Moin,
wollte meine PD06 gerade an der Tankstelle wieder starten (auf der Rückfahrt vom TÜVen - welch Ironie) ... klick .. Elektrik komplett weg, nicht mal die Kontrollämpchen noch da, starten war natürlich auch Banane. Nach dem heimschieben nochmal Zündschlüssel gesteckt. Frontlicht und Kontrollämpchen sind wieder da, aber kein starten möglich. Ich vermeine ein klicken von unter der Sitzbank zu hören.
Im Sicherungskasten vorne (beim Schlüssel) ist alles gesund. Killswitch ist auch nicht aktiv.
Jemand eine Idee?
Danke.
Stef
Technik: Elektrik komplett weg (und halb wieder da)
- Batteriekontakte lose?
Oder Massekabel der Batterie?
Batteriekontakte lose?
Oder Massekabel der Batterie?
Beides Mal nein.
Danke- Vielleicht hat sich die Batterie selber verabschiedet.
Aber es gibt hier im Forum wesentlich findigere Elektrische als mich
Ich würd s als nächstes mit Überbrücken versuchen - Hatte im Herbst so ein "Phänomen"
Mit dem Mopped wie immer oft gefahren , ohne Probleme.
Eines Tages dann: Schlüssel rein, und Lampen leuchten etwas schwach. Anlasser macht klick, das wars. Die nächsten Versuche aren dann immer unterschiedlich, mal war kien Lämpchen an, mal alle voll, mal glimpten sie nur ???? Alles zerlegt und für gut befunden, wieder zusammmen gebastelt und siehe da seit dm geht alles wieder. ???
In Zwischenzeit verdächtige ich das Zündschloß, bzw mich. Hab Tage vor diesem misteriösem Verhalten meine Züge am Lenker geschmiert und auch Silikonöl verwendet, was ich aber auf Grund von mangelnder Fähigkeit mehr am Cockpit und am gesammten Mopped verteilt hab als in den Zügen.
Denke, das ist etwas ins Zündschloß gelaufen und es gab Kontaktprobleme.
Ist Dein Mopped vorher länger gestanden? Oder vielleicht sogar im Regen? - Ein ähnliches Problem hatte ich im letzten Sommer. Von jetzt auf gleich ging gar nichts mehr.
Es hatte sich ganz einfach die Batterie verabschiedet. Das Ding war einfach schlagartig tot.
Neue Batterie rein, fertig war der Lack.
Also stellt sich die Frage: Wie alt ist deine Batterie? - Für mich klingt das entweder nach losen Batteriekontakten ( oder auch Massekabel am Motor )
oder eben Batterie im Eck.
Oder einfach danach, das die Batterie nicht geladen wird.
Kannst Du mit einem Messgerät umgehen?
Dann mal Ladespannung messen, wurde hier schon öfters beschrieben wie es geht. - Bei mir hatte sich der Stecker (rot) vom Zündschloss gelockert (liegt rechts vorne in Fahrtrichtung neben dem Scheinwerfer) - also nicht die Kabeln direkt beim Zünschloss, sondern ca. 20cm weiter vorne.... da war dann auch alles plötzlich aus.
- Wenn ein Klicken unter der Sitzbank zu hören ist, dann ist es das Startrelais.
Das heißt es ist prinzipiell Spannung da, aber nicht genug um da das Relais zu schalten oder die Lampen ordentlich zum Leuchten zu bringen.
Von daher sollte das Zündschloss gehen und die Kabel Saft durchlassen.
Deswegen mein erster Tip lose Kontakte oder dann leere Batterie ( warumauchimmer )
Natürlich könnten Stecker auch schwer korrodiert sein, aber das wäre fast meine letzte Vermutung.
Ein Tip:
Mach mal Überbrückung ( Starthilfe ) mit einer Auto oder Mopedbatterie, wenn es dann geht ist es ziemlich klar die Batterie oder der REgler )
Oder lade mal die Batterie mit einem Ladegerät - Ich hatte sowas sogar während der Fahrt vor ein paar Jahren in Montenegro. Elektronik spinnt wie Sau, schaltest das Licht beim Fahren aus, wirds besser, gehst vom Gas ist sie ganz weg. An der Tankstelle ist sie dann nach ein paar Versuchen wieder angesprungen, 2 km später dasselbe Spiel.
Hab dann an einer Tankstelle angefangen den Fehler zu suchen. Ca 2 Stunden und eine halb zerlegte Transalp später hab ichs gefunden:
Der Sicherungshalter, der am Startrelais angebracht ist, war völlig vergammelt. Startrelais ausgebaut, Sicherungshalter gereinigt, eingebaut, fertig. Nie wieder Probleme.
Das Blöde an der Fehlersuche war nur, daß die von außen sichtbare Sicherung am Startrelais nichtdie "echte" ist, sondern eine Reserve. wenn du die also rausziehst, wird die immer gut aussehen. Um zur richtigen Sicherung zu kommen, musst Du das Relais etwas auseinandernehmen.
