Alles was per Post bestellt wurde, ist heute dem DHL übergeben worden :)
die Betroffenen Personen wurden Kontaktiert.
Sollte irgendwo was nicht Stimmen oder die Lieferung nicht ankommen, meldet euch :)
LG Lorenz
Technik: Kaputnik's schwarze Transe
- Update: Luftfilter auch vergeben
- Kam heute per Post, wird demnächst verbaut:
Rote Stahlflex von Melvin :) - Frisch am Bike:
Rote Melvin Stahlflex :D
- Bestellte Teile für kommenden Vor-Weinachts-Winterumbau:
Progressive Gabelfedern von Wilbers
Federbein Wilbers 640 in Rot für hinten
Roter Stahlflexschlauch von Melvin für hinten
Was auch dazukommen wird beim Nach-Weinachts-Umbau:
Oxford Heizgriffe
G+G Alukoffer (ja gut kein "umbau" sondern eher ein "zukauf", die kofferträger sind ja schon längst dran)
Bilder wirds wider geben sobald das Zeug dran ist :)
Da das mein erster Feder/Fahrwerksumbau wird, hat jemand irgendwelche warnhinweise/tipps/tricks bezüglich Gabelfedern austauschen die mir helfen könnten? Selbiges fürs Federbein? Gibts bereits irgendwo einen Fred der diese Thematik gut erklärt b.z.w. mit Bildern begleitet?
Danke schonmal und LG
Da das mein erster Feder/Fahrwerksumbau wird, hat jemand irgendwelche warnhinweise/tipps/tricks bezüglich Gabelfedern austauschen die mir helfen könnten? Selbiges fürs Federbein? Gibts bereits irgendwo einen Fred der diese Thematik gut erklärt b.z.w. mit Bildern begleitet?
Danke schonmal und LG
Winterservice
Ist zwar eine AT-Gabel, aber bis auf die kurze obere Feder und den um 2 mm größeren Holmdurchmesser ist alles gleich.- und im Forum:
http://www.transalp.de/technik/wartung/gabeloelwechsel/
Wichtig, wenn Du die Gabelstopfen aufrehst vorher die Klemmbacken Schrauben lockern sonst ist nachher das Gewinde beleidigt. - OK nun sind zum Unbau in Summe angekommen:
Wilbers Federbein hinten (Rot)
Wilbers Progressivfedern vorn
Melvin Stahlflex hinten (Rot)
Oxford Heizgriffe
Acerbis Neopren Federstulpen
G+G Premium Koffer
Hab auch bisserl hin und her überlegt wegen Acerbis Handprotektoren, sind aber fürs erste aufgeschoben, ich komm für mich ned auf an grünen zweig, irgendwann muss ich mal die Fliegenklatschen austauschen gegen welche mit Hebelschutz, werden auch vielleicht gleich Barkbusters oder vielleicht modifizier ich einfach die vorhandenen, ich weis es noch ned. Wind und Witterungsschutz ist mir genauso wichtig wie Hebelschutz (und auch fingerschutz). - Winterumbau 2015 ist fertig und die TA wider in Wien und in Betrieb.
Tag 1 (Freitag):
Zu erst hab ich mit meinem Vater zusammen die Koffer von G+G reisetauglich gemacht. Das war nicht sonderbar aufregend. Löcher bohren, halterungen anschrauben.
Allerdings sollte man bei jedem bohren zweimal nachdenken damit man nicht ein Loch zu viel bohrt... Das muss man nämlich nachher dann wider dicht kriegen...grml...
Links 41 Liter
Rechts 36 Liter
Tag 2 (Samstag):
Dann ging es mit den Federn und der Stahlflex nach Salzburg zum Varakurt.
Kurt, danke dir nochmal für deine hilfe!
Nicht nur hat er mir geholfen das Federbein und die Gabelfedern und die hintere Bremsleitung auszutauschen, er hat mir dabei auch noch die scheu genommen mal etwas fester anzupacken, mir gezeigt dass ein Radausbau keine raketenwissenschaft ist und dass ich mir nicht immer alles so kompliziert machen/ausmalen soll.
