Hallo zusammen,
der Bleiakku meiner PD06 BJ91 geht dem Ende seines Lebenszyklus entgegen und ich frage mich: nochmal Blei oder etwas modernes? Der Elektroniker in mir hätte gerne eine moderne Batterie, also etwas mit Lithium
hier gibt's das auch - der Elektroniker in mir sagt aber auch: wenn der Laderegler es schon schafft, hin und wieder einen Bleiakku trockenzukochen, dann wird ihm eine LiIon Batterie wenig entgegenzusetzen haben.
Hat jemand damit schonmal Erfahrungen gesammelt?
Grüße
pj
Hallo Peter,
gute Erfahrungen habe ich hier mit der Forensuche s. rechts gemacht. Das Thema gab´s hier erst noch vor ein paar Tagen s.
http://www.transalp.de/forum/beitraege/technik/wartungsfreie_batterie/?
LzG T.J.
Mit einem stabilen, modernen Regler geht das, mit dem originalen Regler von 1991 wohl eher nicht.
Aber du kannst ja mal zum Testen eine Spannungsanzeige (z. B. im Zigarettenanzünder) spazieren fahren und damit prüfen, ob der Regler auch bei Belastung durch hohe Drehzahlen oder/und hohe Außentemperatur eine stabile Ausgangsspannung ohne Spannungsspitzen produzieren kann.
Wenn der Regler die Batterie immer trockenlegt, würde ich den mal genauer beobachten, so wie Alptraum beschrieben hat.
82uJ am 31.12.2014 zuletzt bearbeitet 31.12.2014 Also ich hab seit ein paar Wochen so etwas funktionierend in meiner PD10:
http://shop.i-tecc.de/starterbatterien/bis-5ah/lifepo4-starterbatterie-lifeenergy-5000-12v-5ah-original-a123.html
Da mir der fertige Akkublock aber eigentlich zu teuer war, habe ich mir die Zellen dort einzeln gekauft und mit gleichem sichtbaren Ergebnis selbst konfektioniert:
http://shop.i-tecc.de/a123-systems-hochleistungsakku-anr26650m1b-2-5ah-das-originala123-systems-hochleistungsakku-anr26650m1b-2-5ah-mit-z-lotfahne-das-original.html
Da ich die Zellen mit Z-Lötfahne bestellt habe, wurden sie mir sogar ohne Aufpreis punktgeschweisst, was anzuraten ist, da man auf den Zellen nicht beliebig mit dem Lötkobeln "rumbrezeln" sollte. Das ganze sah dann i.E. so aus (ohne den Plastikschutz), also 8 Zellen 4s2p:
http://shop.i-tecc.de/bausatze/bausatze-12v/lifepo4-akkupack-5000-4s2p-12v-5ah-original-a123.html
Was man sonst noch braucht ist 2x der entsprechende Schrumpfschlauch in entsprechender Größe für einmal horizontal und einmal vertikal drübergezogen, die entsprechenden rot/schwarzen 6mm2 hochflexiblen Anschlussleitungen mit Kabelschuhen, und (wichtig) die vorkonfigurierten Mess-/Ausgleichsstrippen mit dem dazugehörigen Stecker nebst Messgerät aus den Bucht für ein paar EU, und etwas Ahnung darüber, dass man es hier beim Konfigurieren/Löten mit vorgeladenen hochstromfähigen Zellen zu tun hat. Als mech. besonders Empfindlich haben sich hier die runden Kanten der Zellen erwiesen, also dort, wo die Lötfahne den hauchdünnen Plastiküberzug des gegenpoligen Aluminiumbechers durchdrücken kann. Dort also etwas mech. stabiles isolierendes unterlegen, oder den Plastikschutz aus der Abbildung verwenden.
Ich habe auch noch einen 4-er Block (4s1p) mit 2,5AH gebaut. Auch mit dieser startet meine PD10 problemlos und liesse sich so sicher auch über einen längeren Zeitraum betreiben, insofern keine Startprobleme anderer Ursache vorliegen.
