"FrankS" schrieb:Bei meiner Alp ist der Auspuff hinten außen (kurz vor den Chrom-Endrohren) ziemlich verrostet. 
Rostumwandler und auch selbst angerührte verdünnte Phosphorsäure haben sich bei mir eher als Rostbeschleuniger herausgestellt.
Ich kann sie daher nicht empfehlen.
Den Auspuff kann man in einem Stück ohne Demontage abnehmen wodurch man keine neuen Dichtungen verbauen muß.
Die Schraube am Heckträger,an der rechten hinteren Fußraste und die vier Zylinderhutmuttern halten das gesammte Teil.
Nach dem lösen der vier Schrauben können die verschromten Rohre mit Hilfe eines Schlagstückes aus Holz und einem Hammer herunter geschlagen werden.
Die Rohre von innen reinigen und mit Schmierfett dünn Einfetten.
Mit einer Edelstahldraht-Schleifbürste in der Bohrmaschine den Rost entfernen und die Oberfläche dabei mit Edelstahlabrieb beschichten.
Dabei unbedingt eine Schutzbrille tragen!
Der hitzebeständige Lack aus den Srühdosen ergibt nur eine sehr dünne Lackschicht die wenig aushällt und die Dosen sind für den geringen Inhalt auch noch recht teuer.
Günstiger und haltbarer ist Auspufflack aus der Farbdose.
Den gibt es zum Beispiel bei Westfalia wo er für Traktoren beworben wird.
Da der Lack dehr dünnflüssig ist gibt es auch keine unansehlichen Pinselstriche nach dem trocknen.
Den Lack dann entweder mit einer starken Heißluftpistole oder direkt an der Machine bei trockenem Wetter einbrennen wobei ordendlich Rauch entsteht.
Ich mache das alle zwei bis drei Jahre und mein Originalauspuff Bj.1991 ist noch weit von einer Durchrostung entfernt.
Die Kupferdichtungsringe an den Zylindern muß man nicht unbedingt wechseln.
Sie halten bei mir meistens auch nach der erneuten Montage wieder dicht.
Für das Abschrauben der Zylinderhutmuttern wird ein Steckschlüssel mit nicht zu großem Kreuzgelenk benötigt.
Viel Erfolg