Es war ein wirklich hilf- und lehrreicher besuch bei dir! Werde mich am IZI Meeting gebührend erkenntlich zeigen!
Von dem Aufenthalt beim Kurt hab ich keine Fotos gemacht.
Erst ging die hintere Verkleidung ab, dann haben wir das Hinterrad rausgenommen damit das Arbeiten bequemer ist, dann das alte Federbein ausgebaut, das neue rein, Rad wider dran und Kette neu gespannt.
Dann haben wir das vordere Rad ausgebaut, den Kotflügel abgenommen, die Gabelbeine ausgebaut und ab damit in die Werkstatt für das Zerlegen.
Das Zerlegen verlief ziemlich exakt so wie in Kurts Beitrag, wesswegen ich an dieser Stelle einfach auf seinen Beitrag verlinke:
http://www.transalp.de/forum/beitraege/technik/winterservice/?no_cache=1&tx_mmforum_pi1[pid]=seite&tx_mmforum_pi1[sword]=Gabelservice#pid28827
Der Zusammenbau in umgekehrter reihenfolge, mit dem Unterschied dass neue Federn, neue Simmeringe und die neuen Gabelstulpen von Acerbis angesetzt wurden.
Nachdem die vorderen Gabeln mitsamt Rad wider angebracht waren, ging es an den hinteren Bremsschlauch.
Flüssigkeit raus, Schlauch ab, neuer Schlauch dran, neue Flüssigkeit rein und durchpumpen. Gut dass wir das gemacht haben, die alte "Pampe" da drinnen war eigendlich schon gefährlich.
Nachdem ich zu viel Bremsflüssigkeit gekauft habe, haben wir vorn auch noch die Flüssigkeit getauscht, das wurde allerdings interessant, denn es kam anders als erwartet.
Zu erst haben wir bemerkt dass meine "alte" flüssigkeit alles andere nur keine Bremsflüssigkeit war die man mir in der Werkstatt letztes Jahr verabreicht hat (womit ich eine weitere Werkstatt weniger in Wien kenne ;P ), was auch den misstrauischen ÖAMTC Pickerlprüfer den ich eine Woche nach besagter Werkstatt hatte erklärt.
Dann, beim durchpumpen der frischen Flüssigkeit, hat meine Bremse ständig von irgendwo Luft in das System gekriegt. Es war aber alles dicht! Ich hab oben druck aufgebaut, Kurt hat unten nur kurz aufgemacht um die Flüssigkeit auszulassen und wir hatten plötzlich Luft, die erstmal wider "rausgepumpt" werden musste. Sobald ich wider gegendruck hatte (und die Luft draussen war), war alles wider wie es sollte, naja bis wir mit der gewohnten prozedur weitermachen wollten. Dann kam wider Luft rein. Verhext...
Nach ewigen herumprobieren und nachdenken kamen wir zu folgendem Schluss: Irgendwas mit dem Pumpmechanismus bei dem Handhebel dürfte nicht mehr so ganz mitspielen. Wenn ich nach dem Öffnen unten zum entlassen der Flüssigkeit den Hebel öffne und ein paar sekunden warte damit wider Bremsflüssigkeit ins System fließen kann, ging alles wie gewohnt. Wartete ich jedoch nicht sondern schloss den Bremshebel direkt nach dem Öffnen von ebenjenem, ging der nächste Hebelzug ins Leere und es war wider Luft drinnen.
Fazit: Nächster sehr baldiger austausch wird die Bremshebelei vorne sein. Ich werde (auch auf nachvollziehbarer logischer empfehlung von Kurt) auf einen PD10 handhebel wechseln. Grund: der PD10 hat anderes Hebelverhältnis, da er 2 Scheiben bedienen muss, dadurch sollte das Bremsen auch mit der einen PD06 Scheibe Knackiger werden.
