Hallo zusammen.
Ich habe mir Anfang des Jahres eine 1993 Transalp zugelegt. Nach den ersten paar Kilometern habe ich festgestellt, dass ich das ein oder andere verbessern sollte. ;)
Konkret wäre das:
-Eine Warnblinkanlage nachrüsten
-Vorne auf doppelte Bremsscheibe umrüsten
-Sturzbügel nachrüsten
Zu der Warnblinkanlage könnte ich einen ordentlichen Stromlaufplan gebrauchen, der den es hier auf der Seite gibt ist beim ausdrucken total unleserlich. Könnte mir da villeicht jemand einen zukommen lassen?
Zu der Bremsanlage wäre die Frage, ob jemand von euch das schonmal gemacht hat und mir ein paar tipps dazugeben könnte.
Zu den Sturzbügel: Ich habe von Givi recht schöne gefunden. Hat jemand von euch da was übrig was er mir verkaufen könnte?
Danke schonmal im vorraus
Myron
Technik: Ein paar kleine Umbaumaßnahmen
- Hi zum Schaltplan, dafür kauft man ein Wartungshandbuch aber Warnblinkanlage? wozu denn das, ne Transalp hat keine Panne
Vorne Doppelbremse, wird ne sehr teure Sache, andere Gabel mit den passenden Aufnahmen für die Bremssättel, dann das Vorderrad mit Bremsscheiben beidseitig und zuletzt noch die Bremsanlage selbst mit Bremssätteln und Bremspumpe. Fürs Material kannst mal in Richtung 400-500Euro richten und Dir dann noch Gedanken machen, ob Dus dann auch eintragen lassen willst, dann kommt nochmal was dazu.
Zu den Sturzbügeln die Givi sind gut, taugen was genauso wie die SW-Motech und sicherlich auch die von African Queens. Die Hepco Becker und die Five Stars spart man sich besser. - Hi Myron,
im Prinzip hat Michael schon alles prima beschrieben.
Kleine Ergänzung noch: Für die Umrüstung auf Doppelscheibe vorne kommen die Teile der PD10-Modelle oder auch der Africa Twin (RD04) in Frage... Eintragung ist möglich (hab beide Varianten bei meinen TAs verbaut). Bremsverhalten u. Stabilität sind da deutlich besser!
VG,
Gunnar PD06 & PD10/RD04
ist das alles ein Mopped- @Michael1972
Die Warnblinkanlage ist auch eher als Warnung am ende eines Staus gedacht. Da hab ich so das Talent reinzugeraten, wenn ich dann mal auf der Autobahn unterwegs bin.
Das die umrüstung nicht billig wird war mir schon klar. :) - Muß man eine verbesserte Bremse wirklich eintragen lassen?
Es steht doch nicht im Fahrzeugschein, ob die Maschine zwei, oder drei Scheiben hat.
Als ich zum TÜV war, wurde nach so etwas überhaupt nicht geschaut.
Muß man eine verbesserte Bremse wirklich eintragen lassen?
Es steht doch nicht im Fahrzeugschein, ob die Maschine zwei, oder drei Scheiben hat.
Als ich zum TÜV war, wurde nach so etwas überhaupt nicht geschaut.
Es ist eine massive Veränderung des Motorrades und ich wäre da mit dem Eintrag in den Papieren ,oder die konkrete Aussage vom TÜV es muss nicht eingetragen werden, deutlich entspannter, denn wenn nicht gehts um die Betriebserlaubnis und den Versicherungsschutz, auch wenn der Umbau eine Verbesserung darstellt.
@Michael1972
Die Warnblinkanlage ist auch eher als Warnung am ende eines Staus gedacht. Da hab ich so das Talent reinzugeraten, wenn ich dann mal auf der Autobahn unterwegs bin.
Das die umrüstung nicht billig wird war mir schon klar. :)
Stau und Motorrad in einem Satz zu erwähnen, ist für mich undenkbar, ausser ein Motorrad mit Seitenwagen, dann ok. Ich fahr zwischendurch, sollen doch die Autos warten, aber ich mitm Mopped sicher nicht- Moin,
nunja, ne Warnblinkanlage halte ich auch für ziemlich überflüsig - würde das Geld lieber in progressive Gabelfedern stecken. Als Alternative für einen Gabelumbau auf Doppelscheibe würde ich eine 320 er Scheibe mit entsprechendem Adapter empfehlen. Gibts von HE und passt problemlos.
