Hallo Zusammen,
mir haben se meinen 750kg-Anhänger kaputt gefahren und jetzt bin ich auf der Suche nach einen Neuen. Da meine Freundin jetzt auch Motorrad fährt überlegen wir, uns einen Anhänger zu kaufen, der sowohl für den Material- als auch für den Motorradtransport geeignet ist. Ich tendiere zu einem Humbaur, weil ich damit in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht habe.
Wir stellen uns die Frage, welche Mindestbreite der Hänger haben muss, damit die Maschinen überhaupt drauf passen und vernünftig verzurrt werden können. Der Händler meinte, dass eine Breite von 1300mm knapp sein könnte (Empfehlung >1500mm) und hat uns angeboten, dass einmal auszuprobieren. Naja, dass Wetter schreit gerade nicht nach Motorrad fahren weshalb ich hier mal in die Runde fragen wollte, ob Ihr Erfahrungen habt, welche Anhängergrösse in Frage kommt - es soll halt meine Transalp und eine 650er Versys drauf passen. Was uns an der Großen Variante stört ist, dass der schon eine ordentliche Standfläche erfordert.
Ich freue mich auf Eure Erfahrungen!
Gruß
Bernd
Technik: Anhänger für Motorradtransport
- n'Abend,
als ich meine BT noch per Anhänger zum Übungsplatz bringen mußte, habe ich
- einfach
- zweifach
- Dreifach
- absenkbar
- Koffer
ausprobiert.
Erfahrung:
a) Ungebremster Anhänger ist je nach dem Gewicht des Zugfahrzeuges mehr oder weniger schlecht. Wenn Du es Dir leisten kannst, nimm gebremst.
b) nach der ingesamten Qualität des Anhängers (Humbaur ist sehr ok, hatte selber schon 4 davon) ist die Anzahl und Lage der Zurrpunkte wichtig. Je näher die am Mopp sind, desto schlechter. GGf selbst passend nachrüsten!
c) bei einem 2er bzw 3er Hänger ist das linke bzw das rechte Bein beim Hochfahren quasi in der Luft. Abstützversuche werden zu Abstürzen.
d) Ob 1,30 cm oder 1,50 cm rumstehen ist meiner bescheidenen Meinung nach wurscht. Mit zwei Mann kriegst Du den auch auf die HInterkante an eine Hauswand gestellt, was weiches Drunterlegen und natürlich absichern.
=> Nimm den breitesten, den Du kriegen kannst, und pimp ihn mit Zurrpunkten für die beiden Möpps und Dein Gepäck.
But that's just me.
Gruß,
Tobias - Hallo,
stell doch einfach mal die Motorräder nebeneinander, so wie sie auf dem Anhänger stehen würden.
Dann stell zwei Bretter, Kartons oder was du sonst grad so greifbar hast, in passendem Abstand neben die Motorräder. So kannst du besser abschätzen, wieviel Platz da ist und ob die Verzurrösen weit genug auseinander sind. 1,30m könnte schon sportlich werden.
Unabhängig vom Motorradtransport würde ich an zusätzlichen Verzurrösen nicht geizen, davon kann man nie genug haben.
Wäre auch eine Überlegung einen Hochlader zu nehmen, da hättest du einiges an Ladebreite gewonnen ohne das die Gesamtbreite steigt. Hat dafür aber einen höheren Schwerpunkt und eine größere Ladehöhe.
Gruß Gamba - Vorderräder in fest verbolzte Wippen (evtl leicht versetzt wg den Lenkern) und die Zurrgurte nicht über Sättel, TC-Halterung u.ä., sondern nur die Räder. Das spart enorm Platz und man kommt auch zwischen den Speichen des "Nachbarn" durch. Ich verwende dazu Schlaufen-Gurte, die 1x um die Felge / Reifen im O.T. gewunden sind, nach außen dann kräftige Spanngurte. Gurt-in-Gurte ist nicht so toll, dazu habe ich mir passende Einlegeadapter gemacht, dass nichts scheuern kann. Mindestens sollte man die Überkreuz-Berührungsstelle mit einem Stück Leder o.dgl. abdecken, auch weil beim Anziehen der Außengurte, das Band sich bewegen können muss.
Für diese Befestigungsart hat man dann günstigerweise keine Federwege mehr auszugleichen, das übermäßige Einfedern der Maschine bei Stößen von unten, kann man durch weitere Gurte, die dann nur nach unten gerichtet sein müssen, abfangen. Ggf sog. Festmacher-Dämpfer aus dem Bootszubehör zwischen rein hängen.