Das war also der Samstag bei Kurt. Ein Paar Fotos vom Fertigen aufbau hab ich dann wider zu Hause gemacht:
Bremsleitung Hinten und das neue Wilbers Haxerl:
Acerbis Sockerl vorn:
Tag 3 (Sonntag):
Dann ging es an die Griffheizung.
Erst mal die Transe strippen. Verkleidung hinten ab, dann Sturzbügel lockern, verkleidung vorn ab, Sattel ab, Tank ab. Tank hab ich der einfahheit halber einfach auf einen Biertisch daneben gehoben, dadurch konnte ich die Benzinleitung und den Unterdruckschlauch lassen wie sie sind. Den Unterdruckschlauch der Benzinpumpe muss ich bald mal Tauschen, er sieht spröde und an manchen stellen etwas rissig aus, eigendlich wollte ich das am Montag machen, ehrlich gesagt hab ich darauf vergessen... Is aber auch keine große sache, der austausch und so ein schlaucherl kann ned die welt kosten.
Danach schön die Kabel von der Griffheizung an der Batterie angeschlossen
Und die Kabel unterm Tank verlegt
Die aktuelle Oxford Griffheizung hat eine sehr intelligente Steuereinheit. Diese misst die Batteriespannung, fällt die Batterie unter einen gewissen Wert (13Volt) dann zieht die Oxford keinen Strom für die Heizung. Im Standby zieht die Einheit grad mal ein paar mikroampere, zu wenig um die Batterie innerhalb der Saison zu entleeren. Fürs lange stehen lassen, der Stecker für die Stromzufur zur Griffheizung ist ohne abschrauben der verkleidung vorne erreichbar und schnell gezogen. Dann zieht sie gar keinen Strom. Startet das Mopped, geht die Lichtmaschine an, die gemessene Spannung an der Batterie steigt über die 13Volt und die Griffe heizen. Idiotensicher wenn man mich fragt.
Die alten Griffe waren extrem schnell abmontiert, primär weil der Vorbesitzer sie nicht angeklebt hat sondern einfach nur aufgeschoben... Naja hat bisher gehalten. Sekundär weil Messer! Die Neuen Oxfords mussten etwas gekürzt werden, dafür gibt es auf den Griffen zwei Markierungen bis zu denen man maximal kürzen darf ohne dabei die Heizelementen zu beleidigen. Die Griffe habe ich dann gleich mal probeweise zum Positionieren aufgeschoben.
Gashand locker, da ist dem Hebel selbst bei Durchschlag nix im Weg
Gashand vollgas, das geht leicht bis zum maximalen Bremsdruck, bei Durchschlag der Bremse würd es knapp aufliegen. Weiter abseits konnt ich es aber ned positionieren denn dann wäre das Kabel dem Starterknopf im Weg
Grußhand, selbst bei durchzug der Kupplung bis Anschlag kein blockieren und noch reserven
Anschließend habe ich den beigelegten Superkleber großzügig aufgetragen, die Griffe angeschoben, die (hässlichen) lenkerenden wider angemacht (werden auch mal getauscht gegen schwarze oder frisch-rote), griffe und steuereinheit verkabelt und dann wollte ich die Steuereinheit anmachen
Wollte? Wollte! Denn zum Anmachen war ein Blech dabei falls ich es an dem Bremshebel dazuschrauben will, ein doppelseitiges Klebeband wenn ich das ding wo ankleben will aber nix um es an der Lenkstange zu befestigen. Gut dann hald Montags noch fix zum Bauhaus für Metallschellen und ein paar Schrauben.
Vor dem Schlafengehen hab ich die TA wider Angezogen, den Motor angeworfen und die Griffe mal Warm werden lassen (um zu prüfen ob ich eh nix kaputt gemacht hab). Wurden warm und ich war glücklich.
Als negativ test habe ich dann die Griffheizung auf höchste Stufe gestellt und es übernacht stehen lassen um zu prüfen ob die auch wirklich keinen strom zieht.
