Hi @ all....hab mir jetzt nachdem ich meine alte TA (89) vor 1 Monat an einen Freund verkauft habe, eine 94er TA mit 52000km gekauft....hab sie, obwohl sie in recht ordentlichem Zustand ist , um nur 1050 € erhandelt

....ist die grün-bläuliche....mit Motorschutzbügeln....Stahlflex....prog. Gabelfedern...neue Reifen...neue Kupplung....3 Kofferhalter...usw..
...da der Vorgänger eher klein geraten ist..hat er mit seunem Schwager, die TA vorne runtergelassen..dh...die Telegabel steht nun etwas über die obere Gabelbrücke raus...zudem hat er die Gabel nicht ordentlich ausgerichtet...der lenker steht jetzt , wenn der Vorderreifen gerade steht,etwas nach links...eher zu viel um es zu ignorieren (i-Tüpfelchen Reiter)
....seid bitte so lieb und gebt mir eine genaue Beschreibung (Arbeitsschritte) um die Gabel wieder auf Originalhöhe und vor allem gerade zu bringen vor allem was zu beachten ist, dass sie dann nicht verspannt ist....
...Danke im Vorraus...liebe Grüsse aus Österreich (Kärnten)
Hallo
Ich würde die Alp auf den Hauptständer stellen und mit einen Wagenheber(ansetzen unter Rahmen am Motorblock) das Vorderrad entlasten.Klemmung der Steckachse Vorderrad lösen(4 Muttern M6)Dann die 4 Schrauben der Klemmung der Gabelbrücken lösen und die Gabelholme an die alte Position zurück bringen.Zur unterstützung und einhalten der Höhe den Wagenheber ablassen.Dann den Lenker zum Vorderrad ausrichten dazu wird es nötig sein das Rad zwischen den Beinen fest zu halten.Standrohre der Gabel wieder festziehen.Gabel paar mal eintauchen und Steckachse wieder festziehen.Dabei ist darauf zuachten erst die oberen Muttern der Klemmung anzuziehen.Bekommen glaube ich 10Nm.
Grüsse Ralle
Hallo,
Die Anzugsdrehmomente hab ich neulich nachgelesen:
M6 Muttern an der Steckachse unten (rechte Gabel in Fahrtrichtung): 12Nm
Steckachse selbst: 64Nm
M8 Schrauben an den Gabelbrücken (klemmen die Standrohre): 27Nm
Deckel der Gabelholme: 23Nm
Zum Ausrichten des Vorderrades empfiehlt der Hayes, zwei Balken rechts und links ans Hinterrad zu legen und das Vorderrad dann zwischen diesen Balken auszumitteln bzw. zu kontrollieren, das es gerade ist. Dazu den Wagenheber etwas ablassen, bis das Vorderrad grade so Bodenkontakt bekommt. Geht evtl. auch mit zwei Schnüren oder zwei geraden Kreidestrichen auf dem Boden. Aus meiner Fahrradzeit weiß ich, das das mit dem Vorderrad zwischen den Füßen zumindest bei mir selten geklappt hat.
Solong,
Gruß Frank
(der heute noch ein Wörtchen mit seinem Lenkkopflager spricht...

Danke...super Anleitungen...aber ich versteh eins nicht...warum muss ich die Schrauben der Steckachse auch lösen...wenn ich die insg. 8 schrauben der oberen und unteren Gabelbrücke löse...die Gabel runter lasse bis sie mit der oberen Gabelbrücke eben ist, das Rad zwischen die beine stelle und den Lenker gerade ausrichte und zugleich einen Freund bitte, die Schrauben der unteren und oberen Gabelbrücke wieder handfest zu ziehen ?
...das mit dem Lösen der Schrauben der Steckachse ist ,einer Meinung nach, ja umsonst...denn wenn die locker wären könnte sich ja auch noch jeder einzelne Holm minimal im oder gegen den Urzeigersinn verdrehen....
...bitte belehrt mich eines Besseren...lg