Wichtig ist vor allem, dass es sich hier NICHT um LiIon-Akkus handelt. LiFePO4-Akkus dieser Art sind z.B. nicht Explosionsgefährlich wie diese, und außerdem rel. gutmütig, was das Überladen angeht. Außerdem haben bei mir speziell diese A123-Akkus bewiesen, dass sich diese intern selbst abgleichen, sobald ein nennenswerter Verbraucher angeschlossen ist. Der 5Ah-Akkublock wurde ohne zus. Aufladung vorher mit seiner Vorladung direkt eingebaut, und wird bei meiner PD10 problemlos durch die Lichtmaschinen-Startzyklen innerhalb seines Arbeitsbereichs in Betrieb gehalten. Der 5Ah-Block ist als Starterbatterie i.E. mit einer 12-15Ah Säurebatterie zu vergleichen. Daten, Lade-Entladekurven und Lade-Tips auf der Webseite.
Fazit: Einbauen, in der Anfangsphase etwas beobachten und vergessen. Wenn alles gut geht, dürfte die 2-3jährige Neukauf einers Bleiakkus hinfällig sein. Wenn die Angaben zu den 1000-2000 kompletten Lade-Entladezyklen stimmen, dürfte die Lebensdauer des Akkublocks der meiner PD-10 entsprechen oder übersteigen.
Wenn man eine LiPo Batterie nimmt die die notwendige Elektronik eingebaut hat funktioniert der originale Regler auch gut.
Ich habe eine Shido YTX14AH-BS eingebaut.
Hat bisher tadellos funktioniert.
Leider steht die Transe gerade beim Mech und ich kann die Batterie nicht testen ob sie auch bei -7°C funktioniert.
Eingebaut wurde sie ca im August und ich bin auch einige km damit gefahren.
Hi,
ich habe auch vor ein paar Monaten überlegt, ob nicht "modernere Batterietechnik" (LiPo oder LiFePO) Sinn machen würde..., habe mich dann doch für die Variante Yuasa YB12A-B für 48,50 EUR entschieden, hält bei mir so 6 - 9 Jahre

. Never change an runnig System!
Ein gesundes und unfallfreies Jahr 2015 wünsche ich euch.
Gruß Uwe
Ein Kollege ist begeisterter Modellflieger und hat für seine LiPo´s extra einen Tresor zum Transport.
Goggel-Suche nach "LiPo Tresor" ist aufschlußreich.
@ 82uJ: Welchen Balancer hast Du verbaut?
"Markus_XL600" schrieb:Ein Kollege ist begeisterter Modellflieger und hat für seine LiPo´s extra einen Tresor zum Transport.
Goggel-Suche nach "LiPo Tresor" ist aufschlußreich.
@ 82uJ: Welchen Balancer hast Du verbaut?
Gar keinen. Im Bereich von bis zu i.e. 0,3-0,4V Unterschied gleichen sich
diese A123
LiFePO4-Zellen mit der Zeit untereinander selbst ab, bei mir. Ich hab z.B. Anfangs einfach mal eine 12V-15W Halogenbirne drangehalten, und innerhalb der ersten 10s waren die alle auf der gleichen Spannung und blieben so. Auch bei Überladespannung sind die nicht so pingelig innerhalb gewisser Grenzen. Aber ich beobachte das Verhalten noch.
Aber nochmal, diese LiFePO4-Zellen sind nicht explosionsgefährlich wie die LiPo's!
Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr :)
"82uJ" schrieb:"Markus_XL600" schrieb:Ein Kollege ist begeisterter Modellflieger und hat für seine LiPo´s extra einen Tresor zum Transport.
Goggel-Suche nach "LiPo Tresor" ist aufschlußreich.
@ 82uJ: Welchen Balancer hast Du verbaut?
