Auf der langen Tour die letzten 3 Tage habe ich eine Menge km gefressen.
Auf der Heimfahrt wollte ich am Erlaufsee noch eine Pause einlegen und fahre runter zum Motorradparkplatz dort.
Da höre ich beim Bremsen ein komishces Geräusch.
Da dort Schotter ist ist es nicht gleich aufgefallen.
Dann nach dem Absteigen das Entsetzen: Die hintere Bremsscheibe ist rechts stark zerfurcht.
Grund war dass auf den einen Bremsklotz kein Belag mehr drauswahr.
Scheinbar wurde der Belag durch die Bremserei komplett vernichtet und es rieb die Platte des Bremsbelages auf der Scheibe.
Ich vermute dass man das nicht abdrehen kann oder planschleifen und eine neue Scheibe hermuss. :( ?
Dabei war diese Scheibe noch garnicht zu dünn, wäre echt schade drum.
Also prüfts oft die stärke des Belages, vor allem wenn man vorhat die Bremse massiv zu verwenden.
Technik: Hintere Bremsscheibe vermutlich geschrottet
- ich weiss nicht was bei Dir stark zerfurcht ist, wenn die Riefen nicht tiefer gehen als die Mindesttiefe, kannst die Scheibe noch fahren. Kannst ja mal ein Bild posten wenn Du willst.
Aber nur weil Du mal bissel Eisen auf Eisen gebremst hast, muss man nicht gleich die Scheibe wegwerfen - Also die rechte Seite ist extrem stark zerschrammt, hat hat auch die Platte des Bremsbelages drauf gerieben, kein Vergleich mit der linken seite wo noch etwas Bremsbelag drauf ist.
Woraus ist die Platte der Bremsbeläge?
Stahl
Leichtmetall?
Scheint eher Stahl zu sein denn Leichtmetall hätte nicht derart starke Spuren hinterlassen.
Wenn ich da jetzt neue Bremsbeläge drauftue dann werden die doch gleich wieder kaputt und weggeraspelt.
In den Bohrungen der Scheibe befanden sich auch Späne.
Mir wäre es schon recht wenn man die Scheibe retten könnte, die Dicke ist noch lange nicht am Limit und hinten habe ich auch keine arg scheibenfressenden Beläge drauf, die Scheibe hätte sicher noch lange halten können. - Hallo,
Hatte ich auch mal - hab dann neue Beläge draufgemacht und die gut eingefahren. Geht, wenn man noch weit genug weg ist vom TÜV Termin. Manche Prüfer bemäkeln Riefen in den Scheiben, egal wie tief...
Mit neuen Belägen werden die Riefen dann weniger, weil dort wird ja nicht gebremst. Bei mir sah die Scheibe nach ca. 2000km wieder ganz gut aus...
Am besten auch mal schauen, ob der Sattel sich gut bewegen kann - wenn sich ein Belag massiv vorzeitig ausm Staub macht, könnte das ein Zeichen für mangelnde Leichtgängigkeit des Sattels sein.
Gruß,
Frank - Das mit der Ungleichheit der Beläge ist mir klar.
Nur ist die Scheibe linsk normal mit Riefen kreisförmig der Belagsschleifrichtung entlang.
Rechts ist es total rauh geworden, es grammelt auch wild wenn man mit der Fußbremse bremst.
Wenn sich das wieder einschleift dann gut.
Aber aus so weichem Material sind die Scheiben ja eigentlich auch nicht.
Mist, ich wollte gleich das Pickerl in einem Aufwasch machen, wird dann wohl nix ohne Tausch.
Oder halt doch warten ob sich das wieder einschleift und Pickerl erst später machen. - Mach neue Beläge drauf und fahr die Scheibe ein, ist meinem Kumpel bei der Multistrada schon oft passiert, bis auf die Trägerplatte runter und dann sah die Scheibe aus wie sau, glättet sich aber wieder, die rauhe Oberfläche sind wohl Partikel aus der Trägerplatte die sich mit der Bremsscheibe verbacken haben, ist das weggebremst, siehts schon viel besser aus.
- Mach es wie die Alle sagen.
Und wenn Du wirklich eine neue Scheibe für hinten benötigst:
Abdrehen ist auch nicht billiger als neu.
Bekommt man schon für ca 70-90 Euro - Werde ich wohl machen.
Also immer brav schauen ob genug Belag da ist. - Danke für den "geistigen Beistand" hier. :)
Sind jetzt neue Beläge drauf.
Mal sehen wie sich die Scheibe wieder normalisiert.
Danke für den "geistigen Beistand" hier. :)
Sind jetzt neue Beläge drauf.
Mal sehen wie sich die Scheibe wieder normalisiert.
und, wie sieht die scheibe jetzt aus?- Recht gut.
Man sieht kaum mehr einen Unterschied zwischen rechter Seite und Linker Seite der Bremsscheibe. - super!