Wenns aber unter der Sitzbank klickt, dann is fast mit Sicherheitdie Batterie leer oder tot. ich würde bei der Gelegenheit gleich beides prüfen. - Kenn ich auch, das Problem gibt es häufiger. Wie schon in vorherigen Antworten beschrieben kommt hierfür die Batterie infrage. Meist liegen für den Ausfall der Batterie zwei Ursachen vor:
1. Billigbatterie (z.B. DELO), hier sind häufig Plattenbrüche zu beklagen, die zu einem Kurzschluss in der Batterie führen oder
2. der Laderegler, der die Batterie nicht mehr aufläd
In meinem Fall war es damals der Laderegler, der schleichend den Geist aufgegeben hatte und zu den von dir genannten Symptomen führte. So tippe ich in deinem Fall auf den Laderegler, denn bei einem Plattenbruch läuft garnichts mehr.
DLzG
Uli - Moin!
Also, überbrücken ging, danach unregelmäßiger Motorlauf und flukuierendes Licht (heller, dunkler, aus). Werd mal eine neue Batterie holen (die letzte war eine Delo von 3/2014). Wenn es dann immer noch so ist, wird es wohl der Regler sein vermute ich mal anhand der bisherigen Antworten.
In den FAQs steht was von einem Motek Regler, gibt es noch andere Empfehlungen?
Danke schonmal, LG
Stef - danach unregelmäßiger Motorlauf und flukuierendes Licht (heller, dunkler, aus).
Da würden bei mir die Alarmglocken schrillen.
Ist die Birne durchgebrannt?
ich würde hier nämlich den Regler vermuten.
Bevor Du eine Batterie kaufst, messe einmal die Ladespannung.
Und schau die Batterie an, ob da noch genug Wasser drin ist.
Wäre ein Zeichen für überkochen durch zu hohe Spannung.
Wenn meine Vermutung stimmt, dann könnte Dir der kaputte Regler Schaden anrichten.
Allerdings kann das eine kaputte Batterie auch auslösen ( diese Symptome ) denke aber eher an Regler.
Wenn Du kein Ladegerät hast, dann leih Dir eines bei bekannten und lade die batterie mal, wenn es dann geht, ist es sicher der Regler.
danach unregelmäßiger Motorlauf und flukuierendes Licht (heller, dunkler, aus).
Da würden bei mir die Alarmglocken schrillen.
Ist die Birne durchgebrannt?
ich würde hier nämlich den Regler vermuten.
Lief bei mir exakt genau so ab. Es war hier die Batterie. Scheinbar braucht der Regler eine intakte Batterie als Puffer um eine ordentliche Spannung zu liefern. Das habe ich gemerkt, als ich während des Motorlaufs die Batterie wieder mit einer intakten überbrückt habe. Der Motorlauf wurde sofort rund und das Flackern der Lämpchen war weg.- Ist so, man benötigt eine funktionierende Batterie oder einen Fetten Elektrolytkondensator.
- @Stef,
der Motek-Regler ist die erste Wahl, eine andere Empfehlung gibt es nicht.
DLzG
Uli - Danke an alle Antworter...
Habe die alte Delo-Batterie gegen eine Exide getauscht, TA läuft wieder einwandfrei. An der Batterie kamen bei 3000 Umdrehungen 14,6 Volt an - das entspricht wohl auch der Norm was ich aus anderen Threads herauslesen konnte.
Mein Elektronikmensch hat auch an dem abgezogenen Stecker zur LiMa gemessen und das waren 0,6 Ohm (glaube ich zumindest - hab nur den Kasten gehalten). Denke das passt auch...
LG
Stefan
P.S: Bin mir nicht sicher ob ich für meine anstehende große Tour nach Ulan Bator noch einen Ersatzregler mitnehmen sollte? Das Problem mit den halb leergekochten Zellen (bei längeren Fahrten) hatte ich in der Vergangenheit auch schon und hab daher bei größeren Touren immer dest. Wasser dabei. P.S: Bin mir nicht sicher ob ich für meine anstehende große Tour nach Ulan Bator noch einen Ersatzregler mitnehmen sollte? Das Problem mit den halb leergekochten Zellen (bei längeren Fahrten) hatte ich in der Vergangenheit auch schon und hab daher bei größeren Touren immer dest. Wasser dabei.
Da würde ich an deiner Stelle gleich einen vernünftigen frischen Regler kaufen und gleich einbauen, den alten kannst du dann als Reserve ganz unten im Koffer mitnehmenund du wirst auch sicher sehr viel weniger Wasser benötigen.
- Ich kann mich dem Manni nur anschließen. Ein neuer Regler kostet nicht viel und beugt möglichen Problemen auf der Reise vor.
