerei und die größere Beständigkeit bei Regenfahrten.
Mit einem *gut funktionierenden* Kettenöler beschränkt sich die Wartung auf das Reinigen der Hinterradfelge,des Kettenschutzes und der Rückseite der linken Kennzeichenseite sowie das auffüllen des Öltanks alle paar tausend Kilometer.
Da selbst primitive Kettenöler wegen ihrer Vorteile recht teuer sind kann man über einen Eigenbau zumindest nachdenken.
Er kostet wesendlich weniger und ist bei entsprechender Auslegung zuverlässiger und langlebiger.
Er kommt ohne die völlig überteuerten Spezialölmischungen aus welche es nur gibt damit die Kunden kein preiswertes Getriebeöl einsetzen können.
Bauanleitungen von ganz simplen und effizienten Eigenbauölern bis hin zu automatisierten Teilen mit Steuerelektronik gibt es genug.
Es geht aber auch ganz einfach mit Pinsel oder Ölkänchen ganz ohne irgendwelche Anbauten.
Auf dem Mittelständer einmal die Kette durch den Putzlappen durchziehen und danach mit dem Ölpinsel einstreichen geht schnell,kostet fast nichts und ist ohne Regenfahrten alle 500km-1000km ausreichend. - Ich hab einen Kettenöler von McCoi dran, und kann diesen sehr empfehlen.
Die Orginalkette hat jetzt 24.000 km drauf, bisher ist kaum Verschleiß vorhanden.
Die ersten 10.000 km wurde die Kette mit Kettenspray geschmiert.
Hallo,
also ich benutze auf empfehlung eines Bekannten,der bei einem Wasserunternehmen arbeitet, ein Kettenspray das auf den Ketten die im Talsperrenbetrieb im wasser laufen und bin sehr zufrieden damit. Es wird bei Regenfahrten nicht abgewaschen und ich muss nur noch 2-3 mal pro Jahr ( 10000 Jahresleistung)die Kette behandeln. Bei meiner Varadero hat die Kette 37000 KM gehalten.
LG
Stefan
Ja und wie heisst denn nun das Wunderzeugs?
Grüssle
Ja und wie heisst denn nun das Wunderzeugs?
Grüssle
Das interessiert mich auch- ...vielleicht mal bei den Schluchseewerken in Häusern :D nachfragen?
http://www.schluchseewerk.de/de/standorte/schluchseegruppe/kraftwerk-haeusern.html - Moin,
Ketzter Modus an/ Sagt mal wer pflegt seine Kette gar nicht? Und wie lange hält sie dann??? Ich überlege ob ich nicht lieber in der Zeit in der der Rest der Welt die Kette pflegt fahren oder arbeiten soll. Ich bekomme langsam den Eindruck als würde es billiger sein die Kette nach 10Mm zu tauschen als die Pflegemittel, die Reinigungsmittel, die Zeit und ... zu opfern / Ketzter Modus aus
Ich meine im Gedächnis zu haben das Carlos seine Ketten nicht schmiert, kann mich aber leider nicht mehr an die Lebensdauer erinnern.
Für artgerechte Haltung
Ingo - garnicht schmieren oder nach einer Regenfahrt nicht sofort zu schmieren, tötet die Kette innerhalb kurzer Zeit, die ist dann sehr schnell ungleichmässig gelängt, hat das einmal angefangen musste ständig die Kette nachspannen bis der Spannweg am Ende ist.
Also ich sprüh nur ein, aber sauber mach ich die Kette nie, Lebenserwartung der Ketten kann ich nicht sagen da ich pro Mopped bisher nur einmal Kettenwechsel gemacht hab und bevor die wieder am Ende war, kauf ich mir als nen anderes Mopped, so alle 2 Jahre ca. Deswegen ist mir das auch juck
Moin,
Ketzter Modus an/ Sagt mal wer pflegt seine Kette gar nicht? Und wie lange hält sie dann??? Ich überlege ob ich nicht lieber in der Zeit in der der Rest der Welt die Kette pflegt fahren oder arbeiten soll. Ich bekomme langsam den Eindruck als würde es billiger sein die Kette nach 10Mm zu tauschen als die Pflegemittel, die Reinigungsmittel, die Zeit und ... zu opfern / Ketzter Modus aus
Ich meine im Gedächnis zu haben das Carlos seine Ketten nicht schmiert, kann mich aber leider nicht mehr an die Lebensdauer erinnern.
Für artgerechte Haltung
Ingo
Man kann aus der Kettenpflege eine Wissenschaft für sich, oder ein mind. halbstündiges Ritual machen.