Gar keinen. Im Bereich von bis zu i.e. 0,3-0,4V Unterschied gleichen sich diese A123 LiFePO4-Zellen mit der Zeit untereinander selbst ab, bei mir. Ich hab z.B. Anfangs einfach mal eine 12V-15W Halogenbirne drangehalten, und innerhalb der ersten 10s waren die alle auf der gleichen Spannung und blieben so. Auch bei Überladespannung sind die nicht so pingelig innerhalb gewisser Grenzen. Aber ich beobachte das Verhalten noch.
Aber nochmal, diese LiFePO4-Zellen sind nicht explosionsgefährlich wie die LiPo's!
Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr :)
Hochleistungszellen ohne Controller kommen mir etwas gewagt vor. Im Normalbetrieb ok, aber was geschieht bei Überladung bzw. Nutzung bis jenseits der Entladeschlussspannung? Was bei einem Zellenkurzschluss? hmm... Ich vermute, ich werde, aus Gründen der Faulheit, zu einem fertig konfektionierten Block greifen. Jetzt hab ich erstmal einen Motek Regler bestellt.
Wenn ich mir das so ansehe, dann ist an meiner Transe bald nix mehr so, wie es mal war :) Seit letzter Woche sind die neuen digitalen Zündmodule drinne, jetzt dann ein neuer Laderegler, einen McCoi Kettenöler hab ich schon seit Sommer drin, fehlt nur noch die LED Beleuchtung rundum, oder? (ok, und drei Dioden sind irgendwo verbaut, aber da war der Fortschritt doch eher bescheiden in den letzten 24 Jahren).
Off Topic aber auch neu: vorne hab ich seit ner Weile jetzt progressiv gewickelte Federn, die hab ich zwar noch nicht irgendwo im Kurvengewühl testen können, aber hier im Norden fühlen sie sich ziemlich klasse an. Ich tendiere dazu, das bald 1/4 Jahrhundert alte Federbein durch eines von Wilbers zu ersetzen, die Tatsache, daß in Kurven der linke Koffer aufsetzt bedeutet entweder, daß ich aberwitzige Schräglagen fahre oder, daß sie hinten ziemlich in die Knie geht. Meine Wage ist der Meinung, letzteres sei wahrscheinlicher ;)
jetzt erstmal ein frohes neues Jahr und viele glückliche Kurven :D
pj
"pjakobs" schrieb:Hochleistungszellen ohne Controller kommen mir etwas gewagt vor. Im Normalbetrieb ok, aber was geschieht bei Überladung bzw. Nutzung bis jenseits der Entladeschlussspannung? Was bei einem Zellenkurzschluss?
Dann gast die Zelle aus und ist kaputt. Was soll denn passieren?
LiFePo-Zellen explodieren nicht. Wers nicht glaubt, kann sich ja eine Zelle kaufen, und nen Nagel reinhaun, sie kurzschließen, oder sonst was damit anstellen, oder mal bei YT recherchieren. Was macht denn die Zelle einer Normalbatterie, wenn man das mit ihr anstellt?

Das einzige was fehlt, ist ein bestandener Langzeittest über die Jahre.
LG
Bernd am 3.1.2015 zuletzt bearbeitet 3.1.2015 Bei einigen anderen, 30 Jahre alten Honda Motorrädern, mit denen ich Tagestouren oder Wochenendtouren -- aber nicht mehr -- unternehme, verwende ich seit ca 3 Jahren Gel-Akkus ohne im Stich gelassen zu werden, obwohl in den entsprechenden Motorrad-spezifischen Foren ganz ähnlich diskutiert wird wie hier.
Meine 25 Jahre alte TA besitze ich aber erst seit kurzem und da werde ich nun vor meiner geplanten, ersten, wirklich langen Reise keinen Gel-Akku einsetzen sondern unterwegs mal lieber bei der traditionellen Batterie nach dem Säurestand sehen -- habe ich mir überlegt.
