Einen wunderschönen guten Tag zusammen,
ich bin der Julian und frischgebackener Besitzer einer Transalp PD06 und einer Africa Twin RD04. In den Besitz beider bin ich so hineingerutscht, wie es bei jeder guten Idee ist, die erst einmal gedeihen muss :P Der Plan ist im April nächstes Jahr eine größere Reise anzutreten und mit dem Motorrad und dem Ziel Mongolei/Asien/Nepal einfach mal loszufahren.
Meine Schrauberkenntnisse sind recht ausgereifter Natur bei den Vierrädern, von Zweirädern hatte ich bis Anfang des Jahres keinen Plan. Meine ersten Fahrerfahrungen durfte ich vor 2 Jahren in Vietnam sammeln, wo ich mit einem 250$, 110ccm, Motorrad (mit manueller Schaltung!) so ca. 5 Wochen durch die Lande gefahren bin - natürlich mit Helm und Protektoren (für Inline-Skates..) - Ihr werdet merken, ich bin eher der Typ ausprobieren und machen als lange zu überlegen :)
Mir ist bewusst, dass sich in diesem Forum Leute tummeln werden, die mehr Fahrerfahrung haben, die technisch versierter sind und die mehr Erfahrung mit eben diesen Bikes haben, die ich nun auch besitze. Ich hoffe trotzdem, dass ich mit meinen Fragen keine Diskussionen zwischen Lagern aufbringe, sondern aus den schon gemachten Erfahrungen einiger mit den im Idealfall dazugehörigen untermauernden Fakten einfach ein paar gute Tipps mitnehmen kann und vermeidbare Fehler, die nicht zur Stärkung meines Charakters beitragen gar nicht erst mache :)
Gut kommen wir zum aktuellen Thema: Die TA ist leichter als die AT und wenn man Abstimmen würde, würde der Konsens dazu raten für eine lange Reise, bei der man viele Dinge nicht einschätzen kann wie eben den Off-road Anteil zum leichteren Motorrad zu greifen. Plan wäre Schwinge, Umlenkung und Federbein sowie Gabel und Bremsanlage der AT RD04 zu übernehmen.
Nun liest man teils, dass der Rahmen der RD04 stärker ist, aber auch schwerer und ebenso, dass der Motor der AT in den Rahmen der TA passt.
Hat jemand Gewichte parat, wie groß der Gewichtsunterschied im Rahmen ist und beim Motor inklusive Vergaser und Ölkühler?
Insgesamt sollte der Gewichtsunterschied ca 30 Kilo betragen. Irgendwo werden die ja herkommen Mir geht es darum rauszufinden, was die größten Anteilnehmer davon sind.
Technik: Der Neue mit den ersten Fragen :)
- Servus
zu Deinen Fragen wirds wohl unterschiedliche Meinungen geben. Meine dazu wäre, nimm die Transalp und fahr Deine Tour und gut ist
Wenn Du unbedingt noch ein paar upgrades haben willst, dann bau wie von Dir erwähnt das Fahrwerk der RD04 an die Transe, Motor würde ich nicht machen, der Transemotor läuft geschmeidiger und ohne Vibrationen und steht der Kraft des AT motors in nicht viel nach, dafür ist er kompakter und leichter und nicht so extrem verbaut wie bei der AT. Man könnte noch überlegen den grossen Tank auf die Transalp zu bauen, damit Du Reserven hast.
Servus
zu Deinen Fragen wirds wohl unterschiedliche Meinungen geben. Meine dazu wäre, nimm die Transalp und fahr Deine Tour und gut ist
Wenn Du unbedingt noch ein paar upgrades haben willst, dann bau wie von Dir erwähnt das Fahrwerk der RD04 an die Transe, Motor würde ich nicht machen, der Transemotor läuft geschmeidiger und ohne Vibrationen und steht der Kraft des AT motors in nicht viel nach, dafür ist er kompakter und leichter und nicht so extrem verbaut wie bei der AT. Man könnte noch überlegen den grossen Tank auf die Transalp zu bauen, damit Du Reserven hast.
Jep!
Tank würde ich nicht machen ... eher bei den fraglichen Etappen ein oder zwei 5l-Kanister mitführen, die man ja danach wieder herschenken/verkaufen kann. Es gibt aber auch so Faltkanister, die im ungefüllten Zustand wenig Platz brauchen.Man könnte noch überlegen den grossen Tank auf die Transalp zu bauen, damit Du Reserven hast.
Das halte ich für quatsch. In den Situationen in denen man mal eine grosse Reichweite braucht, schnallt man sich einfach einen alten Ölkanister drauf und gut. Die bekommt man überall nachgeschmissen.
Die Faltkanister für Trinkwasser sind ebenfalls Schrott, da sie extrem schnell undicht werden aber auch Colaflaschen ohne Pfand sammeln sich unterwegs schneller als einem lieb ist.
