Guten Tag Transalpgemeinde!
Als langjähriger Leser habe ich mich heute im neuen Forum angemeldet. Bin 57, m, fahre seit langer Zeit Motorrad, seit 4 Jahren Transalp RD 10 BJ 2000, derzeit ca. 7000 im Jahr durchgängig. Bin sehr zufrieden mit dem Arbeitsgerät ( KM momentan 36ooo).
Jetzt brauche ich -bitte- mal qualifizierte Hilfe von Spezialisten:
Nach der Heimfahrt am Montag springt die Mühle nicht mehr an! Ich kann Bitten und Fluchen und Betteln, habe ihr frische Kerzen, LuFi und erweiterte Pflege angedeihen lassen, trotzdem kommt sie nicht in die Gänge. Sprit ist drin, Batterie geladen, Motor dreht. Öl ist fällig, kann aber nicht, weil Motor nicht anspringt!
Die Nacht auf Dienstag war kalt bei uns im Ruhrgebiet, deshalb habe ich als Erstes mal auf die Batterie getippt und geladen: Ergebnis: negativ! Spannung derzeit ca. 12,5 V.
Bei Startversuch leuchtet die Kontrollleuchte für die Wegfahrsperre dauerhaft! Analog diverser Handbücher- Haynes, WHB, u.a.- vermute ich jetzt einen Defekt im System der Wegfahrsperre, kann mir aber nicht erklären wieso. Mit beiden Schlüsseln funktioniert es nicht, sie scheinen das Gedächtnis (Programmierung) verloren zu haben! Beide Schlüssel wurden unabhängig voneinander gelagert, jedoch nur einer ständig benutzt.Habe die Alp lediglich abgestellt, Motor aus , wie immer!
Gibts einen guten Rat, was zu tun ist, ohne gleich die Kiste komplett zu zerlegen oder gleich zum Händler zu laufen und Ellenbogentief in die Tasche zu greifen für eine neue HISS?
Danke für hilfreiche Antworten
Patty
Technik: dringend Hilfe benötigt !
- Hi Patty
da gabs schon ab und zu Ärger mit dem Hiss, als erstens mal den Stecker von der Hissantenne die ums Zündschloss rum, mal abstecken und die Kontakte saubermachen.
Wenn das nicht hilft, mal ne andere Hiss Antenne probieren, könnt Dir eine zum Testen schicken, müsste noch eine haben. Vermutlich wirds das dann schon gewesen sein - Das Problem hatte ich auch gehabt, lag aber ganz woanders. Zieh mal den Stecker vom Steuergerät ab. (hinter der linken Seitenverkleidung) Bei mir waren einige Pins grün. Ich habe sie freigekratzt und seit dem keine Probleme mehr gehabt.
- Falls es das Hiss ist, gibts ja irgendwo ne beschreibung, wie man das abschalten kann. so mit ner schaltkombination.
gefunden!
guck mal hier:
http://www.transalp.de/forum/beitraege/technik/rd_10_hiss_problem/ - Schalte die Zündung ein und betätige 2 bis 3 mal den Killschalter. Sollte es nicht helfen Batterie abklemmen und 5 Minuten warten.
Danach bleibt dir nur die Suche nach den Steckern ob dort Kontakte vergammelt sind.
Wenn alles nicht hilft kann man nur Teile erneuern.Da würde ich mit der Ringantenne (Lesespule)anfangen.
Gruß Ralle
Falls es das Hiss ist, gibts ja irgendwo ne beschreibung, wie man das abschalten kann. so mit ner schaltkombination.
gefunden!
guck mal hier:
http://www.transalp.de/forum/beitraege/technik/rd_10_hiss_problem/
Des funktioniert doch nicht- Das Problem hatte ich schonmal im Kundenkreis bei einer DUCATI, da war es ein oxidoerter Killschalter. Sprüh den mal durch die Ritzen mit Kontaktspray ein. Abenso schau mal nach einem Kontaktproblem am Seitenständerschalter.