Das Problem sind m.E. halt die -- wie oben schon erwähnt -- mangelnden Langzeiterfahrungen, und die möchte keiner ganz weit weg von zuhause machen.
Gruß, Bernd
Ein Kumpel hatte sich in seine Varadero auch so einen LiFePo-Akku wegen Platz- u. Gewichtsgründen eingebaut.
2013 waren wir in der 1. Oktoberwoche auf einer Herrentour in Kärnten, und da wurde es Arschkalt. Nachttemperaturen leicht unter Null Grad waren da leider keine Seltenheit. Niemand hatte um ca. 10 Uhr bei rund 2-3°C ein Problem sein Motorrad anzustarten. Nur der Kumpel mit seinem LiFePo. Auch kurz mal den Starter betätigen um den Akku dadurch aufzuwärmen brachte nix. Wir mussten ihm jedesmal Starthilfe geben.
Das Ereignis mag jetzt nicht gerade signifikant sein, ist aber doch ein Steinchen im "Erfahrungspuzzle".
"varakurt" schrieb:Ein Kumpel hatte sich in seine Varadero auch so einen LiFePo-Akku wegen Platz- u. Gewichtsgründen eingebaut.
2013 waren wir in der 1. Oktoberwoche auf einer Herrentour in Kärnten, und da wurde es Arschkalt. Nachttemperaturen leicht unter Null Grad waren da leider keine Seltenheit. Niemand hatte um ca. 10 Uhr bei rund 2-3°C ein Problem sein Motorrad anzustarten. Nur der Kumpel mit seinem LiFePo. Auch kurz mal den Starter betätigen um den Akku dadurch aufzuwärmen brachte nix. Wir mussten ihm jedesmal Starthilfe geben.
Das Ereignis mag jetzt nicht gerade signifikant sein, ist aber doch ein Steinchen im "Erfahrungspuzzle".
Leider ist meine Transe gerade in der Werkstätte.
Deshalb konnte ich die Batterie nicht testen bei Minusgraden.
Meine ist ja auch eine LiFePO4 Batterie.
Es wird immer geraten Verbraucher wie ABL laufen zu lassen damit die Batterie auf Temepratur kommt.
Keine Ahnung wie gut Startversuche dazu geeignet sind.
Ich fürchte bis mein Fahrzeug wieder da ist hats wieder Frühlingstemperaturen. :)
Schlimm aber auch.
am besten lässt man so Spielereien was die Hobby Bastler gerne machen bleiben und belässt es bei bewährter Technik, die nunmal fürs Geld am besten funktioniert. Ist ja nichts gegen Gel Akku einzuwenden wenn man kein Bock auf die auslaufenden Bleiakkus hat. Aber wenn mir da einer kommt wegen 2Kilo Gewicht sparen dafür kost der Akku das dreifache und funktioniert dazu nicht zuverlässig unter widrigen Bedingungen.... Naja muss man nicht haben, wenn die Dinger so toll wären, würden sie ab Werk verbaut sein.
Die LiFePo Akkus werden auch mit mehr Lebensdauer beworben.
Obs stimmt werde ich ja sehen bei meiner.
Und sobald ich sie wieder habe werde ich mal testen ob sie bei niedrigen Temepraturen auch genug STrom liefert und unter welcher Handhabung sie das tut.
Der Tipp mit dem Licht aufdrehen für 1 min soll gut gehen, ist halt anders.
http://www.transalp.de/forum/beitraege//transalp_pd06_lithium_ionen_motorrad_batterie/?no_cache=1
Hier gibts auf der ersten Seite bereits Infos dazu.
Und bezüglich "keine Experimente wenns drauf ankommt".
Das mag für viele Sachen stimmen, nur ein normaler Bleiakku kann dir auch plötzlich versagen.
Meist tun die das sogar komplett ohne Ansage.
Und "im Tschibutti bekommt man schneller eine normale Batterie wie eine LiFePo.
Stimmt.