Die Hinterräder müssen gegen seitliches Verrutschen gesichert werden, am Besten das Mopped in eine U-Schiene, die ebenfalls verschraubt ist, stellen.
Die Befestigungsmethode wie auf den meisten Fähren wäre auch noch eine Option
H. Ich verwende dazu Schlaufen-Gurte, die 1x um die Felge / Reifen im O.T. gewunden sind, nach außen dann kräftige Spanngurte.
Ein guter Freund transportiert KfZ mit einem geschlossenen Anhänger. Alle Fahrzeuge werden genau so befestigt, Gurte um die Reifen, nach unten verzurrt, fertig. Dabei gilt es aber zu beachten, daß sich a) die Gurte dehnen können (vor allem wenn man neue verwendet) und b) sich unter Umständen der Luftdruck der Reifen ändert, was dann wieder Auswirkungen auf die Zurrkräfte hat.
Man muß also unterwegs ab und zu rechts ran und prüfen, ob noch alles innerhalb der Parameter ist.- ... nur, damit es keine Irrtümer gibt, ich spanne quer, was der Fuhre seitlich absoluten Halt gibt. Deshalb ist der Luftdruck nicht so wichtig wie vielleicht bei Autos, da könnte der Gurt runter springen, wenn er zu locker würde.
Meine Schlingen sind 2 m (Kreisumfang), also ca 1 m, wenn man sie der Länge nach doppelt nimmt. Die Dinger rutschen auch nicht am Reifen, man hat eher Problem beim Ausrichten, wenn man sie anlegt.
Das sind solche, keine Bänder
http://www.ebay.de/itm/Endlosgurt-Gurt-Zurrgurt-Tragegurt-Hebeband-Rundschlinge-Schlupf-3-to-/391580884184?hash=item5b2c0a1cd8:g:Q6EAAOSwIBBUbFaY
Dass man die Maschine zusätzlich noch mit Spanngurte von vorn (Maschine) nach hinten (Zurrösen) abspannt, damit sie im Ereignisfall nicht kopfüber nach vorne fliegt, ist selbstredend.
H.
Vorderräder in fest verbolzte Wippen (evtl leicht versetzt wg den Lenkern) und die Zurrgurte nicht über Sättel, TC-Halterung u.ä., sondern nur die Räder. Das spart enorm Platz und man kommt auch zwischen den Speichen des "Nachbarn" durch. Ich verwende dazu Schlaufen-Gurte, die 1x um die Felge / Reifen im O.T. gewunden sind, nach außen dann kräftige Spanngurte. Gurt-in-Gurte ist nicht so toll, dazu habe ich mir passende Einlegeadapter gemacht, dass nichts scheuern kann. Mindestens sollte man die Überkreuz-Berührungsstelle mit einem Stück Leder o.dgl. abdecken, auch weil beim Anziehen der Außengurte, das Band sich bewegen , kann man durch weitere Gurte, die . Ggf sog. Festmacher-Dämpfer aus dem Bootszu
H.
Als Bootsführer weiss ich dass diese Dinger nicht "Festmacher-Dämpfer" sondern "Fender" heissen.
*Klugscheissermodus aus*- ... wenn Du in einem "Laienforum" schon so pingelig mit mir bist, dann machen wir's aber wenigstens richtig:
Das sind keine Fender, sondern Ruckdämpfer wie diese hier:
">
Kann es sein, dass ich ein paar 10.000 sm mehr auf dem Buckel habe als Du? - Hi Horst,
war gut, dassmer miteinander geredet haben.
Jetzt weiß ich wenigstens, welche Dinger Du meinst.
Bloß : Mir erschließt sich der Sinn dieser Ruckdämpfer beim Festzurren einer Alp net.
Wofür? Ich zieh meine TA für den Transport immer in ihre (eigenen) Federn. Das ist schon
bestimmt 10-mal einwandfrei gut gegangen....
Den Einsatz von Federn find ich dagegen ne gute Idee, wenn die Möppis recht eng stehen....
Nix für ungut,
Marco
P.S.: "Ein paar 10.000 sm mehr als ich?" Dann bist Du beruflich mit Böötchen unnerwechs-gibs zu!? - ... dann lies meine Beiträge nochmals durch und denke mit! Wenn man über die Räder zurrt, ist die Federung der Maschine völlig außen vor. Das ist sehr gut. Nachteilig ist, dass Stöße von der Anhängerachse voll nach oben gehen und das Motorrad (die gefederte Masse, die Räder können ja nicht mehr) das Hüpfen anfängt. Deshalb einfach eine Leine übers Heck und diese abfedern mit den fraglichen Dämpfern. Dann braucht man nicht so stark anzuziehen und die Leine ist trotzdem immer straff, oberhalb wie unterhalb des "Nullpunkts".