In Vietnam hab ich mir auch mal ein Motorrad gekauft. Es geht durchaus mit 110cc...dann werden dir auch die 50 PS der Alp reichen. Umbauen tuh ich nur, um die Kiste nach einem Unfall wieder flott zu kriegen. Die Originalreile sind einfach zu teuer: http://schoene-motorradreisen.de/?report=vietnamMan könnte noch überlegen den grossen Tank auf die Transalp zu bauen, damit Du Reserven hast.
Das halte ich für quatsch. In den Situationen in denen man mal eine grosse Reichweite braucht, schnallt man sich einfach einen alten Ölkanister drauf und gut. Die bekommt man überall nachgeschmissen.
Die Faltkanister für Trinkwasser sind ebenfalls Schrott, da sie extrem schnell undicht werden aber auch Colaflaschen ohne Pfand sammeln sich unterwegs schneller als einem lieb ist.
In Vietnam hab ich mir auch mal ein Motorrad gekauft. Es geht durchaus mit 110cc...dann werden dir auch die 50 PS der Alp reichen. Umbauen tuh ich nur, um die Kiste nach einem Unfall wieder flott zu kriegen. Die Originalreile sind einfach zu teuer: http://schoene-motorradreisen.de/?report=vietnam
Halt Stopp :D
ich wollte keine Diskussionen auslösen ;) Erst echt nicht wegen dem Tank! Also Rd04 tank liegt hier. Über die Pros und Tons von 24 oder 27 inoffiziellen Litern schwappendem Benzin können wir streiten - müssen wir aber nicht, was Tank, Sitzbank, Seitenverkleidung etc angeht hab ich aktuell noch viel größeres vor (verrate aber noch nicht was) wird sich im Laufe des Jahres zeigen ob das funktioniert.
Wir waren beim Thema Gewichte. Habe heute von nem netten Kollegen bei dem ich Radnaben gekauft habe erfahren, dass der RD03 Motor 60 Kilo wiegt - ich merke wieder dass ich Anfänger bin, weil ich wirklich dachte die Dinger wären leichter...
Ich schätze es macht wirklich Sinn bei dem TA Motor zu bleiben. Trotzdem hätte ich das gerne in Kilo bestätigt :)
LG und nen scheenen Freitagabend!Man könnte noch überlegen den grossen Tank auf die Transalp zu bauen, damit Du Reserven hast.
In Vietnam hab ich mir auch mal ein Motorrad gekauft. Es geht durchaus mit 110cc...dann werden dir auch die 50 PS der Alp reichen. Umbauen tuh ich nur, um die Kiste nach einem Unfall wieder flott zu kriegen. Die Originalreile sind einfach zu teuer: http://schoene-motorradreisen.de/?report=vietnam
Achso - was ich eigentlich zitieren wollte: Sehr geil ta-rider! auf ner Honda-Win hab Ichs fahren gelernt... naja und das Crashen :D
Aber Junge was die für ne Reichweite haben mit den paar Litern Sprit ist der Wahnsinn - bin mal 350km glaub ich warens ohne tanken gefahren (der Sprit aus der Plastikflasche musste leider bei nem Kumpel in den Tank von seinem Scooter, nebst seiner anderthalb Liter-Flasche, zwei weiteren Litern auf dem Weg aus der Flasche und zwei Litern aus ner Pump-Zapf-Säule (heißt das so? :) )
Aber alle 500km Ölwechsel spricht für die Zuverlässigkeit und Haltbarkeit :D- Also ich war ja schon ein paarmal mit der Transalp in der Mongolei.
Ich hab den RD04 Tank und finde das super.
Allerdings würde ich es nicht mehr zwingend machen nur um die Tour zu fahren.
Nicht falsch verstehen , ich schätze die große Reichweite der TA mit dem Tank, aber es geht auch mit Kanistern.
Nachteil dabei, deutlich unhandlicher weil man die wo raufschnallen muß und immer in der Hand hat.
Und gerade Benzinkanister werden gerne geklaut.
Und vom Gewicht ist man auch nicht viel besser.
Ich würde mir keinen heftigen Umbau wie AT Gabel oder Schwinge reinbauen.
Mag ja eventuell sogar toll sein, aber warum den Aufwand für ein Moped was auch ohne das für solch Reisen gut funktioniert.
Einzig die Gabelfedern würde ich auf progressive ändern sowie ein ordentliches und neues Federbein, das sind Problemstellen auf den Strecken, egal welches Motorrad wenn die älter sind.
Wenn es wichtig sit das man große Etappen überwinden kann, dann in Usbekistan ( einmal minimum 500km ) und in der Mongolei wenn man komplett abseits des Strassennetzes fährt.