Nur ich verwende ja keinen anderen Regler sondern lasse das die Elektronik in der Batterie machen.
Wenn diese also versagt kommt am Ende der Welt halt eine normale rein.
"Schutti" schrieb:.
Das mag für viele Sachen stimmen, nur ein normaler Bleiakku kann dir auch plötzlich versagen.
Meist tun die das sogar komplett ohne Ansage.
Und "im Tschibutti bekommt man schneller eine normale Batterie wie eine LiFePo.
Ist nicht wahr.
Meist merkt man schon wenn Sie zu Ende geht.
Man muß halt nur auf das Moped hören.
Die Batterie wird mal langsam schwächer.
Wobei es Fälle gibt, wo sie wirklich auf einmal tot ist, aber eher selten.
Vorher bricht die ein.
Und wenn man Spannungsanzeige hat sieht man das auch.
Schutti am 3.1.2015 zuletzt bearbeitet 3.1.2015 "klausi33" schrieb:Ist nicht wahr.
Meist merkt man schon wenn Sie zu Ende geht.
Man muß halt nur auf das Moped hören.
Die Batterie wird mal langsam schwächer.
Wobei es Fälle gibt, wo sie wirklich auf einmal tot ist, aber eher selten.
Vorher bricht die ein.
Und wenn man Spannungsanzeige hat sieht man das auch.
Also meine Letzte (Qualitätsbatterie von Banner, Ende 2011 gekauft) hat am Vortag noch klaglos gestartet ohne dass ihr was anzumerken war.
Und dann auf einmal nicht mehr, auch als es dann wieder genauso warm war wie am Vortag gings nach einer Laderunde nur einmal starten, dann war sie wieder platt.
Angekündigt hat sich das durch immer schwärzer werdende Batteriesäure.
Das Gehäuse war so grindig dass man den Pegel nimmer sehen konnte, ich habe immer oben durch die 6 Einfüllnippel den Pegel kontrolliert.
Aber dafür dass ich in der Zeit von Ende 2011 fast 80000km gefahren bin hat sie gut gehalten.
"Schutti" schrieb:Also meine Letzte (Qualitätsbatterie von Banner, Ende 2011 gekauft) hat am Vortag noch klaglos gestartet ohne dass ihr was anzumerken war.
Und dann auf einmal nicht mehr, auch als es dann wieder genauso warm war wie am Vortag gings nach einer Laderunde nur einmal starten, dann war sie wieder platt.
Angekündigt hat sich das durch immer schwärzer werdende Batteriesäure.
Das Gehäuse war so grindig dass man den Pegel nimmer sehen konnte, ich habe immer oben durch die 6 Einfüllnippel den Pegel kontrolliert.
Aber dafür dass ich in der Zeit von Ende 2011 fast 80000km gefahren bin hat sie gut gehalten.
Siehste, irgendwas war da auch !!!!
Also meine letzte Yuasa für die TA (wohlgemerkt mit 14Ah statt mit 12 Ah) hat so irgendwas bei € 40,- gekostet. Wenn die auch so 80k km hält - was bei mir ~ 10 Jahre entsprechen würde ... ich muss ja mi meinen anderen Bikes auch fahren - so kostet mich die Batterie € 0,0005/gefahrenem Km ... da fang ich ja wegen einer anderen Lösung noch nicht mal zum Nachdenken an.
Schutti am 3.1.2015 zuletzt bearbeitet 3.1.2015 "klausi33" schrieb:Siehste, irgendwas war da auch !!!!
Man hat aber bei der Benutzung nix gemerkt.
Auch am Vortag nicht.
Da muss der Schlamm scheinbar unten in der Batterie irgendwas bewirkt haben.
Schwarz war die Flüssigkeit aber schon mindestens 2 große SErvices davor, ist also nicht eine direkte Vorankündigung des Versagens.
