Moinsen zusammen, bin in der Garage am Ölwechsel, wohlgemerkt Anfänger! Erstens komm ich mit dem Ölfilterschlüssel nicht meinen Drehmomentschlüssel aus Platzmangel in diesen hineingesteckt, wie fest soll ich den Ölfilter nun raufschrauben? Zweitens, der nette Louismann hat mir einen Kupferdichtring für die Ölablassschraube verkauft, mein jetzigen lösen sitzt dort eine Schraube mit einer unterlegplatte, wie ist es nun richtig? Den Kupferdichtring da noch drauf? Drehmoment? Danke
Weiß also nun nicht was ich mit dem Kufperring machen soll? Oder muss ich eine neue Schraube kaufen? Es war als ich es abgeschraubt habe keine Kupferdichtung dazwischen. Und nun?
Der Filter wird nur mit der Hand fest angeschraubt, ohne Ratsche oder Dre-mo. Vorher den Dichtungsrand etwas mit Öl benetzen.
Deine Schraube sieht so aus, als wäre da schon ein Alu-Dichtring oben. Nach dem Sechskantkopf der Schraube kommt die Verbreiterung als "feste" Beilagscheibe oder auch Dichtfläche.
Ja, da ist eine Aludichtscheibe oben. Aber die sollte man auch nicht mehrmals verwenden. Also, Aluscheibe von der Schraube runterhebeln und dann die Schraube it dem Kuferdichtring wieder montieren.
Drehmoment Ölablassschraube weiß ich jetzt nicht auswendig. Mach das immer nach Gefühl.
Aber ich würde die orig. Ölablasschraueb gegen eine mit Magnet tauschen.
"varakurt" schrieb:Ja, da ist eine Aludichtscheibe oben. Aber die sollte man auch nicht mehrmals verwenden. Also, Aluscheibe von der Schraube runterhebeln und dann die Schraube it dem Kuferdichtring wieder montieren.
Drehmoment Ölablassschraube weiß ich jetzt nicht auswendig. Mach das immer nach Gefühl.
Aber ich würde die orig. Ölablasschraueb gegen eine mit Magnet tauschen.
Danke für den Tipp, Frage dazu, ist doch ein Alumotor oder? Wäre dann doch nicht Magnetisch? Viele nette Grüße
Ich würde den Quark mit der magnetischen Ablassschraube nicht empfehlen. Die originale Schraube mir Kupferring rein und gut.
Wie Markus schon schrieb, Filter mit der Hand anziehen reicht, kannst bei laufendem Motor nachsehen ob alles dicht ist.
Hast du schon ein Werkstatthandbuch? Da stehen die meisten deiner Fragen schon beantwortet drin, eigentlich ein Muss wenn man selber schrauben will.
Flyer01 am 17.10.2015 zuletzt bearbeitet 17.10.2015 "TransalpenMann" schrieb:Danke für den Tipp, Frage dazu, ist doch ein Alumotor oder? Wäre dann doch nicht Magnetisch? Viele nette Grüße
Genau so ist es. Ich bin mir nichtmal sicher, ob die Laufbuchsen noch aus magn. Material sind. NW, KW und Ventiltrieb dürften noch magn. sein. Aber du hast einen Ölfilter an Bord, wenn der nicht reicht hast du ganz andere Probleme.
Zudem ist die Qualität der Ölablassschrauben im Zubehör teils unterirdisch. Zu kurze Gewinde, lose Magnete usw.
Ich empfehle beim Ölwechsel den alten Ölfilter aufzuschneiden, das Filterpapier lässt sich wie eine Ziehharmonika auseinanderziehen und man erkennt hervorragend wie es seinem Motor geht.
Ja, das Motorgehäuse ist aus Alu ... aber dafür ist der Magnet eh nicht gut.
Aber dein Getriebe, welches vom selben Ölkreislauf gekühlt und geschmiert wird ist aus Stahl. Und da reiben sich schon kleinere und manchmal auch größere Späne ab. Und die werden halt durch den Magent aus dem Kreislauf geholt.
Bei mir ist da eigentlich bei jedem Ölwechsel ein feiner Metallstaub drauf.
Aber wenn du es nicht machen willst, ist es wahrscheinlich auch gut. Ich investiere halt die 4-5 Euronen für die Magnetschraube.