Hat sich alles bestens bewährt, muss aber niemand so machen. kann jeder machen wie er will.
Wer die Gummi-Dinger nicht kennen sollte, die Leine wird durch die erste Doppellasche gezogen, 2 - 3 Wicklungen um den Schaft und dann durch die andere Doppellasche wieder raus. Das Ganze wird dann soweit angezogen, dass der Gummiprügel ordentlich unter Druck steht; die Wicklungen gestatten dann noch ein Strecken bzw das Gummi zieht sich zusammen. Anzahl der Wicklungen und Maß des straffen Anziehens muss man ausprobieren.
Man kann sich die Dämpfer natürlich auch ersparen, aber dann sollte man den Federweg des Motorrads wirklich voll runter binden.
Und zum Schluß nochmals zur Erinnerung: es geht darum, 2 Motorräder sicher auf einem schmalen Hänger zu verzurren. Naturgemäß sind die Winkel für die Gurte aus Platzgründen nicht sonderlich günstig. Deshalb bietet das Zurren der Räder wie beschrieben eine hervorragende Alternative.
H. P.S.: "Ein paar 10.000 sm mehr als ich?" Dann bist Du beruflich mit Böötchen unnerwechs-gibs zu!?
... nein, aber rund 30 Jahre lang Skipper von Segelyachten, Ausbildungstörns BR, Überführungen.
Aber das war einmal.
H.- Zuerst einmal vielen Dank an alle für Eure Kommentare.
Aufgrund dessen, dass mein Avensis nur 500kg ungebremst ziehen darf, wird es wohl ein gebremster Anhänger werden. Der Bulli dürfte zwar 700kg ziehen, was auch ausreichen dürfte, ist aber dann ne Sackgasse, was das Zugfahrzeug angeht.
@Horst: Kannst Du mir noch sagen, welche Innenbreite der von dir verwendete Anhänge hat?
Bernd - Zur Zeit habe ich einen gebremsten 1.000er mit 2,45 x 1,43 m. 8 versenkte Zurrösen.
Vorher war es ein ungebremster Stema 750 kg mit 3 Schienen, die Mittlere für Einzeltransport und die beiden Äußeren für Doppeltransport.
Der Stema hatte auf den Quertraversen vorn / hinten ganz außen Zurrpunkte, sodass man auch von einer Spannbreite Breite um 1,45 m ausgehen kann. Die äußeren Gurte sind hinreichend schräg gelaufen, das war schon recht sicher.
Vorderradwippen haben den Vorteil, dass das Mopped sehr sicher zum Stehen kommt und dann kann man hantieren, wie man will. Mit dem Stema ist es mir passiert, dass das Vorderrad einer ST 1100 (alte Pan) auf der Schiene ins seitliche Rutschen gekommen ist, weil der Karre Kühlwasser weggelaufen ist. Habe sie so gerade noch abfangen können. Deshalb hatte ich alle Schienen mit einem aufgetrennten Schleifleinenband (ebay, Schreinereibedarf) belegt. Nicht zuletzt auch deswegen, weil beim Runterrollen dieser ST1100 es kein Halt mehr gegeben hat, so glatt war die Rampe durch das Kühlwasser. Bremsen oder nicht, war grad egal, da ist die Post abgegangen. Aber ich fahre grundsätzlich aufsitzend auf und runter vom Hänger und habe 2 zusätzliche Rampen für die Füße zum Stützen. Man darf dabei nur nicht an dem Punkt zum Stehen kommen, wo die Rampen den Boden berühren, da reichen die Beine nicht mehr. Also mit ein bisschen Schwung rauf fahren oder runter rollen lassen.
Im Doppelpack habe ich noch nicht alleine verladen, da sind wir bislang mindestens zu dritt gewesen. Schiebenderweise. Ging ganz gut.
So gehts auch: https://www.youtube.com/watch?v=zjIlapYGMTM
In YouTube gibts jede Menge Videos zum Thema, u.a. auch dieses hier:
https://www.youtube.com/watch?v=Envy2SwDDpE - Das Verzurren über die Räder halte ich für ne nette Idee für exotische Ausnahmesituationen. Vielleicht auffm Schiff ganz gut; )
Bislang hat dad Verzurren in die Federn immer ausreichend gefunzt... - ... gut, dann sag doch dem Fragesteller, wie er zwei Maschinen auf einem schmalen Hänger verzurren soll.
H.