Tag 4 (Montag):
Am nächsten Morgen waren die Griffe kalt und die Batterie hatte nach wie vor Strom. Motor an und die Griffe wurden wider Warm. Perfekt.
Der Beigelegte Superkleber hält bisher übrigens sehr gut. Mal sehn wie das auf Langzeit wird.
Fix zum Baumarkt, schellen und Schrauben, zurück zur Garage und das Projekt abschließen!
Winterumbau 2015 Fertig!
Folgende umbauten stehen sehr bald an:
Neuer Handbremshebel
Andere Lenkerenden
Nächsten Winter wird kommen:
Größere Bremsscheibe vorn
Andere Handprotektoren (oder die bestehenden Verstärken)
Eventuell anderer Lenker
Eventuell den Koso Tacho gscheit verkabeln (momentan tut der nur geschwindigkeit und kilometer anzeigen)
Zukünftig geplant:
Zusatz Leuchten. Vermutlich LED aber woher oder wohin (bzw woran) weis ich noch ned
LG Lorenz Winterservice
Kleiner Tipp: vor dem Ausbau der Holme erst bei der oberen Gabelbrücke die Klemmschrauben lösen und den Gabelverschlussstopfen lösen. Danach erst die untere Klemmung lösen und die Holme ausbauen, danach kann man die Stopfen von Hand rausschrauben. Beim Einbau einfach umgekehrt :)
Gabelholm im Schraubstock kommt nicht immer so gut:
- Hamma beim Lorenz seine Gabelholme auch so gemacht, weil wir ja nicht gewusst haben wie fest sie angeknallt sind. War aber im Gegensatz zu anderen Schrauben (z.B. jenen der Gabelklemmung) nicht übermäßig stark angezogen.
Bei meinen weiß ich, dass eine sanfte Klemmung im Schraubstock reicht um den Gabelstopfen zu lösen ... deswegen schei$$ ich da bei mir net lang rum, hol die Holme raus und mach den Rest dann in der Werkstatt.
Aber für alle, die die Gabelstopfen das erstemal lösen, und net wissen wie stark die angezogen sind, ist die von Twinner und anderen genannte Vorgangsweise natürlich richtig. - Ganz kleiner fahrbericht von der Heimreise Schärding --> Wien der Donau entlang
Die neue Federung ist der Hammer! Fährt sich GANZ anders! Bin ganz schwer begeistert!
Griffheizung ist auch jeden einzelnen Cent wert!
Bisher, so würde ich meinen, der Umbau der am meisten verbessert hat vom Fahrgefühl her!
Und zu den Gabelholmen: Hat funktioniert, alles ganz geblieben, fürs nächste mal merk ich's mir, kein schraubstock :) Jetzt trau ich mir ja zu das ganze auch im alleingang zu machen.
LG - Man kann die Armaturen auch weiter nach innen schieben, sodass man einen breiteren Griff erhält. Äußerst praktisch bei großen Händen.
Man kann die Armaturen auch weiter nach innen schieben, sodass man einen breiteren Griff erhält. Äußerst praktisch bei großen Händen.
Guter tipp- Hej Lorenz,
Ja die Oxford Heizgriffe sind jeden Cent wert.
Wollte? Wollte! Denn zum Anmachen war ein Blech dabei falls ich es an dem Bremshebel dazuschrauben will, ein doppelseitiges Klebeband wenn ich das ding wo ankleben will aber nix um es an der Lenkstange zu befestigen. Gut dann hald Montags noch fix zum Bauhaus für Metallschellen und ein paar Schrauben.
Ich hab mir das Originalblech, mit etwas längerer Halterung und zur anderen Seite gebogen, nachgebaut. So konnte ich das unter die Spiegelhalterung, linke Seite, schrauben so wie es für die rechte Seite vor der Spiegelhalterung gedacht ist. - Bei den Oxford Griffen ist eine Pfeilmarkierung, die soll gerade nach unten zeigen, somit ist genug Platz überallhin. Ich habe die nämlich auch und fände es nicht so pralle, wenn die Kabel in normaler Stellung ständig so stehen würden.