Gruß vom Uli
Moin,
nunja, ne Warnblinkanlage halte ich auch für ziemlich überflüsig - würde das Geld lieber in progressive Gabelfedern stecken. Als Alternative für einen Gabelumbau auf Doppelscheibe würde ich eine 320 er Scheibe mit entsprechendem Adapter empfehlen. Gibts von HE und passt problemlos.
Gruß vom Uli
Interessiert mich auch. Hoffe Myron hat nichts dagegen, dass ich mich hier einklinke. Uli, wieviel bringt die o.g. 320 Scheibe? Bin auch schon länger am überlegen ob ich die einbaue.
VG Jochem- Moin Jochem,
die große Scheibe bringts, ist kein Vergleich zur Serienscheibe. Wo vorher müdes Gelutsche war, kann danach von Biss gesprochen werden ;o)
Damit die Gabel beim Bremsen nicht auf Block geht, rate ich auch zu progressiven Feder. Beides macht wirklich Sinn und Aufwand/ Kosten sind überschaubar.
Gruß vom Uli
die große Scheibe bringts, ist kein Vergleich zur Serienscheibe. Wo vorher müdes Gelutsche war, kann danach von Biss gesprochen werden ;o)
Damit die Gabel beim Bremsen nicht auf Block geht, rate ich auch zu progressiven Feder. Beides macht wirklich Sinn und Aufwand/ Kosten sind überschaubar.
100 % d'accord. Und idealerweise auch gleich noch Stahlflexe für einen guten Druckpunkt dazu! Gerade wenn der Gummi der Originalleitung über die Jahre schon etwas gelitten hat, geht da einiges verloren.
Warnblinker wenn man denn will: http://www.transalp.de/technik/faq/warnblinkanlagen/- Danke für die Antworten.
Die Lösung mit dem Warnblinklicht habe ich auch gefunden. Allerdings weiß ich nicht ob mir das Relais dabei abraucht.
Gruß Myron - Was streitet Ihr Euch über die Wanrblinkanlage , die kostet im Selbstbau keine 5 EUR, je nachdem wie schön der schalter sein soll.
EDIT: ich war zu langsam mit tippen, ihr wart schneller mit einem link ;o)
wenn man so ein Nachrüstteil für 30 EUR verbaut, hat man ein separates Warnblinkrelais und wenn man dann die Warnblinkanlage einschaltet, während man z.B. links blinkt, dann blinkt das links doppelt und durcheinander.
Mit dem Selbstbauschalter hat man das nicht, da blinkt alles gleichmäßig.
Schöne Warnblinkschalter für? Moped gibt es bei ebay.
Progressive Gabelfedern sind definitiv ein "Must-have", ebenso Stahlflex-Bremsleitungen (die von Melvin sind mit ABE, echt günstig und werden nach Kundenwunsch und - Farbe gefertigt.
Gruß Tom - Progressive Gabelfeder halte ich für völlig überbewertet.
Meines erachtens tut`s mehr oder weniger gabelöl oder andere Viskosität genau so gut,wenn man wie 95% der Applfahrer auf Strasse unterwegs ist.
Ich meine,wie muss man denn heizen bzw vorne (!) Bremsen damit man ertsmal in den progressiven
Bereich einfedert?
War für mich eine Fehlinvestition.Dafür hät ich mir lieber rosa Turnschuhe gekauft.
LG - dann biste ziemlich der einzigste der die Federn für unnötig hält, in den progressiven Bereich kommen, ca. 20000 mal pro 100km Tour
bei jedem stärkeren Bremsen und mit Sozius oder Gepäck sowieso
- Nein ist er nicht ... ich halte sie für 95% der Alp-Fahrer auch für überflüssig. Genau jene 95% wären wohl mit stärkeren linear gewickelten Federn besser bedient. Und der Ansatz die Progessivität mit dem Luftpolster zu unterstützen ist IMHO auch nicht verkehrt.
