N'Abend zusammen,
ich würde mir gerne einen kleinen Werkzeugschrank anschaffen, so ein Teil mit ein paar Schubladen, in dem man die wichtigsten und ständig gebrauchten Werkzeuge übersichtlich und schön geordnet aufbewahren kann.
Hat einer/eine von euch da schon Erfahrungen gemacht?
Über Tipps würde ich mich sehr freuen.
Herzliche Grüße,
Christian
Off-Topic: Werkzeugschrank Empfehlungen?
- Ich würde mir einen Rollwagen besorgen. Mit Hazet habe ich gute Erfahrungen gemacht. Die bieten zumindest komplette Sätze an. Von No-Name-Werkzeug halte ich gar nichts. Mit Elora habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Von Proxxon war ich, ob des günstigen Preises, sehr positiv überrascht. Du kannst auch sehr viel ausgeben - z.B. SnapOn - aber das muss nicht sein. Gedore fällt mir noch ein. Sind auch sehr gut.
HAZET
Gedore - Ich empfehle auch einen Rollwagen.
Nichts ist lästiger als jedes mal aufstehen zu müssen, weil wieder das passende Werkzeug nicht am Mann ist.
Und glaub mir, das kommt oft vor.
Wir haben so´n kleinen Wagen von Hazet, da passt alles für die "normale" Schrauberei rein. - Gedore und Hazet sind selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben, dabei handelt es sich ja auch um Profi-Werkzeug, das sogar noch innerhalb der Marke in verschiedene Klassen eingeteilt ist.
Die Investition dürfte den Hobbyrahmen sprengen, wenn man es nicht täglich nutzt.
Proxon hat sich aus den Anfangszeiten gemausert (war früher eher Bastlerware) und ist was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft inzwischen eine ganz gute Wahl.
Westfalia Werkzeuge die den Hausnamen Westfalia tragen sind häufig Werkzeuge gehobener Marken, ohne Markenaufdruck, wobei die Westfalia-Garantie von Werkzeugen mit Hausnamen oftmals weit über die Garantiezeit hinaus kulant behandelt wird.
Bei Werkzeugen werden in der Regel 4 Grundkathegorien unterschieden:
Bastlerqualität (gewissermaßen Schrott)
Heimwerkerqualität (damit kann man gelegentlich nen Schrank zusammenschrauben, für den Haushalt ausreichend)
Handwerkerqualität (hochwertiges Werkzeug für den täglichen Einsatz und für den versierten Hobbyschrauber)
Industriequalität (Werkzeug für den 24/7 Einsatz)
Natürlich ist jede dieser Gruppen noch mals in Untergruppen aufgeteilt.
Du solltest darauf achten, dass Werkzeuge einzeln nachkaufbar sind (nichts hält ewig)
Allerdings auch nicht übertreiben,
Natürlich ist ein Drehmomentschlüssel für 600 Euro was erstrebenswertes (hatte ich grade von nem Monteur geliehen, aber der sagte auch, das Ding muss alle 3 Monate zum kalibrieren.)
aber nichts für gelegentliches Schrauben.
Den für 29 Euro aus dem Baumarkt solltest du allerdings auch liegen lassen.
Wenn du viel mit V2 und 4A Schrauben arbeitest, solltest du zumindest 100 bis 150 Euro für einen Edelstahl Steckschlüsselsatz investieren, da ALLE Schrauben die mit Normalwerkzeug geschraubt werden, entweder mit Phosphorsäuere behandelt werden müssen, oder ansonsten mit der Zeit rosten.
Das Edelstahlwerkzeug immer gesondert lagern und nicht mit anderen Werkzeugen in Verbindung bringen, auch KEINE Normalschrauben damit schrauben, sonst ist das Werkzeug kontaminiert.
Der Rollwagen von Picasso ist auch eine hervorragende Empfehlung, alternativ bieten sich noch Werkzeugtrolleys verschiedenster Hersteller (Hilti, DeWalt, Bosch, Stanley, Vintec, KS-Tools u.v.m.), die auch eine Werkbankfunktion anbieten, allerdings oftmals flexibler sind.
Rechne für eine brauchbare Ausstattung ohne elektrische Maschinen um die 500 Euro, mit Werkzeugwagen, dann haste auch lange Zeit Spass am Werkzeug. - Ich glaube, dass Christian nur einen Werkzeugkasten, nicht aber das Werkzeug sucht. :)
- Japp hatte ich auch so gelesen, aber kennst mich ja inzwischen Angelika, ich bin gern ausführlich und außerdem geb ich gern fremdes Geld aus
War ja zumindest so nett und hab noch Alternativen zum Werkzeugwagen aufgeführt.
Der Vorteil mancher Systemtrolleys ist, man kann die Anordnung der Kästen verändern, je nach Bedarf und auch mal nen einzelnen Werkzeugkasten entnehmen und mitnehmen.
Und manche haben dazu ne sehr brauchbare Werkfläche, aber das ist Herstellerabhängig.
By the Way, am kostengünstigsten wäre dann ein normales Brett mit Rollen versehen, umranden und nen rutschfesten Belag drauf, man stellt sich das Werkzeug das man braucht doch eh vor der Arbeit zusammen und so n arbeiten am Motorrad findet meist eh in unteren Gefilden statt, da ist ein hoher Werkstattwagen auch nur ein ständiges wieder aufstehen...