Bei den Oxford Griffen ist eine Pfeilmarkierung, die soll gerade nach unten zeigen, somit ist genug Platz überallhin. Ich habe die nämlich auch und fände es nicht so pralle, wenn die Kabel in normaler Stellung ständig so stehen würden.
Die Pfeile sind höchstens eine hilfestellung und bestenfalls für die Linke seite und dort hab ich es auch so positioniert dass das Kabel möglichst nicht im Weg ist (wobei ich bewusst nicht auf die Pfeile geachtet habe, ist zufall dass der nach Unten geht), auch ist das mit dem Platz sehr stark Mopped und Hebelabhängig, nicht alle haben gleich viel Platz unterm Hebel.
Da sich der Gashebel aber dreht (na no na ned) ist es definitionsfrage wann der Pfeil auf dem Rechten Griff nach unten zeigen soll. Zeigt er im Ruhezustand nach unten kann ich bei der TA unter Gas die Bremse nichtmehr voll betätigen, da dann das Kabel dem Bremshebel im weg ist (sehr unangenehm), was man zugegebenermaßen auch nicht tun soll aber besser ich kann es und brauche es nicht als ich kann es nicht und würde es brauchen (schreckreaktion).
Im Stehen ist es mir egal dass da das Kabel nach hinten geht, es fällt mir als Fahrer nicht auf und ist auch nicht im Weg und im Fahren hab ich erstens die Sorgen und Gedanken ganz wo anders (auf der Straße und nicht auf den Amaturen) und zweitens, da ja der Hahn offen ist, ist das Kabel auch unten und eh nichtmehr im Weg :)
Hat schon gepasst so, trotzdem danke für den Hinweis, vielleicht hilfts noch jemanden der sich an frische eigene Oxford erfreuen möchte
LG- Heute Reifenwechsel
Anakee3 runter
Conti TKC 70 drauf
DAS HOPPELN IST WEG!!! (juhuu)
Wenns jetzt auch weg bleibt bin ich erstmals glücklich. Mal sehn was die Reifen auf IZI und ITT bringen.
Reifenfreigabe gibts hier:
http://www.reifen-freigaben.de/pdf/711.pdf - Beifall auch von mir, allerdings würde ich zum mattschwarz Einfärben der Rutschplatte / des Motorschutzes raten.
Mattschwarzer Gruß von den Krad-Vagabunden
Panny
www.krad-vagabunden.de - Danke Panny :)
Ich hab mir auch schon öfters überlegt das bodenblech mattschwarz zu kriegen, allerdings hab ich mit einfärben nicht so die dicke erfahrung und speziell Alu soll angeblich nicht gerade anfängerfreundlich sein (warum erschließt sich mir ned ganz, hat man mir allerdings so gesagt). Wenn jemand dazu tipps hat oder vllt jemanden kennt der sowas machen kann, ich bin offen für input und scheue den einsatz von spraydosen nicht :)
LG Lorenz
PS: Kanns kaum erwarten den 2. Teil eurer Reise als Buch zu haben :)
Heute Reifenwechsel
Anakee3 runter
Conti TKC 70 drauf
DAS HOPPELN IST WEG!!! (juhuu)
Wenns jetzt auch weg bleibt bin ich erstmals glücklich. Mal sehn was die Reifen auf IZI und ITT bringen.
Reifenfreigabe gibts hier:
http://www.reifen-freigaben.de/pdf/711.pdf
Mich würden vor allem die Eigenschaften auf nasser Fahrbahn interessieren.
Der TA2 in 130/80-17 bei mir war eher eine Enttäuschung, den Radialreifen durfte ich da nicht draufmachen.- Hallo Schutti,
in der MRD 14/2015 wurde der TKC70 in einem Reifenkonzeptvergleich (Strasse vs. Grobstoller) getestet. War zwar eine alte 12er GS, aber im Nässebereich war der Reifen dem ebenfalls neuen Dunlop Trailsmart ebenbürtig (92 von 100 Punkten). Ich denke, so schlecht kann der Reifen nicht sein.