Und Achtung: an den grenzen machen sie Probleme mit Benzin in Flaschen.
Das müßen echte Kanister sein.
mehrmals erlebt bei Anderen und einmal selbst an der Kasachisch Usbekischen Grenze, geht um Sicherheit, zu gefährlich ist es das der Benzin in der Wasserflasche ausläuft und was in Brand setzt. - Das mit dem Benzin in Flaschen ist ein guter Hinweis - gleich mal abgespeichert! :)
Was den Umbau angeht sprechen drei Dinge dafür: 1. Wie ich mich bisher eingelesen habe ist es ziemliches Plug n Play bei den RD04 Teilen. Hier mal ne Buchse abdrehen oder die Halterung für Sicherungen oder Zündschloss neu seh ich nicht als heftig an. 2. ich hab ein Jahr Zeit - was soll ich in der Zeit sonst machen :) und 3. Macht es meiner Meinung nach Sinn, durch sowas zum einen jede Schraube und jeden Handgriff der notwendig ist kennenzulernen und wenn ich es selber mache, kenne ich den genauen Zustand - mach ich murks, weiß ich das und kann damit rechnen, das was kaputt geht. Mach ich ordentlich alle Lager neu, kann ich abschätzen, dass die dann dementsprechend lange halten und nicht nach den ersten paar tkm Probleme machen :)
Aber es ist vor allem Punkt 2 ;D Die Faltkanister für Trinkwasser sind ebenfalls Schrott, ...
Ich nehme zur Kenntnis, dass der Threadersteller die Diskussion größerer Tank vs. Kanistermitnahme nicht weiter führen möchte, was ich auch verstehe, weil es von seiner ursprünglichen Frage zu weit wegführt.
Aber ich möchte noch richtig stellen, dass ich mit Faltkanister nicht jene 10l-Faltkanister die es für Trinkwasser gibt meine.
Es gibt von div. Herstellern robuste, dichte 5l-Benzinkanister, die auch mehrfach wiederverwendbar sind und halt, wenn man sie nicht braucht bzw. nicht befüllt sind, rel. klein zusammenlegbar sind.
Und dann gäbs noch das System Rotopax ...- Vorher Radlager, Lenkkopflager, usw neu machen ist gut, habe ich auch immer gemacht.
Wenn Du Lust hast mach das mit der AT an der TA, ich persönlich würde das Geld lieber in sinnvollere Teile stecken.
Aber es bleibt jedem überlassen was er macht. Die Faltkanister für Trinkwasser sind ebenfalls Schrott, ...
Aber ich möchte noch richtig stellen, dass ich mit Faltkanister nicht jene 10l-Faltkanister die es für Trinkwasser gibt meine.
Es gibt von div. Herstellern robuste, dichte 5l-Benzinkanister, die auch mehrfach wiederverwendbar sind und halt, wenn man sie nicht braucht bzw. nicht befüllt sind, rel. klein zusammenlegbar sind.
Und dann gäbs noch das System Rotopax ...
Ich hab so Faltkanister in Russland bei Reisenden gesehen, die waren super.
Rotopax ist halt auch aufwendig und teuer.- ok ich kenn nur diesen Faltkanister von Louis der war schon beim ersten Einsatz an den Stellen wo er gefaltet wurde undicht.
Ich war noch nie in Kasachstan aber in allen anderen 90 Ländern hatte ich mit Benzin in Flaschen keine Probleme. Das interessierte wenn überhaupt den Zoll und notfalls füllt man halt nach der grenze auf. Man braucht es ja eh nur in wirklich abgelegenen Gegenden.
Wer Spass am umbauen hat kann sich mit dem Honda Baukasten natürlich schön austoben. Man muss halt einen TÜV finden, der sowas abstempelt oder in die USA ziehen. Rechtssicherheit gibt es in Deutschland nicht. Ausserdem sinkt der Wiederverkaufswert bei verbastelten Maschinen. Ich war noch nie in Kasachstan aber in allen anderen 90 Ländern hatte ich mit Benzin in Flaschen keine Probleme. Das interessierte wenn überhaupt den Zoll und notfalls füllt man halt nach der grenze auf. Man braucht es ja eh nur in wirklich abgelegenen Gegenden.
Nö, genau das ist es warum man Benzin benötigt dort, weil es eben nicht somit das man nach der Grenze auffüllen kann.
Letzte Tankstelle ca 80km vor der Grenze, und erste Möglichkeit für Sprit ca 400km nach der Grenze.
Und ja, es interessiert die Grenzer, aber das hilft halt nicht wenn man dann steht und warten muß bis wieder wer kommt der Sprit über hat.
Und dort gibt es nur Minidörfer mit 3 Häusern oder gesperrte orte mit Gasvorkommen, wo man an den Polizeisperren nicht vorbei kommt.