Hallo zusammen,
meine Transe hat jetzt ca 40.000km drauf und ich habe mich gefragt, ob ich das Getriebeöl wohl mal wechseln muss. Im Werkstatthandbuch steht da nichts zu, auch nicht welches und wieviel Öl zu verwenden ist. Kann mir da jemand was zu sagen?
LG
Daniel
Technik: Getriebeöl wechseln
- Mmh... als Trollversuch etwas zu plump.
Weisst du vielleicht wirklich nicht, das es bei Motorrädern mit Nasskupplung (wie z.B. Honda Transalp) kein extra Getriebeöl gibt?
Das Motoröl ist gleichzeitig das Getriebeöl - also Motoröl wechseln und gut! - Hey,
Wenn ich nicht gerade aufn Kopf gefallen bin:
Motor, Kupplung und Getriebe sind bei den meisten Motorräder ein Kreislauf. :D :D
Gruß Lorenz
Edit: das hat sich überschnitten. Mmh... als Trollversuch etwas zu plump.
Unwissenheit kann ja mal passieren - ehrlich!- Ganz blöd ist die Frage ja nicht:
Bei meiner alten BMW R45 ist Getriebe und Motor getrennt, und dazwischen eine Trockenkupplung.
Da ist natürlich auch mal Getriebeölwechsel angesagt (und darüberhinaus noch Öl im Kardan und und im Hinterradantrieb).
Das ist klassische Autotechnologie.
Als ich mir dann die Transalp zugelegt habe, habe ich da auch erst dazu gerlernt, dass es da nur ein einziges Ölkompartiment gibt, für Getriebe, Motor und Kupplung (mal von der Gabel abgesehen).
Und überhaupt: Dumme Fragen gibt es nicht, nur nicht gestellte..
Da hab ich gleich mal eine Frage an die Experten: Warum ist das beim Moped anders als bei Auto? Hat das damit zu tun, daß man da kleinere Antriebaggregate bauen kann, oder gibts da noch andere Gründe?
Eigentlich halte ich es für unlogisch eine Kupplung, die ja gute Reibung gewährleisten soll, in einem Schmierstoff zu baden.
Noch ein Hinweis für Neulinge und Motoröl: Als ich meine Transe gekauft habe bin ich losgefahren und dachte mir, jetzt schau ich doch mal ob genug Motoröl drin ist. Abgestellt auf dem serienmässigen Seitenständer, und Ölpeilstab rausgeschraubt. Grosser Schrecken, denn das war gerade mal ein Tröpfchen Öl an der Spitze zu sehen. Auf zur nächsten Tanke und kräftig nachgefüllt.
Zuhause habe ich dann gewissenhaft doch mal das Handbuch studiert, und festgestellt, dass man den Ölstand in senkrechtem Zustand prüfen muss. Naja, da habe ich dann halt den über einen halben Liter wieder rausgelassen.
Wie ich finde ein blödes Konzept bei der PD06, da diese ja serienmässig nur mit Seitenständer und ohne Hauptständer verkauft wurde. Wie ich finde ein blödes Konzept bei der PD06, da diese ja serienmässig nur mit Seitenständer und ohne Hauptständer verkauft wurde.
Und selbst mit Hauptständer: So aufgebockt ist der Motor leicht nach vorne geneigt. Evtl. gehört das aber zu den Toleranzen, die unwichtig sein könnten.Wie ich finde ein blödes Konzept bei der PD06, da diese ja serienmässig nur mit Seitenständer und ohne Hauptständer verkauft wurde.
Wo ist bitte das Problem die Karre gegen ne Hauswand zu stellen oder auch einfach nur mit der Hüfte gerade zu halten?
Warum ist das beim Moped anders als bei Auto? Hat das damit zu tun, daß man da kleinere Antriebaggregate bauen kann, oder gibts da noch andere Gründe?
Eigentlich halte ich es für unlogisch eine Kupplung, die ja gute Reibung gewährleisten soll, in einem Schmierstoff zu baden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lamellenkupplung
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Wie ich finde ein blödes Konzept bei der PD06, da diese ja serienmässig nur mit Seitenständer und ohne Hauptständer verkauft wurde.
Darf ich Dich mal auf das Fahrhandbuch (ggf. auch auf das WHB, falls vorhanden) hinweisen:
Ölstandskontrolle wird generell auf den Rädern stehend gemacht.
Seitenständer verbietet sich wohl von selbst, und auf dem Hauptständer gehen ca 300 ccm mehr rein bis zur Max-Marke.
Nur der Vollständigkeit wegen, der Peilstab wird ausgeschraubt und nach Abwischen lose oben aufgelegt.
