Hallo!
Ich habe eine Transalp PD 06 Bj. 87; km-Stand 52000
Beim Anfahren "kommt" die Kupplung sozusagen in zwei Etappen. Das war schon immer so, seit ich sie habe, ohne weitere Probleme.
Aber nun fängt sie an, wenn ich bei hoher Drehzahl aus dem 2. Gang in den 3. Schalte, daß sie nur mit Verzögerung richtig anzieht
Bei normaler Fahrweise treten keine Probleme auf; eben nur, wenn ich einen Gang sehr hoch drehen lasse, dann kann der nächste nicht gleich prompt folgen - eben mit kurzer Verzögerung.
Öl wurde erst gewechselt.
Falls die Kupplung nun wirklich dem Ende zugeht, was kostet die Kupplung für eine Transe so ungefähr? Zum Einbau hätte ich jemanden.
Viele Grüße,
Effendi
Technik: Geht die Kupplung dem Ende zu?
- Moin effendi,
schau mal nen paar Threads weiter, da steht die Antwort ;o)
Gruß
Uli - So richtig weiter hilft mir der Thread nicht.
Liegt es nun am falschen Öl, an den Kupplungsfedern oder -Scheiben?
Was sollte ich wohl zuerst machen?
Ich würde zuerst einen Ölwechsel ausprobieren, lieg ich da richtig?
Viele Grüße,
Effendi - Nix dergleichen- mach nen neuen Kupplungszug rein.
Gerda
quote="Effendi"]
So richtig weiter hilft mir der Thread nicht.
Liegt es nun am falschen Öl, an den Kupplungsfedern oder -Scheiben?
Was sollte ich wohl zuerst machen?
Ich würde zuerst einen Ölwechsel ausprobieren, lieg ich da richtig?
Viele Grüße,
Effendi
[/quote] - Vergiss diese Öldiskussionen von Theoretikern.
Neuer Kupplungszug ist eine gute Idee,. wenn es dann doch noch sein sollte, Lamellen und Federn kosten bei ebay ca 60 Euronen - Hast du die Kupplung schon mal nachgestellt? Nicht oben am Kupplungszug sondern unten wo es in den Motor reingeht. Sollte so eingestellt sein, dass etwas Spiel ist.
- Unten macht man die Grobeinstellung. Die Feineinstellung - und damit das Spiel am Hebel - macht man oben beim Kupplungshebel.
Wenn man die Grobeinstellung einmal gefunden hat, dann braucht man während der Lebensdauer des Zuges dort eigentlich nix mehr einstellen. - Hallo!
Ich versuch es nun mal mit einem Ölwechsel. In dem Thread darunter schrieb einer, daß das Öl von Louis (Procycle 10W40) super sein soll und Kupplungsrutschen gut verhindert.
Ich habe es nun bestellt und heute bekommen. Es ist ein teilsynthetisches Öl.
Viele schreiben ja, daß man in die alten Transalps nur mineralisches Öl reinkippen soll.
Soll ich das Procycle Öl ausprobieren, oder lieber umtauschen gegen ein (gutes) mineralisches?
Viele Grüße,
Effendi - Moin Effendi,
wie ich schon schieb, habe ich bei meiner Alp mit dem beschriebenen Öl gute Erfahrungen gemacht - kein Kupplungsrutschen, geringer Ölverbrauch (0,2l/ 1000 km). Andere Öle funktionieren auch gut (z.B. MOTUL teilsyth. o. mineralisch), aber noch längst nicht alle Ölsorten. Welches Öl letztlich das Beste ist, darüber lässt sich hervoragend streiten (siehe auch die viele unendlich langen Öl-Threads).
Meine Kupplung hat bisher 123 tkm ihren Dienst getan und funktioniert noch gut. Habe verstärkte Kupplungsfedern (mittlerweile der 3. Satz Federn) und, da muss ich mal den Tipp von Gerda aufgreifen, auch zu Beginn des Jahres den Kupplungszug gewechselt, da dieser sehr schwergängig war, weil sich das Innenleben des Zuges durch die mechanische Belastung aufgelöst hatte. Ähnlich war es bei der Vorgängerin.
Normalerweise halten die Kupplungsbeläge bei der Alp ewig, vor allem wenn Du sie wenig im Gelände bewegst. Häufiger machen die Federn schlapp (je nach Fahrweise ca. 50 tkm). In schlappen Federn und weniger geeigneten Ölen findet sich oft die Ursache für Kupplungsrutschen unter Vollast.
Zu deinem geplanten Ölwechsel: Das Kupplungsrutschen hört nicht schlagartig mit dem neuen/ anderen Öl auf, das braucht einige km.
Soweit aus meinen Erfahrungen von rund 250 tkm auf meinen beiden Alps und den vielen Inspektionen an den Alps aus meinem Freudes- und Bekanntenkreis.
dLzG
Uli - Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Also, dann werde ich das Öl wechseln und das Ergebnis auf mich zukommen lassen.
Viele Grüße,
Effendi - Ich hatte übrigens ein ähnliches Problem. Es ist nach einem Ölwechsel aufgetretten...
Ich hatte 15W40 Teil-Syntetisch von Polo gekauft (die eigene Hausmarke).
Dann habe ich auf 10W40 Voll Syntetisch gewechselt und das Problem ist weg. Doch glaube ich das das Öl nicht wirklich das eigentliche Problem ist... ich vermute das ich meine Kupplungsscheiben tauschen sollte und auch einen neuen Bowdenzug einbauen.
Hoffentlich hat dein Ölwechsel was gebracht!