Gruß
Reinhard - Zum TKC70
Ich kann den jetzt nur mit dem Anakee 3 vergleichen. Den originalreifen beim Kauf hatte ich so kurz und der war so ausgehärtet, den vergleiche ich bewusst nicht.
Der TKC70 fühlt sich angenehmer an auf Nass, Schotter und Schlamm als der Anakee 3. Ich fühl mich auf allen Straßenlagen wohler und sicherer mit ihm.
Ich muss aber auch sagen, dass ich reifen nicht generell an ihre Grenzen fahre, gut bei trockener Fahrbahn geh ich schon bis an die Fußrasten, sobald es aber nass wird fahre ich eine extra Spur vorsichtiger. Zwar fühlt sich der TKC in dieser Situation angenehmer und sicherer an als der Anakee 3 aber mangels vergleich bzw weil ich ihn bei Nass ned an seine Grenzen fahre ist meine Aussage nicht mehr als ein persönliches Bauchgefühl.
Aber ja, ich mag ihn in allen Straßenlagen lieber als den Anakee 3.
Einzig bei der Haltbarkeit ist der Anakee 3 wesendlich besser als der TKC70. Hinterreifen TKC sieht nach ~4000km in etwa so aus wie der Anakee nach ~10000km. Haltbarkeit ist mir aber ned so wichtig wie fahrgefühl (und damit passiver sicherheit - wenn dieser Begriff in dem Zusammenhang stimmt).
Würde ich ihn wider kaufen?
Weis ich nicht. Ich kenne nur zwei Reifen und es gibt sicher noch viele andere gute Reifen da draussen. Vielleicht probier ich bei nächster Gelegenheit einen Mitas. Sollen auch super sein hat man mir gesagt.
Würd ich ihn empfehlen?
Nicht auf basis meiner Erfahrung, da ich eben kein "Reifentester" bin und nur zwei Fabrikate kenne. Aber auf basis meines Bauchgefühls, den Tests die man so liest und was man so anderswo darüber hört, ja da würd ich ihn empfehlen!
LG - Hallo!
Zum TKC 70:
Habe seit ein paar Tagen auch den TKC 70 drauf!
Hat mir vom Profil gut gefallen, und auch Lorenz` Meinung war durchaus positiv.
Leider hält der Reifen nicht, was Conti mit dem TA2 und zum Teil auch mit dem TKC 80 verspricht.
Der Vorderreifen eiert durch die Kurven, als wenn nicht genug Luft drin wäre.
Die Profilblöcke sind sehr weich und man merkt direkt, wie sie sich beim Kurvenfahren verwinden.
Man hat das Gefühl, dass ab halber Schräglage der Reifen zu "klemmen" beginnt und sich nicht weiter in die Kurve legen will.
Eine Erhöhung des Luftdruckes auf 2,5 bar hat Besserung gebracht, aber so richtig zufriedenstellend ist das nicht.
Das kann der Michelin Sirac mit ähnlichen Profil auf der XT als Uraltreifen besser.
Und der ist schon nicht der Weisheit letzter Schluss.
Kurz.
Zur Zeit der schlechteste Reifen auf meinen 5 alten Eimern. (Oldtimern)
Gruß Jochen - Hmm. Eiern hätte ich noch nicht wahrgenommen bei mir, ich fahr allerdings immer mit gut druck drinnen.
Weiche profilblöcke und zum klemmen kann ich gar nix sagen, da hab ich einfach zu wenig erfahrung wie sowas tut :/
Zumindest besser als die Anakee 3 sind sie für mich.
Danke für deinen Erfahrungsbericht Jochen und sorry wenn du diese für dich schlechte Wahl unter anderem auch aufgrund von mir gefällt hast :(
LG