Genau ans Getriebe hätte ich jetzt auch gedacht.
Wenn das dem Ende zugeht macht es sich mit immer mehr ZEuchs am Magneten bemerkbar.
Zumindest bei Fahrzeugen bei denen die LEbensdauer des Getreibes ein thema ist.
Ich hatte auch mal einen Schrauben mit Magnet, genauer gesagt habe ich den noch aber nimmer am Fahrzeug.
Jetzt habe ich ein Ölablassventil von Stahlbus drinnen.
Anstatt jedesmal Schrauben rausdrehen und neue Scheibe wird einfach der Schlauch angesteckt und das Öl rinnt schon.
Der Aluzylinder wird eine eingegossene Stahllaufbuchse haben, auf blankem Alu das würde nicht lange halten.
"Michael1972" schrieb:Der Aluzylinder wird eine eingegossene Stahllaufbuchse haben, auf blankem Alu das würde nicht lange halten.
Wird meistens so gemacht dass man eine Eisenbuchse eingießt.
Wer sich das sparen will wegen Wärmeleitfähigkeit und so der kann auch das Alu mit einer harten Schicht überziehen wie Nicasil[TM] oder hartverchromen.
Der Nachteil dieser Schichten ist dass man nach einem Ausbohren ums Neubeschichten nicht rumkommt.
Eine Gussbuchse muss man nach dem ausbohren nur mehr hohnen.
Wenn das auf dem Foto ne Stahlschraube ist kann man sich die teuere Magnetschraube sparen.
oben ein Loch reinbohren, ca 10mm tief, billigen Neodym Magneten rein.. mit hitzebeständigem Silikon Loch dichtmachen, Gewinde rein und Schraube drauf geht auch. einer mit 4mm Durchmesser 2mm stark reicht vollkommen 10 Stück in der Bucht unter 2 Euro inkl. Versand.
Ansonsten kann ich nur bestätigen, ein bisserl Abrieb ist immer dran, und so gering das sein mag, im Ölkreislauf möcht ich das nicht haben.
...............inwieweit wird sich so ne Magnetablaßschraube wohl aufs Motorleben auswirken?....wird der Motor statt 297 500 km dann 299 850 halten?.......bin jetzt ernsthaft am grübeln ob ich mir trotz penibelster Einhaltung der Ölwechselintervalle nicht auch so ne Magnetschraube besorge. Gibts da vielleicht Erfahrungswerte dazu ?.......oder ists nur ne Anschaffung fürs gute Gewissen?.......nach dem Motto: Nur das Beste für mein Schätzchen.
"transentreiber" schrieb:trotz penibelster Einhaltung der Ölwechselintervalle
Wozu? Wenn du das Öl nach nem Ölwechsel mal untersuchst, wirste feststellen, dass jeder 2te Intervall vollkommen ausreicht. Das trifft bis auf hoch gezüchtete Renn-Motoren fast für jedes Fahrzeug zu.
Spar das Geld für zu häufige Ölwechsel dann reichts für 10 Schrauben pro Jahr, sogar vergoldet

"transentreiber" schrieb:...............inwieweit wird sich so ne Magnetablaßschraube wohl aufs Motorleben auswirken?....wird der Motor statt 297 500 km dann 299 850 halten?.......bin jetzt ernsthaft am grübeln ob ich mir trotz penibelster Einhaltung der Ölwechselintervalle nicht auch so ne Magnetschraube besorge. Gibts da vielleicht Erfahrungswerte dazu ?.......oder ists nur ne Anschaffung fürs gute Gewissen?.......nach dem Motto: Nur das Beste für mein Schätzchen.
Wenn die aufgefangenen Partikel vom Ölfilter zurückgehalten würden hilft der auch nicht sehr viel weiter.
Ich halte die Magneten eher für ein Hilfsmittel für die visuelle Prüfung des Motorzustandes.
Zunehmende Partikel beim Check == Probleme kündigen sich an.
Boah Schutti geh schlafen

Jepp,habs verstanden..........Ölwechsel ca.alle 15 000km,dafür dann die vergoldete Magnetschraube..........Alles wird gut.