Die originalen Regler sind einfach zu anfällig. Ein Defekt stellt sich gerne auch schleichend ein, so schwankt die Ladespannung bzw. bricht immer wieder ein, die Batterie wird also nicht mehr kontinuierlich geladen.
Auch bei meiner Alp, zeigte eine Messung zunächst keine Auffälligkeit und alles schien i.O. dennoch entlud die Batterie über die Zeit wieder. Erst eine längere Messung offenbarte die Spannungseinbrüche. - Guten Morgen,
ich hole diesen älteren Thread mal wieder hoch, da ich heute morgen das gleiche Symptom hatte wie Stef (lustigerweise war ich auch gestern beim TÜV).
Da ich in den letzten zwei Jahren drei neue Batterien verbaut habe (erst Banner, dann eine no name, jetzt seit Herbst eine Yuasa), bin ich mir sicher, dass es eine andere Ursache als die Batterie gibt. Die Reglerwerte hatte ich gemessen, sie waren normal, wie auch hier im Forum irgendwo beschrieben. Allerdings wird ja auch oft gesagt, dass die Regler erst mit Erwärmung anfangen zu spinnen.
Ich werde heute Abend folgende Schritte unternehmen:
1. Batterie und Verkabelung checken
2. Versuchen, mit Akkupack zu starten. Wenn damit alles normal läuft, werde ich alles andere als Regler und Batterie ausschließen und es mit einem neuen Regler versuchen.
Frage an Stef, falls Du hier noch mitliest: War Dein Problem mit der neuen Batterie endgültig behoben oder war die Batterie noch einmal leer? - Sicherheit kann Dir nur eine Messung im Dauerbetrieb geben. Als letztes Jahr an meiner AT, nach (20 Jahren!!!!) erstmals eine H4-Lampe ausfiel und kurz darauf die Zweite, hatte ich sofort den Regler unter Verdacht.
Messungen mit Multimeter direkt an der Batterie brachten immer Normalwerte.
Habe dann vorsorglich bei beiden Moppeds Voltmeter eingebaut und einen Reserveregler eingepackt. Auch im Dauerbetrieb ware die Messwerte normal.
Doch mitten in Mazedonien fiel plötzlich die Ladespannung, mit Licht, unter 12V ab. Ohne Licht verblieben aber nochimmer 12,5-13V. Zumindest für die längste Strecke zum geplanten Quartier. Die Spannung sank dann bis auf Werte um die 11V, was mich veranlasst hat, den Motor nicht mehr auszuschalten.
Habe dann, im Quartier, den Regler getauscht und hatte auch glücklicherweise eine Lademöglichkeit für die Batterie. Alle Spannungswerte ware wieder normal.
Was ich damit aber sagen will, die durchgebrannten H4-Lampen können eigentlikch nur Zufall gewesen sein. Sonst hätte sich der Regler mit Überspannung verabschiedet. Was der Zweite, unangenehmere, Reglertod wäre. Dieser zieht oftmals Schäden an der Elektronik, CDI, Drehzahlmesser oder Tripmaster (bei der AT) nach sich.
Klaus - Voltmeter verbauen klingt gut.
Macht es sinn auch noch einee Anzeige für Ampere mit zu verbauen?
Hatten früher beides im Auto, da war aber auch mehr Platz
Voltmeter verbauen klingt gut.
Macht es sinn auch noch einee Anzeige für Ampere mit zu verbauen?
Hatten früher beides im Auto, da war aber auch mehr Platz
Hab ich auch schon gemacht. Ist aber relativ aufwändig und, wenn man die Spannungswerte richtig interpretieren kann, auch nicht erforderlich.
Ich habe bei der Twin sowas verbaut.
http://www.ebay.de/itm/wasserdicht-Voltmeter-DC-100V-Digital-LED-Spannungsanzeige-Spannungsmesser-12V-/281625198548?var=&hash=item41922b7fd4:m:mfgORYODDdHv8093nLhGD4A
Kostet nicht die Welt, aber kann sehr nützlich sein. Korrekte Messergebnisse erhältst Du aber nur, wenn Du eine separate Messleitung direkt von der Batterie schaltest. Natürlich über ein Relais, welches mit Zündungsplus erregt wird. Die Anzeige soll ja in Ruhe nicht leuchten.
Grüße aus Th.
Klaus- Genau das Voltmeter hab ich auch verbaut
Frage an Stef, falls Du hier noch mitliest: War Dein Problem mit der neuen Batterie endgültig behoben oder war die Batterie noch einmal leer?
Salut! Hatte den Thread tatsächlich noch im Abo
Nach der neuen Batterie war alles gut. Hab dann ein paar Hundert Kilometer später, wie angeraten, den neuen Regler verbaut. In den 20.000km danach war auch Frieden
Allzeit gute Fahrt!
Stef