Linare Federn haben weiters den Vorteil, dass sich die Gabel mit Öl und Luftpolster besser abstimmen lässt .... aber darüber haben wir ja vor ein paar Wochen schon mal in einem anderen Thread diskutiert ....
... übrigens, Stahlflexleitungen zur Verbesserung der Bremsleistung halte ich genauso für überflüssig .... ein Warnblinkanlage hingegen halte ich für sehr sinnvoll ... man muss ja nicht selbst eine Panne haben. Es reicht, wenn man wo dazu kommt wo jemand eine Panne hat oder ein Unfall passiert ist. - Wenn du soviel bremst auf 100km dann bist du ca 8 stunden für die 100km unterwegs.
Deine Bremstechnik würde ich auch mal überdenken,Brems doch mal zuerst hinten,dann vorne.
So wie man das in der ersten fahrstunde lernt.Da geht vorne gar nix runter.Und in den progressiven Bereich schon gleich gar nicht.
Wenn du so in die Eisen steigst und vorne ständig soweit eintauchst hast du wahrscheinlich Olivenöl vom Discounter eingefüllt.
Deine Bremstechnik würde ich auch mal überdenken,Brems doch mal zuerst hinten,dann vorne.
So wie man das in der ersten fahrstunde lernt.
Hääää ... das versteh ich jetzt nicht! Soll das heißen, dass du uns empfehlen willst, dass man nur mit der HR-Bremse bremsen soll? Wenn ja, dann will ich dir den Rat geben den Blödsinn gleich wieder zu vergessen.
Wenn das heißen soll, das man erst hinten kurz bremst und dann vorne, dann muss ich dich enttäuschen, die TA geht vorne trotzdem in die Federn. Das nennt man dann dynamische Achslastverteilung.
Mit so enduros wie es die TA ist werden mit der VR-Brems ca. 70-80 Prozent der möglichen Bremsleistung übertragen ... mit der HR-Bremse die restlichen Prozent. Wer da absichtlich auf die wirkungsvollste Bremse verzichtet, der ist selber schuld.- für 95% überflüssig halte ich für stark übertrieben. Der Sinn hinter der progressiven Feder ist halt dass sie im Anfangsbereich nicht zu hart reagiert und man nicht so viel Komfort verliert und zum Ende des Federwegs zunehmen mehr Widerstand bietet um das Durchschlagen und das zu starke Einfedern zu mildern. Ich hatte bisher 5 Transen und bei vieren kamen die Federn nachträglich rein und immer fand ich eine Bereicherung, genau wie zwei Kumpels die auch Transalp fahren. Also alle die ich kenne also 100% sind sehr zufrieden damit
Deine Bremstechnik würde ich auch mal überdenken,Brems doch mal zuerst hinten,dann vorne.
So wie man das in der ersten fahrstunde lernt.
Hääää ... das versteh ich jetzt nicht! Soll das heißen, dass du uns empfehlen willst, dass man nur mit der HR-Bremse bremsen soll? Wenn ja, dann will ich dir den Rat geben den Blödsinn gleich wieder zu vergessen.
"...zuerst hinten, dann vorne...", also nicht nur vorne.
Wenn das heißen soll, das man erst hinten kurz bremst und dann vorne, dann muss ich dich enttäuschen, die TA geht vorne trotzdem in die Federn. Das nennt man dann dynamische Achslastverteilung.
Klar, mag sein, aber trotzdem setzt sich auch eine Transalp, wenn man erst hinten bremst und dann gleich vorne reinlatscht, etwas mehr hinten in die Federn, was dem Gesamtbremsweg gut tut.
Habe ich z.B. im Fahrsicherheitstraining mit meiner RD13 gelernt, nicht in der ersten Fahrstunde. :)
Mit so enduros wie es die TA ist werden mit der VR-Brems ca. 70-80 Prozent der möglichen Bremsleistung übertragen ... mit der HR-Bremse die restlichen Prozent. Wer da absichtlich auf die wirkungsvollste Bremse verzichtet, der ist selber schuld.