Hallo
Du mußt ja die obere Gabelbrücke zur Unteren anpassen damit der Lenker wieder gerade wird.Um dann eine Verspannung der Holme zu vermeiden wird die Klemmung der Achse gelöst und die Gabel eingefedert.Danach wieder angezogen.LG.Ralle
Klemmung der Achse löst man aber doch wenn die Gabelbrücken festgezogen sind, die Achse selber ist unnötig die zu lösen. Drauf achten dass die Gabelholme gleich weit rauskucken aus den Gabelbrücken.
Danke...jetzt versteh ichs...@ Ralle: na, du kennst dich ja suuuper aus hab ich schon gemerkt...vielleicht kannst mir ja auch bei meinen 2 weiteren Problemchen helfen...
1.) am Ansaugstutzen (Gummistutzen) vom Gaser zum vorderen Zylinder ist unterhalb wo der stutzen in den Zylinder mündet ziemlich feucht....undicht denke ich....ist aber schon lang feucht sagte der Vorgänger...er hat neue Iridium ZK reingemacht...und mir die alten gezeigt (originale)...bei 2 ZK war das Kerzenbild eher weisslich...bei den 2 anderen rehbraun...
...kann das sein, dass da der vordere Zyl. Falschluft saugt ?....die klemmung lässt sich aber nicht mehr zudrehen...da sind noch die Hülschen drinnen...kann ich die rausnehmen und leicht mehr zudrehen (mit Gefühl natürlich)?...und kann es wegen der Falschluft sein, dass wenn ich sie im Stand bei 2,5 tausend Tozuren warmlaufen lasse, dass sie von Zeit zu zeit ein wenig Patscht (nicht knallt !!...weiss nicht wie ich es beschreiben soll...so ganz leichte Fehlzündungen)...aber in der Fahrt bemerkst du gar nix...nur im Stand bei beim warmlaufen lassen bei so ca. 2-3 tsd. Touren...
2.) hatte ja vorher eine Africa Twin...bis zum Unfall....kaufte mir ja auch schon mal eine Transalp, weil sie für mich ausreichend ist und meiner Meinung weniger sensible Teile als die Africa Twin hat (Benzinpumpe....usw)...und sie mir in den Kurven besser liegt als die Twin...usw...
...jetzt zu meiner Frage: gibt es bei der Transalp das für Afr. Twins bekannte Problem der weichen Getriebeaugangswelle überhaupt...hätte bei einer Transalp noch nie was davon gehört ? (auch ein Grund für die Transalp-Entscheidung)
...liebe Grüsse...
Hi
Zu 1 die Abstandshülsen lassen sich entfernen und die Klemmung der Schelle wird dadurch strammer.Sollte dein Problem der undichtigkeit beseitigen.Zur Kontrolle kannst die Ansaugstutzen mit Bremsenreiniger oder mit Startpilot auf undichtigkeit überprüfen.Aber Vorsicht es entzündet sich schnell.
Das Problem mit der Getriebewelle bei der AT kommt meiner Meinung nach,von einer zu strammen Kette.Von der Transalp habe ich das selten bis garnicht gehört.Mir ist ein Fall von einer RD13 bekannt.LG.Ralle
"Ralle" schrieb:Hi
Zu 1 die Abstandshülsen lassen sich entfernen und die Klemmung der Schelle wird dadurch strammer.Sollte dein Problem der undichtigkeit beseitigen.Zur Kontrolle kannst die Ansaugstutzen mit Bremsenreiniger oder mit Startpilot auf undichtigkeit überprüfen.Aber Vorsicht es entzündet sich schnell.
Das Problem mit der Getriebewelle bei der AT kommt meiner Meinung nach,von einer zu strammen Kette.Von der Transalp habe ich das selten bis garnicht gehört.Mir ist ein Fall von einer RD13 bekannt.LG.Ralle
...und ist das diese Undichtigkeit, die beim warmlaufen lassen mit 2-3 tsd. Touren das ab und zu dazwischen vorkommende patschen verursacht?...denn wenn ich den finger beim warmlaufen lassen bei konstant 2-3 tsd. Touren auf den Vergaser/Ansaugstutzen lege, vibriert der Gaser/Stutzen wenn es wieder mal dazwischen patscht...so als ob es vom Zylinder zurück in den Vergaser patschen würde...
Öb das jetzt dein Patschen beseitigt kann ich dir nicht genau sagen.Aber das mit den Abstandshülsen ist ein ganz alter Hut.Also raus damit,fahre selber schon über 10 Jahre ohne diese.(hatte selber Patschen und Knallen im Schiebebetrieb)Desweiteren könnte es noch an der Grundeinstellung der Vergaser liegen,Gemischschraube sollte 2,5 umdrehungen raus gedreht sein.Synchronisieren der Vergaser und eine Ventilspiel kontrolle wäre bei der Laufleistung auch kein Fehler,es sei den es wurde gemacht.LG.Ralle
Ventilspiel wurde eingestellt....werde das mit dem Entfernen der Hülsen demnächst mal machen und beide Vergaser auf 2,5 Umdr. raus stellen...denke das wird das Prob. lösen....ein fettes DANKE an dich, Ralle !!
Mir gefällt das "Pätscheln" im Schiebebetrieb sogar. Ist das irgendwie schädlich?
Gruß,
H.-W.
Hallo
Wenn du das leichte Patschen Blubbern meinst das vom Auspuff kommt ist es nicht schädlich.Sollte es jedoch in den Ansaugtrakt knallen müstest das ändern.Grüsse Ralle
Ersteres. Also ok.
Ist der Moment, wo man dann danach beim sauberen wieder Angasen den Tank streicheln und sagen könnte: "Braves Pferdchen... "
Gruß,
H.-W.
Ja genau,immer schön streicheln.
Aber bloß keine Möhren in den Scheinwerfer stecken,das macht auf Dauer Blind!!
Grüsse Ralle
82uJ am 11.10.2011 zuletzt bearbeitet 11.10.2011 "Ralle" schrieb:Ja genau,immer schön streicheln.
Aber bloß keine Möhren in den Scheinwerfer stecken,das macht auf Dauer Blind!!
Grüsse Ralle
Die hängt vorne an so'ner Angel...

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