Wer seine Batterien nicht selber wartet muss sich darauf verlassen dass ihm der Mech was sagt, man muss bei den nicht wartungsfreien Batterien eh öfters nachfüllen.
Ich habe in dem Jahr vor dem Ausfall schon mal versucht nachzufüllen weil kein Pegel mehr zu sehen war.
War aber genug drinnen aber man hat halt einfach nimmer reingesehen.
Aber egal, ich werde ja sehen wann mich diese LiFePO4 Batterie im Stich lassen wird.
"varakurt" schrieb:Also meine letzte Yuasa für die TA (wohlgemerkt mit 14Ah statt mit 12 Ah) hat so irgendwas bei € 40,- gekostet. Wenn die auch so 80k km hält - was bei mir ~ 10 Jahre entsprechen würde ... ich muss ja mi meinen anderen Bikes auch fahren - so kostet mich die Batterie € 0,0005/gefahrenem Km ... da fang ich ja wegen einer anderen Lösung noch nicht mal zum Nachdenken an.
Die Frage ist ob die Batterien mehr durch Startvorgänge oder mehr durch die Zeit kaputt werden, vermutlich durch beides.
Wenn ich meine alte Banner so ansehen hat sie doch eine Menge ausgehalten.
Einen Vorteil hat die LiFePO4 Batterie: Sie enthält keine Flüssigkeiten, das heißt es kann nix ausrinnen, man könnte sie sogar auf dem Kopf stehend einbauen.
Keine Verlegung eines Überlaufschlauches für die Batteriesäure.
Es muss halt jeder wissen womit er besser zurecht kommt.
"Schutti" schrieb:"klausi33" schrieb:Siehste, irgendwas war da auch !!!!
Man hat aber bei der Benutzung nix gemerkt.
Auch am Vortag nicht.
Da muss der Schlamm scheinbar unten in der Batterie irgendwas bewirkt haben.
Schwarz war die Flüssigkeit aber schon mindestens 2 große SErvices davor, ist also nicht eine direkte Vorankündigung des Versagens.
Wer seine Batterien nicht selber wartet muss sich darauf verlassen dass ihm der Mech was sagt, man muss bei den nicht wartungsfreien Batterien eh öfters nachfüllen.
Ich habe in dem Jahr vor dem Ausfall schon mal versucht nachzufüllen weil kein Pegel mehr zu sehen war.
War aber genug drinnen aber man hat halt einfach nimmer reingesehen.
Aber egal, ich werde ja sehen wann mich diese LiFePO4 Batterie im Stich lassen wird.
Wie gesagt, wenn man mal Licht im Stehen brennen läßt und dann startet, oder Ähnliches, dann merkt man ziemlich sicher das die nachgeben.
Nur wenn man immer nur startet, das Moped sofort anspringt wird man nie merken das die Batterie schon fast im Eck ist.
Und wenn man in ein Batteriefachgeschäft geht, dann kostet eine Varta oder Banner so um die 40 Euro.
Um das Geld denke ich über Saito und Konsorten gar nicht nach.
Und wie schon geschrieben wurde, ich verlass mich auf Bewährtes.
Wobei in in einiger Zeit gerne auch mal das probiere wenn es zuverlässige Erfahrungswerte gibt.
"klausi33" schrieb:Wie gesagt, wenn man mal Licht im Stehen brennen läßt und dann startet, oder Ähnliches, dann merkt man ziemlich sicher das die nachgeben.
Nur wenn man immer nur startet, das Moped sofort anspringt wird man nie merken das die Batterie schon fast im Eck ist.
Und wenn man in ein Batteriefachgeschäft geht, dann kostet eine Varta oder Banner so um die 40 Euro.
Um das Geld denke ich über Saito und Konsorten gar nicht nach.
Und wie schon geschrieben wurde, ich verlass mich auf Bewährtes.
Wobei in in einiger Zeit gerne auch mal das probiere wenn es zuverlässige Erfahrungswerte gibt.
