also,
die minimale Federlänge sollte 249,8 mm nicht unterschreiten
die maximale Federlänge sollte 258,5 mm nicht überschreiten
Standardlänge wäre 254,5 mm
Gruß aus Franken
Technik: Hyperpro Feder
- Ich fahre die Hyperpro seit vielen Jahren mit der 94er. Ohne jede Vorspannung. Funktioniert gut beim Fahren. Beim Stehen komme ich nur noch mit den Fußballen auf die Straße. Sie steht höher damit und somit auch schräger und stabiler auf dem Seitenständer. Und die Anzeige des Ölmessstabes stimmt nicht mehr. Voll ist, wenn die Stabspitze mit Öl benetzt ist.
- Wahnsinn,Toll, UNGLAUBLICH!!
- N´abend zusammen,
ich habe nun auch hinten eine Hyperpro Feder eingebaut. Fährt sich für mich deutlich besser nun.
Mich wundert aber, dass die enge Wicklung nach unten musste, da die Feder sonst nicht über die Schmutzhülse des Dämpfers gepasst hätte.
Kann mir das jemand bestätigen, dass die Hyperpro "auf dem Kopf" eingebaut werden muss, also die enge Wicklung unten ist bei der PD06?
Danke im voraus. - Hallo Michael,
Ja, das ist bei mir auch so.
Grüße Alex - Prima, danke Alex für die Antwort.
Hast Du die Vorspannung auch so gewählt, wie sie vorher war? - Nein, ich habe die Feder etwas weniger Vorgespannt. Das liegt aber daran dass die alte Feder maximal vorgespannt war und ich die Hyperpro garnicht so stark vorspannen konnte. Auf der Straße ist diese Abstimmung für mich ideal, vor allem Mit Gepäck. Im Gelände wäre mir aber weniger Vorspannung lieber.
Grüße Alex - Ich würde davon abraten, die Hyperpro irgendwie vorzuspannen. Rändelmutter, bis sie aufliegt, und festkontern (= null Vorspannung). Sonst bleibt einfach zu wenig Negativ-Federweg übrig, und das ist so schon ein bisschen an der Grenze.
Und: ja, die Feder passt nur in eine Richtung über den Dämpfer.
hth Manfred - Danke euch Beiden.
Ich werde die Vorspannung auch wieder etwas zurücknehmen, da ich auch den Eindruck habe, dass der Negativfederweg zu gering ist.
Viele Grüße
Micha, der erstmal Googlen musste was hth nu wieder bedeutet - So, hier nun auch mal ein kurzer, positiver Erfahrungsbericht zur Hyperprofeder. Hatte zunächste mal beim technischen Support angerufen, weil ich einfach noch ein paar Fragen hatte. Hat alles sehr gut geklappt, wurde zurückgerufen und alle Fragen wurden geklärt.
Das Teil bestellt und eingebaut. Bei der Gelegenheit meine noch "neuerworbene" 93er PD06 mit zarten 56tkm mal besser kennengelernt und alle Teile, die ich entfernen musste gereinigt, gewartet und geschmiert. Die Hyperpro steckt jetzt in einem nicht ausgenudelten Originalfederbein. Vorne sind Wirthfedern mit mineralischem 15er gabelöl von Castrol drin. Beides an einem Tag gemacht, Transe auf eine Bierkiste aufgebockt. War in 2,5h erledigt. Habe Schraubererfahrung aber noch keine Transenerfahrung gehabt.
Bereift ist die Kiste mit nagelneuen Mitas Terra Force R, Luftdruck nach Betriebsanleitung. Fahrergewicht ist Fahrfertig ca. 110kg bei 1,91m Größe. Bin vorher diverse andere Hobel gefahren und in letzter Zeit häufiger ne RD04. Bis vor 3 Wochen nannte ich außerdem eine Triumph Sprint St 955i mein Eigen.
Da ich vor dem Umbau höchtens 150km mit meiner Tranbsalp gefahren bin und kein großes Vertrauen in die 10 Jahre alten Anakee 2 hatte, habe ich keinen ausgereiften vergleich zum Serienfahrwerk, soviel vorweg.
Stand jetzt, ca. 300km später: Testfahrten im Odenwald auf der Hausstrecke waren sehr positiv. Die Grüne geht richtig geil um die Ecken und es macht irre Spaß sie durch die Kurven zu legen und zu drücken. Sie schaukelt nicht großartig auf, die Gabel schlägt nicht durch und ich habe das Gefühl die Straßenlage auch bei schlechtem Belag ist wirklich gut. Viel differenzierter kann ich es leider nicht wiedergeben, weil ich nur aufs Popometer höre und kein wissenschaftlicher Fahrwerkstester bin. Es gibt bestimmt modernere, genauer abgestimmt Fahrwerke usw, aber wer sowas will fährt wahrscheinlich eher was "schickeres". Für mich taugts richtig gut.
Leider habe ich jetzt den Grund für die seltsamen Vibrationen in der linken Raste gefunden.
Es war das taumelnde Ritzel auf der GWA. SEHR ärgerlich, aber was will man machen. Kettensatz wurde vor zig jahren in ner Werkstatt montiert. Hab da sogar ne Quittung für vom Vorbesitzer. Er ist seither kaum gefahren gewesen. War nicht gefettet und das Sicherungsblech ist total abgeranzt und passt nicht zum Verschleißbild des Ritzels. Hab mir jetzt mal dieses Superpinion ersteigert. Hoffe ich bekomme es dadurch in den Griff. Bis das Teil da ist steht die Grüne jetzt wieder auf der Bierkiste und wartet auf meine Heilenden Hände
P.S.: wer Schreibfehler findet, darf sie behalten oder muss mir ein Eis bezahlen - Die Hyperpro Feder habe ich auch verbaut. Ist sicher keine schlechte Wahl für schwere Piloten und/oder Soizusbetrieb. Davor bin ich eine Saison mit Serienfeder gefahren.
Persönlich bin ich etwas hin und her gerissen was mir nun besser geällt. Die HP-Feder hat das Ganze schon merklich straffer/sportlicher gemacht. Auf flotteren Straßenabschnitten absolut kein Nachteil. Zu zweit mit viel Gepäck sogar fast schon ein Muss (war auch der Grund für den Einbau). Aber den Komfort, vorallem auf schlechten Strässchen, lässt sie schon etwas vermissen. Aus diesem Grund überlege ich, ob nicht doch mal in ein Wilbersferderbein investiert wird (vll zum 50ter)
LG, Robert
PS: wenn Du genug gefahren bist, könnstet Du ja mal Deine Erfahungen zum Mitas Terra force in irgend einem Reifenthread teilen.