Moin Effendi,
wie ich schon schieb, habe ich bei meiner Alp mit dem beschriebenen Öl gute Erfahrungen gemacht - kein Kupplungsrutschen, geringer Ölverbrauch (0,2l/ 1000 km). Andere Öle funktionieren auch gut (z.B. MOTUL teilsyth. o. mineralisch), aber noch längst nicht alle Ölsorten. Welches Öl letztlich das Beste ist, darüber lässt sich hervoragend streiten (siehe auch die viele unendlich langen Öl-Threads).
Meine Kupplung hat bisher 123 tkm ihren Dienst getan und funktioniert noch gut. Habe verstärkte Kupplungsfedern (mittlerweile der 3. Satz Federn) und, da muss ich mal den Tipp von Gerda aufgreifen, auch zu Beginn des Jahres den Kupplungszug gewechselt, da dieser sehr schwergängig war, weil sich das Innenleben des Zuges durch die mechanische Belastung aufgelöst hatte. Ähnlich war es bei der Vorgängerin.
Normalerweise halten die Kupplungsbeläge bei der Alp ewig, vor allem wenn Du sie wenig im Gelände bewegst. Häufiger machen die Federn schlapp (je nach Fahrweise ca. 50 tkm). In schlappen Federn und weniger geeigneten Ölen findet sich oft die Ursache für Kupplungsrutschen unter Vollast.
Zu deinem geplanten Ölwechsel: Das Kupplungsrutschen hört nicht schlagartig mit dem neuen/ anderen Öl auf, das braucht einige km.
Soweit aus meinen Erfahrungen von rund 250 tkm auf meinen beiden Alps und den vielen Inspektionen an den Alps aus meinem Freudes- und Bekanntenkreis.
dLzG
Uli
auch ich habe nachm ölwechsel rutschende kupplung , werde auf procycle öl wechseln.
wenns dann nach ca. 200 km nicht besser wird die federn wechseln. wie groß ist der aufwand , gibt es eine ( video- ) anleitung ?
danke
andre- Hi andre25,
mit 200 km wirst Du nicht hinkommen. Bis das Kupplungsrutschen nach lässt bist Du 1000 bis 2000 km unterwegs. Das braucht halt ne Weile, bis das andere Öl aus den Schreiben raus ist.
dLzG
Uli - Hallo an Alle!
Ich habe vorgestern den Ölwechsel vollzogen. Ich habe das Procycle 10-W-40 teilsynthetisch von Louis reingeschüttet.
Doch das gefällt meinem Motor anscheinend gar nicht. Er läuft unruhig, er vibriert im oberen Drehzahlbereich erheblich mehr und mein Gehör und mein Gefühl sagen auch, daß dies nicht das richtige Öl für mein Motorrad ist.
Nur eine Frage: wer kennt ein gutes, rein mineralisches Öl?
Viele Grüße,
Effendi - Hi Effendi,
hast Du vielleicht zu viel Öl reingeschüttet, was zeigt der Peilstab?
Gruß
Uli - Hallo Uli!
Ich habe zuerst 2,2 L reingeschüttet (so wie es im Handbuch von ´87 drinstand). Dann eine Weile bei Standgas tuckern lassen und gemessen. Der Ölstand war gerade am unteren Ende des Stabes sichtbar. Dann habe ich nochmal 250 ml dazu. Dann war das Öl genau in der Mitte des Stabs. Seitdem habe ich nicht mehr gemessen.
Viele Grüße,
Effendi - Hi Effendi,
wenn ich mich recht erinnere gehören mit Filterwechsel max. 2,4 l in die Alp. Die Probleme die Du nach dem Ölwechsel beschreibst entsprechen genau denen, die die Alp zeigt wenn sie zu viel Öl hat.
Gruß
Uli - Wegen 0,05 Liter, die er möglicherweise zuviel reingeschüttet hat ... mach dich nicht lächerlich. Da fällt ja die Messtoleranz größer aus. Zumal der Ölstand in der Mitte des Messstabes war - vorausgesetzt, dass richtig gemessen wurde.
Der Messstab wird nur aufs Gewinde aufgesetzt, nicht hineingeschraubt! Bei nicht auf dem Seitenständer stehender Maschine Der Messstab wird nur aufs Gewinde aufgesetzt, nicht hineingeschraubt!
- Also meine Erfahrungen mit der PD10 sind beim Ölwechsel:
Wenn man das alte Öl vorschriftsgemäß ablässt und den Filter wechselt dann ist der Ölstand nach genau 2 Liter vorschriftsmäßig gemessen genauf auf MIN.
Dann einfach wie im Handbuch beschrieben auf Max auffüllen. - @Kurt,
ich denke es geht nicht alleine um beschriebene 50ml zuviel, sondern um etwaige hinzukommende Messtoleranzen, etwa bei der eingefüllten Menge (waren es knapp 2,2 oder doch 2,25 l?) oder beim Messen des Ölstandes, denn mit 2,2 l lässt sich, wenn die Alp grade steht, auf dem Messstab deutlich mehr ablesen als grade mal min. (wie auch Schutti schon beschrieben hat).
Wird der Ölstand nach dem Warmlaufen zu früh gemessen, entsteht leicht der Eindruck es könnte zu wenig drin sein, weil es noch nicht ausreichend zurückgelaufen ist. Dann noch 250 ml drauf (oder gar 270 ml, wer kann das an den Markierungen der Ölkanne schon so genau ablesen?) und schon ist deutlich zuviel Öl drin und die Alp zeigt eben die beschriebene Symptome!
Ich merke es nur an weil wir die Schrauberqualitäten von Effendi nicht kennen und erfahrungsgemäß die Tücke oft in den einfachsten Vorgängen steckt.
Gruß
Uli