Moin Moin,
ich hätte gerne ein geländetauglicheres Federbein (Härter oder Länger, bestenfalls beides).
Da ich keine 500€ übrig habe, und nicht nur die Feder, sondern auch die Zug-Druckstufe gerne verbessert hätte, halte ich die Augen auf dem Gebrauchtmarkt offen.
In wie weit lassen sich Federbeine aus anderen Maschinen einbauen? Gibt es da allgemeine Dinge, an die man sich halten könnte, oder geht das mehr oder weniger nur nach dem "Try and Error"-Prinzip?
Ich habe auch schon Fotos von dem Standart-Federbein mit einer eingeschweißten Verlängerung gesehen. Wenn man das fachmännisch Schweißen lassen würde, müsste man weitere Modifikationen vornehmen, damit das passt? Mal abgesehen vom TÜV.
Vielen Dank schonmal für konstruktive Antworten.
Viele Grüße
Niklas
Technik: Härteres Federbein PD10
- hallo niklas!
wenn du nicht zuviel ausgeben willst, aber trotzdem ein gutes Ergebnis, sieh dich mal auf der Homepage www.franzracing.de um. ich habe dort das original federbein meiner RD 13 bearbeiten lassen. Ergebnis: perfekt! ...und deutlich besser als das wilbers 540, das ich ebenfalls probiert habe.
gruß aus wien
roland
- 2 Zylinder sind besser als keiner - - Hi Niklas
Grundsätzlich: Ein Federbein, das für den Einsatz abseits asphaltierter Strassen gut ist, ist NICHT hart. Ganz im Gegenteil, durch die vielen, teils groben Schläge sind solche Federbein was die Feder anbelangt eher weich abgestimmt. Lediglich bei der Dämpfung kann man das Federbein so abstimmen, dass bei stärkerem einfedern die Dämpfung straffer wird. Also noch nicht von Anfang an, sondern im Verlauf quasi progressiv wird.
Solch eine Abstimmung kannst du aber wegen der BAuart der originalen Federbeine nicht verwirklichen.
Grundsätzlich passend ist (PD-Modelle) ein Federbein aus der AT (RD04 Baureihe). ABER ... es ist AFAIK nicht möglich so ein Federbein mit der Originalschwinge und der Originalumlenkung der TA zu verbauen. Notwendig dazu ist auch ein Wechsel der Schwinge inkl. der Umlenkhebeln. Wenn du das machst, brauchst du aber auch ein AT-Hinterrad, weil die Nabenbreite bei den AT-Rädern eine andere ist wie bei den TA-Rädern. Und wenn du auch dies machst, brauchst du, wegen der größeren Bremsscheibe bei den AT-Rädern auch zumindest einen passenden Bremssatteladapter. Einfacher ist, gleich die ganze Hinterradbremserei umzubauen.
Also, entweder dieser Weg, oder doch ein Federbein aus dem Zubehörmarkt (Wilbers) oder das Originalfederbein der TA. Hier ist es rel. leicht möglich mit einer verlängerten unteren Federbeinaufnahme das Federbein zu verlängern.
Bei Wilbers kannst du ein neues Federbein auf deine Bedürfnisse abstimmen lassen (Länge, Federrate, Dämpfung, ...) - aber das kostet aber entsprechend Geld. Wobei IMHO Wilbers dahingehend das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet.
Natürlich ist den Mehrpreis den man z.B. für ein Öhlins bezahlt das Geld wert, aber ob man das auch erFährt?!?!
Hoffe, dass ich die Verwirrung ein wenig vergrößert habe
Kurt - Hallo Niklas,
http://www.hh-racetech.com/portal/Home/tabid/37/Default.aspx
Soll auch eine gute Adresse sein.
hallo niklas!
wenn du nicht zuviel ausgeben willst, aber trotzdem ein gutes Ergebnis, sieh dich mal auf der Homepage www.franzracing.de um. ich habe dort das original federbein meiner RD 13 bearbeiten lassen. Ergebnis: perfekt! ...und deutlich besser als das wilbers 540, das ich ebenfalls probiert habe.
gruß aus wien
roland
- 2 Zylinder sind besser als keiner -
Ich habe dort angefragt, und die haben mir geschrieben, das sich das preislich bei den Transen Beinen nicht auszahlt, und mir ein Wilbers Federbein empfohlen.- Vielen Dank schonmal für die Antworten. So konnten meine Überlegungen schonmal ein wenig in bestimmte Bahnen gelenkt werden.
@varakurt:
Du hast natürlich vollkommen recht, dass das Federbein Endurooptimiert natürlich weicher wird.
Ich habe mich falsch ausgedrückt. Eigentlich wollte ich gerne eine stärkere Zug-Druckstufe, da gerade bei größerer Beladung und Bodenwellen das Motorrad gerne mal ins Wippen gerät.