Dass BMW eine Extrafüllung Kardanöl haben soll, ist mir nicht bekannt. Mein Wissensstand ist, dass wenn Öl im Kardan (trieft ordentlich unten aus der Manschette raus), ist einer der Simmeringe im Eimer und wenn man es nicht selbst macht, eine Reparatur in der Größenordnung 1.000 € + fällig.
H.
Darf ich Dich mal auf das Fahrhandbuch (ggf. auch auf das WHB, falls vorhanden) hinweisen:
Ölstandskontrolle wird generell auf den Rädern stehend gemacht.
Wenn du meinen Post vollständig liest wirst du feststellen, daß ich genau das gemacht habe.
Das blöde ist halt, daß man da für eine einfache Aktion - wie Ölstandskontrolle - erst das Handbuch lesen muss. Ich würde mir wünschen, daß man das intuitiv machen kann -abstellen auf dem einzigen vorhandenen Ständer . V.a. ist da vom Handling nicht so ganz einfach - ohne Hauptständer.
@ThomasD: Es geht, aber halt nicht so ganz einfach.
Ich machs jetzt immer auf dem Hauptständer. Den Fehler zwischen aufgebockt und auf dem Boden stehend vernachlässige ich jetzt mal. Aber das kann ja mal jemand wissenschaftlich untersuchen
Dass BMW eine Extrafüllung Kardanöl haben soll, ist mir nicht bekannt.
Die alten Doppelschwingen haben Öl im Kardan, ebenso die Nachfolgemodelle mit Monolever. In den späteren Paralevern war dann kein Öl mehr drin.
Kann man hier nachlesen- ... kann jeder machen wie er will, aber wie man sieht, machst Du es eben falsch und das wissentlich. Wenn schon so, dann solltest Du die zwangsläufige Mehrmenge austesten, immerhin sind 300 ccm rund 10% des gesamten Volumens oder anders rum betrachtet, etwa der Unterschied zwischen Min und Max.
Ich suche auch noch das intuitive Motorrad, würde ich mir im Moment herzlich gerne für die (fremde) ST1300 auf meiner Bühne wünschen, bei der ich Ventilspielkontrolle machen soll. Aber leider läuft es massiv auf Einstellen raus, d.h. Nockenwellen ausbauen ... sowas kannste ja mal intuitiv versuchen Das blöde ist halt, daß man da für eine einfache Aktion - wie Ölstandskontrolle - erst das Handbuch lesen muss.
Muß man nicht - Hirn einschalten reicht.
Ich würde mir wünschen, daß man das intuitiv machen kann
Schreibs auf deinen Wunschzettel- @Gerda: Danke für den konstruktiven Beitrag.
Ich brech die Diskussion für meinen Teil hier ab.
Das blöde ist halt, daß man da für eine einfache Aktion - wie Ölstandskontrolle - erst das Handbuch lesen muss.
Muß man nicht - Hirn einschalten reicht.
Ich würde mir wünschen, daß man das intuitiv machen kann
Schreibs auf deinen Wunschzettel - Von Tuborg oder Carlsberg gibt es auch "Lager Øl".
Vielleicht sollte man das heute Abend mal in Ruhe nachfüllen? - @veitl: Ist es wirklich zuviel verlangt, sich einfach etwas zu informieren, bevor man blind und ahnungslos losschraubt? Und wenn dann was schief geht, ist "natürlich" das Motorrad eine Fehlkonstruktion. Meine Fresse...
@veitl: Ist es wirklich zuviel verlangt, sich einfach etwas zu informieren, bevor man blind und ahnungslos losschraubt? Und wenn dann was schief geht, ist "natürlich" das Motorrad eine Fehlkonstruktion. Meine Fresse...
Danke.
Manchmal frage ich mich ja schon was sich da son mancher dabei denkt.
Man würde ja auch nicht auf die Idee kommen, bei einem Auto das Öl schräg bei einer Garagenauffahrt oder Rampe zu kontrollieren, aber bei einem Motorrad hört man zu denken auf....
Ich schaffe es komischerweise, bei meinen Motorrädern die Kontrolle zu machen, und dabei das Motorrad gemütlich mit einer Hand am Lenker in Mittelstellung gerade zu halten.
So schwer ist das nicht .- Bescheuert halte ich die Ölstandskontrolle bei der Alp trotzdem.
Schauglas wäre mir viel lieber - Hallo zusammen,
das war kein Trollversuch, ich wusste es wirklich nicht und hatte einen Freund gefragt, der selbst Motorrad fährt, aber von Haus aus Automechaniker ist und der meinte halt, dass es vermutlich schon separates Getriebeöl gibt, was man aber vermutlich nur sehr selten wechseln muss. Danke für die Aufklärung
Ich finde das mit dem Ölpeilstab bei der Alp gut so, ich setz mich einfach drauf und halte sie grade und kann im Sitzen den Stab rausziehen und begutachten. Schauglas wäre deutlich weniger komfortabel, zumindest ohne Hauptständer.
