Hallo Liebe Transalpfahrer,
bis zur Winterpause ging der Choke an meiner Transalp einwandfrei. Ich hab eigentlich zur "Einlagerung" wie jedes Jahr Filter und Öl gewechselt und hier und da mein bischen Fett und Spray aufgetragen und die gute aufgebockt.
Jetzt musste ich pünktlich zum Saisonstart feststellen, dass der Chokehebel klemmt. Meine Transalp hab ich natürlich mit Hilfe eines Heißluftföns natürlich trotzdem anbekommen.
Hat einer hier schon mal ähnliches erlebt oder muss ich doch mal die Verkleidung und den Tank abnehmen und den Seilzug genau inspizieren. An die Vergaser würde ich ungern rangehen...
Ach ja. Es ist eine PD 06, Bj. 93 mit 70tkm.
Grüße und Danke fürs Lesen und Mithirnen.
Michael
Technik: Chokehebel klemmt
- Solang der Choke nicht in gezogenem Zustand hängt ist es ja nicht ganz so schlimm. Im Sommer braucht es den Choke imo sowieso kaum. Würde mal die Chokezüge am Vergaser abschrauben. Sind nur zwei Kunststoffschrauben durch die der Zug geht. 14er Weite oder so.
Dann sieht man ob der Zug selbst hängt oder die Chokekolben - Hallo Sebastian,
danke für den Tipp, werde ich gleich mal ausprobieren. Sind die Chokekolben Zylinderförmige Buchsen die man sieht, wenn man den Luftansaugstutzen abnimmt und dann von oben in den Vergaser schaut, die bewegen sich nämlich. Demnach wäre es ja wirklich der Zug, allerdings habe ich gesehen, dass der Zug sich gabelt, macht ja auch sinn bei zwei Vergsern, stelle mir aber einen Wechsel dann schwierig vor.
Grüße Micha - Nein das sind die nicht.Die Chokekolben sind Seitlich hinter den Plastik schrauben,in der Mitte geht der Zug rein.Um zu prüfen ob der Kolben klemmt oder der Zug mußt du sie heraus nehmen.Das Plastikteil wo die Züge sich teilen läßt sich öffnen.
- Die Plastikschrauben bitte vorsichtig behandeln, die zerbröseln leicht wenn sie schon älter sind.
- Also bei mir stehen die nach 21 Jahren noch gut im Saft. Man sollte bei Kunststoffbauteilen aber grundsätzlich ein wenig vorsichtiger ran gehen
- Hallo,
erstmal vielen Dank für die Ratschläge, sie haben mir weitergeholfen. Erst den einen abeschraubt, der lief aber, der zweite war dann verdreckt. Also erstmal mit WD40 geflutet und dann saubergerieben. Alles wieder verschraubt, was sehr fummelig war. Und dann schnurrte sie wieder. Eine Testfahr konnte ich noch nicht machen, hab aber zur Sicherheit mal Starthilfespray in die nähe der Buchsen gesprüht um ein Ziehen von "Falschluft" zu vermeiden. Bin absolut happy, dass es so unkompliziert ging und freu mich schon aufs fahren.
Grüße und Allzeit eine Gute Fahrt
Michael - Wie kommt da eigentlich Dreck hin? Von außen? Von innen sollte es ja nicht kommen.
Wie kommt da eigentlich Dreck hin? Von außen? Von innen sollte es ja nicht kommen.
Rost an den Federn und dem Seil durch Kondenswasser wenn nicht regelmäßig geschmiert wird.
Da der Zug sich vom Hebel auf die beiden Vergaser in zwei Züge auf gabelt kommt auch kein Schmierstoff zu den unteren Zugenden wenn der Zug immer nur von Oben am Hebel geschmiert wird.
Die Nippel der Seile an den Kolben haben im Gegensatz zu den anderen Zügen einen kleineren Durchmesser als die Seilzughülle.
Dadurch kann man einfach einen passenden Schlauch mit Spritze aufstecken und Schmierstoff in den Zug bis hinauf zur Y-Gabelung hineinpressen.
Für alle Züge verwende ich dazu Getriebeöl GL5.
Einfach so viel Öl in einen der beiden unteren Zugenden einfüllen bis es an dem anderen Zug beginnt heraus zu tropfen.