"Rainer57" schrieb:Wenn du das Öl nach nem Ölwechsel mal untersuchst, wirste feststellen, dass jeder 2te Intervall vollkommen ausreicht.
An welchen Parametern machst du das fest?
warum beharren immer alle auf diese "Unterlegscheibe"? Ich hab bestimmt schon 7-8 Ölwechsel durch und noch nie diese Scheibe/Dichtung getauscht. Ist immer noch alles dicht.
Drehmoment interessiert auch hier nicht wirklich. Einfach fest schrauben. Aber nicht festknallen. Denn nach fest kommt ab!
Und den Ölfilter, wie Markus gleich am Anfang schrieb, einfach gut Handfest anziehen. Davor die Fläche am Motor gut reinigen und den den Dichtring am Filter mit Öl bestreichen.
Gruss,
Tom
Rainer57 am 20.10.2015 zuletzt bearbeitet 20.10.2015 "Flyer01" schrieb:An welchen Parametern machst du das fest?
Ich hab das Glück, dass bei mir in der Firma ein Öluntersuchungslabor ist .. die sind immer Dankbar wenn man n altes Öl für die Azubis bringt.
Da kriegste alles aufgelistet, Verschmutzung, Viskosität, Metallabrieb, sonst Fremdkörper, Wasseranteil, Kraftstoffanteil, sogar Bakterien und Pilzbefall u.u.u. sind an die 30 Kriterien..
aber da so n Messkoffer um die 2300 Euro kostet empfehl ich Otto Normalverbraucher die im Handel erhältlichen Testpapiere. Einfach Öl auftropfen und ablesen..
3 Stück ca 12 Euro...
Schnelltest
gab irgendwo noch nen günstigeren, aber mein Gott, ich muß genau so suchen wie ihr also tut auch mal was und lasst euch nicht dauernd Bedienen..
"Rainer57" schrieb:aber mein Gott, ich muß genau so suchen wie ihr also tut auch mal was und lasst euch nicht dauernd Bedienen..
Bekommst du zu wenig schlaf? Wer hat dich um was gebeten?
Aber jetzt: Zeig doch mal so eine Auswertung, ich fände es sehr interessant!
"Rainer57" schrieb:"Flyer01" schrieb:An welchen Parametern machst du das fest?
Ich hab das Glück, dass bei mir in der Firma ein Öluntersuchungslabor ist .. die sind immer Dankbar wenn man n altes Öl für die Azubis bringt.
Da kriegste alles aufgelistet, Verschmutzung, Viskosität, Metallabrieb, sonst Fremdkörper, Wasseranteil, Kraftstoffanteil, sogar Bakterien und Pilzbefall u.u.u. sind an die 30 Kriterien..
aber da so n Messkoffer um die 2300 Euro kostet empfehl ich Otto Normalverbraucher die im Handel erhältlichen Testpapiere. Einfach Öl auftropfen und ablesen..
3 Stück ca 12 Euro... Schnelltest
gab irgendwo noch nen günstigeren, aber mein Gott, ich muß genau so suchen wie ihr also tut auch mal was und lasst euch nicht dauernd Bedienen..
Ölanalyse ist etwas, das vor allem bei Flugzeugen mit Kolbenmotor (die klassische Cessna & Co) empfohlen wird, wo eine große Motorüberholung leicht mal 20000EUR kosten kann und ein Motor Ausfall noch viel teurer wird.
Halte ich, in längeren Abständen, auch beim Moped für durchaus sinnvoll. Ihr bietet das aber nicht als Dienstleistung an? Denn für überschaubares Geld würde ich schon, sagen wir mal vor'm Winter, ganz gern ein bisschen Öl einschicken.
pj
Oooo Rainer......Du hast gerade die Büchse der Pandora geöffnet.(schließe sie wieder ganz schnell)
Gibt eh genug Firmen die solche Ölanalysen anbieten.
Im Bobs Ölforum gibts sogar eigene Unterforen die die UOA und FOA (Check von frischen und gebrauchtem Öl) zum Thema haben.
In der Industrie und der Fliegerei und so macht das sicher Sinn aber für Fahrzeuge eher nur wenn man damit professionell zu tun hat oder Fahrzeuge fährt an der Grenze der Belastbarkeit wie Rennfahrzeuge.