Also ich habe das ABL immer aufgedreht, also sobald die Zündung an ist brennt das.
Ging trotzdem immer gut.
Der Ausfall der Batterie hat sich in der Leistung der batterie nicht für mich merkbar angekündigt.
Und auch das dunkelwerden der Batterieflüssigkeit war nicht zeitgleich mit dem Versagen sondern hat viel früher begonnen.
Hätte ich die Batterie da gleich gewechselt hätte sie fast ein Jahr weniger lang gehalten.
Will nur sagen dass es sehr schnell gehen kann.
Klar, kann bei einer LiFePO4 Batterie auch schnell gehen.
Und ob sie bezüglich Lebensdauer überhaupt Vorteile hat wird sich zeigen.
Wie sich die Preise dieser Batterien entwickeln wird sich auch zeigen.
Derzeit sind sie noch etwas teuer.
82uJ am 4.1.2015 zuletzt bearbeitet 4.1.2015 Soll sich jeder die Batterie einbauen, die er gerne mag. Und jeder Gedanke dazu hat schließlich seinen Wert.
Aber...
bei den techn. Argumenten gegen die LiFePO kann ich nur manchmal verschmitzt den Kopf schütteln. Z.B., die Arbeitstemperatur der A123-Zellen, beginnend bei -20°C. Da möchte ich einmal einen Bleiakku sehen, der seine beste Zeit schon hinter sich hat. Bewährte Technik halt, bei der man weiss, wann sie ausfällt. Meist, nach Murphy’s Law, dann doch höchst überraschend, besonders, wenn man dann beim Parken mehr oder weniger absichtlich das Abblendlicht an lässt. ;)
Ein eindeutiges Alleinstellungsmerkmal FÜR den Bleiakku, bis auf den Langzeittest, hör ich da jedenfalls nicht heraus. Auch die 5Ah ggü. 12Ah des Bleiakkus relativieren sich schnell, wenn man weiss, dass dieser nur ca. 70% seiner Energie zur Verfügung stellen darf, bevor die Spannung soweit sinkt, dass z.B. die Arbeitsspannung der CDI unterschritten wird. Mal vom Alterungszustand, und, gerade bei Bleiakkus, seiner Empfindlichkeiten um und unter dem Gefrierpunkt abgesehen.
Diese nachteiligen Eigenschaften hat der LiFePO-Akku nicht mehr. Der stellt i.d. Regel immer seine gesamte Kapazität zur Verfügung, und ist zudem noch wesentlich schneller wieder geladen. Gerechterweise sollte man auch nicht ins Feld führen, dass diese Technik nicht zur Serienausstattung gehört, wenn es sie bisher noch nicht gab. Ich glaube eher, dass diese Technik die bisherigen Bleiakkus über Kurz oder Lang tatsächlich ablösen wird. Darüber hinaus, Serienausstattung ist ja nicht unbedingt auch ein Qualitätsmerkmal, eher ein Einsparpotenzial, oder?
Klar, dazu gehört ein gewisser Spieltrieb, um sich sowas mal einzubauen. Ich hab auch keine 150€ für das Ding ausgegeben, sondern vlt. <100€ im Selbstbau. Da haut so manch einer wohl mehr für sein Mopped raus, nur um seinen Spieltrieb an anderer Stelle freien Lauf zu lassen. Und auf Weltreise einzig drauf verlassen würd ich mich zumindest zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht. Aber dieses vor allem, weil ich noch nicht weiss, wie man mit diesem Akku mit Zusatzverbrauchern am besten umgeht.
Aber mal ehrlich. Soviel konservative Bedenken von Moppedfahrern, die grad NICHT auf Weltreise sind, und den LiFePO Akku auch sonst aus der eigenen subjektiven Praxis NICHT kennen, hab ich selten gehört...
Nehmt mirs nicht übel ('... das wird man ja schließlich im Merkelland wohl noch mal sagen dürfen') ;)
:)
LG H.-W.