LG
Daniel Bescheuert halte ich die Ölstandskontrolle bei der Alp trotzdem.
Ganz im Gegenteil. Mit Peilstab ist das Beste was gibt!
Schauglas wäre mir viel lieber
Never ever!
Hatte bei den Varaderos Schaugläser. Da brauchst, wenn du das genau anschauen willst, eigentlich immer eine zweite Person, die dir das Motorrad senkrecht hält damit sich der andere dann zum Schauglas runterbeugen kann um das ganze zu beäugen.
Wenn man das alleine macht, dann passiert es ganz schnell, dass einem das Motorrad zu kippen beginnt. Nach links wäre ja nicht so schlimm - der Seitenständer wird ja noch draussen sein. Aber wenn das Teil nach rechts kippt .... uiuiuiuiiiii
Bei der TransAlp setz ich mich einfach drauf, dann schraub ich ganz gemütlich den Peilstab ab und wische ihn ab, dann erhebe ich mich, sodass die Federn weitest gehend entlastet sind und beuge mich auf der rechten Seite runter uns Setze den Peilstab auf. Hol ihn wieder raus und schau ihn mir an ... alles sehr entspannt!!!
Und die paar Millimeter, die ich die TA mit meinem Körpergewicht vielleicht (ungleichmäßig) in die Federn drücke ... das sind kleine Unschärfen. Und nachdem ich es immer so mache auch kein Problem, dass ich da mal zuviel oder zuwenig drin hab.
Irgendwie kommt mir vor, werden hier schon die einfachsten Sachen, schon auch ziemlich verkompliziert.- Gefragt wurde:
meine Transe hat jetzt ca 40.000km drauf und ich habe mich gefragt, ob ich das Getriebeöl wohl mal wechseln muss. Im Werkstatthandbuch steht da nichts zu, auch nicht welches und wieviel Öl zu verwenden ist. Kann mir da jemand was zu sagen?
Geantwortet wurde:
Weisst du vielleicht wirklich nicht, das es bei Motorrädern mit Nasskupplung (wie z.B. Honda Transalp) kein extra Getriebeöl gibt?
Das Motoröl ist gleichzeitig das Getriebeöl - also Motoröl wechseln und gut!
Technische Daten und Füllmengen
Und damit wurde die Frage doch beantwortet.
Bescheuert halte ich die Ölstandskontrolle bei der Alp trotzdem.
Schauglas wäre mir viel lieber
Dann kauf Dir für den Spaß eine BMW GS, dann weisst Du was bescheuert ist. Man kanns allerdings auch dort richtig machen und dann hat man auch keine Probleme. Wir haben beim Kumpel auf einem Campingplatz Öl absaugen müssen, weil er halt falsch ins Glas geschaut hat (trotz oder gerade wegen aller Erfahrung).
Und an meiner ST 1300 hilft nur, sich der Länge nach auf den Boden legen, bewaffnet mit einem Pinsel (zum reinigen des Glases) und einer Taschenlampe (bei Öl, das noch nicht tief-schwarz ist).
So, jetzt kommst Du!
H.
Bescheuert halte ich die Ölstandskontrolle bei der Alp trotzdem.
Schauglas wäre mir viel lieber
@ManniTA91, sei vorsichtig was du schreibst. Es gibt hier im Forum einige Mitglieder die bei Kritik an der Konstruktion von Transen und der Äusserung von persönlichen Vorlieben sehr emotional werden und leider recht unsachlich zurückschiessen.
Find ich sehr schade, denn bisher habe ich bei technischen Fragen immer sehr nützliche und positive Antworten bekommen.- ... Die Ölmesserei bei der Transe ist unbequem, macht schmierige Finger und man muss erst einmal das Handbuch lesen.
Ok, so ist es, aber ein Schauglas ist auch keine Lösung, die signifikant besser wäre.
Das Teil müsste so positioniert sein, dass es
- den Ölstand zuverlässig anzeigt,
- auch ohne Hauptständer, die Maschine frei balancierend, in Augenschein genommen werden kann.
Und dazu erbitte ich jetzt konkrete Vorschläge.
H.
ich bin dann mal weg! - Boah, was für eine Wissenschaft!
Wenn ich einen (unabhängig von Haupt- oder Seiten-) Ständer habe, dann gehe ich garantiert nicht zum Mopped und prüfe den Ölstand, - Bei meiner Ducati sieht das Schauglas nach ein paar Tagen Standzeit so schön milchig aus. Da kann man nur noch raten.
Da lobe ich mir, auch in dem Punkt,die zuverlässige Transalp.
Die Ölmesserei scheint ja ein genauso spannendes Thema zu sein, wie das Öl selbst