Im Umkehrschluß heißt das aber auch: Wer die hintere Bremse vergißt, verschenkt auch 20-30%, das können im Falle eines Falles die entscheidenden Meter sein.- deswegen bremst man immer vorne und hinten gleichzeitig und um nix zu verschenken "gleichzeitig". Kann ich nicht nachvollziehen dass einem beim Fahrsicherheitstraining gesagt wird, man soll erst hinten etwas bremsen und dann vorne dazu, das macht doch keinen Sinn oder doch? Wenn ja welcher?
deswegen bremst man immer vorne und hinten gleichzeitig und um nix zu verschenken "gleichzeitig". Kann ich nicht nachvollziehen dass einem beim Fahrsicherheitstraining gesagt wird, man soll erst hinten etwas bremsen und dann vorne dazu, das macht doch keinen Sinn oder doch? Wenn ja welcher?
Hier gings um die erste Fahrstunde. Und da macht man das um den Fahrschüler nicht zu "überfordern" in der ersten Stunde. Denn die meisten "Grobmotoriker" machen vorne direkt zu und liegen dann beim ersten Abbiegen auf der Nase. ;) Und da mein bester Kumpel drei Fahrschulen hat darf ich aus diesem Grund an den Fahrschul-Moppeds die Hebeleien und sonstige Kleinigkeiten tauschen. Da kann ich aus den letzten 20 Jahren auch viel lustigen zu erzählen. :) Aber spätestens in der zweiten Stunde (vorrausgesetzt derjeniege kann dann halbwegs geradeaus fahren) wird dann auf "vorne" der Fokus gesetzt um den Vergleich der Bremsleistung vorne und hinten mal zu "erfahren".
Grüße
Andreasdeswegen bremst man immer vorne und hinten gleichzeitig und um nix zu verschenken "gleichzeitig". Kann ich nicht nachvollziehen dass einem beim Fahrsicherheitstraining gesagt wird, man soll erst hinten etwas bremsen und dann vorne dazu, das macht doch keinen Sinn oder doch? Wenn ja welcher?
Weil sich dadurch das Fahrzeug hinten etwas in die Federn setzt und sich das Fahrzeug "lang macht" (ich glaube so war die Aussage des Instruktors), dadurch gewinnt man anscheinend etwas an Bremskraft hinten.
Bremst man erst vorne und dann hinten, zieht es das Heck gleich aus der Feder und wird entlastet, so daß man hinten weniger Bremsleistung aufbauen kann.- Wer die Hinterradbremse einen Sekundenbruchteil vor der vorderen betätigt, gewinnt zusätzliche Stabilität. Das Motorrad zieht sich dadurch auch hinten in die Feder, das Hinterrad kann ein wenig länger führen und Bremskraft übertragen. Wie MOTORRAD bei vielen Bremsmessungen festgestellt hat, lässt sich so ein kleiner, aber reproduzierbarer Gewinn beim Bremsweg erzielen, vor allem bei leichten Enduros oder Supersportlern, die zu Stoppies oder gar Überschlägen neigen. Aus diesem Grund betätigt das Combined ABS von Honda CBR 600 RR und Fireblade auch dann die Hinterradbremse, wenn der Fahrer nur am Handbremshebel zieht. Dieser Ablauf ist für jede Art von Bremsung richtig. Alltags-, Not- oder Rennstreckenbremsung unterscheiden sich letztlich nur in der Dosierung des Bremsdrucks.
http://www.motorradonline.de/rat-und-tat/ratgeber-richtig-bremsen-teil-1-ohne-abs/378137 - Ich finde die Bremsdiskussion doch sehr theoretisch, ohne jemanden damit zu nahe treten zu wollen.
Wenn man eine Notbremsung machen muß steigt man automatisch mit allen so schnell wie möglich in alle vorhandenen Bremsen rein. Wenn man erst überlegt wo man wie bremst, bremst einen das die Notbremsung auslösende Objekt. Durch die Wege zur Vorderrad- bzw. Hinterradbremse werden sich denke ich schon geringe zeitliche Unterschiede ergeben, die aber zu kontrollieren halte ich für ausgeschlossen. Wenn, dann schafft es nur ABS oder vielleicht und evtl. Motorradrennfahrer.
VG Jochem