Des funktioniert doch nicht
ok, sorry, aber was kaufts euch a so an trick o tronik dreck- die Japaner sin schuld
- An alle Wissenden`:
Mein Problem ist gelöst! Nr. 5 wurde wiederbelebet und zwar komplett kostenlos.Ich habe mir zwar einen Wolf gesucht und die Verkleidung komplett gestrippt, alle elektrischen Verbindungen nachgesehen und mit reichlich Kontaktspray bearbeitet, die Batterie mehrfach ans Erhaltungsgerät gelegt und dann : Hab ich überhaupt einen Zündfunken- nein- habe ich Sprit- ja- also nochmals intensive Spürarbeit im Bereich Zündimpulsgeber, Zündspulen, Kabel- nix!. Enttäuscht fummele ich an der letzten verbliebenen Gummiverkleidung der linken Fahrzeugseite - halt, da ist was nicht korrekt: der winzige Kabelstecker, welcher von einem wahnsinnigen und vollkommen weltfremden Konstrukteur dort gebaut worden, ist, ist auseinandergegangen, warum auch immer!
zusammengesteckt, gestartet, läuft 1a.
Trotzdem Danke für die Tips,ich finde, meine Lösung war die einfachste.#
Schöne Weihnachten
Gummi unten, Lack oben.
... der winzige Kabelstecker, welcher von einem wahnsinnigen und vollkommen weltfremden Konstrukteur dort gebaut worden, ist, ist auseinandergegangen, warum auch immer!
zusammengesteckt, gestartet, läuft 1a. ...
... interessante Erfahrung, und was ist das für ein Steckerle? Leerlaufschalter, Seitenständerschalter oder sonstwas? Kann man anhand der Farbe des Steckergehäuses und der Kabelfarbe identifizieren. Ein- oder mehrpolig?
H.- Na herzlichen Glückwunsch! :)
... der winzige Kabelstecker, welcher von einem wahnsinnigen und vollkommen weltfremden Konstrukteur dort gebaut worden, ist, ist auseinandergegangen, warum auch immer!
zusammengesteckt, gestartet, läuft 1a. ...
... interessante Erfahrung, und was ist das für ein Steckerle? Leerlaufschalter, Seitenständerschalter oder sonstwas? Kann man anhand der Farbe des Steckergehäuses und der Kabelfarbe identifizieren. Ein- oder mehrpolig?
H.
Der Stecker führt weiß und gelb , die Kabel kommen vermutlich vom Zündimpulsgeber und sind wirklich saublöd verlegt- ... 2-polig, gelb und weiß/gelb. Das wäre die Leitung vom Impulsgeber. Ist schon merkwürdig, dass der so mir nichts dir nichts auseinander geht. Muss ich mir bei Gelegenheit im Original anschauen.
H. - ... habs mir mal angeschaut, so gut das vom knappen Platz in der Garage ging.
Also, böswillig wird Dir den Stecker niemand abgeklipst haben, dazu ist er zu sehr hinter Verkleidung und Rahmen versteckt.
Ob der Konstrukteur nicht von dieser Welt war, weiss ich nicht, aber er hatte sicher das Problem den Kontakt so zu gestalten, dass die Leitung vom Geber irgendwo in den Kabelbaum einmünden muss, um dann in Eintracht mit 20 weiteren Kabeln in dem 22er-Stecker zur Box zu enden. Darüber hinaus musste er das auch noch so gestalten, dass der Geber demontiert werden kann, ohne den Kabelbaum aufzuschneiden. Vielleicht doch nicht so ganz weltfremd, oder?
Egal, die Steckergehäuse von Honda, die ich kenne sind geclipst und halten eher zu fest als dass sie zu locker sind. Und mir sind auch keine Wartungsarbeiten bekannt, bei der dieser oder ein anderer Stecker auseinander gemacht werden muss (bei Reparaturen / Demontagen ist das ja keine Frage).
Wird wohl müßig sein, Ursachenforschung zu betreiben, irgendwer hats halt verbockt, sei es, dass ein neuer Geber eingebaut wurde, sei es, dass der Stecker nur mal zwecks Kontaktspray-Pflege auseinander genommen wurde, ziemlich sicher kann sein, dass er dann nicht wieder richtig geclipst wurde. Hauptsache läuft wieder. Und son blöden Fehler zu finden, verdient Respekt. Also: Gratulation, gut gemacht!
H.