Über Nacht beide Enden abtropfen lassen und dann mit gefetteten Federn und Kolben montieren.
Bei mir sind alle Züge noch Orginalausstattung und einwandfrei obwohl schon 22 Jahre alt.- Ok, mein Zug läuft auch noch sauber nach 21Jahren wobei mein Moped ja gerade erst eingefahren ist. Ich merk mir den Tipp mitm schmieren mal für die nächste Inspektion vor.
Rost an den Federn und dem Seil durch Kondenswasser wenn nicht regelmäßig geschmiert wird.
Da der Zug sich vom Hebel auf die beiden Vergaser in zwei Züge auf gabelt kommt auch kein Schmierstoff zu den unteren Zugenden wenn der Zug immer nur von Oben am Hebel geschmiert wird.
ja das war es vermutlich. Ich hab mich zuerst auch gewundert wo der Dreck herkommt, hab dann aber gesehehn, dass die Feder schon leicht oxidiert war. Dieser Oxidrückstand und Metallabrieb haben dann den "Chokekolben" blockiert. Interessant finde ich jetzt aber wieder, dass nur eine Seite oxidiert war, die andere Feder hat noch geglänzt wie am ersten Tag. Vermutlich kam da irgendwo Wasser rein. Wer es noch nicht gemacht hat, dem empfehle ich auf alle Fälle das schmieren. Allerdings sind die Kunststoffmuttern mit Sicherheit empfindlich, bei mir waren sie noch gut, kann aber auch anders kommen und es ist eine riesen Fummelei bis man die löst und wieder angezogen hat. Vielleicht dann doch lieber "Never Touch a running System". Aber dann bitte nicht jammern wenn es mal nicht mehr läuft...
Grüße Micha- habs gefunden, die Dose in der sich der Zug teilt hat nen Riss, ist feuchte drin die bei Frost die Züge festsetzt.
Neuer Zug und nun funzt es.. Danke für die Tipps - Moin,
DIe Choke Züge sind ein bekanntes Prolem bei der Alp...um es zu lösen musst die 2 kleinen Kolben rechts und links am Vergaser ausbauen (ist sch* zu drehen ich weiss), reinigen, fetten und wieder rein schrauben.
Gute Fahrt :) - Hallo,
hatte auch das Problem. Auf der rechten Seite konnte ich die Schraube mit der zuvor beschriebenen Fummelei lösen. Und das sah wirklich etwas pflegebedürftig aus, mit WD 40 gespült und gefettet. Auf der linken Seite bin ich jedoch gescheitert, die Schraube zu lösen. Meine Maulschlüssel waren einfach zu breit. Jedoch lässt sich die Gummiabdeckung etwas abziehen. In die sehr schmale Lücke habe ich dann WD 40 gesprüht und den Choke am Lenker kräftig betätigt. Seitdem lässt sich der Choke wieder einwandfrei bedienen.
Und: bei niedrigen Temperaturen brauche ich wirklich den Choke, sonst geht die Tante nicht an. - Hallo!
Meine Theorie ist dahingehend:
Wasser tritt am Chokehebel in den Kabelzug ein.
Wasser läuft in den Zugverteiler weiter, und je nachdem welcher der beiden
weiterführenden Züge im Gehäuse unten ist, läuft das Wasser in diesen Bowdenzug
und macht die einseitigen Probleme.
Gruß aus Tirol - Musste letztes Jahr auch den Choke Zug auswechseln, bei Honda zu teuer wurde ich leider nur bei EBay in Ostereich fündig. das Teil hat meine ich komplett 12 Euro gekostet.
Der Choke liess sich nur schwer ziehen und ging beim Rückstellen nimmer zurück, das waren dann schon mal 3500 Leerlaufdrehzahl wenn die Maschine warm war, nichts aufregendes, aber unendlich nervig.
Der Zug sass übrigens genau in dem vergossenen Verteiler fest.
Kannste leicht prüfen obs am Zug liegt, oder an den Kolben, bei ungezogenem Choke einfach mal am Vergaser an den Chokezügen ziehen, bewegen sie sich leicht raus, bzw zurück ist das Problem klar.
Das Einbauen des Zugs dauert höchstens 15 bis 20 Minuten, also ne Sache für die man sogar nen Schrauber bezahlen könnte, wenn man selbst ned mag.