Natürlich widerspricht das in gewisser Weise auch den Geländegängigen Federeigenschaften.
Da muss ich mir vielleicht auch nochmal genauere Gedanken machen, was ich eigentlich will.
Wisst ihr wie es im Konflikt "Verlängerte Federbeinaufnahme beim Standart-Federbein vs. TÜV" so aussieht?
Wäre dann eventuell sogar in Verbindung mit einem XR-Federbein, sodass das Moped nicht nur hinten höher wäre.
Viele Grüße
Niklas - Vergeß es. Ein Federbein aus einem Fremdfabrikat einzubauen ist immer mit viel Aufwand verbunden und das Ergebnis ist ungewiss und erst nach vielem Testen zufriedenstellend. Wer keine Erfahrung hat ist aufgeschmissen. Wenn du die Kohle auf der Naht hast bestell dir eins von Wilbers oder Öhlins mit Angaben zu erwüschtem Federweg und dein Gewicht und Verwendung Offroad oder Strasse. Hast du die Kohle nicht brauchst du Fachwissen, hast nix davon lass es.
Gerda
Vielen Dank schonmal für die Antworten. So konnten meine Überlegungen schonmal ein wenig in bestimmte Bahnen gelenkt werden.
@varakurt:
Du hast natürlich vollkommen recht, dass das Federbein Endurooptimiert natürlich weicher wird.
Ich habe mich falsch ausgedrückt. Eigentlich wollte ich gerne eine stärkere Zug-Druckstufe, da gerade bei größerer Beladung und Bodenwellen das Motorrad gerne mal ins Wippen gerät.
Natürlich widerspricht das in gewisser Weise auch den Geländegängigen Federeigenschaften.
Da muss ich mir vielleicht auch nochmal genauere Gedanken machen, was ich eigentlich will.
Wisst ihr wie es im Konflikt "Verlängerte Federbeinaufnahme beim Standart-Federbein vs. TÜV" so aussieht?
Wäre dann eventuell sogar in Verbindung mit einem XR-Federbein, sodass das Moped nicht nur hinten höher wäre.
Viele Grüße
Niklas - Ich habe da mal etwas interessantes von HYPERPRO gesehen.
Progressive Federn für das Federbein. Auch als komplett Set mit progressiven Federn für vorne.
Hier:
http://content43.wuala.com/rawcontent/VfPBuFeCVMQuBbEEYnf9V5Zh7jriax2zsyDWaCZtY4AnSfU_r39do63R-LYagRMIQQYQSIXXWAnZ8q_ferVaqvySS_KuHU9UqjbsfRfp1GXNeHmFKT_A1Num60IQNuiRUuuQ29dt8i-DRoe_SLGdVxcuD_w5htmhJO9r3pzRSg0kUmTpNkK1MjFitxM_07MmERV1PYwNdLyaSN6ZmWH-YIn6lGNHdNKAJgke_NNu5vE/HYPERPRO%2520Gabelfedern%2520-%2520AT-Federn%252003-2013_1.pdf
die Preisliste (Für Transe Set 195 € und nur hinten 98 €
Produktinfo hier:
http://www.hyperpro-deutschland.com/index.php?id=226
Ob das jetzt wirklich was bringt.... Zumindest vorn ist es ja erwiesen das progressive Federn hilfreich sind.
Ich ü berlege schon eine Weile ob ich mir das einbaue. Scheitert momentan noch am Budget da neue Bremsen und Reifen erst mal Vorrang haben. - Servutz...
Hilfreich wobei?
Gerade für vorne halte ich die progressiven Gabelfedern im Strassenbetrieb für Geldverschwendung.
Der erste link funktioniert leider nicht.
Grüsse
Ich habe da mal etwas interessantes von HYPERPRO gesehen.
Progressive Federn für das Federbein. Auch als komplett Set mit progressiven Federn für vorne.
Die Hyperpro fahre ich zusammen mit Wirth-Federn vorne. Bringt eine leicht straffere Verbesserung, kommt aber an ein besseres Federbein natürlich nicht ran.- @Juppes:
Wer liest....
Es geht hier gerade nicht um den regulären Straßenbetrieb, sondern vor allem auch um (gelegentlich oder öfter) den Ausflug in's Gelände bzw. anspruchsvollere unbefestigte Straßen/Wege.
Und auch im Straßenbetrieb berichten viele von einem deutlich besseren Verhalten bei Voll- bzw. Gefahrenbremsungen.
@Bla:
Danke für die Rückmeldung. Nun interessiere ich mich umso mehr für die Federn. Andere Federbeine sind mir schlicht zu teuer. Ich will die Kirche halt im Dorf belassen und die Maschine mit für mich vertretbarem Aufwand aufrüsten.
Für den Preis des Ölin bzw. Wilbers Federbeins kann ich schon mal locker zwei oder mehr Wochen mit dem Bike auf Tour sein.