Man kann aber auch einfach alle paarhundert km mal kurz schmieren. Das dauert keine Minute, und eine Dose "normales" Kettenspray für 5-10 Euro reicht für viele Tausend km......- Hallo zusammen,
lese hier schon einiger Zeit mit, habe im alten Forum vor langer Zeit auch schon einige Kommentare abgegeben. Fahre seit 1991 Transalp zuerst PD6, seit 2003 RD10. Habe meine Ketten unterschiedlichst behandelt, hier meine Lebensdauer:
PD6, Originalkette RK endlos, geschmiert mit Getriebeöl (Reste vom Kardanantrieb meiner CX500): getauscht nach 28000km
PD6, Originalkette, RK endlos, vom Zubehörhandel, geschmiert mit Getriebeöl, getauscht nach 22000km
RD10, Originalkette DID endlos, geschmiert mit Dry Lube ( da der Vorbesitzer damit begonnen hat), getauscht bei 33600km.
RD10, Honda Originalersatzteil, DID mit Nietschloß, geschmiert mit Dry Lube, getauscht nach 28000km.
Jetzt habe ich einen Scott-Oiler, aber erst seit ca. 2000km, mal sehen was der bewirkt.
Mit der PD6 bin ich zeitweise Off Road gefahren, mit der RD10 praktisch nie. Gereinigt habe ich meine Ketten nie. Fahre aber auch häufig im Regen, nicht jedoch im Winter.
Bei meiner zweiten RD10, die ich mit 43000km gekauft habe haben die Antriebssätze 18000km, 15000km und 10000km gehalten. Ich weis jedoch nicht, wie der Vorbesitzer die Ketten gepflegt und geschmiert hat und welche Antriebssätze er verbaut hatte, er hat jedoch alle Wartungen beim Freundlichen gemacht und ich vermute, der hat wohl eher zu früh als zu spät gewechselt.
Hoffe, dass ich mit meinen Ausführungen helfen konnte.
Viele Grüße aus Wien.
PeterRD10 - O-Ring und X-Ringketten reinige ich gerne mit WD 40! Das geht super und ist außerdem ein Öl, d.h. die Gummiringe werden nicht davon angegriffen. Danach mit altem Frotteehandtuch richtig trockenrubbeln (sonst haftet das neu angebrachte Kettenfett nicht mehr). Kettenschmiere kann ich den Testsieger empfehlen, der seit Jahren seinen Dienst perfekt tut: Sonax S 100...hat die besten Korrosionsschutzeigenschaften...Erfahrungen mit DRY LUBE habe ich auch: Fazit: Für Rennstrecke, etc. von mir aus. Für alltägliche Nutzung völlig ungeeignet....
- Tip: Auch von Kettenschlunz verschmierte Felgen lassen sich sehr gut mit WD 40 reinigen. Beim Abwischen damit entsteht zudem ein Schutzfilm, dann geht der neue Schlunz danach leichter wieder ab!
- Ganz herzlichen Dank für die vielen hilfreichen Erfahrungen und Tipps!
Ich werde diese Frage hiermit schliessen!
Da wir viele Leser und unter Technik noch keine Rubrik zur Kette haben will ich das ganze jetzt mal auf eine breitere Basis stellen. Nicht jeder mag schreiben und daher habe ich einen Fragebogen erstellt um ein paar Basics zusammenzutragen. Es wäre toll wenn von den 900 Lesern viele Antworten!! Die Ergebnisse mach ich stelle ich dann auch wieder ein!
Herzliche Grüße
Andreas
(RZ-Y..) - Genauso wichtig, wenn nicht noch viel wichtiger, ist die richtige Kettenspannung.
Viele haben die Ketten zu stark gespannt, worunter Kette und Räder uU auch Getriebewellen leiden können.
Nach einem Reifenwechsel hatte die Reifenfirma die Kette auf dem Hauptständer voll gepannt. Wenn ich damit gefahren wäre hätte es sicher Probleme gegeben.
Ich hab vor den Kettensatz getauscht und bei entlastetem Hinterrad gute 3 cm Spiel unten gahabt - erste kurze Probefahrt und lautes Geräusch von der Kette gehört - zurück und weniger gespannt ( 4 - 5 cm) und eräusch war weg! Schnurrt jetzt wie ein Kätzchen - das war nicht mal eine ganze Umdrehung an den Spannern die den Unterschied gemacht haben. O-Ring und X-Ringketten reinige ich gerne mit WD 40! Das geht super und ist außerdem ein Öl, d.h. die Gummiringe werden nicht davon angegriffen.
Ja da wird wieder Geld aus dem Fenster geworfen. WD40 ist nix anderes als zu 80% Petroleum!!!
Hier geht´s zum Link!!!
Lest euch im Link einfach mal dazu die Antwort von Frank durch.
Gruß T.J.O-Ring und X-Ringketten reinige ich gerne mit WD 40! Das geht super und ist außerdem ein Öl, d.h. die Gummiringe werden nicht davon angegriffen.
Ja da wird wieder Geld aus dem Fenster geworfen. WD40 ist nix anderes als zu 80% Petroleum!!!
Hier geht´s zum Link!!!
Lest euch im Link einfach mal dazu die Antwort von Frank durch.
Gruß T.J.
hallo erstmal,
hab mich nach langem hinundher dazu entschlossen einen eigenen kettöler zu "bauen"
5 teile ganz einfach
1. modellbautank ca. 5euro
2. festo regeöventil (z.b. beim der-schweighofer modellbau) ca. 15euro
3. festo schläuche dazu (ca. 3euro)
4. magnetventil (ca. 10euro)
(e bay suche z.b.magnetventil 12V Kettenöler 5mm 2/2)
5. endstück aus z.b. aus kupfer fürs kettenrad (einfach ein kleines röhrchen - zu not ein kunstofstiel von einem lutscher)
also einen oiler um ca 30euro
magnetventil aufs rücklicht hängen - tropft nur wenn der motor läuft (wie z.b. beim scotti mit unterdruck - wer gerne mehr bastelt kann das magnetventil ja mit dem leerlauf kombinieren -> nur offen wenn ein gang eingelegt ist)
meiner meinung nach funkt der scotti echt spitze und dieses ganze elektronische steuerungszeug ist übertrieben..... (bitte keine bösen komentare - ist meine meinung)
aber der scotti ist echt überteuert
bei mir läuft das seit ca. 5000km problemlos und bin voll zufrieden damit
hoffe ich konnte dem einen oder anderen helfen damit
have fun
euer maxxx- Ich wollte endlich der ganzen Ölgeschmiere entgehen und fahre seit 2 Jahren PDL Spray (Profi-Drylube). Das hätte ich nach den bisherigen Erfahrungen schoon die letzten 30 Jahre machen sollen. Kette hält besser als jede zuvor mit Kettenspray geschmierte, nie eine Kettkruste auf dem Motorrad und der Felge und das Schmieren geht so viel einfacher, da man es jederzeit machen kann ohne Ablüftzeiten einzuhalten. Klasse, nie wieder Fett/Öle.
Grüße,
Don - Hallo zusammen,
hab ewig nix mehr geschrieben hier weil meine Transe an einem Linksabbieger gestorben ist... lese aber gelegentlich mal mit. Schon allein wegen der Öl Diskussionen...
Dieser Fred reizt mich nun aber doch sehr weil ich hab da was zu erzählen.
Mein "neues" Mopped ist ne 750er Tenere ebenso haltbar wie meine geliebte Transe. ATs waren einfach zu teuer... Fahre die ST nun seit mehr als 65.000 Km & hab grad aktuell erstmals das Ritzel gewechselt (OK, es hatte arg Karies & einen Zahnausfall). Kette & Kettenrad sind noch gut.
Die Transe hatte nen Scottie, & als sie verstarb hatte ich noch Scottoil übrig. Der Scottie war mir zu schnell kaputt, deshalb hab ich keinen neuen angeschafft. Sparsam wie ich bin wollte ich das Öl aber nicht verwerfen.
Hab dann angefangen die Kette regelmässig mit einer Spritze & einer Knopfkanüle zu ölen. Kette is ne DID 520 VM. Das funzt nun seit Anfang an sehr gut. Nach ner längeren Tour, oder so alle 500 Km setz ich mich auf ne Bierkiste & jeder O-Ring bekommt ein kleines Tröpchen zugeteilt. Das dauert auch nur 5 Min. & macht keine Sauerei. Die Kette wird vorher mit WD40, oder besser mit Caramba abgewischt, nicht gesprüht. Hinterher mit nem Lappen das überschüssige Öl abgenommen.
Das ganze hält, bis aufs Ritzel, immernoch bestens.
Auf Reisen hab ich kleine S100 Dosen mit & ärgere mich danach lange weil das Fett überall ist, aber nicht da wo es hin soll.
Wer also mehr als 65mM mit seinem Kettenkit schafft machts besser.
Grüsse Bubbler